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Vergessene Autoren - ROBERT KRAFT

Vergessene AutorenROBERT KRAFT
(1869 –-1916)

Emil Robert Kraft wurde am 3. Oktober 1869 in Leipzig geboren, wo sein Vater eine äußerst gutgehende Weinhandlung mit angeschlossenem Restaurant ‚Der goldne Elephant’ betrieb. Sehr friedlich ging es im Haus der Familie Kraft allerdings nicht zu. Der Vater kümmerte sich fast nur ums Geschäft und die Mutter überließ die Erziehung ihrer Kinder einer Kinderfrau. 1873, trennten sich das Ehepaar Kraft aufgrund permanenter Ehestreitigkeiten.


Robert KraftAuch an seiner Schulzeit in der Leipziger Thomasschule hatte Robert Kraft wenig Freude. Die Mitschüler hänselten ihn, weil er nervös war und stotterte. Schon bald kam es zur Katastrophe. Der zehnjährige Robert versuchte sich mit Arsenik das Leben zu nehmen, wurde aber gerettet.

1881 wurden die Eltern geschieden, die Mutter verließ für immer das elterliche Haus. Zum Vater hatte Kraft keinen besonders guten Draht, denn dieser weder mit den Sonderlichkeiten noch Freiheitsdrang seines Sohnes abfinden. Verschiedentlich unternahm Robert Kraft, der vom Meer fasziniert war, der Seeman werden wollte, kleinere Ausreißversuche.

Doch der Vater hatte andere Pläne für seinen Sohn. So machte der junge Kraft zwischen 1885 und 1887 eine Lehre in der Leipziger Maschinenfabrik von Scheele und Mark. Aufgrund dieser Berufsausbildung konnte er Ostern 1887 einen Studienplatz an den Technischen Staatslehranstalten zu Chemnitz erhalten, obwohl ihm die Zulassung zum Studium durch zu kurzen Schulbesuch verwehrt gewesen wäre.

Ende August 1889 versuchte Kraft bei einem Besuch zu Hause erneut auszureißen, stahl dem Vater Geld, wurde aber wieder eingefangen. Damit war für ihn eine Fortsetzung seiner Studien in Chemnitz verwehrt, denn sein Name wurde in die Strafregister der Polizei aufgenommen.

Vorübergehend wohnte er beim Vater in Leipzig, reiste dann aber am 20. Oktober 1889 nach Hamburg, wo er auf dem Schiff ‚Shakespeare‘als Schiffsjunge für die Reise von Hamburg nach USA und zurück anheuerte.

Doch der Kapitän des Schiffes, auf dem Kraft diente, war ein haltloser Trinker. Am Abend des 17. Dezember 1889 ereilte ihn ein Schlaganfall, an dem er starb. Der erste Steuermann übernahm die Führung des Schiffes, konnte aber nicht verhindern, dass es am nächsten Tag in einem schweren Sturm beschädigt wurde.

Das Wrack trieb zwischen Island und Grönland steuerlos auf den Wellen. Erst am 21.Dezember kam Hilfe. Ein englischer Schraubendampfer barg alle 18 Mann der Shakespeare. Am 10. Januar 1890 erreichte der Dampfer mit den Schiffbrüchigen an Bord New York.

Die geretteten deutschen Seeleute reisten mit dem Dampfer ‚Eider‘ nach Bremen zurück. So endete Krafts erstes maritimes Abenteuer mit einer Havarie und einer Seegerichtsverhandlung in Bremerhaven im Januar 1890, bei der die völlige Unschuld der Besatzung des Schiffes an dem Unglück festgestellt wurde.

Nach diesem Erlebnis heuerte Kraft auf dem Dampfer ‚Europa‘ mit Fahrtziel Singapur als Kochsmaat an. Nach der Einfahrt in den Suezkanal im April 1890 verließ er in der Nähe von Port Said das Schiff, um sich das Land der Pharaonen etwas genauer anzusehen.

Nach einem Fieberanfall mit Schwindelgefühlen verbrachte er mehrere Wochen im arabischen Hospital in Kairo. Aus dem Krankenhaus entlassen, ließ er sich seinen Lohn auszahlen und fuhr im Juli 1890 nach Suez.

Nach längerem Herumlungern schlich er sich an Bord eines Pilgerschiffes, das nach Dschidda fuhr. Kurz nach der Abfahrt entdeckte man den blinden Passagier, doch der Kapitänzeigte sich nachsichtig Er heuerte Kraft an Stelle eines desertierten Leichtmatrosen an.

Im Hafen von Dschidda brach jedoch eine Choleraepidemie an Bord aus, der viele Menschen zum Opfer fielen. Ziemlich eine Woche fuhr das Pilgerschiff ziellos übers Rote Meer, da die Behörden die Einfahrt in den Suezkanal verweigerten.

Endlich wurde es zur Desinfizierung in eine Zeltstadt unterhalb von El Dschar gebracht, wo es sechs Wochen vor Anker lag. Dann wurde das Schiff zur Weiterfahrt freigegeben. Doch wiederum brach die Cholera aus, und der Dampfer ‚Malacca‘ kreuzte erneut planlos hin und her.

Erst nach langwierigen Verhandlungen durfte er doch durch den Suezkanal fahren, worauf er schließlich in Konstantinopel anlangte. Unter den Überlebenden an Bord befand sich auch Robert Kraft, der ins deutsche Hospital der osmanischen Hauptstadt eingeliefert wurde.

Das bedeutete das vorläufige Ende von Krafts unstetem Vagabundenlebens. Mit dem Krankenhausaufenthalt in Konstantinopel war Krafts Sturm- und Drangzeit erst einmal beendet.

Zudem erinnerten sich die deutschen Behörden daran, dass die Wehrpflicht auf den damals 21jährigen Kraft wartete. Kraft erhielt einen Pass und war am 30. Dezember 1890 wieder in Leipzig.

Robert Kraft im Dienst der Kaiserlichen MarineVon dort begab er sich unverzüglich nach Wilhelmshaven, um seinen Militärdienst anzutreten, zunächst auf einem Kanonenboot in der Deutschen Bucht. Wie so oft überkam den Matrosen Kraft aber schnell die Langeweile. Der Zufall wollte es, dass Kraft im Zahlmeisteramt aushelfen durfte und einen Rechenfehler entdeckte.

Zur Belohnung wurde er als eine Art bessere Putzhilfe in die Marinebibliothek abgestellt, wo ihn sein Schicksal gänzlich ereilte. Zur seiner eigenen Phantasie kam nun die die klassische, philosophische Literatur und die Belletristik hinzu.

Im Sommer 1891 erhielt er eine neue Aufgabe als Schwimmlehrer; offenbar wegen seines Sprachfehlers immer noch dem Spott der Kameraden ausgeliefert, beschloss er, durch eine Mutprobe, die Spötter zum Schweigen zu bringen.

Am 22. August 1893 durchschwamm Kraft in etwa vier Stunden den Jadebusen, die ihm drei Tage Arrest einbrachte. Krafts Militärdienstzeit endete am 18. Dezember 1893, und er meldete sich nach Hause ab.
Mit dem Vater versöhnte er sich nicht, obwohl er bei ihm wohnte. Seine Tätigkeit als Schwimmlehrer im Leipziger Karola-Bad gab er Ende März 1894 wieder auf und ging erneut auf ‚Wanderschaft',  zunächst  nach Hamburg. 

Anschließend verschlug es ihn nach London. Es war für einen Matrosen jedoch schwer, eine Heuer zu finden. Auch die Unterstützung durch die örtliche Heilsarmee dauerte nicht ewig. 

Jedenfalls verließ Kraft England Mitte Juli 1894 und gelangte als Matrose nach Port Said, von dort nach Kairo, wo er eine Jagdausrüstung kaufte. Damit begann die letzte Phase seines Abenteuerlebens. Er wurde Jäger in der Oase Fayum, wo er ein halbes Jahr in nahezu völliger Abgeschiedenheit lebte.

Die Oase Fayum markiert Krafts endgültigen Abschied vom Wanderleben und den Beginn seiner Schriftstellertätigkeit. Nach einem halben Jahr in der Wüste kehrte Kraft über Alexandria nach London zurück. Bei einem kurzen Aufenthalt in Leipzig überwarf er sich erneut mit seinem Vater, für den die Schriftsteller Hungerleider waren, und ging Kraft zurück nach London, wo er in der Dachkammer einer Wohnung Quartier fand, die einer deutschen Familie gehörte.

Bei ihr wohnte auch der ehemalige deutsche Oberlehrer Anton Klemens. Er hatte Beziehungen zum deutschen Kolportagebuchhandel und regte Kraft möglicherweise zu eigenen Texten an.

1895 erschien „FÜNF WOCHEN IN DER HEILSARMEE“, die humoristisch übertriebene Schilderung einiger Erlebnisse Krafts während seines Aufenthalts bei der Londoner Heilsarmee im Sommer 1894, im Union-Verlag in Stuttgart.

Die VestalinnenDanach begann er unter dem Titel „DIE VESTALINNEN“ einen großen Roman über die phantastische Weltreise einiger leicht überspannter, aber tatkräftiger und mutiger Damen. Dieses Werk wurde von dem Dresdener Kolportageverlag H. G. Münchmeyer in 103 Lieferungsheften herausgebracht.

Der Münchmeyer-Verlag machte aus Kraft einen wahren Weltreisenden, der ungezählte Seeabenteuer erlebt hatte. Die Hälfte davon war nicht wahr, aber die Leser hatten so etwas gerne, und Kraft war mit einem Schlag ein berühmter und gefeierter Kolportageautor. Es folgten die Romane, „DAS MÄDCHEN AUS DER FREMDE“  (1895/1896) und „VIER FRAUEN UND NUR EIN MANN“ (1896/1897).

Am 27. Juni 1895 heiratete Robert Kraft in London-Whitechapel die Deutsch-Engländerin Johanna Rehbein, Tochter eines in England ansässigen Weinhändlers. Im Mai 1896 wurde dem Ehepaar eine erste Tochter geboren, 1899 folgte die zweite. In der Zwischenzeit waren die Krafts nach Deutschland umgezogen, zunächst in den Leipziger Stadtteil Gohlis, später nach Markkleeberg bei Leipzig.

Doch Kraft blieb ein unzufriedener Mensch, dem die Arbeitsweise als Kolportage-Autor nicht im geringsten behagte. Auch der ständige Zeitdruck, unter dem er Dinge produzieren musste, die dann im Verlag oft unter kommerziellen Gesichtspunkten verändert oder entstellt wurden, war ihm verhasst.

Äußerlich zeigte sich Krafts Unzufriedenheit mit seiner Arbeit und seinem Leben in einem recht planlosen Wohnungswechsel: 1899 kehrte er nach Leipzig zurück, 1900 zog er nach London, um 1901 mit seiner Familie an die Riviera zu wohnen.

Doch nach wenigen Wochen kehrte Kraft mit seiner Familie zurück. Als am 9. Februar 1902 sein Vater starb und ihm ein beträchtliches Vermögen hinterließ, fasste Kraft einen neuen, verwegenen Plan. Er ging nach Monte Carlo, wo er sich mit seiner Familie fast ein Jahr lang aufhielt. Doch schon Ende 1903 stand er wieder ohne ausreichende Geldmittel da und kehrte nach London zurück.

Detektiv Nobody1904 erschienen seine realistischen Bordnovellen mit dem bezeichnenden Obertitel „Schnelldampfer Mikrokosmos“ im Münchmeyer-Verlag erschienen. Aber Krafts Absicht, in den Schiffsnovellen tatsächlich ein Abbild der Welt im Kleinen, so wie er sie sah, zu schaffen, fand bei Adalbert Fischer keinen Anklang. Die Reihe wurde eingestellt, einige schon geschriebene Hefte blieben ungedruckt.

Nicht viel besser erging es der Serie „DETEKTIV NOBODY’S ERLEBNISSE UN SEEABENTEUER“.

Der geheimnisvolle, aus dem Nichts an das Land gespülte Nobody, der sich freiwillig in den Dienst der Weltzeitung World Magazine stellt, um dort über seine Abenteuer und Erlebnisse zu berichten, ist ein typisch Kraftscher Held, der aus freier Abenteuerlust, ohne Bindung an bürgerliche Konventionen, sein Leben zu leben versucht und sich durch nichts und niemanden daran hindern lässt.

Kraft wurde aber daran gehindert ein bisschen mehr Anspruch in seine Serie zu bringen und daher verlor der Autor schon im zweiten Band die Inspiration und die Lust an seiner Serie und schob den gar nicht zum Stoff gehörigen „Prinz von Monte Carlo“-Text ein.

1905 zog Kraft in eine Villenkolonie in Berlin-Friedrichshagen, um sich ganz dem ernsthaften Schreiben zu widmen, entschloss sich dann aber doch, zur Kolportage zurückzukehren.

Mit der Erzählung „DAS HAUS MIT DEN ZWEI FICHTEN“  im Sommer 1905  meldete er sich in der NOBODY-Serie zurück, die während seiner Abwesenheit in den Bänden 3 und 4 von Harry Scheff und Johannes Jühling (unter Benutzung von Krafts früher für den Bong-Verlag verfasstem Nibelungen-Roman)   fortgeführt worden war.
Gleichzeitig bemühte sich Kraft um andere Verleger. Nach 1909 kam es zum endgültigen Bruch mit dem Münchmeyer-Verlag, zumal sich Kraft mit Fischers Schwiegersohn und Nachfolger Arthur Schubert nicht verstand.
Eine großangelegte Reihe mit einigen seiner besten Kurzromane erschien 1908/1909 noch bei Münchmeyer. So erschienen u. a. in der Reihe „Die Augen der Sphinx“ seine Werke „DIE NIHILIT-EXPEDITION“.

Auf der Suche nach der Quelle des geheimnisvollen Nihilitstahls stoßen die drei Überlebenden einer Forschungsexpedition auf das unbekannte Volk der Wuloden. In einem abgeschotteten Tal im Innern der australischen Wüste hat es sich eine Oase geschaffen, in der mörderische Gesetze das Leben und Überleben regeln,

oder „DIE WILDSCHÜTZEN VOM KILIMANDSCHARO“.

Ein oberbayerisches Dorf liegt verborgen im Innern Schwarzafrikas. Auf den unzugänglichen Höhen des Kilimandscharo leben die deutschen Auswanderer wie einst in der alten Heimat. Doch die Idylle ist bedroht, denn skrupellose Wilderer, die auch vor Mord nicht zurückschrecken, machen das Land unsicher.

Die Wildschützen vom KilimandscharoNach einem Intermezzo in Bad Schandau in der Sächsischen Schweiz, wo Kraft 1907 seinen Wohnsitz genommen hatte, lebte er von 1908 - 1912 in Dresden und knüpfte dort Beziehungen zu mehreren Verlegern an.
Mit „DIE NEUE ERDE“ begann Kraft 1910 einen Romanzyklus, der seine ganz eigenartige und eigenwillige Variante des utopisch-phantastischen Romangenres darstellt.

Als am Neujahrsmorgen ein Komet die Erde trifft, verschieben sich die Klimazonen, und fast die gesamte Menschheit stirbt. In Asien kämpfen vier schiffbrüchige Europäer und eine Handvoll Inder gegen die polare Kälte, wogegen in Mitteleuropa tropische Tier- und Pflanzenarten entstehen. Die wenigen übriggebliebenen Menschen müssen sich den neuen Gegebenheiten anpassen.

Aber mehr als die ersten beiden Teile dieses Zyklus erschienen nicht. Krafts letzte große Romanprojekte, „ATALANTA“, „DAS GAUKLERSCHIFF“ und „DAS ZWEITE GESICHT“ sowie der unvollendete „LOKE KLINGSOR“-Zyklus“, den Johannes Jühling später zum Abschluss brachte, folgten in den nächsten Jahren, in dem er auf dem Gebiet  der technischen Utopie, des Okkultismus und der Gesellschaftssatire, experimentierte.

Loke KlingsorAuch die vielen Gespräche mit Dr. E. A. Schmid, der seit Juli 1913 den neugegründeten Karl-May-Verlag in Radebeul bei Dresden leitete, führten vorerst zu keinem rechten Erfolg. Die Schriftstellerwitwe Klara May war strikt gegen die Veröffentlichung von Krafts Werke neben die ihres verstorbenen Mannes.

Erst 1916 gelang es Dr. Schmid, in dem eigens für diese Zwecke gekauften Haupt & Mammon-Verlag in Radebeul Krafts Werke, zunächst „Die Neue Erde“, herauszugeben.

Für Robert Kraft, seit dem 1. Oktober 1915 in Hamburg wohnhaft, kamen diese Veröffentlichungen zu spät. Seine Gesundheit war durch jahrelangen Alkohol- und Tabakmissbrauch und durch das jahrzehntelange Schreiben im Akkord, stark angegriffen.

Während eines Sanatoriumsaufenthalts in Haffkrug starb Robert Kraft am 1. Mai 1916 in Anwesenheit seiner jüngsten Tochter, keine 47 Jahre alt. Die Familie Kraft war zu diesem Zeitpunkt völlig mittellos und musste sich eine Zeitlang durch Unterstützung des Karl-May-Verlegers Dr. Schmid und seines jüngeren Freundes Dr. Rudolf Beissel über Wasser halten.

 

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Anmerkung des Autors
Wer sich mit den Werken von Robert Kraft auseinandersetzen möchte, dem seien zwei Verlage zu empfehlen.

1) KARL MAY VERLAG 
Dort sind die Romane Die Sturmbraut ,  Die Nihilit-Expedition, Die Wildschützen vom Kilimandscharo, Die Rätsel von Garden Hall, Die neue Erde  sowie König, König erschienen 

2) Im  BENU VERLAG   erscheint die DETEKTIV NOBODY-Reihe.

BIBLIOGRAPHIE
1. 1895 "Guten Morgen, Vielliebchen", Humoreske
2. 1895 "Fünf Wochen in der Heilsarmee", Selbsterlebtes
3. 1895 "Santa Madonna" Einem englischen Detektiv nacherzählt, Kurzgeschichte
4. 1895 "Japanische Matrosen"
5. 1895 "Die Vestalinnen" oder Eine Reise um die Erde. Abenteuer zu Wasser und zu Lande. Erzählt nach eigenen Erlebnissen, Roman
6. 1896 "Das Mädchen aus der Fremde", Verfasser der Erzählung: "Die Vestalinnen", Roman; die spätere Überarbeitung ist unter dem Titel 1905/06 "Um die indische Kaiserkrone" Erlebnisse eines Deutschen im Lande der Wunder erschienen.
7. 1896 "Ein geheimnissvolles Räthsel"
8. 1895/97 "Aus Londons dunklen Gassen"
9. 1895/97 "Das Pilgerschiff"; auch unter dem Titel "Das Totenschiff"
10 1895/97 "Topsi" Ein Erlebnis aus Aegypten. Erzählung; auch unter dem Titel "Nur eine Negerin" erschienen
11. 1895/97 "Die barmherzige Schwester"
12. 1895/97 "Wir winden dir den Jugfernkranz"
13. 1896 "Der Medizinmann", Erzählung
14. 1898 "Vier Frauen und nur ein Mann", Roman (Pseudonym: Dr. Warner)
15. 1897 "Eine englische Wette", Erzählung
16. 1898 "Ein stummes Opfer“, Erzählung aus dem indischen Aufstande.
17. 1898 "Ideenaneignung", Zeitungszuschrift
18. 1898 "Um die Erde" "Aus allen Welttheilen" Bibliothek in für sich bestehenden zwanglosen Bändchen. Aus dem Leben eines deutsch-amerikanischen Reporters des Grafen Leo v. Hagen, Erzählungen
19. 1898 "Das Nebelschiff" "Aus allen Welttheilen" Bibliothek in für sich bestehenden zwanglosen Bändchen. Aus dem Leben eines deutsch-amerikanischen Reporters des Grafen Leo v. Hagen, Erzählungen
20. 1898 "Die schwimmende Insel" "Aus allen Welttheilen" Bibliothek in für sich bestehenden zwanglosen Bändchen. Aus dem Leben eines deutsch-amerikanischen Reporters des Grafen Leo v. Hagen, Erzählungen
21. 1898 "Yermak der Kosakenhauptmann" "Aus allen Welttheilen" Bibliothek in für sich bestehenden zwanglosen Bändchen. Aus dem Leben eines deutsch-amerikanischen Reporters des Grafen Leo v. Hagen, Erzählungen
22. 1898 "Der Waldteufel" "Aus allen Welttheilen" Bibliothek in für sich bestehenden zwanglosen Bändchen. Aus dem Leben eines deutsch-amerikanischen Reporters des Grafen Leo v. Hagen, Erzählungen
23. 1899 "Die Katzenfarm" Eine amerikanische Reiseerinnerung, Erzählung
24. 1899 "Der Stern des Heils", Erzählung
25. 1899 "Das Schwert des Damokles", Roman
26. 1899 "Schwimmunterricht bei der kaiserlichen Marine"
27. 1899 "Die Traum-Apotheke" oder: Die Kunst, sich auf ganz harmlose Weise Träume zu erzeugen und ihren Inhalt nach Willkür zu bestimmen, Erzählung (Pseudonym: Harry Drake)
28. 1900 "Im Weißen Roß", Erzählung
29. 1900 "Ein Abenteuer in den deutschen Colonien", Erzählung
30. 1901 "Ungleiche Naturen", Roman
31. 1901 "Aberglauben im modernen England" Eine kulturhistorische Skizze
32. 1901 "D.D."
33. 1901 "Die Seeschlange", Erzählung
34. 1901 "Das Glück von Colonrock" oder Der Seehund und die kluge Frau
35. 1901 "Der letzte Höhlenmensch" in "Aus dem Reiche der Phantasie", Erzählung für die reifere Jugend, Kurzgeschichten
36. 1901 "Die Totenstadt" in "Aus dem Reiche der Phantasie", Erzählung für die reifere Jugend, Kurzgeschichten
37. 1901 "Der rote Messias" in "Aus dem Reiche der Phantasie", Erzählung für die reifere Jugend, Kurzgeschichten
38. 1901 "Die Weltallschiffer" in "Aus dem Reiche der Phantasie", Erzählung für die reifere Jugend, Kurzgeschichten
39. 1901 "Die verzauberte Insel" in "Aus dem Reiche der Phantasie" Erzählung für die reifere Jugend. Kurzgeschichten
40. 1901 "Der König der Zauberer oder Im Lande des lebenden Todes" in "Aus dem Reiche der Phantasie", Erzählung für die reifere Jugend, Kurzgeschichten
41. 1901 "Das Stahlroß" in "Aus dem Reiche der Phantasie", Erzählung für die reifere Jugend, Kurzgeschichten
42. 1901 "Die Ansiedlung auf dem Meeresgrunde" in "Aus dem Reiche der Phantasie", Erzählung für die reifere Jugend, Kurzgeschichten
43. 1901 "Eine Nordpolfahrt" in "Aus dem Reiche der Phantasie", Erzählung für die reifere Jugend, Kurzgeschichten
44. 1901 "Die indischen Eskimos" in "Aus dem Reiche der Phantasie", Erzählung für die reifere Jugend, Kurzgeschichten
45. 1902 "Der Schlüssel zum Paradies", Roman
46. 1902 "Die Nibelungen", Roman in drei Büchern
47. 1902 "Erlebnisse eines dreizehnjährigen Knaben", Roman
48. 1902 "Jochen der Taugenichts" oder Matrosenliebe zu Wasser und zu Lande, Erzählung
49. 1902 "Atalanta", Humoristische, Erzählung
50. 1902/03 "Ein moderner Lederstrumpf", Roman
51. 1903 "Die Templer vom Ringe", Roman
52. 1903/04 "Sonnenkinder"
53. 1904 "Drei helle Fenster", Erzählung
54. 1904 "Schnelldampfer ,Mikrokosmos‘" Realistische Bordnovellen.
• No. 1. I "Das Matrosenlied" S. 01-32
• No. 2. II "Die neue Stewardess" S. 01-32
• No. 3. III "Der Quatermeister" S. 01-32
• No. 4. IV "Im Zwischendeck" S. 01-09
• V "Wie der Barbier seine Frau ,komprimiert‘" S. 10-32
• No. 5. VI "Seelenwanderung im Kohlen- bunker" S. 01-14
• VII "Ein Lebenslauf" S. 15-32
• No. 6. VIII "Metamorphosen" S. 01-32
• No. 7. IX "Die Camorra" S. 01-32
55. 1904/06 "Detektiv Nobody‘s Erlebnisse und Reiseabenteuer" Nach seinen Tagebüchern bearbeitet, Roman
56. 1904 "Die Roulette“
57. 1907 "Wir Seezigeuner" Erlebnisse des Steuermanns Richard Jansen aus Danzig, Roman
58. 1908 "Die Augen der Sphinx-Nächtliches Ahnen
59. 1908 "Die Augen der Sphinx-Im Panzerautomobil um die Erde", Roman
60. 1908 "Die Augen der Sphinx-Die Rätsel von Garden Hall", Roman
61. 1909 "Die Augen der Sphinx-"Die Wildschützen vom Kilimandscharo", Roman
62. 1909 "Die Augen der Sphinx-Der Herr der Lüfte“, Roman
63. 1909 "Die Augen der Sphinx-"Das Hohelied der Liebe
64. 1909 "Die Augen der Sphinx-Die Nihilit-Expedition", Roman
65. 1909 "Die Augen der Sphinx-Novacasas Abenteuer", Roman
66. 1909 "Im ,Zeppelin‘ um die Welt" Erzählungen
67. 1909 "Der Graf von Saint-Germain", Roman
68. 1910 "Wenn ich König wäre!", Roman
69. 1910 "Das Glück von Robin Hood", Roman
70. 1910 "Die Arbeiten des Herkules", Roman
71. 1910 "Im Aeroplan um die Erde", Roman
72. 1910 "Die neue Erde",  Roman
73. 1910 "Das Seegespenst", Erzählung
74 1911 "Atalanta" Die Geheimnisse des Sklavensees, Lieferungs-Roman
75. 1911 "Hokapoka duplikata" in Atalanta
76. 1911 "Wie Du Dich bettest, so wachst Du auf!" in Atalanta
77. 1911 "Die Dame ohne Erinnerung" in Atalanta
78. 1912 "Das Gauklerschiff", Die Irrfahrten der Argonauten, Lieferungs-Roman
79. 1912 "Wie ich als Schiffskoch fuhr" in Das Gauklerschiff
80. 1912 "Die Geisterhand von Black Castle" in Das Gauklerschiff
81. 1912 "Der Hauptmann von Batavia in Das Gauklerschiff
82. 1912 "Der Teufel als Badegast" in Das Gauklerschiff
83. 1913 "Das zweite Gesicht" oder Die Verfolgung rund um die Erde, Lieferungs-Roman
84. 1913 "Auf der Kommandobrücke"
85. 1913 "Unsere Hochzeitsnacht", Erzählung
86. 1913 "Der Sultan von Berlin", Erzählung
87. 1913 "Das Brathuhn und die Zwiebeln", Erzählung
88. 1914 "Der schwedische Matrose", Eine Erinnerung
89. 1914 "In Walhalla", Eine Vision
90. 1914 "Ein seltsamer Schuß", Skizze
91. 1914 "Die Kriegskatze", Humoreske
92. 1914 "Der Weihnachtsmann", Skizze
93. 1916 "Die Abgottschlange", Roman
94. 1918 "Untersee-Teufel", Roman.
95. 1927 "Loke Klingsor der Mann mit den Teufelsaugen", Roman
96. 1985 "Mein Hans"
97. 1976 "Die Schatzkammer Pharaos", Erzählung
98.  "Wie ich Spiritist wurde", Kurzgeschichte
99..  "Zwei Lieder"
100. "Die Braut des Piraten", Kurzgeschichte

 © 2010 by Ingo Löchel
Bilder: Archiv des Autors

Kommentare  

#1 Torshavn 2010-02-19 06:53
Ein schöner Artikel, Ingo. Das äussere Leben Krafts ist gut nachgezeichnet. Die Werkbeschreibungen und seine Bedeutung im Genre kommen mir ein bißchen zu kurz (vielleicht schreibst Du ja noch an einem extra Artikel dazu?!).
Was ist eigentlich ein Kolportage- Verlag? Ein Verlag der sich auf Romane in Fortsetzungen spezialisiert hat? Vergleichbar mit Bastei und seinen Heftromanen? Eine kurze Erklärung im Text wäre bestimmt nicht verkehrt.
Vielleicht noch ein weiterführender Lesetipp: Die Zeitschrift "Phantastisch" hat vor geraumer Zeit einen ausführlichen zweiteiligen Artikel zum Autor veröffentlicht.
Wer kommt der noch in dieser Reihe?
#2 Valerius 2010-02-23 09:16
Mal sehen, ob noch ein Ergänzungsartikel erscheint. Welche Autoren als nächstes kommen, kann ich noch nicht sagen bzw. will ich auch noch nicht verraten, da muss ich erst noch ein bisschen Recherchearbeit leisten.
Ja, richtig, ein Kolportage-Verlag war ein Verlag der sich auf Fortsetzungsromae spezialisiert hat, die seinerseits auch Karl May verfasst hat. Wie z. B. "WALDRÖSCHEN". Wohl einer der erfolgreichsten seines Genres.

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