Schauspieler Lewis Collins gestorben

Lewis CollinsAm 27. November verstarb der britische Schauspieler Lewis Collins im Alter von 67 Jahren in seinem Haus in Los Angeles an den Folgen seiner langjährigen Krebserkrankung.

Nach Auftritten in diversen TV-Serien, gelang Collins Ende der 1970er Jahre mit der Rolle des BODIE in der Kultserie DIE PROFIS der Durchbruch als Schauspieler.

Nach der Einstellung der TV-Serie, konnte Lewis Collins aber nicht mehr an diesen Erfolg anschließen und war danach nur noch sporadisch in Film- und Fernsehen zu sehen.


Ein Nachruf folgt.

Bild: Lewis Collins aus der Arrsepedia

Kommentare  

#16 Friedhelm 2018-01-13 01:44
Dann noch einen "zur guten Nacht.."

Zitat:
Und die Aussage, dass Collins zu der Zeit als der heißeste James-Bond-Anwärter gehandelt wurde (oder als ein solcher galt), habe ich mitnichten "revidiert". Im Gegenteil!
Stimmt, da habe ich mich glatt verlesen - liegt wohl an meinem gestrigen Alk-Konsum. Habe meinen Geburtstag zu heftig gefeiert...

Aber:Zitat:
Diese britischen und schweizerischen Söldnerfilme waren in NICHTS "so etwas wie die Nachfolger der Italowestern"! (O
Kann man dennoch irgendwie so sehen. Und wenn man einmal von vom originalen "Wildgänsemovie" absieht: du meinst ja wahrscheinlich mit den drei Filmen eben jene, die Collins nach dem "Kommando" abgedreht hat. Wo waren da denn die Briten mit am Werk?

Naja..und wieder muss ich wohl meine Uneinsichtigkeit auf die Geburtstagpromille schieben. (Eins von den 30 Gläsern war wohl schlecht..)
:-*

Sehen wir es einfach mal von dieser Seite: Es gibt ja manchmal mehr als eine Wahrheit - da suchen wir uns dann einfach mal etwas aus gelle? :P
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#17 Feldese 2018-01-13 02:08
Dann auf jeden Fall nachträglich alles Gute zum Geburtstag und ein schönes neues Lebensjahr!

Und natürlich kann jeder für sich Sachen unterschiedlich bewerten und einordnen!
(Gerade deshalb würde mich schon interessieren, wieso, weshalb, warum Du diese 80er-Jahre Söldnerfilme als "soetwas wie die Nachfolger der Italo-Western" siehst!)
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#18 Heizer 2018-01-13 02:25
Schleimer buchstabieren wir C.O.R.T.O. F.E.L.D.E.S.E.
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#19 Harantor 2018-01-13 10:31
Bitte Mäßigung - auch beim Buchstabieren.
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#20 Friedhelm 2018-01-13 19:25
Zitat:
Schleimer buchstabieren wir C.O.R.T.O. F.E.L.D.E.S.E.
Also, ich kenne "Feldese" (und auch Heizer) gar nicht - drum verstehe ich diese Anfeindung seitens Heizer irgendwie gar nicht.
Warum "erklärt Feldese mal wieder die Welt" wenn er seine eigene Ansicht auf meinen Kommentar hin äußert. Noch leben wir in einem demokratischen Geflecht (das könnte sich mit der AFD allerdings durchaus mal ändern..)..

Zitat:
Gerade deshalb würde mich schon interessieren, wieso, weshalb, warum Du diese 80er-Jahre Söldnerfilme als "soetwas wie die Nachfolger der Italo-Western" siehst!)
Okay, evtl habe ich mich da etwas verrannt. Mein Gedanke dazu war/ist folgender:

Der Italo-Western war ja irgendwie "schmutziger, teilweise härter als das amerikanische "Vorbild", aber gelegentlich auch um einiges trashiger. Im Eurowestern traten damals amerikanische Darsteller auf, die aufgrund des Italowestern sogar ihren Marktwert erhöhen konnten (z.B. Clint Eastwood und Lee van Cleef)

Ähnliches habe ich in den 80er-Söldnerfilmen gesehen, die ja gewisser Maßen auch ein neues,(wenn auch kurzlebiges)
europäisches (Italien/Schweiz..oder.oder.) Genre begründeten; lanciert eben durch den Erfolg eines erfolgreichen "größeren" Vorgängers ("Die Wildgänse kommen/The Wildgeese"). Und auch bei diesen Dingern hiess es zuweilen: Billiger und etwas härter vielleicht...

Nun hat ja Lewis Collins seine abgerutschte Karriere -wenigstens kurzzeitig- durch drei dieser Filme wieder etwas anschieben können (siehe meinen Hinweis auf Eastwood und van Cleef). Und wie ich bereits erwähnte: wäre diese "Welle" noch etwas länger gelaufen, dann hätte Collins es vielleicht ebenso damit geschafft wie Eastwood oder van Cleef. -

Aber, das ist eben nur meine Sicht der Dinge - mehr nicht...
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#21 Feldese 2018-01-13 21:29
Danke Dir für deine Stellungnahme.
Ja, jetzt verstehe ich, was Du meintest.

Wie gesagt, ich sehe diese Euro-Söldner- und auch entsprechenden Kriegsfilme ("Die Seewölfe kommen", "Flucht nach Athena"), die in der Folge des großen (wie ich damals fand berechtigten, jetzt hab ich ihn seit Jahrzehnten nicht wiedergesehen) Erfolgs von "Die Wildgänse kommen" gedreht wurden, in der Tradition der Einsatzkommando-Kriegsfilme Marke Alistair MacLean oder "The Eagle has landed".

Ein Trupp wird irgendwo hingeschickt, dort beginnt dann eine "Zehn kleine Negerlein"-Handlung. Und irgendein Hintermann/Auftraggeber hat gern was mit dem teilweise Scheitern zu tun...
Aber das ist natürlich ein eher inhaltlicher Aspekt.

Ansonsten erinnert vieles auch an die Euro-Spy-Filme der 60er und frühen 70er-Jahre mit den genutzten schönen Bildern aus exotischen Ländern (die aber selbst möglichst preiswert für die Produktion waren). Da stellt man einen Star dann vor die Skyline Hongkongs oder der Tafelberge...
Das wirkte international, nach Weltproduktion, war aber trotzdem billig. Viele Kommissar X-Filme funktionierten ja so.

Collins hatte eigentlich einen drei-Filme-Vertrag mit Euan Lloyd, dessen Filme sich u.a. aus Finanzierungsproblemen nicht verwirklichten bzw. Collins einmal aus "Imageproblemen" nicht eingesetzt wurde.
Vielleicht hat Partner Dietrich diesen Vertrag übernommen?

Dietrich hat ja zwischendurch einen weiteren Söldnerfilm ohne Collins (und ohne Dawson) gedreht ("Die Rückkehr der Wildgänse" mit Oliver "Artus" Tobias), der zeigte a) dass Collins spezielles Charisma ein solches Produkt schon sehr aufwertete - und nun fehlte - (und b), dass es wesentlich schlechtere Regisseure als Dawson gab...)

Bei gewisser Häme, die gern über Regisseure ausgeschüttet wird, wird ja ebenso gern das Budget, das ihnen zur Verfügung stand, vergessen. (Weshalb ich trotzdem hämisch gegenüber Dawsons "Virtual Weapon" bleibe :-* ...)
Was liest man z.B. heute manchmal über Andrew V. McLaglen, den "McLintock" und "Die Wildgänse kommen"-Macher...

Collins stand sich aber wohl wirklich selbst zu sehr im Weg. Der betonte ja, er hätte auch keinen 7-Jahres-Vetrag oder ähnliches nicht mal für Bond unterschrieben, er hätte sich zu eingeengt gefühlt... (Bei solchen Äußerungen hat sich Broccoli wahrscheinlich nicht an Connery, sondern zu sehr an Lazenby erinnert gefühlt...)

Knapp vor seinem Tod soll Lewis Collins noch seine Autobiografie beendet haben. Meines Wissens ist die aber bisher nirgendwo erschienen?
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#22 Friedhelm 2018-01-13 22:42
Jetzt, bei näherer Betrachtung wird mir deine Sichtweise natürlich auch klar.

Wo du die Euro-Spies erwähnst: Als Trashfan mochte ich diese Dinger, die immer so gerne im "Bond-Fahrwasser" schwammen. Einen der KX-Movies habe ich dann 1973 (oder so) auch mal bei uns im Kino gesehen.

Euan Loyds "Wildgänse" fand ich damals im Kino auch recht gut - und ich muss dir im nachhinein -was die zehn-kleine Negerlein-Handlung betrifft..ect.- doch zustimmen.

Von den Nachfolgern war ich ja eh nicht so erbaut - woran es nun genau lag, kann ich schon gar nicht mehr nachvollziehen.

Lewis Collins hatte tatsächlich eine gewisse Ausstrahlung, die aus ihm sicher auch einen guten Bond gemacht hätte. Ein bisserl Ähnlichkeit mit Connery war ja auch schon da..

"Collins stand sich aber wohl wirklich selbst zu sehr im Weg. Der betonte ja, er hätte auch keinen 7-Jahres-Vetrag oder ähnliches nicht mal für Bond unterschrieben, er hätte sich zu eingeengt gefühlt... (Bei solchen Äußerungen hat sich Broccoli wahrscheinlich nicht an Connery, sondern zu sehr an Lazenby erinnert gefühlt...)"

Ich denke mal, dass dieses eher eine Schutzbehauptung seinerseits war. Man sollte ja denken, dass die Bond-Rolle schon so etwas wie ein "Ritterschlag" für einen Schauspieler ist.. Auch, wenn so ein Vertrag längerfristig bindet - w er hätte dazu nein gesagt...??

Hier lag der Fall dann wohl auch so, dass Broccoli zwar einen neuen Connery im Auge hatte, aber Collins schon alleine aufgrund seiner forschen, fordernden Art während des Meetings schon durchgefallen war. Jedenfalls hatte ich da mal etwas ähnliches "auf dem Schirm.."

So oder anders - auf alle Fälle ging Collins leer aus.

Auf alle Fälle war diese "Unterhaltung" Thema doch recht erbaulich. Man kann irgendwie jeder
Sichtweise etwas abgewinnen - und das hat auch etwas..

Damit veabschiede ich mich jetzt erstmal aus dem Netz...
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#23 Heizer 2018-01-14 01:10
Schön, dass alle cool blieben.
Ein spezielles Lob an Feldese......und das ist nicht ironisch gemeint.
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