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Das Grauen wird 40

Das Grauen wird 40Das Grauen wird 40
- Der Horrorheftroman von 1968 - 2008 -


Vierzig Jahre Horrorheftroman - Vierzig Jahre mehr oder weniger gruselige Stimmung...  Von Jürgen Grasmücks ersten Silber-(Grusel-)Krimis bis hin zu den aktuellsten John-Sinclair- und Professor-Zamorra-Romanen.

Aus diesem Anlaß haben wir nicht nur (temporär) unser Design umgestellt, sondern auch diverse Beiträge gesammelt, überwiegend persönliche Erzählungen (gesammelt in der Kolumne "Das Grauen wird 40", die in heute und morgen ausschließlich unsere Titelseite schmücken), ein paar Beiträgen die Hintergründe liefern und einem Leitartikel. Dann noch eine kleine Galerie mit Bildern von Marlos-Cons mit einigen der Gratulanten in alter Frische (dank hierfür an Harry Pfister).

Uwe Schnabel vor knapp zwei JahrzehntenUwe Schnabel schrieb gleich mehrere Hintergrundberichte zum 40. Jubiläum.

Seine besondere Aufmerksamkeit galt dabei dem Silber-Krimi (der Reihe aus der "Larry Brent" hervorging): Er zeichnete die Geschichte des Silber-Kriminal-Romans nach, der in einer Woche von  einem kurzen Aufsatz gefolgt wird, der sich einem Brent-Vorläufer aus seligen Pulp-Zeiten, der im Silber-Krimi als "Das Phantom von Soho (ab 30. Juli)" lief und stellte eine Titelliste des Silber-Kriminal-Romans zusammen.

Eine Ergänzung stammt aus dem Archiv Jürgen Grasmücks., die Jürgen Uwe übergeben hat. Dabei geht es um die Beteiligung von Cater Saint Clair (dahinter verbirgt sich ein Herr Pirker) an der Macabros-Subserie Mirakel. Dazu kommt im August noch ein Artikel ausder FANTASTIK NEWS 104 (wie der Clubletter des Dan Shocker's Fantastik Club dann in seiner Endphase hieß). Es geht um eben jenen Herrn Pirker, der zwei Larry Brent-Romane abgetippt hat, die Namen änderte und als Silber-Grusel-Krimi an Zauberkreis verkaufte (auch darüber demnächst mehr im Zauberspiegel).

Im August liefert Uwe dann noch einen Bericht zu einer weiteren Silber-Krimi Subserie ab. Die Greifer. Weiteres hoch interessantes Material hat er angekündigt.

Manfred Weinland (Adrian Doyle) lieferte dann dankenswerterweise eine Leseprobe aus seinem (Doppel-)Gastspiel bei Professor Zamorra, einer Serie, die er zusammen mit W.K. Giesa und Rolf Michael bereits in den Achtzigern geprägt hatte. Der Doppelband erscheinen als Band 893 und 894 der Professor-Zamorra-Serie.

Eine weitere Leseprobe stammt von Wolfgang Rahn. Es ist der Anfang des 19. Milton-Sharp-Romans, der da "Höllischer Bruderkampf" betitelt war. Milton Sharp lief seinerzeit in den 80iger Jahren im (Silber-)Grusel-Krimi als Sub-Serie. Der Roman ist unveröffentlicht.

Und zu guter letzt noch einen Blick auf "das Sturmgeschütz der Demokratie" aus dem Jahr 1977. Der Spiegel schrieb:

"Blutiger Schaum zerplatzte vor seiner Nase"
Das Geschäft mit der Gewalt: Grusel-Hefte erzielen Auflagen-Rekorde
Mit ebenso zynischen wie genüßlichen Schilderungen von Brutalität, Sadismus und Horror in Romanheften machen Verlage, darunter die Konzerne Bauer und Springer, Millionenauflagen und das große Geschäft. Die Handlungen werden vielfach in der Gespensterwelt angesiedelt -- ein Trick, der vor dem Zugriff der Bundesprüfstelle für jugendgefährdende Schriften schützen soll. Derweil klagen die Prüfer: "Die brutale Welle nimmt an Härte noch zu." (zum Weiterlesen zum Spiegel )

Weitere Artikel und Interviews zum Horrorheftroman auf den Seiten des Zauberspiegel:

  • Drei Interviews hier, hier und hier zu möglichen Verfilmungen von Larry Brent








Kommentare  

#1 benfi 2008-07-23 11:17
Guter Überblick - mir schwant, dass ich die nächsten Tage online nur hier herumlungere... ;-)
#2 Didi 2008-07-23 20:58
Wird mir wohl genauso gehen, obwohl ich so dringend im Garten Arbeit zu erledigen hätte. :-*
#3 Thomas 2010-07-27 19:12
Bedenkt man, dass so mancher Heftroman damals am Bahnhofskiosk einige Tage früher im Regel stand als im "normalen" Zeitschriftenhandel, so könnte auch der 23. Juli 1968 als korrektes Erscheinungsdatum des Silber-Krimi Nr. 747 gelten.
#4 Harantor 2010-07-27 19:17
Ein paar Tage,a ber nicht vier Wochen. Und Blitz-Verleger Jörg Kaegelmann kann sich erinnern, den ersten Brent im Schulbus gelesen zu haben. In Hessen waren Ende Juli aber Ferien... Ende August hingegen nicht mehr.

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