Leit(d)artikel KolumnenPhantastischesKrimi/ThrillerHistorischesWesternAbenteuer/ActionOff TopicInterviewsHintergründeMythen und WirklichkeitenFictionArchivRedaktionelles

KOMMISSAR X - Die Heftromanserie: MORGEN SOLLST DU STERBEN

KXDIE HEFTROMANSERIE

Band 37 – Morgen sollst du sterben
von Robert F. Atkinson
Nachdem Tom Rowland einen anonymen Anruf erhalten hat, finden er und seine Leute die Leiche des Artisten Tony Clinton in einer Wohnung in der 31. Straße, der mit Zyankali umgebracht wurde. Alles deutet darauf hin, dass die Tänzerin Susan Dane ihren Freund ermordet hat, da man in ihrer Handtasche Zyankali findet und sie sich kurze Zeit vorher mit dem Alkoholiker gestritten hat.


Morgen sollst du sterbenZehn Wochen später, nachdem Susan zum Tode verurteilt wurde, beauftragt Frank Dane, der Bruder der Verurteilten, der als Soldat in Korea stationiert ist, den Privatdetektiv Jo Louis Walker, den wahren Täter ausfindig zu machen.

Walkers Ermittlungen beginnen im Palladium, wo Susan als Tänzerin gearbeitet hat. Von Kate Windsor, einer Freundin von Susan, erfährt der Privatdetektiv, dass sich Clinton viel mit Gaunern herumgetrieben hat. Charly, der Barkeeper, erklärt sich schließlich bereit, nach Feierabend mit Kommissar X zusammen die Hafenkneipen abzuklappern, um die 'Freunde' von Clinton ausfindig zu machen.

Davor begibt sich Walker noch zur Wohnung von Clinton, wo er einen Eindringling überrascht, der die Zimmer durchsucht.

Nach einer kleinen Prügelei kann der Unbekannte fliehen. Dafür findet Kommissar X 10.000 Dollar, die sich aber als Blüten entpuppen.

Nach dem Fund begibt sich Walker zum vereinbarten Treffpunkt, um sich mit Charly zu treffen. Doch anstatt eines lebenden Barkeepers findet er nur noch dessen Leiche auf einer Bank. Der Mann wurde mit einem Messer von hinten erstochen.

Nachdem er seinen Freund Tom Rowland über den Leichenfund informiert hat, besucht er zusammen mit Frank dessen Schwester im Gefängnis. Die kann sich an einen Mann namens Marcel erinnern, auf den die Beschreibung des Unbekannten passt, den Kommissar X in Clintons Wohnung gestört hat.

Seine weiteren Ermittlungen führen Jo Louis Walker zu einem gewissen Mr Popolus, der sich gerne Kapitän nennt, und dessen Mitwissern, die ihn schließlich zum wahren Mörder von Tony Clinton führen.

 

  • Ein Roman mit Tom Rowland
  • DAS ZEITALTER DER DETEKTIVE, Teil 3: Die Pinkertons
  • Preisausschreiben DER LESER ALS DETEKTIV, Teil 3

 

Fazit: Der Autor Robert F. Atkinson präsentiert mit MORGEN SOLLST DU STERBEN einen durchweg spannenden Kriminalroman, in dem Jo Louis Walker endlich mal wieder seine detektivischen Fähigkeiten unter Beweis stellen kann, und die Ermittlungen von Kommissar X nachvollziehbar beschrieben sind. Zudem ist der Roman flüssig und spannend geschrieben und unterhält den Leser ohne langweilig zu werden von der ersten bis zur letzten Seite. Dafür ist das Titelbild mal wieder nicht das Gelbe vom Ei. Es passt weder zum Inhalt noch in irgendeiner Weise zur Atmosphäre des Romans.

 

In MORGEN SOLLST DU STERBEN erschien der dritte Teil des Preisausschreibens DER LESER ALS DETEKTIV, in dem die KX-Leser zum dritten Mal aufgerufen wurden, selber einmal Detektiv zu spielen. Wer es selber einmal versuchen möchte, dem sei nachfolgender Text ans Herz gelegt:

Draußen goß es in Strömen. Es war genau 23 Uhr, als das Telefon klingelte. Jo nahm den Hörer ab und hörte eine aufgeregte Frauenstimme. „Kommen Sie sofort, Mr. Walker", stammelte die Anruferin. „Mein Mann ist ermordet worden." Jo Walker ließ sich die Adresse sagen und brauste los. In der Zwischenzeit hatte es aufgehört zu regnen. Eine Viertelstunde später stand er Mrs. Culvert in der Diele gegenüber. „Wann haben Sie es festgestellt?" fragte Jo und deutete auf den Toten. „Ich war im Kino", schluchzte die Frau.

„Als ich nach Hause kam, fand ich Ben. Er war . . ." Sie wischte sich die Tränen aus den Augen. „Ist etwas gestohlen worden, Mrs. Culvert?" fragte Walker. Die Frau zuckte mit den Schultern. „Ich weiß es nicht." „Wann sind Sie nach Hause gekommen?" fragte Walker und sah sich aufmerksam in der kleinen Diele um. Die Frau dachte kurz nach. „Es muß kurz vor elf gewesen sein", sagte sie leise. „Um viertel vor elf war die Vorstellung aus und ich ging zu Fuß heim. Ich habe nur zehn Minuten zu gehen gehabt." Jo hatte genug gehört. „Wo steht das Telefon?" fragte er hart. „Ich muß die Mordkommission benachrichtigen."

 

Zur Einleitung - Zur Übersicht

 

© by Ingo Löchel

 

Gäste sind momentan nicht mehr berechtigt Kommentare zu schreiben, da täglich bis zu 200 Spamkommentare gelöscht werden mussten.

Bitte registriert Euch beim Zauberspiegel. Wir suchen nach einer Lösung.

Leit(d)artikelKolumnenPhantastischesKrimi/ThrillerHistorischesWesternAbenteuer/ActionOff TopicInterviewsHintergründeMythen und WirklichkeitenFictionArchivRedaktionelles