Leit(d)artikel KolumnenPhantastischesKrimi/ThrillerHistorischesWesternAbenteuer/ActionOff TopicInterviewsHintergründeMythen und WirklichkeitenFictionArchivRedaktionelles

KOMMISSAR X - Die Heftromanserie, 3. Teil: Manfred Wegener

Kommissar XDie Heftroman-Serie
3. Teil
Manfred Wegener

Ein weiterer Autor der Heftromanserie war MANFRED WEGENER, der später in der Kommissar X–Serie auch die Pseudonyme B. M. Shark und Fred M. Wayer verwendete. Unter seinen eigenen Namen schrieb er auch diverse KX–Taschenbücher. Manfred Wegener wurde am 6. Oktober 1935 in Danzig geboren. Seine Familie floh kurz vor Kriegsende nach Kopenhagen.


Manfred WegnerDanach folgte ein erneuter Umzug nach Heiligenhafen an der Ostsee, wo er die Mittlere Reife erlangte.
Er ergriff dann den Beruf des Seemanns und durchlief diese Laufbahn bis zum Vollmatrosen.

Acht Jahre fuhr er kreuz und quer durch die Welt und lernte so die bedeutendsten Häfen unserer Knie kennen.

Danach arbeitete er ein halbes Jahr im Kohlenpott unter Tage, dann folgte eine Zeit im Montagebau, auf dem Fährschiff „Deutschland“ und in der Hochseefischerei.

Wegener war auch in der Binnenschiff fahrt tätig. Er pendelte auf einem Rheinschiff zwischen Basel und der Nordseeküste.

Manfred Wegener heiratete 1957. Der Ehe entsprossen ein Sohn und eine Tochter. Anfang der 1960er Jahre begann er eine neue Tätigkeit als Schleusenwärter an der Neckarschleuse Guttenbach.

Dort entstanden während einsamer Schichten seine ersten Romane. 1963 wandte er sich mit einem Manuskript an den Pabel Verlag.

Der Roman wurde jedoch abgelehnt, aber man verwies ihn an Lore Matthaey (die spätere  Lore Straßl), die damals die Redaktion der „Mark Powers“- Serie inne hatte.

Es folgten in rascher Folge weitere Romane in  Serien wie „UTOPIA“, „KOMMISSAR X“, „FLEDERMAUS“ und JERRY COTTON.

Ab 1970 konzentrierte sich Manfred Wegner vorwiegend auf das Schreiben von KOMMISSAR X – Taschenbüchern. So waren es auch seine beiden TB’s „DAS WASSERDICHTE ALIBI“ (KX-TB # 396, 1970) unter Fred M. Wayer und „BLUTIGER SCHNEE“ (KX-TB # 397, 1970), die als einer der ersten nicht mehr unter dem Sammelpseudonym Bert F. Island veröffentlicht wurden.

Von 1971 bis 1974 schrieb Manfred Wegener fast nur noch KX – Taschenbücher unter Manfred Wegener und Fred M. Wayer.

In der KX-Heftromanserie war er nur sporadisch vertreten. So u. a.

# 737 Der Ripper von Manhattan (1973) als Manfred Wegener
# 826 Kommissar X und die schwimmenden Särge (1975) als Fred M. Wayer
# 882 Der Zaster rollt, wenn Sonny kommt (1976) als Fred M. Wayer
# 945  Einmal Hölle und zurück (1977) als B. M. Shark

SEIN ENGEL STARB IM FALSCHEN BETT“ war Wegeners letztes KX – Taschenbuch, das er unter dem Pseudonym Fred M. Wayer veröffentlichte.

1982 folgte mit „DAS SELBSTMORD-KOMMANDO“ sein letztes KX – Taschenbuch.

Im selben Jahr wurde mit „BEI MORD GIBT’S KALTE FÜSSE“ (1982) auch  sein letzter KX – Heftroman veröffentlicht.

Als dann der Pabel Verlag die Serie „DIE SEEWÖLFE“ startete, wurde Manfred Wegener unter dem Pseudonym Fred McMason einer der Hauptautoren der Serie.
 
Hier konnte er sein seemännisches Know-How verwenden und konnte sie in 160 zusätzlichen Beiträgen unter dem Titel Klabautermann in den Seewölfe-Heften unterbringen.

Nach der Einstellung der Serie „DIE SEEWÖLFE“ schrieb er bis 1996 für die Westernserie „LASSITER“ des Bastei Verlages, sowie Kurzkrimis für verschiedene Zeitschriften.

Manfred Wegener verstarb am 30. August 1999.

© by Ingo Löchel


Zur EinleitungZur Übersicht

Gäste sind momentan nicht mehr berechtigt Kommentare zu schreiben, da täglich bis zu 200 Spamkommentare gelöscht werden mussten.

Bitte registriert Euch beim Zauberspiegel. Wir suchen nach einer Lösung.

Leit(d)artikelKolumnenPhantastischesKrimi/ThrillerHistorischesWesternAbenteuer/ActionOff TopicInterviewsHintergründeMythen und WirklichkeitenFictionArchivRedaktionelles