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Preyer, J. J. - HOLMES UND DIE FREIMAURER

Preyer, J. J. - HOLMES UND DIE FREIMAURERHOLMES UND DIE FREIMAURER
von J. J. Preyer
Grafiker: Mark Freier
Innengrafiker: Andreas Gerdes
ISBN: 978-3-89840-215-6
Seiten: 192 / Preis: 9,95 €

Blitz-Verlag

Man schreibt das Jahr 1921. Der Erste Weltkrieg ist seit drei Jahren vorüber und der 67-jährige Sherlock Holmes genießt seinen Ruhestand in einem gemütlichen Hotel in Sussex.

Als das Zimmermädchen Mona Hatfield den Detektiv a. D. um Hilfe bittet und danach spurlos verschwindet, kehrt Sherlock Holmes wieder ins ‚Berufsleben’ zurück.

Die Getreidefelder von Monas Vater sind von einem merkwürdigen Pilz befallen. Sherlock Holmes wittert dahinter einen Sabotageakt, der das ganze Empire bedrohen könnte.


Zusammen mit Dr. Watson nimmt er sich der Aufklärung des Geheimnisses an. Dabei bekommt er unerwartete Unterstützung von dem Sohn seines ehemaligen Erzfeindes.

Ich hätte nicht gedacht, dass man die Atmosphäre der Sherlock Holmes-Abenteuer von Sir Arthur Conan Doyle so gut einfangen kann.

Dass dies möglich ist, beweist der Autor J. J. PREYER mit seinem spannenden Sherlock Holmes-Roman HOLMES UND DIE FREIMAURER.

Der besondere Reiz der Geschichte liegt aber nicht nur in der spannenden Handlung selbst, sondern auch in der Gestalt des gealterten Detektivs.

Der in die Jahre gekommene und sich zur Ruhe gesetzte Sherlock Holmes hat zwar gutes Essen und Spaziergänge in der Natur zu schätzen gelernt, aber nach dem Verschwinden seiner neuen ‚Klientin’ nimmt er mit seinem alten Freund Dr. Watson noch einmal den Kampf gegen das Verbrechen auf. Ob es ihm gelingt?

Fazit: HOLMES UND DIE FREIMAURER wird nicht nur alte und neue Holmes-Fans begeistern, sondern auch alle, die gute Krimi- und Thrillerkost zu schätzen wissen. 

 

Verlagssseite:

www.blitz-verlag.de

Kommentare  

#1 Holzi 2008-11-23 02:01
Hm, ich muss zugeben, dass ich die Besprechung etwas knapp finde. Zwar verstehe ich, dass offenbar das Holmes-Flair eingefangen wurde, würde aber gern mehr darüber erfahren, ob das dadurch geschah, dass im Stil eines Conan Doyle geschrieben wurde, oder ob Preyer das stilistisch in die Gegenwart gehoben hat (und das erfolgreich und lesbar). Ich habe schon zu viele schlechte Epigonen gelesen, um noch auf gut Glück "nachgemachte" Holmes Romane zu kaufen...
#2 Hermes 2016-01-21 15:12
Zitat:
wird nicht nur alte und neue Holmes-Fans begeistern, sondern auch alle, die gute Krimi- und Thrillerkost zu schätzen wissen.
Als "Thriller" würde ich das Buch nun wirklich nicht bezeichnen. Das geht doch alles sehr gemächlich vor sich hin.

Im Gegensatz zu Conan Doyle verzichtet Preyer darauf, aus der Perspektive von Dr. Watson zu berichten.
#3 Mainstream 2016-01-24 00:02
-
Jetzt habe ich alle Doyle SHERLOCKs gelesen , und
muss sagen das sicb bei keiner Geschichte ein wirkliches
Thriller-Gefühl eingestellt hat. Es war letztendlich immer
der auflösende Zusammenhang, der Freude aufkommen
liess.
Und wenn Preyer an Doyle vorbei erzählt, und nicht
Watson zum Erzähler macht, dann ist das Ganze doch
etwas witzlos.
#4 Holmes-Fan 2017-01-15 15:40
Dass sich Conan Doyle intensiver mit Geheimgesellschaften und Freimaurerei www.dasgelbeforum.net/forum_entry.php?id=386738 (weltweit) befasst hat, sieht man u.a. an dem Buch, das er über die geheimen Mordkommandos der Mormonen im 18. Jahrhundert schrieb (Titel ist mir entfallen), bei dem Holmes ebenfalls eine aufklärende Rolle spielen durfte. Dass das Buch auf Tatsachen beruht, kann man heute besser einschätzen als damals, denn viele Archive sind nun zugänglich und man kann nur staunen, wie präzise der Sherlock-Holmes-Autor bereits damals informiert war über Vorgänge 'jenseits des grossen Teichs'.
#5 Das kleine Gespenst 2017-02-22 15:24
zitiere Mainstream:
-
Jetzt habe ich alle Doyle SHERLOCKs gelesen , und muss sagen das sicb bei keiner Geschichte ein wirkliches Thriller-Gefühl eingestellt hat.


Auch ich finde die klassischen Sherlock Holmes-Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle ziemlich fade. Wer an Schlaftabletten sparen möchte, der kaufe sich ein solches Buch. :lol:

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