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Die Tote ohne Alibi / Laim und die Zeichen des Todes

Die Tote ohne Alibi / Laim und die Zeichen des TodesDie Tote ohne Alibi /
Laim und die Zeichen des Todes

In einem Nachtclub wird eine ermordete Luxus-Prostituierte gefunden. Kurz drauf nimmt sich der Mann, der zuletzt mit ihr gesehen worden ist, das Leben. Der Fall scheint erledigt.

Aber Hauptkommissar Laim ermittelt weiter und findet raus, dass die Dame von einem Juristen namens Nefzer gebucht worden ist.


Der Unternehmensberater hat gerade ganz andere Probleme: Der Vorstand eines von ihm betreuten Konzerns wird des Insider-Tradings beschuldigt. Aber wie passt das eine zum anderen?

Am 30. April 2014 wurde mit "DIE TOTE OHNE ALIBI" der erste Fernsehfilm der MÜNCHEN LAIM-Krimi-Reihe im ZDF gesendet.
Danach dauerte es aber fast fünf Jahre, bis am 3. April 2017 mit "LAIM UND DIE ZEICHEN DES TODES" der zweite LAIM-Krimi folgte.

Warum hat die Fortsetzung von "DIE TOTE OHNE ALIBI"  so lange auf sich warten lassen? Lag es an den schlechten Zuschauerzahlen?

Das ZDF begründet die lange Pause mit der Theaterarbeit des Hauptdarstellers Maximilian Simonischek, was jedoch nicht stimmen kann. Denn der Schauspieler war allein zwischen 2012 und 201 in drei Fernsehfilmen, vier Filmen und in einer TV-Serie zu sehen.
Auch die Begründung, dass der TV-Film "DIE TOTE OHNE ALIBI" als Einzelfilm konzipiert war,  wirkt auch nicht sehr überzeugend.

Leider passen die beiden LAIM-Fernsehfilme in das Sammelsurium so vieler anderer Krimi-Serien und Krimi-Reihen des ZDF. Die Handlung und die Ermittler sind untereinander austauschbar.
Der einzige Unterschied zwischen diesen und der LAIM-Reihe ist, dass das ZDF in dieser "neuen" Krimi-Serie in Spielfilmlänge vermehrt auf Sex setzt.

Doch dieses 'neue' Konzept geht nicht wirklich auf. Denn es zeigte sich bereits ab Ende der 1960er Jahre, dass man eine langatmige Handlung und fehlende Spannung nicht mir Sex- und Nacktszenen kompensieren kann.

Leider ist dies auch in den beiden LAIM-Krimis der Fall, die man getrost um zehn Minuten hätte kürzen können, um die Handlung ein bisschen zu straffen, damit das spannungsarme Krimi-Szenario etwas schneller in die Gänge kommt. Was auch auf einige Darsteller zutrifft, die nicht wirklich überzeugend in ihren Rollen agieren. 

Die Tote ohne Alibi / Laim und die Zeichen des Todes
Deutschland 2012/2017

Regie: Michael Schneider
Darsteller: Max Simonischek, Kostja Ullmann, Katharina Böhm, Gerhard Wittmann, Gisela Schneeberger

FSK:  Ab 12 Jahren
Laufzeit: 180 Minuten

Erscheinungstermin: 15. September 2017
Label:  Studio Hamburg Enterprises

Studio Hamburg

© by Ingo Löchel

 

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