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Ein Filmklassiker - Always Look on the Bright Side of Life

Ein FilmklassikerFolge 14
Always Look on the Bright Side of Life

In dieser Reihe DER FILMKLASSIKER werde ich ein wenig meine Schatzkammer in Sachen DVDs öffnen, in der sich neben mehr oder weniger aktuellen Filmen eben auch mitunter manche Klassiker des Films tummeln. Wir werden hierzu einen Streifzug unternehmen, in dem wir uns z.B. von manchen Actionfilmen über Western bis hin zu besonderen Romanzen einen Einblick gewähren werden. Und hier gehört die Geburt des »Messias« wohl dazu.

The Life of Brian (Monty Python's Das Leben des Brian) The Life of Brian (Monty Python's Das Leben des Brian)
Der Titel unseres heutigen FILMKLASSIKER dürfte eigentlich jeden gleich zum mitsummen bringen. Das mitsingen lasse ich lieber, sonst fangen alle Hunde der Nachbarschaft an, infernalisch zu heulen. Doch eigentlich kennt kein Fan dieses Films diesen ersten Text, dessen Musik einem schon beim ersten mal nicht mehr aus dem Kopf gehen will. Die eigentliche Version klang nämlich vom Text her noch anders. Auch fand man diese erste Version zuerst durchaus gelungen, doch Eric Idle war noch nicht wirklich zufrieden mit diesem Lied. Also dämmte er sein Hotelzimmer mit Matratzen ab und nahm den Gesang einfach nochmals neu auf. Eigentlich sollte dieses Lied eher fröhlich sein und auch eine gewisse Unbekümmertheit ausstrahlen. Schließlich muss man die im Film stattfindende Kreuzigung ja mit einer entsprechenden Leichtigkeit würdigen. Die Musik selbst war ja von einem professionellen Orchester bereits eingespielt worden, so das man bei den entsprechenden Aufnahmen in Tunesien nun nur noch die neue Version des gesungenen Textes einsetzen musste.

Aber irgendwie fanden es damals nicht alle wirklich lustig, was die Komiker der Gruppe da filmisch umsetzten. Da werden wir uns hier in diesem Artikel besonders einmal darauf stürzen. Natürlich gibt es zum Film DAS LEBEN DES BRIAN verdammt viel zu berichten, doch ihr kennt das ja: Platzmangel, Artikellänge und Abgabetermin damit der Artikel auch pünktlich im Zauberspiegel veröffentlicht werden kann (und er wird dann doch ziemlich lang). Dieser Hinweis dürfte hier ja nun schon durch so einige Artikel von mir recht bekannt sein. Und fasst wäre der gesamte Film dann auch noch in Tunesien vom Winde verweht worden, hätte es da nicht einen der berühmten BEATLES gegeben, der im Film auch einen kurzen Cameo-Auftritt erhalten hatte. Dabei wählte das British Film Institute den Film DAS LEBEN DES BRIAN später nachträglich sogar auf den 28 Platz der "besten britischen Filme aller Zeiten".

"Wer seit ihr?" -
"Wir sind die drei heiligen Könige..."
"Was??"
"Wir sind drei Weise aus dem Morgenland."
"Und dann schleicht ihr Morgens um zwei Uhr in einem Kuhstall herum, als hättet ihr nichts besseres zu tun?! Was soll denn daran weise sein?"

(Zitat aus: Das Leben des Brian)

The Life of Brian (Monty Python's Das Leben des Brian) Veralberte Christen und die Nazi-Juden:
Ja, das LEBEN DES BRIAN sollte eigentlich als Satire auf den religiösen wie politischen Dogmatismus verstanden werden. Politisch gab es da z.B. auch eine Szene, in der Otto, der Anführer (gespielt von Eric Idle) des Suizidkommandos der "Judäischen Volksfront" Brian als "Führer" ausmachen wollte, der einen "tausendjährigen Judenstaat" ausrufen müsse, in dem Israel vom "Abschaum nichtjüdischer Menschen" befreit würde. Diese Szene wurde aber genauso aus dem Film wieder herausgeschnitten wie die eigentliche Einstiegsszene, in der sich die Ehefrau von Pontius Pilatus eine Verfolgungsjagd mit den Revolutionären liefert. Dabei ebenfalls ein Hirte, der etwas seltsam von Schafen schwärmt. Dabei handelt es sich allerdings nicht um Eingriffe von außen auf den Film, sondern die Kürzungen erfolgten durch die Nachbearbeitung von Eric Idle selbst, dem der Film (ohne Kürzungen über zwei Stunden) nun viel zu lang erschien. Hier plichteten ihm Kollege John Cleese und Terry Jones (Regisseur) bei. Nur Terry Gilliam meinte dies zu kritisieren, da er hier aus Angst ein Zugeständnis an die jüdischen Produzenten in Hollywood erschnüffelte. Er vertrat eher die Meinung, dass wenn man die Christen vor Kopf stößt, sollte man dies auch konsequent bei den Juden machen. Das man damit allerdings gleich auch die jüdische Lobby in den USA gegen sich aufgebracht hätte, schrieb Robert Hewison in seinem Buch "Monty Python". Die hätten nämlich für einige empfindliche Probleme bei dem Verleih des Films DAS LEBEN DES BRIAN machen können. Regisseur Terry Jones bereute in einem späterhin gegebenen Interview hingegen nachträglich, diese politisch "prophetische" Szene im Film entfernt zu haben.

"Weißt du, solche Purchen scheinen hier unheimlich prutal vorzugehen - plutperaucht!"
"Äh ... ich glaube geraucht hat er auch..."

(Zitat aus: Das Leben des Brian)

The Life of Brian (Monty Python's Das Leben des Brian) Die Nationwide Festival of Light oder "steinigt sie!":
Wir wissen ja, dass gewisse christliche Religionsgemeinschaften in den USA auch heute bis in die Politik hinein recht seltsame Blüten treiben können. Das war damals auch in Old England nicht anders, denn dort gerieten mehrere Drehbuchseiten  von DAS LEBEN DES BRIAN der "Nationwide Festival of Light", einer religiösen Organisation in Großbritannien, in die verknöcherten Hände. Dabei waren die Dreharbeiten noch nicht einmal abgeschlossen.

Dieser "Organisation" gelang nämlich vor dem Gericht etwas, was es in England damals seit rund 55 Jahren nicht mehr gegeben hatte. Wegen eines "gotteslästerlichen Gedicht" wurde nämlich der Herausgeber eines Magazin für Homosexuelle (Gay News) zu neun Monaten Haft verurteilt. Auch wenn diese danach in eine Geldstrafe umgewandelt wurde, ließ das Urteil jedoch tief blicken. Die juristisch obersten Instanzen bestätigten nämlich, dass keine direkte Blasphemie angestrebt werden müsse, um trotzdem wegen religiöser- oder gotteslästerliche Taten verurteilt werden zu können. Und nun hatte diese Organisation plötzlich eben einige Drehbuchseiten von DAS LEBEN DES BRIAN in ihre Hände bekommen. Und deren Vorsitzende, Mary Whitehouse spuckte auch sogleich Gift und Galle. So schrieb sie an den Vorsitzenden der "British Board of Film Classification" (BBFC) einen Brandbrief, in dem sie warnte (Zitat: Brief von Februar 1979 an James Ferman/zitiert nach Kapitel 3 der Dokumentation DIE GESCHICHTE DES BRIAN): "Sie wissen selbst um die Folgen heimtückischer Schmähungen Gottes, Christi und der Bibel." Die "Pythons" reichten den Film daher nach Fertigstellung auch gleich mit einem Gutachten des Anwalt John Mortimer zur Prüfung durch die BBFC ein. Mortimer selbst schätzte hingegen die Möglichkeit einer Klage gegen den Film als eher gering ein. Dabei baute er auch auf die Popularität der Komikertruppe.

Eine Angriffsfläche bot allerdings auch das Buch zum Film. Hier weigerte sich z.B. die beauftragte Druckerei in England, den kontroversen Anhang zu drucken. Das führte dazu, dass die erste Auflage nunmehr von zwei Druckereien hergestellt werden musste. In einer Szene im Anhang des Buches erklärt z.B. eine Frau ihrem Freund, sie habe mit jemandem einen sexuellen Seitensprung gehabt, der sich ihr gegenüber als "Heiliger Geist" ausgegeben hätte. Aber neben den Verlegern in England hatten auch die Verleger in den USA und in Kanada so ihre Bedenken, ob sie dieses Buch zum Film überhaupt erscheinen lassen sollten.

"Wir folgten einem Stern." - "Sternhagelvoll seit ihr, und jetzt verpisst euch!"

(Zitat aus: Das Leben des Brian)

The Life of Brian (Monty Python's Das Leben des Brian) Und dann kam Brian in die Kinos ... oder?
Die Uraufführung fand im August 1979 im New Yorker Cinema One statt. In den USA konnte man nämlich auf die verfassungsmäßig verbriefte Meinungsfreiheit pochen, was die Verantwortlichen aber nicht davon abhielt, den Film selbst erst ab 17 Jahre freizugeben. Dies hinderte jedoch katholische, protestantische und jüdische Vereinigungen nicht daran, umgehend wütende Proteste folgen zu lassen. Die Proteste gegen den Film wurden sowohl in Zeitungen, Interviews, durch Radio und Fernsehen, aber auch öffentlich auf den Straßen von den entsprechenden religiösen Institutionen geführt. Als DAS LEBEN DES BRIAN nun landesweit in den USA in die Kinos kam, nahmen einige Kinobetreiber den Film aus Sorge um die Proteste und mögliche Ausschreitungen nicht in ihr Programm auf, bzw. setzten den Film auch kurzfristig wieder ab, was allerdings auch zu wütenden Gegenprotesten der Befürworter  des Films führte. Wo immer aber auch der Film gezeigt wurde, konnten sich die Betreiber der Kinos wegen recht hoher Einnahmen nicht beklagen.

In Großbritannien schlug der Film ebenfalls sehr hohe Wellen, auch wenn die BBFC dazu überging, dem Film DAS LEBE DES BRIAN für die Altersgruppe ab 14 Jahre freizugeben. Diese Altersempfehlung musste jedoch in den verschiedenen Gemeinden nicht übernommen werden, sondern die verschiedenen Gemeinderäte konnten durchaus die Altersfreigabe selbst festlegen. So gab es durchaus Gemeinden die für den Film ein Jugendverbot verhängten. Dieses zeitigte wiederum eine Reaktion des Filmverleih CIC, die sich dafür entschieden, dort, wo ein Jugendverbot ausgesprochen wurde, den Film generell nicht zur Aufführung zu bringen. Auch in der abendlichen Sendung "Friday Night Saturday Morning" schlug der Film hohe Wellen. Hier diskutierten neben John Cleese auch Michael Palin mit dem Bischof von Southwark, Mervyn Stockwood, der wiederum unterstützt wurde durch den Schriftsteller und Anhänger der "Erweckungsbewegung", Malcolm Muggeride. Die Fronten blieben dabei unversöhnlich. Erst zu Beginn 1980 kam der Film DAS LEBEN DES BRIAN dann Landesweit in die Kinos, wobei CIC hoffte, dass der Vorwurf der "Blasphemie" nun endlich zur genüge entkräftet sein würde. Außerdem wollte man so möglichst nicht im Zeitraum der weihnachtlichen Festtage die religiösen Fanatiker reizen. Damit hatten sie aber die Rechnung wohl nicht mit einigen Bischöfen  und der Nationwide Festival of Light gemacht, die sich weiterhin wie die religiösen Elefanten im Porzelanladen aufführten. So sprachen sich von über 370 Gemeinden 10 davon für ein völliges Verbot des Films aus und 27 Gemeinden belegten den Film mit einem X-Rating (Jugendverbot), womit auch dort die Kinos seitens der Vorgabe von CIC den Film nicht zur Aufführung bringen konnten. Den Verboten folgten aber gleichsam auch Proteste aus der Bevölkerung für Meinungsfreiheit und gegen die Zensur. Da selbst die Nachbargemeinden den Film ohne  weitere Prüfungen zuließen, schadete das Vorgehen der religiösen Institutionen und Organisationen dem Film DAS LEBEN DES BRIAN nur minimal. Denn genau wie in den USA erreichten die religiösen Gegner des Films durch die öffentliche Kontroverse schlicht nur das Gegenteil und DAS LEBEN DES BRIAN wurde an den Kinokassen ein voller Erfolg.

The Life of Brian (Monty Python's Das Leben des Brian) In Kanada sorgte der religiöse Eifer dafür, dass im Juni 1979 eine Radiosendung, die über die Dreharbeiten zu MONTY PYTHON'S LIFE OF BRIAN berichten wollte, verboten wurde. In Sachen Blasphemie passierte der Film selbst aber die kanadische Zensurbehörde (fasst) ohne Beanstandungen. Doch wurde der Film dann nur freigegeben ab 17 Jahre, sofern diese in Begleitung von Erwachsenen erfolgte und auf den Filmplakaten musste zudem sichtbar der Warnhinweis gedruckt werden, dass der Film durchaus religiöse Gefühle verletzen könne. Die späterhin erfolgte Klage eines Geistlichen gegen ein Kino, dass den Film aufgeführt hatte, wurde indessen von der Staatsanwaltschaft nicht zur Anhörung zugelassen.

In Australien sollte der Film ebenfalls auf betreiben eines Priesters verboten werden, was sogar das dortige Parlament beschäftigte. Jedoch wurde auch hier seitens der Zensoren ein mögliches Verbot verweigert. Durch die hier entfachte Aufregung wurde DAS LEBEN DES BRIAN dort dann sogar zu einem der zehn erfolgreichsten Filme in Australien.

Im katholischen Irland hingegen liefen die Uhren anders. Hier blieb der Versuch, den Film durch die Zensurbehörde zu bekommen, erfolglos. Durch eine Gesetzeslücke konnte allerdings der Soundtrack und eine durch die Pythons bearbeitete Hörspielfassung in Irland in den Verkauf gelangen. Das hielt aber nur solange,  bis ein bekannter Fernsehprediger auf die Schallplatten aufmerksam machte und dafür sorgte, dass die Einfuhr völlig eingestellt wurde.

The Life of Brian (Monty Python's Das Leben des Brian) Warum der Film DAS LEBEN DES BRIAN damals auch nicht in die Kinos von Italien kam, konnte allerdings auch nachträglich nicht mehr genau festgestellt werden.

"Kreuzigung ist grausam!"
"Ja, aber wenigstens ist man dabei an der frischen Luft."

(Zitat aus: Das Leben des Brian)

Norwegen fiel dann auch noch aus der Rolle, da die dortige Zensurbehörde zum ersten mal in der Geschichte des Landes mit DAS LEBEN DES BRIAN eine Filmkomödie verbot. Begründet wurde dieses Verbot seitens der Zensurbehörde in Norwegen damit, dass die Bergpredigt zu Beginn und die Massenkreuzigung am Ende religiöse Gefühle verletze. Nachbar Schweden hingegen nahm diesen Ball sofort auf, wo der Film dann gleich mit dem Slogan beworben wurde, dass der Film DAS LEBEN DES BRIAN so witzig wäre, das er in Norwegen hierfür verboten wurde.

In den Ländern die ebenfalls stark katholisch geprägt sind wie Spanien, Belgien oder Frankreich, gab es kaum Widerstände hinsichtlich der Aufführung. In Deutschland, Österreich, Schweiz, Griechenland, Dänemark, aber auch in Israel wie eben auch bereits eben genannt, Schweden, konnte der Film ohne Probleme zugelassen und aufgeführt werden.

The Life of Brian (Monty Python's Das Leben des Brian) Ein Ex-Beatle springt für den Film ein:
Barry Spiking von EMI interessierte sich damals für das Projekt der Pythons, die gerade am Skript des Films arbeiteten, während er zufällig mit Eric Idel auf Barbados zusammentraf. Und schon bald sicherte er dem Produzenten John Goldstone auch die für das Filmprojekt dringend benötigten finanziellen Zuwendungen zu (rund 4 Millionen US-Dollar). Doch hier hatten die Pythons wohl völlig auf Sand gebaut, denn zwei Tage, bevor man zu den Dreharbeiten nach Tunesien flog,  erteilte Bernard Delfont, seines Zeichens im Vorstand von EMI dem Projekt wieder eine völlige Absage. Er hatte nämlich das Drehbuch gelesen und den Inhalt als "anstößig" empfunden.

Zu diesem Zeitpunkt war der Produktionsvertrag noch nicht unterzeichnet, aber die Gelder in Höhe des Budget von MONTY PYTHON'S WUNDERBARE WELT DER SCHWERKRAFT waren bereits investiert.  Monty Python musste nun also die Ansprüche auf die bisherigen  Ausgaben vor Gericht durchsetzen. Dies lief für die Gruppe auch durchaus positiv, jedoch die Suche nach einer neuen Produktionsfirma stellten sich als extrem schwierig heraus, weil  die potentiellen Produzenten sich nicht unbedingt an diesem heiklen religiösen Thema die Finger verbrennen wollten.

"Verspricht eine lustige Steinigung zu werden. Ist ein Einheimischer."

(Zitat aus: Das Leben des Brian)

Irgendwann saß daher Eric Idle mit seinem persönlichen Freund und Ex-Beatle George Harrison zusammen und berichtete diesem von den Problemen bezüglich des Filmprojekt DAS LEBEN DES BRIAN.  Schließlich wusste Idle zu diesem Zeitpunkt nicht, wie er die  noch fehlenden, rund 4 Millionen Dollar auftreiben sollte.  Harrison jedenfalls war von Idles Filmprojekt sichtlich angetan und stellte das fehlende Geld aus eigenen Mitteln zur Verfügung. Mit seinem Geschäftsführer Denis O'Brian gründete er darüber hinaus auch gleich die Produktionsfirma HandMade Films, die nunmehr DAS LEBEN DES BRIAN produzieren sollte. Gefragt, weshalb sich George Harrison für dieses Filmprojekt so engagierte, antwortete dieser hierauf, dass er dies nur mache, weil er unbedingt diesen Film sehen wolle. George Harrison selbst erhielt darüber hinaus dann auch einen Cameo-Auftritt gegen Ende des Films als "Mr. Papadopoulos".

"Haben sie dich vergewaltigt, Mutter?"
"Anfangs schon ..."

(Zitat aus: Das Leben des Brian)

The Life of Brian (Monty Python's Das Leben des Brian) Ein Blick in die Filmhandlung:
Am heiligen Abend, irgendwo in einer der Scheunen kommt Brian zur Welt und wird sogleich auch von den drei Weisen aus dem Morgenland überfallen. Die Jüdin Mandy Cohen, die den kleinen Brian einer Affäre mit dem Römer Nixus Minimax zu verdanken hat, weiß nicht so recht, was sie von diesen drei wohl verwirrten Kerlen halten soll, die des Nachts einfach in die Hütte stürmen und das Kindlein preisen wollen. Die haben sich allerdings nur in der Scheune vertan, die gleich neben der von Maria und Josef steht. In Judäa wächst Brian dann bei seiner recht schrulligen Mutter auf und verliebt sich bald in die idealistische Judith, die einer Widerstandsgruppe gegen die römischen Besatzer angehört, die sich selbst "Volksfront von Judäa" nennt. Also will Brian auch in die Gruppe rein und beteiligt sich bei einem Einbruch in den Palast von Pontius Pilatus, wo sie dessen Frau entführen und damit das römische Reich stürzen wollen. Die Entführung scheitert jedoch kläglich, weil die Splittergruppe "Kampagne für ein freies Galiläa" die gleiche dumme Idee hatte. Da die zwei Widerstandsgruppen sich auch nicht gerade mögen, bleibt am Schluss nur noch Brian übrig, der auch prompt verhaftet wird.  Bei der Anhörung vor Pilatus, der einen gehörigen Sprachfehler hat, bekommen die Palastgarde allerdings einen Lachanfall. Dies, und die zufällige Auseinandersetzung einiger Aliens helfen Brian allerdings bei seiner Flucht.

Doch um den Römern wirklich zu entkommen, findet sich Brian bald zwischen einigen arbeitsscheuen Propheten wieder und muss es nun diesen gleich tun. Da er aber eher unverständliches Zeug über Vögel und so daher stottert, wird er für die Zuhörer erst wirklich interessant. So hat Brian bald eine große Gefolgschaft am Hals, die sich von ihm eine Menge Fragen über den Sinn des Lebens erhoffen und wohl auch sonst einen Dummen suchen, dem sie mal folgen dürfen. Um die lästige Bande also wieder los zu werden, flüchtet Brian in das karge Umland. Dort huldigen sie nicht nur seiner alten Sandale, sondern halten auch einen Wacholderbusch für sein Wunder, bevor sie dessen Früchte verputzen. Doch damit ist das Übel noch nicht am Ende, denn in dem Loch in das Brian fällt sitzt ein alter Eremit, dem er auf den Fuß latscht und dieser so vor Schmerz sein Schweigegelübde bricht. Das ist für die Verfolger schließlich glatt noch ein Wunder. Doch sieh da, Judith fühlt sich von der charismatischen Ausstrahlung seitens Brian sichtlich angezogen und spielt mit ihm gleich in der ersten Nacht eine Runde wilde Maus.

Der Aufseher zu den Verurteilten: "Zur Kreuzigung? Gut. Durch die Tür hinaus, zur linken Reihe, jeder nur ein Kreuz. Der Nächste..."

(Zitat aus: Das Leben des Brian)

Doch am Morgen sind die Straßen mit seinen Anhängern überfüllt und seine Mutter sichtlich genervt. Zwar versucht Brian nun, den Anwesenden beizubringen, nicht jedem möglichen Messias kritiklos zu folgen, was allerdings nicht auf die hierfür nötige Intelligenz der Anwesenden trifft. Dafür wird er gleich mal von den Legionären gefangen genommen und ein weiteres mal Pilatus vorgeführt (hier kommt dann auch der kurze Auftritt des Ex-Beatle George Harrison).  Der wiederum schickt Brian mit einer Menge anderer Verurteilter gleich mal zur nächsten Kreuzigung. Weder Judith, noch die Volksfront von Judäa und selbst seine Gift und Galle spuckende Mutter sind hier wirklich eine rettende Möglichkeit für ihn. Und das fliegende Suizidkommando der Judäischen Volksfront erweist sich sogar als völliger Reinfall. Zumindest gibt es aber einen netten Leidensgenossen am Nebenkreuz, der Brian und die anderen Anwesenden dazu bringt, vor dem Ableben noch beschwingt das schöne Lied "Always Look on the Bright Side of Life" zu trällern.      

The Life of Brian (Monty Python's Das Leben des Brian) Meine Filmkritik:
OK. Ob man nun unbedingt noch im Film ein paar Aliens einbauen musste, die ihren Flugschein wohl bei Neckermann gemacht hatten und darüber hinaus noch von einem anderen UFO beschossen werden, lasse ich mal dahin gestellt. Lustig ist allerdings auch diese Szene alle male.

Wie in jedem Jahr, kurz vor Weihnachten schaue ich mir ja z.B. mal die Fernsehprogramme durch und musste (leider) wie in jedem Jahr zu den Festtagen feststellen, dass man wieder einmal mit jeder erdenklichen Version des Weihnachtsmärchen von Charles Dickens (A CHRISTMAS CAROL) zugemüllt wird. Da ist dann sogar der Film DER KLEINE LORD mit Alec Guinness und Ricky Schröder (Großbritannien 1980) eine absolute Wohltat.

Um die Festtage jedoch standesgemäß zu beschließen und gleichsam auf ein höheres Level zu heben, krame ich so jedes Jahr in schöner Regelmäßigkeit den Film DAS LEBEN DES BRIAN heraus. Den ziehe ich mir dann mit steigender Begeisterung rein, auch wenn ich selber keiner religiösen Vereinigung in diesem Lande (und dieses auch sehr bewußt nicht nur wegen der Kirchensteuer) angehöre.

Wirklich kritisieren kann ich bei DAS LEBEN DES BRIAN daher eigentlich nichts. Vielmehr halte ich diesen Film sogar für den besten filmischen Beitrag den die Gruppe Monty Python überhaupt gedreht hatte. Oder anders gesagt: Bei allen Beiträgen der Pythons  ist DAS LEBEN DES BRIAN faktisch die strahlende filmische Spitze auf dem auch sonst reich geschmückten Weinachtsbaum.

Übrigens, eigentlich sollte Brian im Film ja den dreizehnten und damit vergessenen Jünger von Jesus Christus darstellen, der allerdings grundsätzlich bei allen Vorkommnissen und Wundern zu spät kommt. Doch über Jesus selbst wollten die Pythons dann aber eigentlich keine Witze reißen, weil dies für eine Komödie selbst von ihnen als eher hinderlich betrachtet wurde. Dabei entstand die Grundidee hierzu bei einer Werbetour für den Film DIE RITTER DER KOKOSNUSS im Jahre 1976. Denn dort, in einer Bar in Amsterdam machten Eric Idle und Terry Gilliam gerade einige Witze über Jesus, der sich als gelernter Zimmermann dummer Weise selbst ans Holzkreuz nageln lässt. Die Grundidee kam Idle allerdings schon bei der Premiere des Films DIE RITTER DER KOKOSNUSS in New York. Dieses von ihm dort angedachte, mögliche Filmprojekt sollte eigentlich zu deutsch den Namen JESUS CHRISTUS - GIER NACH RUHM tragen.   

Klar, es gäbe zu dem Film DAS LEBEN DES BRIAN noch eine Menge mehr zu berichten. Aber schon in Sachen Filmthematik und religiöse Fanatiker dagegen, zeigt sich, wie viel Informatives es um diesen Film gibt und selbst in diesem interessanten Punkt musste ich noch einiges gehörig raffen, um den Artikel nicht völlig in eine uferlose Länge zu ziehen. Alle Zitate aus dem Film selbst stammen zudem aus dem reichhaltig zugänglichen Fundus an Filmzitaten zum Film DAS LEBEN DES BRIAN im Internet, die ich durchweg für Interessierte auch empfehlen kann.

The Life of Brian (Monty Python's Das Leben des Brian) Von mir erhält der Film daher auch immer wieder alle zehn von den möglichen fünf Weihnachtsengel, die ich so vergeben kann. Wer jetzt allerdings meint, ich könne nicht rechnen, der muss nur fünf der zehn Engel hinzurechnen, die nochmals auf das Konto meiner Begeisterung für diesen Film gehen, dann haut diese Rechnung schon hin.

"Aber dieses Mhyrre Zeug das könnt ihr euch das nächste Mal in die Haare schmieren. Also Shalom dann. Tschüss. Servus. Ciao."

(Zitat aus: Das Leben des Brian)

Ich würde ja noch von dieser Stelle (weil der 24. Dezember noch was hin ist) gerne einen schönen Nikolaustag wünschen, aber der alte Knabe hat sich ja auch bereits in der Nacht vom 06. auf den 07. 12. 2017 wieder mit den achtlos hingestellten Stiefeln fremder Leute durch die Socken gemacht. Also belasse ich es hier mal mit dem Wunsch eines schönen und ruhigen zweiten Advent für alle Leserinnen und Leser meiner Artikel.

Ausblick:
Was den PHANTASTISCHEN FILMKLASSIKER angeht, habe ich mich hier mal entschlossen, auch mal in die 90er Jahre zu blicken. Schließlich gab es da ja auch einiges sehenswertes.

Das Lexikon des internationalen Films schrieb hierzu, dass dieser hartgesottene Horrorfilm mit einschlägig bekannten Effekten sehr zielstrebig "auf ein bluttriefendes Finale" zustrebt.

OK. Beim Thema Zombies sollte das eigentlich auch so sein. Bei dem Film, den ich euch aber demnächst hier vorstelle, handelt es sich bereits um den dritten Teil, der jedoch durchweg punkten konnte. Das ich hier nicht den ersten Film nehme, liegt schlicht daran, dass ich diesen (wie auch den zweiten Beitrag) nicht in meiner Sammlung besitze und auch leider bisher noch nicht in voller Länge gesehen habe.

Wirklich aufmerksam wurden wir damals in unseren wöchentlichen Kinobesuchen mit der Clique eh bei dieser Reihe von Zombiefilmen erst mit dem dritten Teil. Dabei gehörten in unserer späten Jugendzeit damals Horrorfilme zu den von uns meist besuchten Vorstellungen im Kino. Und wenn es nicht im Kino war, dann eben per VHS-Kasette aus der Videothek. Ich weiß da noch sehr genau wie das damals so ablief. Da ich mit dem Besitzer (und seiner Familie) der Videothek in meiner Straße per Du war, kam ich meistens herein und fragte ihn vor den anderen Kunden, ob bereits neue "Heimatfilme" eingetroffen wären. Diese (zumeist männlicher Natur) erwarteten bei dieser Frage eigentlich wörtlich, ob neue "Pornofilme" eingetroffen wären. Zu ihrer Überraschung holte der Besitzer dann aber für mich einen ganzen Stapel frisch eingetroffener Horrorfilme hervor. Leider fühlten sich die besagten Kunden dann auch etwas erwischt, weil sie zu schnell die Sprache auf Pornofilme brachten und man nun bei ihnen genau wusste, was sie sich ausliehen, wenn sie verschämt mal schnell in die Schmuddelecke der Videothek verschwanden. Hätten sie mal besser den Mund gehalten. Späterhin ist man halt immer klüger.

Aber zurück zum Film der nächsten Woche. Da geht es um die rasante Liebe zwischen einem eher ungleichen jungen Pärchens und dem Militär, dass nicht immer das macht, was man mithin noch als human bezeichnen könnte. Die Neugierde ist wie bekannt aber der Tod jedes Hasen. Nur blöde, wenn man die Liebe seines Lebens nicht verlieren will und es sogar scheinbar eine Möglichkeit gibt, dem Tod eine lange Nase zu drehen. Doch damit geht das sterben erst richtig los und die Gefahr ist plötzlich extrem hoch, dass man die Kontrolle seitens des Militär über die Toten nun völlig verlieren könnte.

Na, schon eine Idee, um welchen Film es sich beim nächsten mal handelt? Zwei Preise - soviel sei hier noch gesagt - konnte dieser Film 1994 auch noch einstreichen. Der erste Film der Zombie-Filmreihe kam übrigens in den 80er Jahren in die Kinos, worauf dann insgesamt nochmals vier weitere Filme in der Reihe folgten.

Mehr verrate ich aber nun nicht, außer das ihr am besten keine Fässer aufmacht, wenn ihr nicht genau wisst, was sich darin befindet.

Das Leben des Brian (Monty Python's The Life of Brian) Das Leben des Brian
(Monty Python's The Life of Brian)

mit (zum Teil in mehreren Rollen) Graham Chapman, Eric Idle, Michael Palin, John Cleese, Terry Gilliam, Terry Jones, Sue Jones-Davies, Terence Bayler, John Young, Carol Cleveland, Neil Innes, Spike Milligan, Kenneth Colley, George Harrison u.a.
Regie: Terry Jones
Drehbuch: Monty Python
Produktion: John Goldstone
Musik: Eric Idle, Geoffrey Burgon
Genre: Komödie
Laufzeit: 90 Minuten
DVD/FSK: 12 Jahre
Vertrieb: Columbia Tristar Home Entertainment
Großbritannien 1979

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Kommentare  

#1 Friedhelm 2017-12-09 09:30
Über die legendären Monthy Pythons kann man wohl nur eines sagen: Genial, einfach Genial..
und irgendwie herrlich respektlos.

Das sieht man eben auch beim "Leben des Brian" - die bekannte "Jesus-Story" wird hier so richtig durch den "Kakao gezogen.." Logisch, dass so etwas nicht jedem gefallen wollte...

Man muss dieses Ding gar nicht unbedingt "zerreden", es reicht wohl schon die bloße Nennung des Filmtitels, um nicht nur MP-Fans ins Schwärmen zu bringen.
Fast logischer Weise fällt den meisten dabei zuerst das "leicht makabere" Liedchen "Always Look on the Bright Side of Life" ein.

Zum Ausblick: Ich warte ja auf den Tag, an dem es bei dir mal richtig schwer wird... :lol:

Ich selber bin mit dem "Zombie-Genre" in den späten Siebzigern in Berührung gekommen. Das war dann George Romeros "Dawn of the Dead." Wenn man's genau nehmen will, eigentlich viel eher - wenn man die spanischen Kultmovies um die "Reitenden Leichen" zur Thematik zählen möchte..

Nun also: Beim ersten Teil hatte ein Typ die Regie, der beim ersten "Alien" am Drehbuch (mit)gearbeitet hat.
Und da muss ich erstmal "gestehen", dass ich auch nur den ersten Film gesehen habe. Würde einfach mal sagen - "Verdammt, eine Zombiekomödie..., in der es um's Gehirn geht.."
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#2 Laurin 2017-12-09 10:40
Stimmt, Friedhelm:
Bei dem Film DARK STAR von 1974 schrieb er ja auch schon mit John Carpenter am Drehbuch um die Wette. :lol:
Aber wie gesagt, dieser erste Film ist es nicht, wo er Drehbuch und Regie in Händen hielt.

Was so einen Ausblick an sich betrifft, so ist es aber auch nicht gerade leicht, hier mal ein schweres Rätsel reinzupacken. Man bewegt sich ja hier unter absoluten Fachleuten des Genre. ;-)

Bei den Zombies war es bei mir auch DAWN OF THE DEAD von Romero. Die "berittenen Verblichenen" kamen erst einige Zeit später, weil ich damals aus Altersgründen noch nicht in unserem noch vorhandenen Kino in die Vorstellung durfte. Den Romero-Zombie sah ich indessen bei der ersten Fernsehausstrahlung mit meiner Mutter zusammen (einer glühenden Horrorfilm-Verehrerin).
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#3 Toni 2017-12-09 10:43
Ich weiß nicht, wie oft ich den Film gesehen habe (schätze grob auf 20-30 mal), aber der gehört immer noch zu meinen Lieblingsstreifen von Monty Python. Auf diversen durchzechten Video-Feten der 80er durfte der, neben Cheech und Chong, jedenfalls nicht fehlen. Mich hätte noch interessiert, wie man "Silas, der saluzäische Ochse" zum Kreuz geschliffen hätte :-)
Wie immer ein klasse Artikel zum mitsingen...
Ach so, auch einen schönen 2. Adv.
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#4 Laurin 2017-12-09 11:02
@ Toni:
Wohl am Spieß (also Silas) :lol:
Ja, am 24 Dezember, wenn ich wieder von meinem leckeren Braten vollgefressen auf dem Sofa hänge, ist es wieder soweit. Nur das mitsingen will ich meinen Nachbarn nicht unbedingt antun. Noch mögen sie mich ja. :oops:
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#5 Andreas Decker 2017-12-09 12:06
Das ist schon ein toller Film. Zeigt so richtig schön die Absurdität des ganzen Konzepts auf.

Den Zombie-Film habe ich genau einmal gesehen, auf Video in einer, glaube ich, ziemlich zerschnippelten Fassung. Den Film selbst fand ich schwer öde, abgesehen von der Hauptdarstellerin :-) Die schöne Melinda ist eine der wenigen Genre-Darstellerinnen, die nach C-Horror und Indies eine solide Fernsehkarriere hingelegt hat. Ich habe sie gern gesehen, auch wenn mich ihre Rolle bei CSI am Ende nur noch nervte.
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#6 Erlkönig 2017-12-10 20:10
Ausblick

Die schöne Melinda C. hatte für meine Begriffe ein bis zwei Piercings zuviel. :-)
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#7 Laurin 2017-12-10 21:06
@ Andreas Decker:
Klar, wenn man eine weitgehend gekürzte Fassung (Ausblick) sieht. Ich fand ihn allerdings recht interessant und mitunter auch etwas lustig umgesetzt. Und ja, "Das Leben des Brian" ist schon ein begnadetes Stück Filmgeschichte mit Tiefgang.

Beim nächsten FILMKLASSIKER habe ich glatt nochmal einen Weihnachtsfilm mit einigen netten Sterbefällen für euch im Petto. :lol:

@ Erlkönig:
Nun ja, ein oder zwei Piercings mehr oder weniger machen es da auch nicht mehr wirklich. Gestochen wird man beim direkten Körperkontakt von so manchen der Dinger eh ganz übel. :P
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#8 Feldese 2017-12-12 09:51
Ich hatte bei dem Ausblick gedacht, es geht um den Teil, bei dem ein "Die Leute von der Shiloh-Ranch"-Darsteller mit seltsamen, an Klebe erinnernden Vornamen eine Hauptrolle spielt???
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#9 Feldese 2017-12-12 09:59
Aber, upps, der ist nicht aus den 90ern...
Dann geht es wohl um den, der nur vom Titel her ein 3. Teil ist, dem aber der eigentliche Hauptdarsteller fehlt, der im nächsten Teil (wie in der aktuellen TV-Serie) aber wieder mit dabei ist???
Selten war ich so neugierig auf die Auflösung!
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