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Geisterjäger John Sinclair - Wehret den Anfängen: Die Bestie von Soho und Hügel der Gehenkten

Geisterjäger John Sinclair - Wehret den AnfängenEine Bestie und ein Hügel
John Sinclair Bde. 105 und 106

Band 105 Die Bestie von Soho von Jason Dark (Helmut Rellergerd)
Glenda Perkins besucht zusammen mit John Sinclair die Ausstellung des Malers Golo Gulerian in Soho, dem man in Fachkreisen den zweiten Hieronymus Bosch nennt.
Ein Bild des Künstlers macht den Geisterjäger allerdings stutzig.

Darauf ist ein Monster abgebildet, das ein Bauernhaus zum Einsturz bringt.

Die Bestie von Soho Und dieses Bauernhaus erinnert den Oberinspektor an eine Fallakte von Scotland Yard, die in dem Ordner für unerledigte Fälle enthalten war.

Bei dem Einsturz des Bauernhauses in Cornwall hatte es Tote gegeben. Die beiden Kinder des verunglückten Ehepaares verschwanden nach dem Unglück spurlos.

Als John Sinclair sich mit Golo Gulerian unterhalten will, tauchen plötzlich zwei Jungen auf, die auf dem Bauernhausbild des Malers abgebildet sind.
Als er den beiden durch eine Tür folgt, wird er von vier glatzköpfigen Dienern des Malers angegriffen.

Als der Geisterjäger nicht wieder auftaucht, ruft Glenda Suko an. Als der Chinese auftaucht, kann er sie vor den Angriff einige Glatzköpfe retten.

Währenddessen muss John Sinclair um sein Überleben kämpfen, denn der Maler Golo Gulerian entpuppt sich als Dämon, der den Geisterjäger töten will...

  • Erschienen am 7. Juli 1980
  • Preis: 1,40 DM
  • Titelbild: Sebastia Boada
  • Ein Roman mit Glenda Perkins

Mit "DIE BESTIE VON SOHO" präsentiert der Autor Helmut Rellergerd einen überraschend actionreichen Sinclair-Roman, indem sowohl John Sinclair als auch Suko gehörig austeilen müssen.

Ein Pluspunkt des Romans ist ohne Frage Glenda Perkins, die in "DIE BESTIE VON SOHO" endlich mal als einer der Hauptpersonen des Romans agieren kann. Was der Handlung durchaus zugute kommt.

Nichtsdestotrotz hat der unterhaltsame Roman mit einigen Logiklöchern zu kämpfen. Zudem werden einige Fragen nicht beantwortet bzw. geklärt, die während der Handlung des Romans aufgeworfen wurden.

Wie zum Beispiel aus welchen Gründen der Maler Gulerian das Bauernhaus zerstört hat? Oder was aus den Kindern geworden ist?
 

Hügel der GehenktenBand 106: Hügel der Gehenkten von Jason Dark (Helmut Rellergerd)
Nachdem John und Bill den Teufelsdiener Ike Clanton zur Strecke gebracht haben, befinden sie sich auf der Rückfahrt von Wales nach London. Doch während der Fahrt platzt der linke Hinterreifen von Johns Wagen.


Der Oberinspektor will bis zur nächsten Ortschaft langsam weiter fahren, als sie plötzlich einen Schrei hören, der von der Zigeunerin Saffi ausgestoßen wurde.

Deren Freund Gulliver O’Flynn wurde von Destero im Auftrag ihres Vaters, dem Schamanen Ruuf auf dem Hügel der Gehenkten aufgehängt, der mit dem Dämonenhenker einen Pakt geschlossen hat.

John und Bill kommen zwar zu spät, um O'Flynn zu retten, doch sie können verhindern, dass auch Saffi von Destero getötet wird, der zusammen mit Ruuf flieht.

Mit dem Toten im Schlepptau marschieren John,  Bill und Saffi zum Ort Tullverine und bringen die Leich des jungen Mannes zum Burger’s Inn, wo die Gäste durch das Erscheinen der Fremden ziemlich aufgebracht sind, die O'Flynn kennen.

Das erste Ziel von Ruuf,  der sich nach seiner Rückkehr an den Bewohnern von Tullverine rächen will, sind die Mitglieder der Familie Govern. Zwar kann der Geisterjäger verhindern, dass der Schamane die  Familie auslöscht, doch der Tierarzt Govern wird so schwer verletzt, dass er für immer blind ist.

Auf dem Hügel der Gehenkten kommt es schließlich zum Showdown mit Ruuf und Destero...

  • Erschienen am 14. Juli 1980
  • Preis: 1,40 DM
  • Titelbild: Vicente Ballestar
  • Ein Roman mit Destero

Eine Handlung wie die in  "HÜGEL DER GEHENKTEN" hat man in Abwandlungen schon des Öfteren in der Serie "John Sinclair" gelesen. Zwar sorgt das Szenario mit Ruuf  in dem leider nur durchschnittlichen Roman von Helmut Rellergerd für einige Abwechslung, doch dafür wirkt der Dämonenhenker etwas Fehl am Platz, der eher als Nebenfigur agiert, und auch nicht mit sehr viel Intelligenz gesegnet ist.

Und so wird Destero am Ende des Romans von Asmodina gerettet, bevor ihm John Sinclair auf die Pelle rücken kann.

Insgesamt hätte man aus der Figur des Dämonenhenkers weit mehr herausholen können. Denn als tumber Handlanger bzw. Schoßhund von Asmodina ohne viel Hirn ist er nicht gerade der Hit.
 

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© by Ingo Löchel

Kommentare  

#1 Cartwing 2017-11-03 06:48
Zitat:
Denn als tumber Handlanger bzw. Schoßhund von Asmodina ohne viel Hirn ist er nicht gerade der Hit.
Er verfügt ja auch über kein Gehirn, höchstens über ein Positronikgehirn. Er ist ein Roboter...
#2 Valerius 2017-11-03 07:58
...dass Destero ein Roboter ist, erfährt der Leser bze. der Geisterjäger doch erst in JS # 154 "Desteros Rache".
#3 Laurin 2017-11-03 14:18
@ Cartwing:
Das war jetzt aber ein dicker Spoiler. :D
#4 Cartwing 2017-11-03 15:02
Zitat:
...dass Destero ein Roboter ist, erfährt der Leser bze. der Geisterjäger doch erst in JS # 154 "Desteros Rache".
naja, es weiß noch keiner, aber das ändert ja nix an der Tatsache.
Wobei ich mir gar nicht so sicher bin, ob JD das von Anfang an geplant hat. Wahrscheinlich eher nicht. Zumal es auch ne ziemlich merkwürdige Idee war

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