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Lassiter unter der Lupe einer Frau: Freiheit ist das Recht, anderen zu sagen, was sie nicht hören wollen - »Die Hure von Wichita« (Lassiter 2368)

Lassiter unter der LupeFreiheit ist das Recht, anderen zu sagen,
was sie nicht hören wollen

»Die Hure von Wichita« (Lassiter 2368)

In Wichita, Kansas, muss Jimmy Walker mit zehn Jahren zusehen, wie Lester King seinen Vater auf offener Straße erschießt. Ein paar Wochen danach wird Jimmys Mutter sehr krank, sechs Monate später verkaufen sie ihre Ranch und gehen nach Denver. Nicht ganz zwanzig Jahre später trifft Reverend Jimmy Walker den Mörder seines Vaters wieder…

Die Hure von Wichita…und plötzlich muss er sich entscheiden ob sein Glaube zum Allmächtigen grösser ist als sein Hass auf den Mörder. Jimmy Walker entscheidet sich für die Rache, doch schon bald muss er erkennen, dass es ein Weg in die Hölle ist, aus dem es kein Entrinnen gibt…

LASSITER bekommt den Auftrag von Colonel Henderson, Mittelsmann der Brigade Sieben, verschiedene Morde in der Gegend von Wichita aufzuklären. Ein Townmarshal wird aus dem Hinterhalt erschossen, brave Farmer geben scheinbar grundlos Haus und Hof auf, ein halbes Dutzend Männer findet man mit einer Kugel im Kopf und hin und wieder brennt eine Ranch ab. Washington vermutet, dass hinter den Vorfällen System steckt und LASSITER muss nun herausfinden, wer hinter dem System steckt….

Zum Roman:
Leider ist mir der Autor oder die Autorin dieses LASSITERS nicht bekannt, was ich sehr schade finde.

Kann es denn wirklich sein, dass es Autoren/Autorinnen  gibt, die sich ihrer Romane „schämen“ und dazu keine Auskünfte geben? Oder dass es  Autoren/Autorinnen  gibt, die einfach keinen Leserkontakt wünschen? Da stellt sich mir die Frage, was wahrscheinlicher ist ... daß wegen des Autorennamens ein Heft gekauft wird, das sonst liegengeblieben wäre ... oder daß wegen des Autorennamens ein Roman liegenbleibt, der sonst gekauft worden wäre? Meiner Ansicht nach könnte man den Autoren-Namen bei der Rota Seite erwähnen – wie es andere Serien bereits handhaben -  und so Transparenz für den Leser schaffen. Ich gebe die Hoffnung nicht auf, und vielleicht findet mein Anliegen bei den zuständigen Personen doch noch irgendwann Gehör.

Der Autor/die Autorin des vorliegenden Romans muss sich nicht verstecken, denn er/sie hat einen überaus gut lesbaren und spannenden Roman abgeliefert, der mich überzeugt hat. Sein Schreibstil, mit kurzen aber prägnanten Sätzen erinnert mich ein bisschen an den großen Western-Erzähler U.H. Wilken und gefällt mir persönlich sehr gut.

Vor allem der Anfang der Geschichte ist sehr gut geschrieben und die Figur Jimmy Walker als Kind und später als Reverend und die Verwandlung zum  Rachengel ist gekonnt und glaubwürdig geschildert und berührt. Als Leserin kann ich mich mit der Figuren von Jimmy Walker identifizieren und dadurch eine größere emotionale Wucht empfinden, die mich ganz anders mitreißt, als wenn man einen Charakter hätte, zu denen man keine wirkliche Verbindung herstellen kann. Dem Autor gelingt es, die Figur Jimmy Walker erst aus einer brenzligen, unschönen Situation entkommen zu lassen , gibt mir als Leserin ein Gefühl von Sicherheit und Beruhigung, nur um die Figur dann doch wieder in den Untergrund zu reißen. Im Grunde erlaubt der Autor dem Charakter Jimmy Walker sich ein Stück von der Katastrophe zu entfernen, indem er ihn zum Reverend macht, nur um ihn wieder- mit einem Handlungslasso - einzufangen. Als Leserin wird man hierbei zum hilflosen Zeugen degradiert, die nur zu gerne Jimmy Walker zurufen möchte, dass ihm große Gefahr droht, aber man kann nicht. Man muss das Geschehene passieren lassen, ohne eine Möglichkeit, in die Handlung eingreifen und helfen zu können. Dem Autor/Autorin gelingt mit der Figur Jimmy Walker ein gleichwertiger Protagonist in die Handlung einzubauen, der LASSITER manchmal fast schon in den Hintergrund und in die Rolle des Nebendarstellers drängt.

Positiv:
Überzeugend und berührend aus der Sicht eines kleinen Jungen geschrieben.

„Jimmys Herz schlug plötzlich schneller. Die Katze strich um seine Füße und schnurrte. Jimmy nahm sie hoch und ging zur Ladentheke. Mr. Kensington runzelte die Stirn; er schien überrascht. „Was zum Teufel hast du hier verloren?“, zischte er. Er war groß und dürr und hatte riesige Ohren. Eine Hakennase beherrschte sein langes Gesicht.
„Ich soll Tabak für meinen Dad kaufen.“ Ohne die Katze loszulassen, öffnete Jimmy die Faust und ließ die beiden Münzen auf die Ladentheke fallen, die sein Vater ihm mitgegeben hatte. Während er Mr. Kensington ins Gesicht schaute und ihm die Tabakmarke seines Vaters nannte, drückte er das Tier an sich, als könnte es ihn vor dem Unglück beschützen, das Jimmy nahen fühlte.“

Seite 4

Positiv:
Der Charakter von Jimmy Walker ist lebendig und nachvollziehbar dargestellt.

„Der Mann in der Zelle erhob sich schwerfällig von seiner Pritsche und schlurfte zu ihnen an die Gittertür. Sein Kopf war kahl, sein Bart weiß und sein Gesicht von der Sonne verbrannt und von Pockennarben verwüstet. Vielleicht war er sechzig Jahre alt, vielleicht erst fünfzig. Jimmy erkannte ihn jedenfalls sofort wieder. „Lass uns allein Bobby“, sagte er. Der Sternenträger zog ab und warf die Zellentrakttür hinter sich zu.
„Danke, dass Sie gekommen sind, Reverend.“ Die Stimme des Mannes klang so heiser, als wollte sie jeden Moment brechen. In seinem Blick flackerte die nackte Angst. Jimmy sah ihm ins verwüstete Gesicht, und plötzlich fühlte er sich um knapp zwanzig Jahre zurückversetzt.“

Seite 9

Positiv:
Die Wandlung von Jimmy Walker zum Rächer.

„Es war nicht seine Kugel, die Dad getötet hat. Eine andere Patrone hat Dad in den Rücken getroffen, der Schütze lag auf dem Dach von Kennsingtons Laden.“ In Jimmys Hals schwoll ein Kloss, er griff zur Whiskyflasche. „Ich habe versucht zu vergessen - die Schüsse, Dads Sturz, Blutfleck auf seinem Rücken, deinen Herzanfall danach. Doch gestern stand mir alles wieder vor Augen.“

Seite 12

Positiv:
Bewegend geschrieben sind die Erkenntnisse von Jimmy Walker als er merkt, dass der Mörder seines Vaters der neue Townmarshal von Wichita ist:

„In Gedanken buchstabierte Jimmy sich selbst die Wahrheit: Der Mörder meines Vaters ist heute der Townmarshal von Wichita.“

Seite 45

Ein Kriterium, das ich immer wieder aufzeige ist die Geheimhaltung der Brigade Sieben.

Positiv:
Der Autor/Autorin findet einen interessanten Weg, der mir persönlich sehr gut gefällt, in dem er/sie LASSITER beim Townmarshal Paul Gibson von Wichita den Eindruck vermitteln lässt, er sei auf der Durchreise und suche Arbeit. Um den Besuch im Marshal-Office zu begründen, erkundigt LASSITER sich auch nach dem ehemaligen und vor zwei Jahren ermordeten Townmarshal James Truman, der ihm noch angeblich Geld schulde und welcher Arbeitgeber einen Cowboy einstellen würde. Im Marshal-Office lernt er den Rancher Jeff Buttler kennen, der seinen Unmut lauthals kund gibt, den Marshal der Korruption bezeichnet und dem mächtigen Mann in Wichita, Lester King, ausrichten lässt, dass er seine Ranch niemals verkaufen werde.

LASSITER fragt nach Townmarshal James Truman:

„Lassiter. Bin auf der Durchreise. Kenne Sie gar nicht, Marshal. Hatte eigentlich erwartet, James Truman hinter Ihrem Schreibtisch zu sehen.“

Seite 14

„Er hat Spielschulden bei mir.“ Lassiter zuckte mit den Schultern. „Nicht viel, aber dreißig Dollar haben und dreißig Dollar nicht haben, machen schon sechzig Dollar.“ Er grinste.
„Und momentan bin ich ziemlich blank.“

Seite 14

Um Informationen zu bekommen, fragt er den unbeugsamen Rancher Jeff Buttler nach Arbeit und lädt ihn zu einem Drink ein.

„Warten Sie, Sir!“, rief er ihm hinterher. Jeff Butler blieb mitten auf der Mainstreet stehen und drehte sich nach Lassiter um. „ Ich lad Sie auf ein Drink ein, Butler.“ „ Wer sind Sie, Mann?“
„ Auf der Durchreise. Suche Arbeit. Wollen Sie mir ein bisschen was über Wichita erzählen.

Seite 16

Glaubwürdig realistisch und lebendige Actionszenen:
Der ganze Roman glänzt meiner Meinung nach mit guten, spannenden und bildreich erzählten Actionszenen. LASSITER wird als intelligenter, humorvoller und cooler West-Mann dargestellt, der dem „härtesten Mann seiner Zeit“ gerecht wird.

Dem Autor/Autorin gelingt es die Actionszenen für mein Empfinden glaubwürdig, lebendig und realistisch darzustellen. Die beiden Banditen Rodney Stoner und Laurel Spencer, die dem Rancher Jeff Buttler im Auftrag von Lester King auflauern, und ihn mit Pfeilen töten um den Verdacht auf die Indianer zu lenken, sind für mich überzeugend dargestellt.

Waffen in der Serie:
Ein Thema, dass mir als Waffensammlerin von Western-Waffen sehr am Herzen liegt sind „authentische Waffen“  in der Serie.

Positiv: 
Reverend Jimmy Walker kauft ein:

Am nächsten Tag kaufte er sich ein siebenschüssiges Gewehr von Spencer, jede Menge Munition, einen Waffengurt und das neueste Modell des .44ers von Smith & Wesson.“

Seite 13

Positiv:
Waffen von Lester King:

Selbst im Haus trug er seine beiden .45er Revolver von Colt.

Seite 24

Positiv:
Und wieder kauft Reverend Jimmy Walker ein:

„Ich brauche Munition, Sir. Dreihundert Patronen für meinen .44er von Smith & Wesson und zweihundert Schuss für mein Spencer-Gewehr:“

Seite 32

Sex bei der Serie LASSITER:
Allgemein gilt: LASSITER Romane sind Western, in denen Frauen mitspielen. Sie sind keine Sexromane vor der Kulisse des Wilden Westens.

Positiv:
Meryl die „Krankenschwester, Sekretärin, Privatköchin, Gesprächspartnerin und Mädchen für alles“ von Colonel Henderson, die Tänzerin Rachel und die Prostituierte Deborah Parker sind starke Frauen und in der Geschichte glaubwürdig dargestellt.

Negativ:
Leider gelingt es dem Autor nicht, eine zusätzliche Frauenrolle im Roman zu schaffen, die ohne sexuelle Bezüge positive Funktionen hat. Dies wäre in der Person von Deborah Parker möglich gewesen.

Meiner Meinung nach musste der Autor noch einen Bezug zum Cover schaffen. Die auf dem Cover dargestellte Frau ist im Roman von Deborah Parker verkörpert, nachdem sie mit Jimmy Walker den Beischlaf vollzogen hatte. Die Szene mit der nackten Debbie und ihrem um die nackten Hüften geschnallten Revolvergurt haben mich lächeln lassen….

(…und NEIN, ich habe diese Handlung noch nicht persönlich mit meinem Holster/Waffengurt ausprobiert! Aber ich kann mir vorstellen, dass so ein Gurt nicht gerade angenehm auf der nackten Haut zu tragen ist…)

„Im ersten Morgengrauen standen sie auf. Debbie schnallte Kings Waffengurt um ihre nackte Hüfte und steckte seinen mit Silber geschlagenen Revolver ins Holster.“

Seite 61

Ich persönlich finde es schade, dass die Autoren von einem Fundus von fünf Covern eins aussuchen müssen und der Roman nach dem Cover geschrieben werden muss.

Ich kann mir denken, dass es manch einem Autor einfacher fallen würde, das Cover seiner Geschichte anzupassen. Aber dies entzieht sich meiner Kenntnisse und wäre mal interessant zu erfahren, wie das in der Praxis aussehen würde.

Post von Michael Schönenbröcher 14. November um 08:12  Facebook „Heftromanserien“

„Die Autoren haben einen eigenen Fundus von momentan 5 Covern und können sich das, worauf sie einen Roman schreiben wollen, aussuchen.“

Negativ:
Im 19 Jahrhundert trugen die Damen noch keine Schlüpfer, sondern die weibliche Unterhose war sehr weit geschnitten wie eine Pluderhose. Ab 1877 gab es einteilige Kombinationen wie die Hemdhose oder die „Unterrockhose“. Der Schlüpfer wurde erst im 20. Jahrhundert eingeführt. Da müsste der Autor nochmals über die Bücher. Aber ich verstehe voll und ganz, dass Autoren, sprich Männer, diesem kleinen Detail weniger Beachtung schenken!

„Dann zog er ihr den Schlüpfer aus und drehte sich um.“

Seite 26

 

“Dann fuhr er mit der Hand in ihren Schlüpfer…“

Seite 54

Mein absolut „bester“ Satz im Heft:
Meryl und LASSITER beisammen im Zelt von Colonel Henderson:

„Dem spannte und brannte bereits sein bestes Teil in der Hose.“

Seite 11

So, so…dann löschen wir mal….


Positiv:
Ich finde es toll und amüsant, dass der Autor/Autorin einen Bezug auf die Kult Heft-Serie „Butler Parker“ von Günter Dönges im Text eingebaut hat:

„Deborah Parker“, sagte sie endlich. „Dann hatten Ihr Bruder und Sie unterschiedliche Väter?“ „Nein. Ich bin eine geborene Butler. Mein Mann hieß Parker.“

Seite 20

Positiv:
Die Frauen-Figur von der Tänzerin Rachel wird aktiv in die Geschichte integriert, in dem sie den Hilfs-Marshal Jerry Brown verführt, um an die Zellen-Schlüssel zu gelangen. LASSITER wird vom Townmarshal verdächtigt, in einem abgekarteten Spiel mit Lesly King ein Pferd aus deren Koppel gestohlen zu haben. Es gelingt ihr, unbemerkt den Schlüssel LASSITER zu geben, der sich dann aus dem Gefängnis selbst befreien kann.

Die starken Frauen-Figuren in der Geschichte machen diesen Roman zu etwas Besonderem, zeigen sie doch auf, dass LASSITER und Jimmy Walker in manchen Situationen die Hilfe einer Frau bitter nötig haben. Bitte mehr davon!!!

Negativ: Diese Kritik geht ans Lektorat:
Aus dem 10 Jahre alten Jungen Jimmy Walker von der Rota-Seite wird auf Seite 28/48 ein 12 Jahre alter Junge, der den Mord an seinem Vater miterleben musste: Sicher sind das nur Flüchtigkeitsfehler, aber das hätte vom Lektorat mit Leichtigkeit ausgebügelt werden können.

Negativ: Diese Kritik geht ans Lektorat:
Die Pronomen und Personalpronomen scheinen in einigen Heft-Romanen ein Schattendasein zu fristen….

 „…der Reverend stieg auf Kiste und betete einen Psalm. Danach stimmte dann das Vaterunser.“

Seite 19

(Ok, habe ich auch wieder was gelernt! Das Vaterunser stimmt also nur, wenn der Reverend auf eine Kiste steigt; interessant, interessant…)

„Dabei war Viehbaron erst vor kurzem fünfzig Jahre alt geworden.“

Seite 24

„Hoffnungsvoll sah zurück zu Rachel.“

Seite 50

Die Liste ließe sich noch weiterführen…

Cover:
Die optische Gestaltung ist eine reine Geschmacksfrage. Ich finde es ein mittelmässiges Cover.
So, wie es in der Rechtschreibung Gesetze gibt, gibt es auch bei der Covergestaltung Regeln. Ein Cover, das diesen Regeln folgt, gefällt dem Käufer nicht zwangsläufig, so wie ein orthografisch korrekter Text auch nicht unbedingt jedem Leser gefällt.

Brigitta Creanna Rogenmoser-GrobFazit:
Prädikat „Top“. Eine weitere Perle in der LASSITER Heft-Reihe.

Der Autor schreibt mit viel Liebe zum Detail. Man spürt das Wetter, den Schlamm, den Dreck, den Staub und hat das Gefühl, man stehe gleich neben dem Geschehen.

Die Actionszenen sind facettenreich und spannend erzählt.

Einfach ein gelungener Roman. Ich finde die LASSITER-Roman-Heftreihe hat zu Unrecht den Ruf, dass sie keine „richtigen“ Western seien. Mit solchen Romanen  von solchen Autoren/Autorinnen ist die Serie auf dem richtigen Weg, und es macht mir Spaß sie zu lesen.

Ob die Geschichte an einem Negativpunkt für den Reverend endet oder ob der Autor/die Autorin dem Charakter vom Jimmy Walker doch ein „Happy End“ gegönnt hat, sei hier nicht verraten.


Heftvorschau Bastei Webseite auf diesen Roman:

Nicht eine Wolke schwebte am blauen Himmel über Wichita. Auf der Mainstreet wehte die milde Abendbrise Staubwolken vor sich her und aus den offenen Fenstern des Saloons tönten Musik, Gelächter und das Klatschen und Stampfen der Tanzenden. Kein Tag zum Sterben eigentlich, Jimmy sprang vom Sidewalk, rannte über die Straße und nahm die Stufen zum Store mit einem einzigen Satz. Sein Vater hatte ihn losgeschickt, um Tabak zu kaufen. Eine schwarze Katze saß vor der halb geöffneten Ladentür. Jimmy hockte sich neben das Tier und streichelte es.
Jimmy Walker war zehn Jahre alt damals, und nichts, was an jenem Sommerabend geschah, sollte er jemals wieder vergessen ...

Die Hure von Wichita
Lassiter 2368
von Jack Slade (Thomas Ziebula aka Jo Zybell)
Cover: TUXUS/Norma
Ersterscheinung: 05.12.2017
1,80 € / 3,50 CHFr
Bastei

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Kommentare  

#1 Des Romero 2017-12-04 06:31
Der Roman ist von Jo "Thomas Ziebula" Zybell. Er hat mir mal geschrieben, ich dürfe seine Lassiters ruhig nennen, da er sich nicht in Foren herumtreibt und zudem überrascht war, dass sich jemand dafür interessieren könnte. Ich persönlich habe seine Maddrax-Romane immer gern gelesen, weil mir sein Schreibstil wahnsinnig gut gefällt.

Was den Cover-Fundus angeht: Grundsätzlich werden keine Cover extra für den Roman gezeichnet. Das ist auch nicht weiter schlimm, weil sich die Szene auf dem Titelbild immer irgendwie einfügen lässt. Ich darf da mal frei Fritz Tenkrat auf die Anfrage des Zaubermond-Cover-Zeichners zitieren, ob er denn die Dämonen für das TB-Bild anpassen solle: "Nö, mach mal! Ich bau das schon ein."
Außerdem ist ein Vorrat von aktuell fünf Bildern (anfangs sieben) schon eine Menge und eher die Ausnahme. Ich habe jetzt auch "nur" noch 3x Boada und 1x Prieto. Da wähle ich dann nach meiner Stimmung aus.
#2 Creanna 2017-12-04 11:07
Vielen Dank für deine Ausführungen, lieber Des. :-)
Könntest du die folgenden Lassiter-Bände von Thomas Ziebula bekanntgeben?
Ich lese seine Romane auch sehr gerne, vor allem die Maddrax-Bände, die ich komplett besitze.
#3 Heiko Langhans 2017-12-04 11:14
Creanna: PN.
#4 Creanna 2017-12-04 11:28
Heiko: PN
#5 Laurin 2017-12-04 15:32
Nun ja, den Fauxpas mit dem "Schlüpfer" würde ich dem Autor allerdings verzeihen. Ich stelle mir da gerade vor, welches Bild sich in meinem Kopfkino formen würde wenn da stände...

"Dann fuhr er mit der Hand in ihre Pluderhose..."
(Hoffentlich findet er bei diesem riesen Teil auch den Weg wieder nach draußen. :D )

Aber wirklich zum wegschmeißen finde ich deinen Konter auf den Satz mit dem "Vaterunser":

(Ok, habe ich auch wieder was gelernt! Das Vaterunser stimmt also nur, wenn der Reverend auf eine Kiste steigt; interessant, interessant…)

Was hab ich da gelacht. :lol:
Leider kenne ich unsere "Schäfchenführer Gottes" bei uns nicht, sonst würde ich denen zu Weihnachten jeweils eine Kiste schenken. ;-)

Das Cover finde ich als "Männlein" durchaus noch recht nett gemacht. Das abgebildete Mädel muss ja nicht den ganzen Tag mit dem unbequemen Waffengurt rumlaufen. :-*

Und bei diesen Artikeln hier schwanke ich schon langsam, ob ich in meinem Urlaub nicht vielleicht doch mal einen LASSITER versuchen sollte. Mal sehen. ;-) Vielleicht hat Des ja in der Zeit einen Roman am Start.
#6 Creanna 2017-12-04 23:59
@Laurin
Mit der Pluderhose gebe ich dir vollkommen recht...tönt ja voll unerotisch.... :D
Den Satz mit dem Vaterunser konnte ich beileibe nicht unkommentiert lassen, das schrie ja geradezu nach Satire!

Und glaube mir....ich bringe dich noch dazu, einen LASSITER zu lesen!!!! :lol: :lol:

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