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DIE ABENTEURER - Die Heftromanserie: Teil 14

Die Abenteurer DIE ABENTEURER
Teil 14

BAND 27 – RÄTSEL DER VERGANGENHEIT
von Hubert H. Simon (Hubert Haensel)
Connor macht sich von Oake Dun auf und bringt das Orakel auf dessen Wunsch nach Indien. Auf dem Flug dorthin macht er die Bekanntschaft mit dem Antiquitätenhändler Bill Dobson, der dem Schotten das Orakel stiehlt. Es beginnt eine turbulente Jagd durch Indien an deren Ende Connor mit Hilfe einiger Mönche, die im Auftrag des Lamas Manjushi handeln, das Orakel wieder in seinen Besitz bringen kann.


Rätsel der VergangenheitWährenddessen scheint das ‚Chaos‘ auf Oake Dun kein Ende zu nehmen. Sutherlands Diener Mortimer hat die Statuette eines Maya-Gottes entwendet und ist seitdem spurlos verschwunden. Durch längst vergessene Begebenheiten aus der Vergangenheit gelangt der Earl in die Katakomben unter Oake Dun, wo er auf Mortimer stößt. Gemeinsam durchstreifen sie die unterirdischen Gänge und stoßen auf einen Altarraum.

In einem weiteren Raum entdecken sie die mumifizierte Leiche und das Bild einer jungen Kriegerin sowie ein Pergament aus dem 15. Jahrhundert. Darin ist die Rede von einem Zeitalter der Finsternis, von blutigen Menschenopfern, die dargebracht wurden, um die Rückkehr der Götter zu erzwingen. Nur der Clan der Sutherlands habe zu den wenigen gehört, die dem blutige Ritual entgegentraten. Henri II., ein Mitglied des Clan der Sutherlands, und seine Nachkommen wurde daraufhin von seinen Feinden verflucht. Würden Geschwister im Clan geboren, waren diese verflucht, sich  gegenseitig zu töten.

Um weitere Menschenopfer zu verhindern und den Fluch zu bannen wurde daraufhin die Festung Oake Dun über den Höhlen und über die Kultstätte erbaut.

Mortimer rät dem Earl, die Teufelskralle, ein Knochenstück, das Ian Sutherland ebenfalls gefunden hat, zu vernichten. Doch Sutherland weigert sich.

Während die beiden Männer die Katakomben wieder verlassen, beginnt sich der bewusstlose Kar nach seiner Rückkehr zu seiner Pyramide vollends zu verwandeln. Während Suzy Duvall bei der Verwandlung anwesend ist, versucht sie, die fremdartigen Maschinen zu bedienen und deren Geheimnisse zu entschlüsseln.

Besonderheiten:
  • Mythen, Fakten und Legenden, Teil 27: Sightseeing auf AtlantisBild 1

Tod im MoorBAND 28 – TOD IM MOOR
von K. H. Prieß
Nachdem Gudrun aus dem Krankenhaus von Alice Springs in Australien entlassen worden ist, kehrt sie nach Oake Dun zurück. In Mortimers Zimmers, der sich seltsam benimmt,  findet Pierre Leroy eine Nachricht des Orakels, die lautet: „Jene, die fragen und jene, die suchen, finden die Antwort im Lapsit exillis“.

Das Wort „Lapsit exillis“ weist auf den Gral. Denn das ist der Name, den Wolfram von Eschenbach in seinem „Parzival“ dafür verwendet.

Während sich Gudrun Heber in den Bibliotheken in London umschaut, reist Pierre zur Bibliothek in Oxford, um dort seine Nachforschungen zu starten. Dort gibt ihm Dr. Morrison einen Tipp, sich an den Historiker David Summerfield zu wenden. Auch Gudrun stößt bei ihren Recherchen in London auf den Namen des Historikers. Der hat nämlich Abschriften kürzlich entdeckter Mönchs-Tagebücher ausgeliehen.

Die beiden Abenteurer begeben sich daraufhin zu David Summerfield, der in einem alten Haus im Hochmoor von Wales wohnt. Dort angekommen werden sie zuerst ziemlich unfreundlich von Summerfield begrüßt, der sie mit einer Waffe bedroht.

Doch nachdem die Differenzen geklärt sind, erzählt ihnen der Historiker, dass er sich von einer Art Geheimbund mit Namen „Der Club“ bedroht fühlt, dessen Mitglieder seine Nachforschungen über den Gral mit allen Mitteln verhindern wollen.

Es kommt schließlich zu einem Feuergefecht mit der ominösen Gruppe, bei der Summerfield und vier Angreifer unter dem Befehl von Mark Robson getötet werden. Der Historiker kann den beiden Abenteurern aber noch den Namen Sir Franklin Nevilles als Hinweis verraten.

Besonderheiten:
  • Mythen, Fakten und Legenden, Teil 28: Dem Gralsmythos auf der Spur

Die GralsjägerBAND 29 – DIE GRALSJÄGER
von Hubert H. Simon (Hubert Haensel)
Pierre und Gudrun fliehen von Summerfields Haus im Moor und gehen dem Hinweis des Ermordeten nach. Sie begeben sich zum Anwesen von Sir Neville, werden aber von diesem ziemlich brüsk abgewimmelt, der Mark Robson beauftragt, die beiden Abenteurer zu beschatten.

Als die beiden Abenteurer dem ‚Gral‘ zu nahe kommen, werden sie entführt und einer Prüfung unterzogen. Pierre und Gudrun müssen aus drei Kelchen wählen, die mit Gift gefüllt sind Nur der richtige Kelch ist in der Lage, das Gift zu neutralisieren.

Gudrun kann den richtigen identifizieren. Durch den Lippenstift an dem Kelch gelingt es auch  Pierre, die Prüfung zu bestehen.

Während die Polizei, die Mark Robson gefolgt ist, das Anwesen stürmt, gelingt es Pierre und Gudrun, mit dem ‚Gral‘ zu entkommen.

Besonderheiten:
  • Mythen, Fakten und Legenden, Teil 29: Die Parzival-Saga

Fazit: „RÄTSEL DER VERGANGENHEIT“ ist durchaus interessant geschrieben, aber dafür in drei verschiedene Handlungsstränge unterteilt. Zum einen Connors Reise mit dem Orakel nach Indien. Zum anderen Sutherlands ‚Reise‘ in die Vergangenheit seines Clans, die er durch die Entdeckung der unterirdischen Räume zum Teil entschlüsseln kann. Als dritter kürzerer Handlungsstrang wird dann noch ein bisschen über Kar und dessen Verwandlung fabuliert. Alles in allem ein durchwachsener Roman.

Natürlich bietet die Vergangenheit der Familie Sutherland in Verbindung mit der Kultstätte, den Menschenopfern und dem Fluch  sowie dem Zeitalter der Finsternis noch genügend Potential, um damit einige Romane zu füllen. Zudem ist dadurch auch für Vergangenheitsromane in der Serie Platz geworden, wie z. B. mit Henri II von Sutherland. 

Mit dem Roman „TOD IM MOOR“ beginnt die Suche der Abenteurer nach dem Gral, in dem sich der Autor K. H. Prieß gegenüber Band 26 erheblich steigern kann. Zudem beglückt er den Leser mit einer Menge Hintergrundinformationen zum Gral. Ansonsten ist „Tod im Moor“ spannend geschrieben, wie auch der Roman „DIE GRALSJÄGER“ in dem Hubert Haensel Gudruns und Pierres Suche nach dem Gral interessant und spannend weitererzählt.  Das einzige wirkliche Manko an den beiden Romanen sind die beiden Titelbilder, die eher enttäuschend sind und nichtssagend wirken.

© by Ingo Löchel

 

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