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DIE ABENTEURER - Die Heftromanserie: Teil 16

Die Abenteurer DIE ABENTEURER
Teil 16

BAND 32 – DER HÖLLENSCHLUND
von Hubert H. Simon (Hubert Haensel)
Trotz der missglückten ersten Mission zu den Azoren (Band 19) wird das U-Boot Octopus auf eine zweite Expedition zu den Azoren geschickt, um die Hinterlassenschaften der Atlanter auf dem Meeresboden genauer zu erkunden.


Als Sutherland, der von dieser zweiten Expedition  nichts weiß, davon erfährt, schickt er Tom und Gudrun zu den Azoren. um festzustellen, was dort vor sich geht.

Der HöllenschlundWährenddessen betreten Commander Weyers und seine Leute Atlantis, treffen dabei aber auf Widerstand. Zyklopenartige Wesen,  Resultate atlantischer Genversuche, die den Untergang vor 5.000 Jahren überlebt haben, stellen sich ihnen in den Weg.

Tom und Gudrun gelingt es durch ein oberirdisches Höhlensystem, das bis hinunter nach Atlantis reicht, ebenfalls das versunkene Reich zu betreten. Die Zyklopen, denen die beiden Abenteurer begegnen, behandeln die Anthropologin mit Respekt, denn sie halten sie für die Göttin Khom.

Als Gudrun den Kopf einer Statue der Göttin Khom berührt, wird eines der Augen aktiviert und sie erhält folgende Informationen:

„Ich bin eines der Augen der Göttin Khom. Huanna hat mich erschaffen. Meine Aufgabe ist es, Wissen zu sammeln und aufzubewahren. In dir, Gudrun, ist das Erbe lebendig. Du suchst nach Atlantis, und du bist auf dem richtigen Pfad. Ich spüre, daß deine geistigen Kräfte stärker sind als bei anderen Menschen, auch wenn du selbst sie noch nicht erkannt hast.
Ich pflanze dieses Wissen um Atlantis in dich, auf daß es erwache, wenn du meinem Ebenbild gegenüberstehst.
Nur wenige vom stolzen Volk der Atlanter haben den Untergang überlebt, und ihre Macht wird nie mehr die alte sein. Sie sind über die ganze Erde verstreut, wohin der Wind und das Meer sie getragen hat. Ihre Maschinen sind vernichtet, und die Insel der Götter liegt unerreichbar fern auf dem Grund des Meeres.
Huanna vermutet, daß der Kern von Atlantis weiterhin von dem Schild bewahrt wird, der einst zum Schutz gegen das Transportsystem des Feindes errichtet wurde — und doch nicht half, daß die Natur selbst sich gegen die Götter auflehnte. So ist es vielleicht späteren Generationen vergönnt, das Erbe anzutreten.
Doch sei gewarnt, denn es mag sein, daß die Mutationen, die Atlantis als Streiter gegen den Feind erschuf, als einzige die Katastrophe überlebt haben und nun über die tote Stadt herrschen. Dir Verstand ist gering, denn sie wurden für den Kampf und für .das Überleben geboren, und niemand kann erahnen, was die Zeit aus ihnen macht.
Du bist nun in Atlantis, Gudrun. Handle weise und bedacht, denn die Macht, die du hier finden wirst, kann in den fälschen Händen Zerstörung und unendliches Leid bringen ...“

Doch alles wird zunichte gemacht, als es zu einer weiteren Konfrontation zwischen den Männern von Commander Weyers und den Zyklopen kommt. Denn bei dem Kampf werden die Maschinen beschädigt, die bislang für den Schutz von Atlantis gesorgt haben. Durch deren Beschädigung dringt nun Wasser und Magma ein. Ein Teil der Anlage schottet sich daraufhin automatisch ab. Nur Tom, Gudrun und Commander Weyer gelingt es, sich zu retten.

Besonderheiten:
  • Mythen, Fakten und Legenden, Teil 32: Der geheimnisvoll Mr. Kyot

TraumzeitBand 33 – TRAUMZEIT
von Martin Veit
In Australien ist Gunnar Bjömstad (Band 26) wieder aufgetaucht, der in der Universitätsklinik von Adelaide eingewiesen wurde. Doch das ist nicht der einzige Grund warum Pierre, Tom und Gudrun nach Australien fliegen.

Denn in Aksum hatten Pierre, Connor und Valerie Hinweise darauf gefunden, dass es in vorchristlicher Zeit möglicherweise Kontakte zwischen dem Königreich Salomons und Australien gegeben hat. Das bestätigen auch die fotografierten Symbole in der Kapelle von Aksum, die  identisch  mit denen auf einer bemalten Felsplatte in der Nähe des Ayers Rock sind.

In der australischen Klinik erfahren sie, dass ein Aborigine den verletzten Björnstad bei Mitgliedern der ‚Kinder des Lichtes‘ abgegeben hat. Um mehr darüber zu erfahren, begeben sich die Abenteurer zu Aaron, dem Anführer dieser Glaubensgemeinschaft, von dem sie erfahren, dass der Aborigine dem Ameisen-Clan angehört.

Die drei Abenteurer begeben sich in das Gebiet dieses Aborigine-Stammes und treffen dort auf einen mysteriösen Mann namens Nestor und stoßen endlich auf das Lager der Aborigine.

Unterdessen hat sich Kar vollends in ein Echsenwesen verwandelt. Doch der Drang in die Sumpfwelt zurückzukehren zieht den Verwandelten zurück nach Australien. Im Schlepptau hat er Suzy Duvall und Jack Waiden, die Kar unfreiwillig dorthin begleiten müssen.

Während einer Traumzeit-Zeremonie wird  Tom von einem Schamanen des Aborigine-Stammes in die Zeit Salomons geführt. Dort erfährt, dass Salomo für seinen Sohn Menelik eine Kopie der Bundeslade anfertigen ließ.

Doch während der Zeremonie kommt es zu einem unerwarteten Zwischenfall. Währen Kar plötzlich auftaucht, sich jedoch friedlich verhält, erschießen Jack und Suzy den Schamanen und fliehen mit Kar aus dem Lager. Tom ist nach der Ermordung des Schamanen ohne Führer und damit in der Traumzeit gefangen.

Besonderheiten:
  • Mythen, Fakten und Legenden, Teil 33: Die Welt der Aborigines

Fazit: Es wäre auch ein Wunder gewesen hätte das Militär bzw. das Verteidigungsministerium so schnell aufgegeben. So starten sie einen erneuten Versuch nach Atlantis vorzudringen. Doch wie üblich macht das Militär mal wieder mehr Falsch als Richtig. Durch die Zerstörung der Maschinen und das Eindringen des Wassers sowie des Magmas kann mal wohl die Erforschung von Atlantis für immer knicken. Schade drum! Es sei dann, man findet ‚zufällig‘ noch irgendwo einen Zugang dorthin.

Aber vielleicht ist dies ja auch ein Neuanfang. Und es gelingt weitere Hinterlassenschaften der Atlanter oder ‚Überlebende‘ zu finden. Und vielleicht haben weitere mutierte Wesen der Atlanter irgendwo auf der Welt überlebt. Denn Mischwesen tauchen z. B. nicht nur in den griechischen Sagen auf. Sie sind  z. B. auch auf ‚Hinterlassenschaften‘ der Sumerer abgebildet.

Den Roman „TRAUMZEIT“ von Martin Veit betrachte ich mit gemischten Gefühlen. Wirklich viel passiert darin ja mal wieder nicht gerade. Dafür enthält der Roman mehr Passagen mit Kar sowie Suzy Duvall und Jack Warden, die anscheinend Kar bereits abgeschrieben haben und nun ihre eigene Ziele verfolgen.

Die Zeitreise Toms wird durch die Traumzeitpfade sowie durch die dazugehörige Traumzeit-Zeremonie möglich. Eine durchaus akzeptable Lösung, um in die Vergangenheit zu ‚reisen‘, und so mehr darüber zu erfahren. Der Schluss lässt interessantes Hoffen. Denn durch den Tod des Schamanen ist Tom nun in der Traumzeit gefangen. Mal schauen wohin die ‚Reise‘ den Archäologen führt.

© by Ingo Löchel

 

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