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Ein Baby, Möhren und ein Berg von Leichen - »Shoot 'Em Up«

Shoot 'Em Up (Shoot 'Em Up)Ein Baby, Möhren und ein Berg von Leichen
»Shoot 'Em Up«

Lieben sie durchdachte Handlungen in denen auch die jeweiligen Charaktere an Tiefe gewinnen? Sie lieben gehaltvolle Action mit einer breiten Schleimspur an Logik? Ach ja, und extrem blutig muss so ein Action-Film für sie auch nicht sein? Alles klar, damit dürfen sie jetzt dieses Kino wieder verlassen, denn SHOOT 'EM UP wird ihnen das alles bestimmt nicht bieten. Schleißlich soll Action in erster Linie Spaß machen und in diesem Punkt schießt SHOOT 'EM UP  den Vogel ab.

Shoot 'Em Up (Shoot 'Em Up)Der Titel des Films, welcher im klassischen Stil der SHOOT 'EM UP-Computerspiele gehalten wurde, macht sich hier recht gewollt nicht die Mühe, hier nämlich eine bis ins Detail logisch durchdachte Geschichte filmisch zu erzählen, bei der dann auch noch die einzelnen Charaktere innerhalb der Handlung intensiv bis in die Tiefe beleuchtet werden.

Lassen sie sich aber doch auf diesen Action-Kracher der Sonderklasse ein, dann laufen sie aber eventuell trotzdem Gefahr, einfach nicht mehr vor dem finalen Ende abschalten zu können. Denn dieser Film wird nicht nur mit mehr Leichen durchzogen, als man sie nach 20 Jahren TATORT im Fernsehen vorfinden würde, er wartet auch noch mit Schießereien und Action auf, welche man vielleicht von irgendwoher kennt, aber eben noch nie in dieser geballten Form präsentiert bekommen hat. Hinzu kommen Ideen, die hat man mit Sicherheit so noch nie in einem Action-Kracher gesehen. Oder nennen sie mir mal einen anderen Film, wo man selbst noch mit einer Möhre einen ausgewachsenen Mann ermorden kann? Und selbst wenn man von einem unscheinbaren Killer wie Mr. Hertz und seinem Auftraggeber, einem Waffenhändler die Finger gebrochen bekommt, kann so eine Möhre in Verbindung mit einer Handfeuerwaffe eben nochmals wahre Wunder bewirken.

Hat man dann noch die 18er Fassung dieses Film, dann merkt man erst einmal was es heißt, einen Film zu sehen, bei dem man sich quasi wie in einem Ballerspiel auf einem Computer von Level zu Level durchkämpft und selbst als reiner Zuschauer nicht mehr zu Atem kommt. Mancher mag vielleicht im Vorfeld bereits abwinken, wenn er oder sie mitbekommt, wie hier im Film insgesamt rund 56 Liter Filmblut fleißen und man Leichen geradezu im Minuten- wenn nicht manchmal sogar im Sekundentakt geboten bekommt. Dabei beginnt hier nicht der Spaß damit, wie viele Leichen es am Ende gibt, sondern in welcher, manchmal recht skurrilen Art und Weise dieser Berg von Leichen zumeist mit diversen Schusswaffen zustande kommt.

Dabei ist SHOOT 'EM UP durchaus mit jeder Menge Anspielungen anderer Filme gespickt. Man nehme nur die erste Schusswaffe von Mr. Smith. Hierbei handelt sich es um eine Walther PPK welche bei den Filmen um James Bond ja recht gerne eingesetzt wird. Hier bei Mr. Smith, unserem stets grimmigen Helden, hat diese Waffe allerdings Ladehemmungen, weswegen der sie fluchend als "billiges Mistding" wegwirft. Rund wird die Sache damit, wenn man weiß, wer diesen ominösen Mr. Smith spielt. In dieser Rolle finden wir nämlich Clive Owen (bekannt aus SIN CITY/2005 oder VALERIAN - DIE STADT DER TAUSEND PLANETEN/2017) wieder, der damals eigentlich nach Pierce Brosnan als nächster James Bond gehandelt wurde, bevor diese Rolle dann doch an Daniel Craig (verloren) ging.

Shoot 'Em Up (Shoot 'Em Up)Mir persönlich, so muss ich mal ehrlich gestehen, wäre Clive Owen als Bond die bessere Wahl gewesen, denn Craig nehme ich den "Geheimagent mit der Lizenz zum töten" selbst heute nach mehreren Bond-Filmen noch nicht ab. Aber auch die Jagdszenen zwischen Mr. Smith und dem Killer Karl Hertz haftet wirklich etwas an, was an die betreffenden Trickfilmfiguren Bugs Bunny und Elmer Fudd erinnert, wie es in der Wikipedia zum Film SHOOT 'EM UP so treffend dann auch herausgestellt wird. Gehen sie also durchaus während des Films mal auf Suche nach diesen fein platzierten Anspielungen auf andere Filme. Es macht in jedem Fall einen riesen Spaß.

Hinzu kommt dann noch als Blickfang die Prostituierte Donna Quintano, einfach perfekt von der Schauspielerin Monica Bellucci (bekannt aus Filmen wie IRREVERSIBEL/2002, PAKT DER WÖLFE/2001 oder aber DIE PASSION CHRISTI unter der Regie von Mel Gibson/2004) in Szene gesetzt.  Donna hatte nämlich - wie man nach einiger Zeit erfährt - vor kurzem erst eine Totgeburt, weshalb sie in Sachen Muttermilch gerade hier in der Handlung von besonderem Wert für Mr. Smith ist.

Ein weiteres Highlight in SHOOT 'EM UP dürfte der Killer Karl Hertz, gespielt von Paul Giamatti (bekannt aus Filmen wie DIE TRUMAN SHOW/1998, HANGOVER 2/2011 oder 12 YEARS A SLAVE/2013) sein, der hier wirklich den fiesesten unscheinbaren Killer so souverän spielt, das es geradezu eine Freude ist, ihm hierbei zuzusehen. Alles in allem kann man hierbei dann auch allen Darstellerinnen und Darstellern im Film durchaus ansehen, das ihnen dieser mörderische Action-Film sichtlich mit Freude an der Sache von der Hand ging.

Doch schauen wir einfach mal ganz kurz in die Handlung von SHOOT 'EM UP, welche wirklich keine höhere Schulbildung benötigt, um sie zu durchschauen. Aber wie gesagt, die Handlung ist eigentlich auch nicht wirklich der Dreh- und Angelpunkt, was diesen Film aber einfach so unschlagbar macht.

Shoot 'Em Up (Shoot 'Em Up)Ein ganz scheinbar normaler Tag für Mr. Smith?
Smith hat es sich an einer Bushaltestelle gemütlich gemacht, doch dann passiert merkwürdiges. Eine junge und hochschwangere Blondine wird plötzlich gleich in seiner unmittelbaren Nähe von Killern gejagt. Mit einem zugegeben gewissen inneren Widerwillen kommt er der jungen Frau dann doch zuhilfe. Nur die besagten Killer wissen zuerst noch nicht, mit wem sie sich da plötzlich anlegen. Und während Mr. Smith im folgenden Kugelhagel nicht nur gezwungen ist, das Baby zur Welt zu bringen, sondern auch gleichzeitig jede Menge seiner Gegner schlagartig ins Jenseits befördert, kann er doch den Tod der jungen Mutter durch einen Kopfschuss nicht verhindern.

Smith bleibt nun nichts übrig, als sich dem Baby anzunehmen, welches kurz zuvor noch mit seiner Hilfe zur Welt kam. Doch die Horde von Gangstern unter der Führung des kaltblütigen Killers Hertz bleiben an seinen Fersen kleben, um auch dieses Baby zu töten. Zwar kann sich Smith nicht vorstellen, was dieses kleine Kind getan haben könnte um einen so raschen wie gewaltsamen Tod sterben zu müssen, allerdings haben die zahlreichen Gangster auch nicht damit gerechnet, das Smith zu einer wahren Tötungsmaschine muitert, die im Sekundentakt seine Gegner ideenreich mit jeder möglichen Waffe in der Hand dezimiert.

Doch bald muss Smith auch feststellen, das nicht nur Hertz und seine schießwütige Bande hinter dem Baby und damit nun auch hinter ihm her sind. Um das Baby, welches erst dann glückselig lächelt und auch einschläft, wenn Heavy Metal aus den Boxen dröhnt, optimal zu versorgen, sucht Smith die Prostituierte Donna auf, welche wegen einer Totgeburt gerade Muttermilch in ausreichender Menge produziert. Doch viel Zeit bleibt ihnen dabei nicht, denn ihre Gegner kommen ihnen immer wieder recht schnell auf die Schliche und auch Hertz hat scheinbar keine Probleme damit, sich immer wieder eine neue kleine Armee von Mördern anzuheuern.

Shoot 'Em Up (Shoot 'Em Up)Während die Bösewichte eine wahre Hetzjagd auf Smith, Donna und das Baby veranstalten, welches sie kurz Oliver taufen, gelingt es Smith immer wieder Dank seiner Schießkünste, die Anzahl seiner Gegner ebenso empfindlich wie tödlich zu dezimieren. Hierbei kommen sich aber auch Smith und Donna ziemlich nahe, wenn da noch Zeit zum Luftholen bleibt. Und bald finden sie dabei ebenso heraus, das es sich hierbei eigentlich um genau drei junge Frauen handelt hatte, die gemeinsam durch künstliche Befruchtung schwanger geworden waren. Nur der kleine Oliver hat diesen Umstand jedoch Dank Smith auch bisher überlebt.

Langsam ergeben die verschiedenen Puzzleteile an Infornationen dabei auch einen Sinn. Die jungen Damen waren schlicht Teil eines Zuchtprogramm, wobei die Babys als potenzielle Knochenmarkspender für einen todkranken Senator gedacht gewesen sind, welcher (eigentlich noch lange leben wollend) auch noch für das Präsidentenamt kandidiert. Der wiederum  wollte das Waffengesetz dann in den USA verschärfen, was wiederum den Waffenproduzenten Hammerson auf den Plan rief, der den Killer Hertz auf die schwangeren Frauen und deren Babys ansetzte, damit der Senator die Präsidentenwahl aus gesundheitlichen Gründen eben nicht mehr überlebt.

Um zu überleben und Präsident werden zu können, hat Senator Rutledge sich jedoch nun im letzten Augenblick zu einem folgenschweren Deal mit dem Waffenproduzenten eingelassen, was nicht nur Smith sondern auch Donna zur Zielscheibe macht. Schließlich benötigt auch der Senator dieses Baby mehr als dringend zum überleben.

Shoot 'Em Up (Shoot 'Em Up)Ein rasanter Tod auf allen Ebenen:
Man könnte eigentlich sagen, "denn sie wussten nicht, mit wem sie sich da anlegen". Egal ob in geschlossenen Räumen, auf der Straße, während des Sex oder nach dem Absprung aus einem Flugzeug, Smith tötet fasst schneller, als seine Gegner Nachschub an betreffendem Menschenmaterial heranschaffen können. Dabei ist wie schon gesagt, nicht die Masse an Sterbenden das faszinierende an dem Film SHOOT 'EM UP, sondern eben wie Smith hier mit einem schon fasst grenzenlosen Einfallsreichtum und jeder Menge Kreativität seine Gegner eliminiert und dabei auch noch so manchen coolen Spruch raushaut. Nur der eklige Fiesling Hertz scheint den Kugeln von Smith hierbei immer wieder zu entkommen.

Und selbst als Smith Donna und den kleinen Oliver realtiv in Sicherheit wähnt, aber dann doch in die Falle von Hertz und Hammerson gerät, ist er, nachdem sie ihn gefoltert und seine Finger samt Daumen gebrochen haben, immer noch eine tickende wie auch tödliche Zeitbombe. Besonders dann, wenn er eine geladene Schusswaffe und eine seiner obligatorischen Möhren in seiner Nähe hat.

Das geniale an dem Film SHOOT 'EM UP ist die sprichwörtliche Kreativität, mit der hier gleich ganze Armeen von Bösewichten in kürzester Zeit Richtung Hölle geschickt werden. Da bekommt es Smith auch z.B. mit Waffen zu tun, die nur per Fingerabdruck entsichert werden können. Doch selbst dieses stellt recht bald kein wirkliches Problem für Smith dar. Bewußt hatte Michael Davis, der nicht nur Regie führte, sondern auch gleichsam das Drehbuch schrieb, auf Bomben und größere Explosionen innerhalb der Handlung verzichtet. Hiermit eine Menge Gegner zu beseitigen wäre nämlich schlicht zu einfach und unspektakulär für diese Art von Actionfilm gewesen, welcher sich wie ein Computerspiel quasi von Level zu Level hocharbeitet. Mitunter lassen sich allerdings durchaus auch gewisse Parallelen hinsichtlich eines rasant gezeichneten Comicstrip ohne Probleme ziehen.

Shoot 'Em Up (Shoot 'Em Up)Da mag eventuell ein schneller Todesfall nur mit bzw. durch eine Karotte eher als etwas überzogen erscheinen, wirkt jedoch innerhalb der zugegeben etwas dünnen Handlung dann allerdings wieder geradezu genial. Zumindest möchte ich die Möhre in dieser Form bestimmt nicht abbekommen wollen. Bei den Kritiken auf der Seite von Filmstarts.de brachte ein User seine Begeisterung für den Film SHOOT 'EM UP auf den Punkt, wenn er schreib:

"Die Aussage das der Film wie ein Porno sei und einfach zur Sache kommt stimmt voll und ganz. Das Schlimmste bei alledem ist aber: man kann sich dem Film kein bisschen entziehen, er ist einfach geil. [...] Fazit: Wahrlich ein Action-Porno - rasant, gewaltig, mitreißend!"

(Zitat seitens BrodiesFilmkritiken zum Film "Shoot 'Em Up" vom 09.09.2017 bei FILMSTARTS/User Kritiken)

Aber auch sonst konnte der Film recht positive Kritiken einfahren, welcher seine Weltpremiere am 26. Juli 2007 auf der Comic-Con International in San Diego feierte. So sprach Hans-Ulrich Pönack von einem ...

[...] "herrlich-ungehörigen Ironie-Meisterwerk des Tabu brechenden, faszinierend-zweideutigen, sehr unterhalsamen Action-Kinos", Das Quentin Tarantino übertreffe und das Zeug zum Kultfilm habe.

(Hans-Ulrich Pönack im Deutschlandradio Kultur/Zitat entnommen seitens Wikipedia)

Shoot 'Em Up (Shoot 'Em Up)Meine Filmkritik:
Nein, SHOOT 'EM UP ist kein Actionfilm zum mitdenken oder als Zuschauer seine kriminalistischen Grundkenntnisse zu schärfen. SHOOT 'EM UP stellt auch bewusst nicht den Anspruch, den Zuschauer hier irgendwie geistig mit einzubinden, um auf diese Tour vielleicht bei der damaligen Nominierung für einen Oscar positiv abzuschneiden.

Auch sollte man in Sachen innovativem Handlungsaufbau und ansprechend tiefer Charakterdarstellung die Kirche nicht nur im Dorf lassen, sondern eher gleich auf den Scheiterhaufen werfen. Alles das wird seitens Michael Davis und den Produzenten  des Films nämlich absolut nicht angestrebt. Selbst Zuschauer, welche unbedingt nun einen Charakter finden müssen, in den sie sich wie in einen wohlig-warmen Handschuh gleiten lassen, bzw. hineinversetzen können, werden z.B. bei Mr. Smith nie wirklich auf ihre Kosten kommen können. Denn mit Moral, Anstand und Humanismus ist hier in diesem Actionfilm nun wirklich keiner der Charaktere wirklich gesegnet.

Dafür dürfen sich alle die freuen, die bei einer (oder zwei) Flaschen Bier, jede Menge Knabberzeug und den Füßen auf dem Wohnzimmertisch einen Actionfilm sehen wollen, der es mit einem mürrischen und kaltschnäutzigen Helden bis unter beide Arme zum krachen bringt und dabei jede Menge Leichen im Kugelhagel zurücklässt. Und genau dies macht der Film SHOOT 'EM UP mit einer rasanten Perfektion, wie ich sie bisher noch nicht wirklich in einem ähnlichen Actionstreifen gesehen hatte.

Freunde der inhaltlich etwas gehobeneren Art von Actionfilmen  könnten sich also mit der zugegeben schlichten Handlung etwas schwer tun, solange sie nicht von ihrem kritischen Hochsitz herunter kommen wollen, um sich mal so statt dessen im Schlamm aus abgefahrener Action mit jeder Menge Schusswaffen, Blut und Spaß zu suhlen.

Das der Film dann auch noch beinhart mit einer Freigabe als "Keine Jugendfreigabe gemäß § 14 JuSchG/FSK" daher kommt, verwundert bei dem abschließenden Leichenberg und der Art, wie dieser zustande gekommen ist, nicht wirklich. Bei der DVD die ich an Land ziehen konnte, findet man dieses Freigabe-Logo auch nur auf der Rückseite des DVD-Cover und auf der DVD selbst. Auf dem Cover (Vorderansicht) hat man dieses Logo dann dankenswerterweise erst garnicht abgedruckt. Es soll allerdings wohl auch eine Fassung mit gleicher Spielzeit mit einer Freigabe ab 16 Jahre (laut Wikipedia) von der Jugendmedienkommission aus Österreich geben, welche ich allerdings bisher noch nicht zu Gesicht bekommen habe.

Shoot 'Em Up (Shoot 'Em Up)Interessant wird es auch bei den Specials zum Film, wo man in einer Dokumentation die "Animatics" betrachten kann, welche den Ablauf der einzelnen Szenen vorab in Form kleiner, recht einfacher Zechentrick-Szenen darstellt. Diese Form nutzte man schon deshalb vor Drehbeginn recht gerne, weil die Darsteller so gleich sehen konnten, wie sich der Rgeisseur die jeweilige Szene genau vorstellt. Diese nämlich nur aus dem Drehbuch herauszulesen, hätte die Sache wohl eher nur komplizierter gemacht.

Ebenfalls recht lustig ist zu Beginn eine Szene, wo Smith auf dem Dach die Buchstaben einer Leuchtreklame zerschießt, so das die verbleibenen leuchtenden Buchstaben dann ein "FUK U" bilden, was wiederum für "FUCK YOU" steht. Auch Hertz schießt danach auf die verbleibenen Buchstaben der Leuchtreklame, so das der Schriftzug nun "FUK U TOO" bildet. Die Karotten hingegen sind eigentlich über dem gesamten Film hinweg immer irgendwie präsent, sei es, weil Smith sie verspeist, sie als Abzugshilfe bei einer Schusswaffe benutzt, als Handgranatenattrappe einsetzt oder sie sogar selbst als tödliche Waffe nutzt. In einer Szene ist sogar zu sehen,  wie Smith die Möhren in seinem Unterschlupf sogar anbaut. Und irgendwie erinnert dies dann doch wieder recht schnell an die Zeichentrickfigur "Bugs Bunny".

Aber was soll ich hier noch lange um den heißen Brei herumreden.  SHOOT 'EM UP ist einfach ein durchgeknallter, witziger Spaß mit einer enormen Ansammlung an Leichen von diversen Gegnern, die Smith so mit der Zeit zurück lässt. Und wenn auch die eigentliche Handlung bewußt nicht auf hohem Niveau zu suchen ist, so  spielen jedoch die Darstellerinnen und Darsteller alle eben auf einem sehr hohen Level, so das man auch hier eigentlich nichts zu kritisieren findet. Bei einem Filmabend unter Männern jedenfalls hat man mit SHOOT 'EM UP mit Sicherheit die volle Hochachtung aller Freunde bereits in der Tasche, so das ich dem Film hier nur die vollen fünf von insgesamt fünf Hohlmantelgeschossen als Bewertung vergeben kann. Das ganze wird dann noch mit der eindeutigen Empfehlung versehen, sich diesen Film mit Clive Owen, Monica Bellucci und Paul Giamatti wirklich nicht entgehen zu lassen.

Shoot 'Em Up (Shoot 'Em Up)Shoot 'Em Up
(Shoot 'Em Up)
mit Clive Owen, Paul Giamatti,Monica Bellucci, Stephen McHattie, Daniel Pilon, Greg Bryk, Julian Richings, Ramona Pringle, Lucas Mende-Gibson, Sidney Mende-Gibson, Stephen R. Hart, Scott McCord, Jane McLean, Mike Rad u.a.
Regie und Drehbuch: Michael Davis
Produktion: Susan Montfrord, Rick Benattar, Don Murphy
Musik: Paul Haslinger
Genre: Action/Komödie
Laufzeit: 83 Minuten
DVD/FSK: 18 Jahre
Vertrieb: Warner Bros. Pictures
USA 2007

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