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Treasure Security # 1 - SUPERIUM, Teil 1

Treasure Security - Team Alpha 1 - Superium
 
 
SUPERIUM
(Teil 1)

Harper duckte sich, als ein riesiger Fangarm auf ihn zuschoss. Vor  zwei weiteren Angriffen brachte er sich mit einem Sprung zur Seite in Sicherheit. Doch damit war er noch lange nicht aus der Gefahrenzone seines Gegners.
Der Anführer des Teams Alpha stand auf verlorenen Posten.
Gegen dieses mutierte Wesen, das einmal ein Mensch gewesen war, hatte Harper alleine keine Chance.

Er überlegte fieberhaft wie er sich gegen diese Monstrosität zur Wehr setzen konnte.


Harper sah, wie der Körper des Mannes, der fast um das Vierfache angeschwollen war,  noch immer ständigen Veränderungen unterworfen war. Kleinere Tentakeln tauchten am Körper des Mannes auf. Ab und zu  bildeten sich regelrechte Fangarme aus dem aufgedunsenen Körper des einstigen Mannes, die sich anfangs ziemlich unkontrolliert bewegten. Doch nachdem die unkontrollierten Zuckungen beendet waren, hatten sie sich ein Ziel auserkoren: Matthew David Harper!

Der Anführer des Team Alphas schaute sich um. Die  Raumbiegung schützte ihn etwas vor den Angriffen der mörderischen Tentakeln. Aber wo war seine Waffe abgeblieben? Durch den überraschenden Angriff des mutierten Mannes war sie ihm aus der Hand geprellt worden. Und nun lag sie irgendwo. In unerreichbarer Ferne für Harper.
 
Plötzlich tauchte Inga Carlssons Astralkörper neben ihm auf. Harper zuckte überrascht zusammen. Mit ihrem Erscheinen hatte er gar nicht gerechnet. Doch er fasste sich ziemlich schnell wieder.
 
„Ich lenke das Monster ab“, sagte Inga kurz angebunden zu ihm.
 
„Friedmann und Ricarda sind auch bereits auf dem Weg, um dir zu helfen!“
 
Nach diesen knappen Worten war der Astralkörper der Schwedin auch schon wieder verschwunden und tauchte einige Meter vor Harper entfernt auf.

Der Heizungskeller in dem sich die beiden Treasure Security – Agenten befanden, umfasste ein großflächiges Areal in den Tiefen des Schulgebäudes. Die Kabel und Rohre an den Decken und Wänden waren, wie Harper feststellen musste,  etwas unfachmännisch angebracht worden. So dass das eine oder andere durch die umherschwirrenden Tentakeln Schaden davongetragen hatten. Sekunden später deckte Inga Carlssen das mutierte Wesen mit einigen Spezialgranaten ein. Es schrie erzürnt auf.
 
Zwar zeigten die Granaten nicht die geringste Wirkung, aber nun hatte  sich das Wesen ein neues Opfer auserkoren. Während sich das Monster voll auf Inga Carlssons Astralleib konzentrierte, sprengten Friedmann und Ricarda unterdessen die Tür zum Keller auf.  Der Deutsche, der die prekäre Situation Harpers sehr schnell erfasste, warf ihm seine Waffe zu. Harper fing sie geschickt auf, überprüfte sie blitzschnell und eröffnete das Feuer.
 
Auch Ricarda und Friedmann, der seine Zweitwaffe gezogen hatte, nahmen die Mutation ebenfalls ins Visier. Während die beiden TS – Agenten das monströse Wesen weiter mit ihren Kugeln eindeckten, schlug Harper unterdessen mit zwei gezielten Faustschlägen das Glas des Notfallkastens ein und ergriff die darin enthaltene Axt. Der Verletzung an der rechten Hand, die er sich dabei zuzog, schenkte er keine Beachtung.
 
Als Inga von einem Fangarm getroffen wurde und zwei andere sich um ihre beiden Beine wickeln wollten, schlug Harper erbarmungslos  mit der Axt zu. Das Monster schrie auf, als sich die abgehackten Tentakelstücke Sekunden später nach der Attacke aufzulösen begannen. Doch damit war die prekäre Situation noch lange nicht geklärt.

Denn bevor die TS – Agenten die Schwedin befreien konnten, tauchten weitere Fangarme auf. Sie wickelten sich um den Oberkörper des Astralkörpers, der feste Substanz angenommen hatte, und drohten ihn zu zerquetschen.
 
Friedmann, der zwei Spraydosen bei sich hatte, die er bei der Durchsuchung eines Hauses hatte mitgehen lassen, drückte auf eine der Düsen und entzündete sie mit seinem Benzinfeuerzeug, das er immer bei sich trug, obwohl er nur ab und zu rauchte.  Es war ein altes Erbstück und war dem Deutschen so ans Herz gewachsen, das er es immer bei sich trug und nie ohne das Feuerzeug aus dem Haus ging.
 
Den Flammenstrahl bewegte er von links nach rechts und deckte so die Tentakeln mit dem Feuer ein. Ein widerlicher Geruch machte sich im Keller breit, als diese vom Feuer geröstete wurden. Friedmann verzog das Gesicht.
 
 „Ducken Sie sich, Friedman!“
 
Das mutierte Wesen ging zum Angriff über, doch Harper war schneller und schlug über den Kopf des Deutschen hinweg den Angriff mit der Axt ab. Während Ricarda Ingas Atralkörper befreite, befahl Harper der Schwedin zu verschwinden.
 
„Schwing deinen süßen Hintern hier raus, Inga!“
 
Der Schwedin lag schon eine passende Antwort auf ihren hübschen Lippen, doch dann besann sie sich eines besseren. Während die TS–Agentin verschwand, zogen sich Friedmann, Harper und Ricarda Volante Stück um Stück zurück. Das Team Alpha befand sich in einer gefährlichen Situation, da ihre Waffen so gut wie wirkungslos waren. Die einzige Waffe, die Wirkung zeigte, war das Feuer.
 
Friedmann zog sein Sakko aus, entzündete es nach mehreren Versuchen und warf es der Mutation entgegen. Einige Fangarme versuchte das brennende Bündel abzuwehren, doch die neu gewachsenen Armen des Mutierten hatten gegen das Feuer keine Chande. Zwar wurde der Wurf gebremst, doch das brennende Sakko traf trotzdem den Körper des Wesens.
 
Es kreischte auf.
 
Blasen bildeten sich auf Oberfläche der unförmig und rissig wirkenden Haut. Friedmann warf Ricarda die zweite Spraydose entgegen. Die TS–Agentin fing sie geschickt auf, drückte auf den Knopf, so dass der Deutsche in der Lage war, den Strahl aus der Düse mit seinem Feuerzeug zu entzünden.
 
„Sei vorsichtig, Ricarda. Wenn die Dose explodiert, kannst du deine Hand vergessen!“.
 
Die Italienerin winkte ab.
 
„Dann wollen wir mal“, antwortete sie und nahm mit Friedmann das Wesen unter Feuer.
 
Harper hatte unterdessen etwas entdeckt, was ihnen vielleicht das Leben retten würde. Aber wie kam er dort hin ohne von den Fangarmen der Mutation zerquetscht oder in Stücke gerissen zu werden?

****

„Je planmäßiger die Menschen vorgehen, desto wirksamer vermag sie der Zufall zu treffen.“
Friedrich Dürrenmatt

Kapitel 1 – DER AMOKLAUF

Einige Tage zuvor


Mike, Stan und Bobby fühlten sich so gut, wie noch nie zuvor in ihrem jungen Leben.  Mike Fields, dem ältesten der drei jungen Männer, schien es besonders gut zu gehen, denn er grinste ständig vor sich hin, als hätte er sich mit irgend einem Zeug den Kopf bis zum Rand zugedröhnt. Das gefiel Bobby Jameson ganz und gar nicht, zumal Mike schon immer der labilste von ihnen gewesen war.

„Hast du dir heute Mal wieder irgendetwas reingeschmissen oder warum grinst du so dümmlich vor dich hin?“

Fields warf Bobby einen bösen Blick zu und wollte schon aufbrausen, als er Stella Stevens bemerkte. Die junge Frau schlenderte mal wieder ziemlich offenherzig über das großflächige Schulgelände der Hochschule von Harding, Colorado.

„Der würde ich es auch mal gerne kräftig besorgen“, meinte Mike so laut, dass seine beiden Kumpels ihn überrascht ansahen.

Stan, der dümmste der drei jungen Mann, dem ebenfalls bereits der Sabber aus dem Mund lief, kicherte bestätigend. Was war heute nur mit seinen beiden Kumpels los? Stan war ja noch nie der hellste von ihnen gewesen, aber von Mike hätte er mehr erwartet. Im Hinterkopf fasste Bobby bereits den festen Vorsatz, den beiden Deppen seine Freundschaft auf zu kündigen. Ihn kotzte ihr idiotisches Verhalten sowieso schon seit Wochen ziemlich an.

„Kommt, lasst uns zu Stella gehen und sie begrüßen!“, meinte Mike im befehlenden Ton.

Doch Bobby bemerkte, dass sein Freund das Wort „begrüßen“ zu deutlich betont hatte. Ihm schwante nichts Gutes. Mike grinste unterdessen zu Bobby, der aber nichts erwiderte.

„Was ist? Kommst du nicht mit?“

Jameson winkte ab.

„Nein, für so einen Spaß bin ich nicht zu haben.“

Mike machte ein abfälliges Geräusch.

„Du warst schon immer ein beschissener Langweiler gewesen, Bobby. Ein verdammter Spießer und Spielverderber bist du!"

„Wenn du meinst, Mike“, erwiderte Bobby ruhig und ziemlich unbeeindruckt von Mikes Worten.

Die beiden jungen Männer sahen sich einen Augenblick an. Doch das Augenduell verlor Mike Fields, wie er es bisher immer verloren hatte. Er wandte den Blick ab, was Bobby Jameson mit einen zufriedenen Lächeln quittierte.

„Glaub bloß nicht, dass wir miteinander fertig sind“, brauste Mike auf.

Bobby winkte verächtlicht ab.

„Du gehst mir heute echt auf den Sack. Verpiss dich, bevor ich dir ordentlich eine in die Fresse haue. Und nimm diesen geistigen Wurm bloß  mit dir!“

Mike und Stan sahen Bobby böse an, erwiderten aber nichts. Stattdessen hatten sie sich ein anderes Opfer auserkoren. Stella Stevens.

****

Als Stella Mike und Stan auf sich zukommen sah, ahnte sie nichts Böses. Sie verdrehte nur die Augen, als sie die beiden Spinner bemerkte.  Die beiden jungen Männer waren ihr zwar schon öfters auf die Nerven gegangen, aber sie wusste immer genau, wie man mit solchen Typen verfahren musste, um sie sich vom Hals zu halten. Dachte sie jedenfalls. Doch heute würde es ganz anders laufen.

„Hallo, Stella“, begrüßte sie Mike.

„Was wollt ihr beiden Spinner denn?“

„Wir wollten nur nachschauen, ob deine Titten auch wirklich echt sind!“

Bevor Stella etwas Passendes erwidern konnte, waren Mike und Stan auch schon heran und fingen an, sie zu befummeln. Mike war dabei besonders dreist und riss Stella mit einem Ruck die Bluse auf. Die junge Frau schlug zu. Sie scheuerte erst Mike eine. Danach bekam auch Stan sein Fett weg. Doch das schien die beiden nur noch mehr anzustacheln.

„Du verdammte Schlampe“, erwiderte Mike und wollte Stella gerade mit der Faust ins Gesicht schlagen, als er am Arm gepackt wurde und unsanft zurückgerissen wurde.

Mike Fields wusste gar nicht, wie ihm geschah, als er mit einem dumpfen Laut auf den Boden krachte. Doch der Grasboden hatte die meiste Wucht abgefedert. Er sah verdutzt auf und  erkannte  Bobby, der mit seinem massigen Körper vor ihm stand und angewidert auf ihn hinunterschaute.

„Seid ihr nun vollkommen übergeschnappt? Was soll dieser Blödsinn?“

Mike wollte sich erheben, wurde aber von Bobby mit dem rechten Fuß wieder zurück befördert.

„Dir hat man wohl ins Gehirn geschissen. Du bleibst schön liegen und beruhigst dich erst einmal!“

Bobby drehte leicht den Kopf zur Seite und beobachtete Stan, der noch eine weitere schallende Ohrfeige von Stella erhielt, das es nur so klatschte. Nun hielt er seine  rechte Wange  und leckte seine Wunde.

‚Schadet dir gar nichts, du Hirni’, dachte  Bobby ernst.

„Ist mit dir alles in Ordnung, Stella?“, wandte er sich an die junge Frau, die ihn böse anfunkelte.

„Das werdet ihr mir büßen“, schrie Stella wütend und lief in Richtung Schulgebäude.

„Das hast du toll gemacht, Bobby“, erwiderte Mike missmutig.

„Warum hast du uns die kleine Schlampe nicht flach legen  lassen? Wir bekommen doch so oder so Ärger!“

Bobby Jameson sah seinen Freund fassungslos. Ein Anflug des Abscheus bildete sich auf seinem Gesicht.

„Halt jetzt endlich die Schnauze, Mike. Sonst poliere ich dir die Fresse!“

Doch als Antwort vernahm er nur das irre Gelächter von Mike, der noch immer auf den Boden lag und sich dort vor lachen kugelte. Auch Stan stimmte in das Gelächter mit ein. usammen machten die beiden jungen Männer zotige Witze über Stella, was Bobby ganz und gar nicht gefiel. Seine beiden Freunde schienen wohl total übergeschnappt. Jedenfalls mochte Bobby die üppige Blondine. Ein weiteres Date mit ihr war aber nach diesem Vorfall wohl in sehr weite Ferne gerückt. Und das hatte er diesen beiden Idioten zu verdanken!

Am liebsten hätte der junge Mann Mike und Stan dafür den Hals umgedreht. Im Inneren glomm seine Wut, die Bobby jedoch unter Kontrolle bringen konnte.

„Das werdet ihr mir büßen“, murmelte der junge Mann, so dass ihn Mike und Stan nicht verstehen konnten.

Er kickte wütend eine leere Dose zur Seite und entfernte sich von Stan und Mike.
Bobby Jameson wollte von den beiden Spinnern nichts mehr zu tun haben. 


****


Oscar Friedmann hatte noch nie so die Schnauze voll gehabt wie am heutigen Tage.
Als dann auch noch Matthew Harper, der Leiter des Teams Alpha, hereinkam und ihn in seiner ‚charmanten’ Art mit Frydman ansprach, platze dem Deutschen gänzlich der Kragen. Mit eiskalter Stimme brach sein Wutausbruch über Harper herein, der förmlich zusammenzuckte, als er den ganzen aufgestauten Frust der letzten Wochen und Monate über sich ergehen lassen musste. Er hatte es wohl in letzter Zeit etwas übertrieben.

„Es wird nicht wieder vorkommen, Oscar!“

Harper vermied bei seiner Entschuldigung den Spitznamen des Deutschen.

„Das will ich auch schwer hoffen, sonst müsste ich mir ernsthaft überlegen, ob ich das Team nicht wieder verlasse.“

„Das meinen Sie nicht im Ernst.“

Friedmann sah Harper finster an.

„Sehe ich etwa so aus, als würde ich spaßen?“

Harper war etwas irritiert. Er hatte Friedmann immer für einen Bücherwurm und Fachidioten gehalten. Daher hatte der Amerikaner einen so aggressiven Wutausbruch seitens des Deutschen  niemals erwartet. Zudem war Friedmann etwa einen Kopf kleiner als der Amerikaner, aber dafür viel schwerer, muskulöser und breiter in den Schultern als Harper. Und was keiner vom Team Alpha wusste, Friedmann boxte in seiner geringen Freizeit und war ziemlich gut darin. Zudem kannte der Deutsche als einer der wenigen Boxer den Gebrauch der so genannten Kraftlinie, die ihm ein Schüler des legendären Boxers Jack Dempsey beigebracht  hatte.

Matt Harper wollte die Fugen wieder glätten, doch er kam nicht mehr dazu, denn Ricarda Volante tauchte überraschend in Friedmanns Büro auf und schnatterte gleich los, wie es ihre italienische Art war.

‚Die hat mir noch gerade gefehlt’, dachte Harper, wurde aber aus seinen Gedanken gerissen, als Friedmann von seinem Stuhl hochfuhr.

„Das ist ja nicht zum aushalten“, schrie der Deutsche ernst.

Er schlug mit der flachen Hand auf den Tisch. 

„Ich nehme mir für den Rest des Tages frei“, sagte Friedmann wütend und stürmte aus dem Büro.
Ricarda schwieg verblüfft für einige wenige Sekunden, was bei ihr eher eine Seltenheit war.

„Habe ich etwas Falsches gesagt?“

„Nein, nein“, erwiderte Harper.

„Frydman …. Äh ..... Friedmann. Warten sie einen Moment!“

Matt stürmte aus dem Büro und folgte dem Deutschen. Er hinterließ eine verdutzte Ricarda Volante, die gar nicht wusste, wie ihr geschah und warum alle bei ihrem Auftauchen das Büro verließen.


****

Schon seit Stunden saßen Harper und Friedmann zusammen im neuen Stammlokal des Deutschen, das er vor einigen Monaten entdeckt hatte. Matthew musste zugeben, dass es hier urgemütlich war. Friedmann nahm den letzten Schluck aus seinem Weinglas. Danach schnappte er sich die Rotweinflasche und wollte Harper nachschenken, als er bemerkte, dass die Flasche bereits leer war.

„So ein Pech“, murmelte der Deutsche und wandte sich an Harper.

„Was meinst du, schaffen wir noch eine weitere Flasche?“

Harper, dem der Wein schon ziemlich in den Kopf gestiegen war, nickte und schaute Friedmann aus blutunterlaufenden Augen an. Der Amerikaner stutzte. Irrte er sich oder hatte Friedmanns Stimme durch den Genuss des Alkohols einen ganz normalen Ton angenommen?

„Ist was?“, fragte ihn der Deutsche.

„Äh“

Harper überlegte seine nächsten Worte mit bedacht. Auch musste er zugeben, hatte der Genuss des vielen Alkohols nicht gerade seinem Denkvermögen förderlich war, obwohl er sich leicht und beschwingt fühlte. Im Gegenteil. Es fiel ihm schwer, einen klaren Gedanken zu fassen

„Deine Stimme ….“

Friedmann winkte ab.

„Eine ganze normale Reaktion auf den vielen  Alkohol. Durch den vorzüglichen Wein werden die Stimmbänder kräftig geölt und meine ewig verstopften Nasenlöcher bekommen einen regelrechten Befreiungsschlag. Was sich ebenfalls positiv auf meine Stimme auswirkt.“

Der Deutsche lächelte.

Harper fixierte Friedmann durch seine leicht zusammengekniffenen Augen. Hatte der Deutsche etwa versucht einen Witz zu machen? Oder wollte er ihn verarschen?

„Kennst du dich im Boxen aus?“, fragte Friedmann den Amerikaner.

„Boxen?“

Matt überlegte, was ihm sichtlich schwerfiel. Aber er schaffte es.

„Nein, überhaupt nicht.“

„Dann ist dir der Name Jack Dempsey auch kein Begriff?“

Matt musste lächeln, als er sich durch Friedmanns Worte plötzlich an seine Jugend zurück erinnerte. Natürlich war ihm Jack Dempsey ein Begriff. Dieser Mann  war wohl einer der berühmteste Boxer des 20. Jahrhunderts gewesen. Sein Großvater und sein Vater waren große Fans von ihm gewesen.

„Willst du mich beleidigen, Oscar? Natürlich kenne ich Jack Dempsey! Ich bin schließlich Amerikaner.“

Der Deutsche nickte.

„Dann werde ich dir jetzt mal ein kleines Geheimnis verraten. Aber du musst mir schwören, niemanden davon zu erzählen!“

Nun begann auch Friedmann ein bisschen an zu lallen.

„Soll ich die Hand zum Schwur heben?“

„Ach, Quatsch“.

Und nach dieser Antwort legte Oscar Friedmann los.

****


Am nächsten Morgen

John Compton, Direktor der Hochschule von Harding in Colorado,  war wütend. Und mehr als das. Er konnte es kaum glauben. Eine versuchte Vergewaltigung! Auf seiner Schule!

Diese kriminelle Tat durfte er nicht durchgehen lassen und musste mit aller Härte geahndet werden, zumal Stella bereits Anzeige wegen versuchter Vergewaltigung bei der Polizei erstattet hatte. Der Direktor lockerte wütend seinen Krawattenknoten. Er atmete tief durch, um sich etwas zu beruhigen.

Neben ihm  stand Randy Thomas, der weibliche Sheriff der Stadt. Compton fixierte Mike Fields und Stan Down, die die beiden Hauptbeschuldigten in dieser leidlichen Angelegenheit waren. Welche Rolle Bobby Jameson bei der ganzen Sache gespielt hatte, wusste der Direktor noch nicht so genau zu sagen. Wie er in einem Gespräch mit  Stella erfahren hatte, war es jedenfalls Bobby gewesen, der der jungen Frau geholfen hatte. Vielleicht wäre ohne das Eingreifen des jungen Mannes Schlimmeres passiert. So schien wenigstens bei Bobby Jameson  Hopfen und Malz noch nicht ganz verloren zu sein.

Direktor Compton hielt Mike, Stan und Bobby eine Standpauke , die alle drei  stumm über sich ergehen ließen.

Als er fertig war, begehrte nur Bobby auf, der überhaupt nicht mit dieser Disziplinierung einverstanden war.

„Wenn ich sie kurz unterbrechen darf, Herr Direktor. Ich habe Stella nichts getan. Ich habe ihr sogar ....“

Der Direktor unterbrach den jungen Mann bestimmt.

„Das weiß ich, Bobby. Darum hat Stella ja auch die Anzeige gegen dich zurückgezogen.“

Bobby atmete erleichtert auf. Mike Fields fixierte seinen Freund hasserfüllt.

“Das wirst du uns büßen, du Verräter”, murmelte er und begann plötzlich irgendetwas Unverständliches vor sich hin zu murmeln.

„Wo sind eigentlich eure Eltern? Die müssten doch schon längst hier sein!“

Compton schaute auf seine Armbanduhr.

„Die verspäten sich bestimmt wieder“, meinte Bobby.

„Zudem dürfen sie mit meinem Vater nicht rechnen.“

Compton nickte wissend. Bobbys Vater war Alkoholiker und schlief um diese Zeit wahrscheinlich noch auf der Couch des Hauses der Jamesons seinen Rausch aus.

„Und wo sind eure Eltern?“

Der Direktor sah seine beiden Schüler ernst an.

„Mike? Stan? Ich habe euch etwas gefragt!“

Bevor die beiden jungen Männer antworten konnten, klingelte das Telefon im Büro des Direktors. Compton hob verärgert den Hörer vom Telefon. Er hatte seiner Sekretärin doch ausdrücklich gesagt, nicht gestört zu werden.

„Ich wollte doch nicht ....“, sagte er zu Frau Reynolds im Vorraum, die sich am anderen Ende der Leitung bestimmt gemeldet hatte.

Doch Compton hörte trotz seiner leichten Verärgerung geduldig zu, als er die Wichtigkeit des Anrufes erkannte. Plötzlich wurde sein Gesicht aschfahl. Seine Hände zitterten und er schluckte.

„Ich verstehe.“

Compton wandte sich an Randy Thomas.

„Sheriff. Ihr Deputy muss sie dringend sprechen!“

****

Matthew Harper hatte den gestrigen Abend gut überstanden. Keine Kopfschmerzen peinigten sein Gehirn, was wohl daran lag, dass er bei dem guten Rotwein geblieben war und nichts anderes getrunken hatte. Auch das frische Brot und der Käse, den sie dazu serviert bekommen hatten, hatte sich wohl positiv auf sein Wohlbefinden ausgewirkt.  Außerdem hatte er noch nie so gut geschlafen, wie gestern Abend.

Als Harper das Büro von Oscar Friedmann betrat, war dieser schon am werkeln. Er schaute von seinem PC auf und nickte dem Amerikaner zu.

„Was macht der Kopf?“, fragte der Deutsche.

„Alles paletti. Ein tolles Lokal und der Wein war einzigartig.“

Und das aus dem Mund eines Mannes, der sonst nur Bier trank. Es bestand also noch durchaus Hoffnung für Harper.


****

Auch Sheriff Thomas konnte nicht fassen, was ihr der Deputy am Telefon berichtete.

„Wie schlimm ist es?“

Sie hörte stumm zu und nickte ab und zu.

„Ich verstehe.“

Der Sheriff schluckte. Sie schaute zu Mike und Stan hinüber, die den weiblichen Sheriff stumm fixierten. Ganz so als würde ein Raubtier sein Opfer fixieren. Ein seltsames Gefühl machte sich in der Magengegend der Frau bemerkbar. Und das lag nicht an dem Anruf, den sie bekommen hatte, sondern an den Blicken, die ihr die beiden jungen Männer zuwarfen. Irgendetwas stimmte mit den beiden Schülern nicht. Sie hatte schon so ein flaues Gefühl in der Magengegend gehabt, als die Mike und Stan  in ihrer linkischen Art ins Büro des Direktors gekommen waren. Hatte sie etwa zwei Psychopathen vor sich?

Der Telefonhörer wechselte von der rechten in die linke Hand. Ihre Rechte fuhr zu dem Halfter an ihrer rechten Seite, in dem ihr Revolver steckte.

„Sperren sie alles ab und verständigen .... Aha … Schon geschehen? Gut. Ich bin in einer Viertelstunde am Tatort.“

Der Sheriff gab dem Direktor den Hörer zurück, den dieser regungslos in der rechten Hand hielt, bis ihm bewusst wurde, dass er von den Anwesenden stumm beobachtet wurde.

„Der Deputy möchte sie auch noch mal kurz sprechen.“

Der Direktor nickte.

„Warten Sie bitte einen Moment, Deputy.“

Compton legte verstört den Hörer neben das Telefon und wandte sich an Mike Fields und Stan Down.

„Ich muss euch leider eine sehr schlimme Nachricht mitteilten“

Der Direktor atmetet hörbar auf und nahm alles Mut zusammen.

„Euren Eltern ist etwas sehr schlimmes zugestoßen …“

Sheriff Thomas umklammert mit ihrer Hand den Griff des Revolvers, der ihr eine gewisse Sicherheit gab.  Jedenfalls schien es für die Frau so. Doch dem war nicht so, wie sich sehr bald herausstellen würde.

„Sie haben ausgezeichnet geschmeckt“, unterbrach Mike Fields den Direktor grinsend.

„Was hast du gesagt?“, fragte Compton irritiert.

Hatte Mike den Verstand verloren?

„Meine Eltern haben mir ausgezeichnet gemundet und Sie, Herr Direktor, werden mir auch ausgezeichnet schmecken!“

Mike stürmte los, gefolgt von Stan. Nur Bobby hielt sich zurück. Zwar versuchte eine innere Stimme auch ihn zu überreden, sich Mike und Stan anzuschließen und sich auf den Sheriff und den Direktor zu stürzen, doch er konnte dem Drang widerstehen. Sein Wille war stärker. Er widerstand. Jedenfalls noch.

Unterdessen war ein erbitterter Kampf entbrannt. Sheriff Thomas reagierte sehr schnell. Sie zog ihre Waffe und richtete sie auf die beiden jungen Männer. Und doch war es zu spät. Sie war nicht schnell genug. Mike flog förmlich über den Schreibtisch und prallte gegen den Sheriff. Diese schrie geistesgegenwärtig einige Worte Richtung des Telefonhörers.

„Die Mörder sind hier! Holen sie Verstärkung!

Ein erbarmungsloser Kampf entbrannte. Währenddessen hatte Stan das Telefon  vom Schreibtisch gefegt. Er packte den Direktor und schleuderte ihn zu Boden. Bobby wollte helfen, doch seine Glieder wollten ihm nicht gehorchen. So musste er mit ansehen, wie Mike der Frau die Waffe aus der Hand schlug und danach in einen wahren Blutrausch verfiel. Er verbiss sich in ihren Hals und riss dem Sheriff die Kehle auf. Nur eine Art Röcheln war von der Frau noch zu hören, bevor sie vor ihm ihr Leben aushauchte. Doch Mike ließ nicht los.

Die Glieder von Sheriff Thomas zuckten noch einige Zeit im Todeskampf, dann erschlaffte der Körper der Frau für immer. 

Unterdessen hatte Stan den sich  heftig wehrenden Direktor gepackt und wollte ebenfalls schon zubeißen, als Bobby plötzlich im befehlenden Ton sagte: „Jetzt ist es genug!“

Und dabei bediente er sich einer Sprache, die zwar nicht menschlichen Ursprungs war, aber von Stan und Mike durchaus verstanden wurde. Stan hielt inne und ließ vom Direktor ab. Und auch Mike schien seine Überraschung noch nicht ganz überwunden zu haben.

„Du bist also doch einer von uns!“, bemerkte er und wischte sich mit seiner Hand über den blutverschmierten Mund.

Doch es half nicht viel. Das Blut des Sheriffs schien überall auf Mikes Kleidung und in dessen Gesicht zu sein.  Bobby nickte grimmig und wandte sich an Stan.

„Fessle Compton. Und dann nimmst du die Waffe und die Munition des Sheriffs und schaust nach, wo ihr Autoschlüssel ist! Bekommst du das hin ohne über deine eigenen Beine zu stolpern?“

Als Bobby sich gerade an  Mike wenden wollte, ging plötzlich die Tür auf und Miss Reynolds, die Sekretärin des Direktors betrat dem Raum. Das hätte sie lieber nicht tun sollen. Bevor die Frau wusste, wie ihr geschah, hatte Bobby sie an ihren langen Haaren gepackt und zu Boden gerissen.

„Du bleibst jetzt dort schön ruhig liegen oder ich drehe dir den Hals herum!“, drohte ihr Bobby.

Der junge Mann kämpfte gegen die innere Stimme an, die Frau zu töten. Und es gelang ihm, seine Mordlust zu unterdrücken. Jedenfalls vorerst. Nicht allein Bobbys Drohung zeigte die gewünschte Wirkung, sondern besonders der unmissverständliche Unterton in seiner Stimme veranlasste die junge Frau muckmäuschenstill liegen zu bleiben und nicht mal den kleinsten Finger zu rühren.

„Was machen wir jetzt mit der Schlampe?“, fragte ihn Mike.

Bobby beachtete ihn nicht. Der junge Mann beobachte wie Stan mit einem Gewehr und zwei Schachteln Munition zurückkehrte. Er hatte anscheinend den Schlüssel gefunden und den  Wagen des Sheriffs eingehend gefilzt. Stan war also doch für irgendetwas zu gebrauchen. Nachdem sich Bobby die Pistole des toten Sheriffs in den Hosenbund gesteckt, nahm er Stan auch das Gewehr und die Munition ab.

„Und was ist mit uns?“

Bobbys Blick ließ Mike schlucken.

„Du hälst jetzt den Mund. Du hast schon genug Unheil angerichtet. Der Mord  an Sheriff Thomas war vollkommen unnötig. Hättest du dich nicht etwas zusammenreißen können?“

Mike Fields sah ihn mit funkelnden Augen böse an.

„Warum hätte ich das tun sollen? Selbst bei meinen eigenen Eltern konnte ich den Hunger nicht unterdrücken. Warum hätte ich also den Sheriff verschonen sollen?“

„Herr schmeiß Hirn vom Himmel“, murmelte Bobby.

„Schau einfach in den Spiegel, Mike, dann weißt du vielleicht die Antwort.“

„Bekommen wir keine Waffen?“, fragte nun auch Stan wie ein missmutiges Kind, das man gerade das Spielzeug weggenommen hatte.“

„Nein, ihr bekommt nicht einmal einen Bleistift von mir. Ihr seid auch ohne Waffen schon gefährlich genug! Mit den Waffen würdet ihr beiden Hirnis wahrscheinlich ein Massaker anrichten und das können wir nun wirklich im Moment nicht gebrauchen.“

„Und was sollen wir deiner Meinung nach  tun?“

Bobby sah Mike an. Mordgedanken kreisten in seinen Gedanken. Am liebsten hätte er seinem alten Freund das Hirn mit dem Gewehr weggeblasen, aber noch brauchte er die beiden. Noch. Aber das konnte sich sehr schnell ändern.

„Schnappt euch den Direktor und seine Sekretärin und dann kommt mit. Aber haltet euch zurück, sonst seid ihr beiden fällig!“

Stan und Mike schluckten, als sie den drohenden Unterton und den Blick von Bobby erhaschten. Der junge Mann hatte sich verändert. Und das nicht gerade zu seinem Vorteil. So vergaß Mike für kurze Zeit seinen immensen Hunger und tat, was sein Freund von ihm verlangte.


****

„Wo sind eigentlich Inga und Ricardo“, fragte Harper den Deutschen.

„Meines Wissens ist für die beiden Damen heute der monatliche Fitnesstest anberaumt. Die werden wahrscheinlich gerade von den Fitnesstrainern regelrecht gequält.“

Harper nickte, war aber in Gedanken und rätselte, warum man ihm davon nichts erzählt hatte, und warum Friedmann darüber Bescheid wusste.

„Bevor du nachfragst“, unterbrach ihn der Deutsche in seinen Gedanken.

„Wir haben a l l e eine Rundmail bekommen, in der die Termine zum Fitnesscheck bekanntgegeben worden sind. Ich glaube, du bist nächste Woche dran. Hast du keine bekommen?“

‚Wahrscheinlich schon’, dachte Harper.

Aber er rief nur sehr ungern diese ewigen Rundmails ab, weil darin meistens sowieso nur unwichtige Dinge drinstanden. Es war seiner Meinung nach reine Zeitverschwendung sie zu öffnen und zu lesen. 

„Und wo ist Ludonow?“

„Sag mal, bist Du der Leiter des Teams oder ich?“, erwiderte Friedmann.


****


Bobby schaute auf die Uhr. Er erinnerte sich dunkel daran, dass heute irgendetwas in der Aula abging. Was genau, wusste er nicht. Er wandte sich an Fields, der der Intelligentere seiner beiden Freunde war und fragte ihn.

„Irgendeine Feier“, mäkelte Mike.

„Und warum waren wir nicht eingeladen?“

„Was weiß ich. Frag doch den Direktor!“

Jameson fixierte Mike Fields. Der Typ ging ihm gewaltig auf den Sack. Doch Bobby beruhigte sich. Die Aula. Er überlegte. Dort waren eine Menge Leute, die man als Geiseln verwenden konnte. Vermutlich war der Deputy durch die Warnrufe des getöteten Sheriffs aufgeschreckt worden und schon mit Verstärkung hierher unterwegs.

Das einzige Problem war, dass er besonders schwer werden würde, Mike und Stan bei den vielen Menschen  unter Kontrolle zu halten.

„Los, in die Aula!“, befahl Bobby. „Und reißt euch zusammen!“


****

Der stellvertretende Direktor Mark Wanderman delegierte die Cheerleader auf die großflächige Bühne. Die Zuschauer warteten gespannt, was ihnen nun geboten wurde. Doch sie wurden bitter enttäuscht. Wie aufgescheuchte Hühner liefen die jungen Damen ohne Koordination über die Bühne.

Wanderman hätte sich am liebsten die Haare einzeln ausgerissen. Nichts schien heute richtig zu klappen, was ihn noch mehr in Wut brachte. Keine von den jungen Damen schien  geübt zu haben und so verwandelte sich die Probe langsam aber sicher zu einem Fiasko. Der stellvertretende Direktor wollte seinem Frust schon freien Lauf lassen, als ein Schuss durch die Aula hallte.

Wanderman zuckte erschrocken zusammen.Sekunden später brach das Chaos aus!

Die meisten Menschen in der Aula liefen ziellos herum, weil sie nicht genaus wussten, was genau passiert war. Weitere Schüsse waren von überall und nirgends zu hören. Wanderman stellte sich auf die Bühne und sah drei Gestalten, die anscheinend den Direktor und dessen Sekretärin in ihre Gewalt hatten. Aber nur einer von den drei jungen Männern schien bewaffnet zu sein.

Der stellvertretende Direktor nahm das Mikrofon und brüllte hinein. Für Sekunden herrschte Ruhe. Alle blieben wir angewurzelt stehen und sahen ihn überrascht an.

„Verschwindet durch den Notausgang! Habt ihr nicht verstanden? Macht das ihr wegkommt!“

Das hätte er lieber nicht sagen sollen, denn nun liefen die Anwesenden alle zum rettenden Ausgang und behinderten sich gegenseitig. Nur einige schafften durch den Notausgang in die sichere Freiheit zu gelangen. Die meisten versperrten sich gegenseitig den Weg oder versuchten mit Gewalt den Ausgang zu erreichen.

Doch es war bereits zu spät, denn Mike und Stan fuhren mit aller Gewalt durch sie hindurch und verstellten ihnen den Weg. Die Menschen stoben auseinander und versuchten nun in Richtung Hauptausgang zu entfliehen.

Doch sehr weit  kamen sie nicht mehr, denn da stand Bobby Jameson und stoppte sie mit zwei gezielten Schüssen in die Decke der Aula.

Ende des ersten Teils


© 2009 by Ingo Löchel

 

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