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McDevitt, Jack: Einzelromane

Jack McDevitt

Erstkontakt (The Hercules Text)

Version 1:                                                                     

Bastei Luebbe Taschenbuch; SF Special 24124

ISBN: 3-404-24126-6                          Original:                  1986               deutsch:           1990               428 Seiten

Übersetzung:                 Michael Kubiak   Titelbild:                Steven Vincent Johnson

Version 2                                                                      

Bastei Luebbe Taschenbuch; SF Special 24274

ISBN: 3-404-24274-2                          (Teil 1 eines Samplers)

Original:                  1999               deutsch:           2000               949 Seiten

Übersetzung:                 Michael Kubiak & Ruggero Leo

Titelbild:                Michael Whelan

 

Eine Forschergruppe am Goddard Space Center in Washington empfängt merkwürdige Signale eines Pulsars, der 1 Million Lichtjahre, weit außerhalb der Galaxis, im Leerraum dahintreibt. Ist man zunächst noch skeptisch, ob die Signale als mathematische Zahlenreihen interpretiert werden könnten oder doch natürlichen Ursprungs sind, so bricht es nach einigen Tagen ab und wird dann mit anderen (!) Zeichen wieder aufgenommen. Mit Hilfe des auf der Rückseite des Monds stationierten großen Teleskops (das in den Jahren seit seiner Inbetriebnahme bereits festegestellt hat, dass innerhalb 100 Lichtjahre Entfernung kein Leben auf Planeten existiert, geschweige denn Intelligenz...) bemerkt man weitere Sonderbarkeiten: es existiert in dem Sonnensystem keine Staubhülle von einer Supernova-Explosion und ein weiterer normaler G-Stern weist das völlige Fehlen von Metallabsorptionslinien auf (was letztlich zu der Überzeugung führt, dass sogar Pulsar wie G-Stern von den längst verschwundenen Signalgebern „gebaut“ wurden...).

Man empfängt schließlich eine au etwa mehr als 100 Teilen bestehenden Botschaft (nach dem Sternbild, in dem der Pulsar steht, „Herkules-Text“ bezeichnet), die zu entschlüsseln sich die Wissenschaftler bemühen. Mehr und mehr wird dabei deutlich, dass die „Altheaner“, wie man die Außerirdischen nennt, darin sowohl Wissen über Naturwissenschaften, Genetik, Biologie als auch eigene „Gedichte“ und Ansichten vermitteln.

Die Wissenschaftler (Astronomen, Astrophysiker, Genetiker, Psychologen, ein jesuitisch-angehauchter Priester mit Kosmologenausbildung) müssen nun ebenso wie die anderen Beteiligten (etwa Harry Carmichael als Personal- und Public Relations Manager des Centers, der Präsident der USA, die nationale Sicherheitsbehörde und andere) entscheiden, was von den Texten zur Veröffentlichung gelangen kann....

  

Dieses Erstlingswerk von McDevitt liegt gleich in zwei Versionen vor.

 

In der ersten bringt der Empfang des Textes samt den darin enthaltenen Information (die etwa zum Aufbau einer Partikel-/Strahlwaffe führen, die den USA die Erde an den Rand eines dritten Weltkrieges, da nicht nur Russland, sondern auch die anderen Staaten die Offenlegung des Textes für alle Menschen fordern und sich, nicht ganz unlogisch, durch Ausnutzung allein durch die Amerikaner erpresst fühlen.

Die zweite Version (die, wenn man das richtig versteht, allein für die deutsche Neuauflage im Sampler mit einem anderen Roman McDevitts geschrieben wurde) unterscheidet sich zu etwa 10 bis 15 % von der ersten. Der Autor führt in einem erklärenden Vorwort an, dass ihm eben „der Kalte Krieg durch die historischen Ereignisse“ zwischen 1986 und 1999 (den Veröffentlichungsjahren) „abhanden gekommen ist“.

 

Die Ausgangslage ist aber dieselbe und steht für die Grundsequenz des Romans: weniger die spekulative These (Außerirdische, seit einer Million Jahre untergegangene Superzivilisation gibt ihr Wissen weiter) denn die Verarbeitung derselben durch „weniger entwickelte Intelligenzen“ steht im Vordergrund. Alles, was durch ein solches Ereignis geschehen kann, wird erwähnt und abgehandelt: von den eher harmlosen Begleiterscheinungen (Riesenerfolge durch den Verkauf von „Althenaer“-T-Shirts und Gedichtbüchern) über esoterische, religiöse Gruppen /(die guten alten amerikanischen Fernsehprediger...), die aus den Ereignissen ihren Nutzen ziehen wollen bis zur, seit der Entwicklung der Atombombe existierenden „Manhattan-Entscheidung“ (Oppenheimer...) und die Verantwortung von Forschern, wie weit sie gehen sollen/dürfen beim Erlangen von Wissen und deren Auswirkungen.  dass in beiden Versionen sich die beteiligten Politiker kaum mit dem Ruhm ihrer eigenen Einschätzung bekleckern, versteht sich schon von selbst (obwohl McDevitt noch ausgesprochen „freundlich“ mit ihnen wie mit seinen anderen Handlungspersonen, insbesonders den Wissenschaftlern umgeht und eine, von der Realität nicht unbedingt widergespiegelte, Bereitschaft erkennen lässt, zum „Wohl der Menschheit insgesamt“ zu handeln....aber eben das ist wohl doch die Science Fiction....)

 

Man hätte die zweite Version zwar nutzen können, auch noch winzige kleine Fehlerchen auszumerzen (nicht mal den etwas ärgerlichen Satz, dass Deutschland die beiden Weltkriege ausgelöst habe, weil das Klima dort eher rau sei.....aber dass gegen Ende des zwanzigsten Jahrhunderts ein Superteleskop auf der Mondrückseite nicht nur besteht, sondern damit auch fabelhafte Leistungen wie das optische Beobachten von Planeten in benachbarten Sonnensystemen erreicht werden...), aber sie ist dabei durchaus logischer und vom Handlungsablauf auch intensiver. Die einzelnen Unterschiede in der Handlung sollen hier nicht aufgezählt werden, um dem potentiellen Leser nicht die Spannung zu nehmen.

 

Und diesem Roman von McDevitt zu bescheinigen, dass ihn zu lesen ein ganz und gar „unbedingtes Muss“ für jeden darstellt, der sich für SF im intensiveren Sinn interessiert., versteht sich von selbst!   (und das gilt für beide Versionen)

 

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Jack McDevitt

Die ewige Strasse  (Eternity Road)

Bastei Luebbe Taschenbuch: Special 24245           ISBN: 3-404-24245-9

Originaljahr:   1997               deutsch: 1998            444 Seiten

Übersetzung:  Axel Merz

Titelbild:        Steve Crisp

Amerika Jahrhunderte nach der Katastrophe: Im Binnenland am großen Fluss hat sich einer friedliche bescheidene Zivilisation wieder etabliert. Während die beständigeren Artefakte der alten Zeit (Strassen, Häuserruinen, Maschinen) verwittert, verrostet, zerfallen, aber immer noch deutlich sichtbar sind (die damalige Zivilisation wird als „die Straßenbauer“ bezeichnet), ist vieles andere vergessen worden. Geschriebenes ist nur in wenigen Exemplaren noch vorhanden, ein Buch mit dem Titel „Ein Yankee aus Connecticut am Hofe König Artus’“ ist eine Kostbarkeit, zu der die junge Chaka nur durch die Hinterlassenschaft eines gelehrten Mannes kommt, des einzigen Überlebenden einer von ihm initiierten Expedition vor etlichen Jahren, bei der auch Chakas Bruder umgekommen ist. Sein Schicksal zu klären und die geheimnisvolle Stätte „Haven“ aufzufinden, in die sich kurz vor der Katastrophe einige der Straßenbauer  gerettet haben sollen, begeben sich Chaka und einige Begleiter auf die lange, gefahrvolle Reise durch die unberührten, weitgehend menschenleeren Landstriche; entdecken einen Einsiedler in einem gigantischen unterirdischen Ring-Bau, einen schnaubenden „Drachen“, der sie aber schnell und weit transportieren kann, ein immer noch unter der Kontrolle einer Geisterstimme namens „Computer“ funktionierendes Bauwerk in einem großen Ruinenfeld, entkommen Sklavenjägern auf großen Seen, erreichen eine weitere, sehr große Siedlung an der Ostküste, wo man Haven auch zu kennen scheint und ihnen hilft, das Ziel zu erreichen, nur um dort ein weiteres tragisches Geschehen ablaufen zu sehen....

Amerikaner, sagt man, haben immer den Anspruch, in allem die Besten und Größten zu sein bzw. ihr Land als eben dies unter den Nationen zu sehen. In einem Fall ist das aus objektiven Gründen nicht möglich: ist es doch (wobei „man“ immer die ganze jahrtausendelange Vorgeschichte des „Native American“ ignoriert....weil sie praktisch keine ) gerade erst 231 Jahre als, allenfalls zählt man noch die 156 Jahre seit den Pilgervätern hinzu. Ein Gebäude in den USA gilt ja schon als „historisch“, wenn es 100 Jahre lang stand. Drüben im „alten“ Europa stolpert man in jedem kleinen Dorf über (viel) ältere Häuser und Ruinen.

Aus solch minimalen Minderwertigkeitskomplexen erklärt sich wohl ein winziges Untergenre der Science Fiction, in dem die Handlung so weit in die Zukunft verlegt ist, dass auch in Amerika eine große Vergangenheit vorhanden ist, immer als Endzeit- oder „Post War“-Szenario. Das brachte Romane wie den legendären „Davy“ von Edgar Pangborn, „Hieros Reise“ des (Canadiers) Sterling Lanier und die gar siebenbändige (schön zu lesende, aber doch auch mit dem hohen Kitschfaktor einer Heimatromansaga versehene) „Heartland“-Serie von Paul O. Williams hervor, und auch Jack McDevitt lässt sich solch eine Möglichkeit nicht entgehen.

Die Reiseroute in diesem neuen alten Amerika (Mississippi, Chicago, Niagara, New York, Atlantikküste) lässt sich ebenso leicht nachvollziehen wie die diversen Fragmente, Artefakte und sonderbaren Dinge, die den Hauptpersonen begegnen. Sie verhalten sich ebenso rational wie der heutige Leser, der sofort weiß, um was es sich handelt (die angeblich vorhandene „fantasyhafte Furcht“ der Leute, etwa wenn ein Magnetzug als „schnaubender Drache“ angesehen wird,  ist kaum begründet). Man fragt sich zwar, warum die Zivilisation nach soviel vergangenen Jahren noch nicht weiter fortgeschritten ist, etwa zur Druckerpresse statt des mühsamen Abschreibens der wenigen alten Schriften per Hand; noch dazu, wo es nicht einmal klar ist, wie viel Zeit denn seit der Katastrophe damals vergangen ist (der Computer im Bahnhof von Chicago vermeldet zwar das korrekte Datum des Jahres 2026, die Geschichtsschreibung der Überlebenden auch 516 Jahre; doch an anderer Stelle etwa wird das Rückschneiden der Niagarafälle um etwa 300 Meter von einer Touristenbrücke erwähnt, was eine ganz erheblich längere Zeit erfordern würde...). Es gibt die (McDevitt-)übliche Zahl an Opfern unter den Personen und die Schlusspointe wirkt doch ein wenig arg konstruiert.

Aber all dies schadet nicht. Man hat keine größeren Probleme, liest sich leicht und locker vorwärts und ist wie immer bei einem McDevitt-Buch (auch bei diesem eher durchschnittlichen) stets gut unterhalten.

 

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Spuren im Nichts    (Infinity Beach)

Bastei Taschenbuch; Science Fiction  Special 24291

ISBN: 3-404-24291-2

Originaljahr:  2000               deutsch: 2001      759 Seiten

Übersetzung:  Axel Merz       

Titelbild:        Barclay Shaw

 

Die Menschheit weit im 3. Jahrtausend, im Jahre 576 etwa nach der Besiedlung von Greenway. Trotz jahrhunderterlanger Suche ist nicht nur die Zahl der geeigneten Sauerstoff-Planeten, die von Menschen besiedelt werden konnten, auf nur 9 begrenzt, sondern hat sich auch die Erkenntnis durchgesetzt, dass man VÖLLIG ALLEIN ist. Nirgendwo außerhalb der Erde fand man Spuren von Leben, geschweige denn Intelligenz. Auf Greenway startet die private Stiftungsorganisation, die vergebens suchte, nun einen letzten ebenso spektakulären wie umstrittenen Langzeitversuch, indem man 6 Sterne „zünden“ will, damit sie sich zur Nova entwickeln, und dies in einer genau gleichen Zeitabfolge, so dass andere Intelligenzien in der Galaxis daraus ein Signal erkennen können.

Kim Brandywine, ist innerhalb der Stiftung für dieses Projekt und die Public Relations zuständig. Kurz nach dem Beginn der ganzen Prozedur erhält sie geheimnisvolle Hinweise darauf, dass ihre Schwester Emily möglicherweise noch lebt. Emily war eine von 4 Menschen, die vor 15 Jahren mit der HUNTER, dem letzten Expeditionsschiff auf der Suche, zurückkehrten, und so wie ihre Begleiterin Tomio verschwand sie kurz danach spurlos; der Kapitän lebte noch 3 Jahre auf Greenway als depressiver Künstler, ehe er zur Erde umsiedelte und auch dort alsbald verstarb, der Bordingeneur kam bei der rätselhaften Katastrophe von Mount Hood um, als eine ganze Stadt zerstört wurde.

Zusammen mit ihrem Freund Solly erkundet Kim die Umstände, stößt dabei auf immer größere Mysterien (wie ein „Gespenst“ im See bei Mount Hood) und Widersprüche bis hin zur Erkenntnis, dass die Logbücher der HUNTER offenkundig gefälscht wurden. Sie und Solly entführen kurzerhand ein anderes Schiff und brechen auf, um in der Region der Orion-Gürtelsterne den Weg der HUNTER nachzuvollziehen, und als sie auf Emily Brandywine’s  im Weltraum treibenden Leichnam stoßen, der schwere Laserbrandverletzungen aufweist, ist das noch lange nicht das Ende aller überraschenden Entwicklungen und Gefahren.....

Der Originaltitel nimmt bezug auf eine fast schon lyrische Rede eines romanfiktiven Wissenschaftlers, die der Handlung vorangestellt ist: „Wir haben schon immer an einem Strand gestanden, der sich zum unendlichen Meer hin erstreckt. Die See lockt uns, doch für Ewigkeiten waren wir darauf beschränkt, mit unseren Teleskopen und unserer Vorstellungskraft auf die andere Seite zu blicken. Mit der zeit lernten wir, Auslegerboote zu bauen, und wir kamen zu einigen der vorgelagerten Inseln. Erst heute besitzen wir einen echten Viermaster, ein Schiff, das uns hinter jeden Horizont führt, der irgendwo im Universum existiert“  (Zitat von S. 9)

Und mit dieser Einleitung bereits gibt McDevitt etwas von dem weiter, was eine Konstante in all seinen Büchern ist: das Wiederfinden des Wundersamen, das Staunen vor den Wundern des Universums, ja die Demut vor seiner Größe und Vielfältigkeit. Kaum einer der jüngeren SF-Autoren schwingt „die Wundersense“ so ausgiebig und kräftig wie er, und irgendwie tut das gut, war sie, die Sense (oder er: der „Sense of Wonder“) doch längere Zeit unter pseudowissenschaftlichem Schund und anderer, nicht uninteressanter Thematik wie dem „Cyber Punk“ verborgen.  

In diesem Roman geht es um das Thema „Erstkontakt“ (wie schon die anfängliche Widmung auch an Murray Leinster andeutet), wenngleich mindestens die erste Hälfte des Buches eher eine kriminalistische Handlung aufweist, mit etwas Planeten-/Abenteuerromantik, Verschwörungstheorien, rätselhaften Vorkommnissen; und selbst als es schließlich wieder „hinaus“ („Up, Up and Away!“) geht, bleibt das alles im gemütlichen Rahmen. Es gibt keine sonderlich ausgeprägte Technik, die den Leser vor Unverständnis stoßen würde: die Raumschiffe sind robust, aber auch „kontrolliert“, nicht nur durch die „Künstliche Intelligenz“ <KI>, die das ganze ohnehin besser steuert als jeder Pilot, sondern auch durch ihre Einschränkung: selbst das schnellste schafft im Hyperraumflug „nur“ 38 Lichtjahre pro Standardtag  und macht das Erforschen des Weltraum zu einem ähnlichen Erlebnis wie mit Schiffen und dem (oben beschriebenen) Aufbruch ins unbekannte Wassermeer. Selbst die, man kann es ohne Gewissensbisse verraten, schließlich aufgefunden Außerirdischen sind dann, trotz der Fremdartigkeit, doch an Nettigkeit und Sympathie kaum zu überbieten.

 Fazit: Ein schöner Ausflug ins Wundersame!

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Mondsplitter   (Moonfall)

Bastei Taschenbuch; Science Fiction Special 24268

ISBN:    3-404-24268-8 

Originaljahr:    1998               deutsch:           2000               700 Seiten

Übersetzung:   Thomas Schichtel

Titelbild:          Oliviero Berni

Die Welt im April des Jahres 2025. Man hat wenig bis gar keine Probleme, Wirtschaft und Handel florieren, die Umwelt ist wieder genesen und auf dem Mond bereitet man sich auf das Jubiläum der Eröffnung der UNO-Mondstation vor, wozu eigens der amerikanische Vizepräsident, Charlie Haskell, angereist ist.

Da schlagen die Astronomen Alarm: ein riesiger Komet (genannt TOMIKO) wird entdeckt, der nicht nur 180 km Durchmesser, sondern auch die irrwitzige Geschwindigkeit von 482 Kilometer pro Sekunde aufweist und deshalb in wenigen Tagen auf der Rückseite des Mondes einschlagen wird! In großer Hektik bereitet man die Evakuierung des Mondes für alle Fälle vor, der Vizepräsident beschließt voreilig (aus politisch-taktischen Gründen) erst mit dem letzten Shuttle den Erdtrabanten zu verlassen und gerät dabei fast in eine tödliche Bredouille, als etliches in der Logistik und Technik schief zugehen droht. Doch gerade noch entkommen, muss er im Raum zwischen Erde und Mond nicht nur diverse weitere Gefahrenüberstehen, sondern auch miterleben, was geschieht: TOMIKO trifft den Mond mit derartiger Wucht, dass dieser in Millionen von Einzelteilen auseinanderspringt, und etliche Brocken davon rasen auf die Erde zu und verwandeln die Welt in ein einziges Chaos aus Einschlägen und deren Folgen..... 

Die Titel sind beinahe wörtlich zu nehmen, sowohl der deutsche mit den „Mondspklittern“ wie der des Originals. Hier ist er, der ultimate Katastrophenroman und ein wahrhafter Thriller, der von Anfang bis Ende nur 9 Tage (vom 8. bis 16. April, mit einer Epilogszene am 25. April 2025) braucht, um die Welt zu verändern. Er steht in der Tradition früherer, inzwischen Klassiker der SF-Literatur: das noch fast viktorianisch-liebenswerte „Hopkins Manuscript“ von R.C..Sheriff (mit dem deutschen Titel „der Mond fällt auf Europa“ fast trefflich beschrieben), dem „Wanderer“ von Fritz Leiber, dazu die neueren „Lucifers Hammer“ (Niven & Pournelle) oder „Shivas Atem“ von Gregory Benford, und ist allen gleichwertig.

Damit bedeutet es gleichzeitig, dass er meilenweit besser ist als die Drehbücher der etwa zur selben Zeit das Kino heimsuchenden Hollywoodschinken „Deep Impact“ (der mit den Tsunami an der Ostküste durch Meteorit; größerer Tsunami im Landesinnern durch die gesammelten Tränen der Beteiligten...) oder gar „Armageddon“ (dem Ausverkauf jeglicher Logik) ist; man möchte gar vermuten, dass jene geballte Attacke eine Verfilmung dieses Buches hier verhindert hat; was ein Glück ist.

Natürlich weiß man letztlich, wie es ausgeht (gut), aber die Spannung wird bis zur letzten der 700 Seiten gehalten. Die Technik ist logisch (mit der kleinen Ausnahme, dass ein Objekt solcher Größe wie Gefahr erst wenige Tage vor dem Impact zu erkennen, doch „ein klein wenig unrealistisch“ ist...) und nachvollziehbar, weil ja auch noch recht zeitnah an der heutigen, die Figuren gewohnt gut beschrieben und nicht nur sympathisch, sondern (besser) glaubwürdig, so dass einige wenige Stereotypen  durchaus noch verzeihend hingenommen werden können.

Muss man ganz einfach gelesen haben! 

Die Küsten der Vergangenheit
(Ancient Shores)
 
Bastei Luebbe Taschenbuch; Science Fiction Special 24235
ISBN:                     3-404-24235-1
 
Original:                  1996               deutsch:   1998           444 Seiten
Übersetzung:               Axel Merz
Titelbild:                  Steve Youll
 

Als Farmer Tom Lasker eine wunderschöne, schnittige Segelyacht in einem Hügel entdeckt und ausgräbt, wundert er sich nicht wenig; einerseits, da sie so gut wie neu ist, zum anderen wegen der Umstände (vermutet er zunächst Verwicklungen mit der Mafia oder/und Drogenmilieu) und dass solch ein Artefakt inmitten fruchtbarer Weizenfelder in North Dakota, knapp südlich der canadischen Grenze, doch etwas deplaziert scheint. Die Jacht erfreut staunende Besucher, die Geschichte schafft es sogar ins lokale Fernsehen, und als sich sein Freund Max Collingwood der Sache annimmt und ein Stück vom neuwertigen Segeltuch einer Chemikerin zur Analyse gibt, wird es gar sensationell: dieses Material besteht aus einem transuranen  Element, seine Herstellung liegt weit über dem technischen Niveau des ausgehenden zwanzigsten Jahrhunderts. Nachforschend stellen sie nicht nur fest, dass Holzfasern, die am Anker sich erhalten haben, fast zehntausend Jahre alt sind und diese Jacht offenbar als Ausflugboot auf dem Lake Agassiz unterwegs war, dem nach der letzten Eiszeit für etwa 1000 Jahre bestehenden großen Binnensee, der damals diese Gegend ebenso bedeckte wie einen Teil Mittelcanadas (und von dem der Winnipegsee und der Lake of the Woods“ nur kümmerliche Rest sind). Also könnte es irgendwo in der Umgebung eine Art „ Hafen“ gegeben haben, von dem aus die Jacht gestartet war, sie entdecken gleich an der ersten optimalen Stelle, die sie untersuchen, in den Fels geschlagen eine Art „Rundhaus“ aus ebenfalls mysteriösem grünen Glas, jedoch leer bis auf diverse Symbole an den Wänden. Und diese entpuppen sich, folgerichtig, auch als zeitverlustfreie Transmitter-Wege hinaus zu anderen Welten....

 

In diesem wunderschönen Einzelroman verbindet McDevitt sein Hobbythema der Archäologie (in weiterem Sinne...) mit dem Wundersamen von Raumfahrt (via Transmitter), fernen Welten und Außerirdischen. (obwohl letztere gar nicht mehr selbst vorkommen).  .

 

Der Roman besticht durch Kargheit, Logik, Spannung, Atmosphäre.

- Kargheit, weil es nur die eine spekulative Annahme gibt (dass vor zehntausend Jahren der historische Lake Agassiz von, offenbar humanoiden,  Fremdwesen als Touristikziel diente)

- Logik, weil sich die Handlung nach und nach ergibt, Hauptpersonen, ob Amateure oder Wissenschaftler und andere Interessengruppen, sich ausnehmend nach eben diesem Prinzip verhalten und eher zögern, als dass sie vorschnelle Dinge unternehmen

- Spannung, weil das ganze (obwohl vorhersehbar und eigentlich ja <Anwandlungen etwa an „Star Gate“ sind unverkennbar> kein „neuer Plot“) sich als kriminalistisches Puzzle aufbaut und permanent eben diese Spannung beibehält

- Atmosphäre: die Personen sind allesamt glaubwürdig, logisch handelnd; es geht eigentlich einiger um Entdeckungen, Technik, sich daraus ergebende (in der Tat aufsehenerregende..) Schlussfolgerungen etc., sondern was sich eben daraus ergibt: der bodenständige Farmer, der den finanziellen Gewinn sieht, die Kleinstadtleute, die sofort eine werbliche Verwertung (T Shirts, Tassen und ähnliches) organisieren, Indianer („Native Americans“) , die, neuzeitlich-selbstbewußt, auf ihren Eigentumsrechten bestehen und schließlich gar eine der „neuen Welten“ als unverdorbene, naturbelassene Heimatstatt reklamieren, Journalisten, welche die Story je nach Medium verwenden, Wissenschaftler, die schmale Balance zwischen Entdeckerruhm und Verantwortung haltend; Träumer, die einen unsichtbaren Geist aus dem All gesehen haben wollen, Fanatiker, die eine Invasion der Außerirdischen befürchten, Esoteriker, Marienwundersehende; Politiker, die zwar wissen, dass sie was moralisch Falsches tun, sich aber dazu durchringen (sogar der US-Präsident ist sympathisch....es handelt sich ja um spekulative Literatur...) - all das ist eher beschaulich, betulich, fast rührend altmodisch geschildert.

 

Und wenn ganz am Ende es doch noch zu einem Konflikt kommt (zwischen der US-Obrigkeit und einigen wenigen Sioux), dann wird dies, ungewohnt un-amerikanisch, durch eine aufsehenerregende (humanistische) Aktion gelöst, die hier nicht verraten werden soll, aber ihresgleichen in der SF-Literatur sucht.

 

Mit McDevitt und diesem Buch auf den Wogen eines untergegangenen Binnenmeeres ebenso segeln wie an den wundersamen  „alten Küsten“ unterhaltsamster Science Fiction. In jeder Hinsicht ein empfehlenswerter Roman!

                                                     + + + + +

 Weitere Rezensionen zu diesem Autor sind noch in Vorbereitung

Serie: Priscilla “Hutch”Hutchison:

Die Gottes-Maschinen (The Engines of God)

Die Sanduhr Gottes (Deepsix)

Chindi (Chindi)

Omega (Omega)

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Serie: Alex Benedict

Die Legende von Christopher Sims (A Talent for War)

Polaris (Polaris)

Sheffield, Charles: Der wundersame Dr. Darwin

Charles Sheffield

DER WUNDERSAME DR. DARWIN (The Amazing Dr. Darwin)

Bastei Lübbe Taschenbuch Fantasy 20495

ISBN:  3-404-20495-X

Originaljahr:     1997                deutsch:  2004             461 Seiten

Übersetzerin:    Beke Ritgen

Titelbild:           Jim Burns

England im späteren 18. Jahrhundert:  Erasmus Darwin, Doktor der Medizin,

naturwissenschaftlich interessierter, liebenswerter Menschenfreund, gilt als einer der

bemerkenswertesten Menschen im Lande (und würde auch für die Nachwelt noch

hochgerühmt und –bekannt sein, hätte ihm sein Enkel Charles nicht den Rang

abgelaufen). Kein Geheimnis, kein Rätsel bleibt seinem analytischen Verstand lange

verborgen, und so reist er denn mit seinem alten Freund Oberst Jacob Pole über

die britische Insel zu Plätzen, an denen Interessantes, Bizarres und Übernatürliches

zu finden sei:

-         zu einer Bucht an der schottischen Westküste, wo ein Meeresungeheuer eine

spanische Armadagalleone mit einem Riesenschatz, für den sich auch ein

dreihundertjähriger deutscher Magier zu interessieren scheint, bewacht und zudem

noch ein politisch-historisches Geheimnis zu klären ist

-         nach London, wo ein Dieb bei Versuch, einen ausgestellten Edelstein aus Persien

zu stehlen, durch dessen Fluch  tödlich niedergestreckt wird

-         nach Exeter, wo ein Verstorbener als Wiedergänger seine frühere Braut vor einer

neuen Hochzeit warnt

-         nach East Anglia, wo in einem alten Steinbruch noch aus der Römerzeit ein behaartes

Monster immer zur Vollmondzeit auftaucht und unvorsichtige Menschen zerfleischt

-         zur Kanalküste, wo ein genialischer Professor nicht nur eine unglaubliche mechanische

Rechenmaschine erfunden hat, sondern auch noch seiner gönnenden Burgherrin die

Lebenskraft auszusaugen scheint...

-         und zum höchsten Gipfel der Pennines, wo die Teufel direkt aus der Hölle

hochsteigen und tanzen sollen

Dieser Band erscheint in der Fantasy-Reihe der Bastei-Luebbe Taschenbücher..

Was ist Fantasy? Wurde ein Mensch von einem Blitz getroffen, schrieb man das früher dem

Unwillen Zeus’ oder Thors zu, später dem gerechten Zorn des einen christlichen Göttes. Doch letzteres

glauben zur Zeit des späteren 18. Jahrhunderts selbst die etwas weniger Gebildeten in England kaum

noch, geschweige denn Dr. Erasmus Darwin, der ja bereits mit Benjamin Franklin korrespondiert

und weiß, dass ein Blitz nur eine naturwissenschaftlich-erklärbare Kraft und mithin nichts

Übernatürliches darstellt; genauso der Leser, der sich dennoch angenehm-gruselig in diese zunächst

-phantastischen Fälle einführen lässt und selbst aus heutiger Sicht noch überrascht wird durch die

ungewöhnlichen Lösungen. Denn unter dem rasiermesserscharfen Verstand von Erasmus Darwin

wird alles gelöst, alles an phantastischen Elementen abgeschält, es verbleiben letztlich nur deren

zwei: eines wird zerstört, bevor Erasmus sich auch ihm widmen kann; beim zweiten teilt er mit dem

Leser die Erklärung, verrät sie jedoch seinen Zeitgenossen nicht, um die Betroffenen zu schützen.

Alle Fälle haben in etwa den „Fantasygehalt“ der bekannten Geschichte um „den Hund von Baskerville“:

was zunächst als übernatürlich erscheint, wird alsbald erklärt. Eben so ist auch (und angedacht); statt

Holmes und Watson halt Erasmus Darwin und Pole, ein ganzes Jahrhundert früher. Und nebenbei bemerkt

ist die „Deduktion“ beim (historischen) Erasmus noch wesentlich stärker ausgeprägt, hätte er es doch

kaum nötig, Hunderte von Tabakwaren zu Asche zu verbrennen und dann erst Schlüsse zu ziehen.

Die Geschichten dieser Sammlung sind sehr schön erzählt, mit einer großen Portion historischen

Lokalkolorits aus dem England um 1770, spannend und überraschend, jederzeit zu empfehlen.

 

Nur eben keine Fantasy.

 

 

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Diese Rezension erschien zuerst in der Publikation des Fantasy Clubs (F.C.) e.V.

„Magira -. Jahrbuch zur Fantasy 2005“. Ich möchte hiermit auf diese regelmäßige, sehr empfehlenswerte

Publikation hinweisen. Siehe auch unter www.magira.com

 

David, Peter: Herr Apropos von Nichten

PETER DAVID

HERR APROPOS VON NICHTEN

(Sir Apropos Of Nothing) 

Bastei Lübbe Fantasy Taschenbuch 20493

ISBN:              3-404-20493-X                     

Originaljahr:     2001                deutsch: 2004              701 Seiten

Übersetzer:      Marcel Bieger

Titelbild:           Jim Burns

 

Leicht tumbes Bauernmädchen verdingt sich als Kellnerin und Gelegenheitshure in einem

Dorfgasthaus, bringt nach einer Vergewaltigung einen gehbehinderten Jungen zur Welt, den

sie trotzig „Apropos“ nennt und ihm fortan von seinem glorreichen Schicksal vorschwärmt.

Als die Mutter von Rittern ermordet wird, wendet sich der nunmehr Dreizehnjährige um

Gerechtigkeit an den König und erfährt sie auch eher zufällig, indem er als Knappe einem

altersdementen Ritter zugewiesen wird (und sich selbst den „Adelstitel“ gibt). Nach einigen

Jahren als sorglos-leichtfertiger Junker, der sich durch sämtliche Liebschaften am Königshof

und Weinkeller räubert, scheint seine große Stunde zu schlagen, als er ausersehen wird, die

widerspenstig-kratzbürstige Thronerbin von ihrem Klosterinternat (das sie gerade

 niedergebrannt  hat....) zurück zur Hauptstadt zu geleiten; ein Unternehmen, das grandios schief geht, weil grausame Harpyenmenschen, ein unzähmbarer Phönix, wandernde Nomaden,

bösartige Einhörner und etlicher anderer Unbill sich ihnen entgegenstellt. Aber am Ende, wie könnte es auch anders sein, kriegt jeder, was er verdient.

 

Nach einem Blick auf den Klappentext (oder der obigen Inhaltsangabe) erwartet man ein

leichtgewichtiges Fantasyabenteuer im Stile einer Humoreske oder Satire. Das scheint auch die

Absicht des Autors gewesen zu sein, von dem, ebenfalls via Buchrückseite, zu erfahren ist, dass

er „ein berühmter Comic-Autor (ist), der vielfach ausgezeichnet wurde, u.a. für seine Beiträge

zum UNGLAUBLICHEN HULK“. Leider färbt so etwas nicht ab, denn um zu einem guten

Fantasyautoren zu mutieren, bedarf es mehr . Dabei gibt es durchaus einige nette Ideen und

manchmal auch eine halbwegs akzeptable Umsetzung derselben, wenn auch recht langatmig.

Aber wer einen lebensfroh-farbigen Charakter wie etwa den filmisch bekannten ‚Tom Jones’

oder gar den legendären ‚Cugel den Schlauen’ von Vance erwartet, wird enttäuscht; Herr Apropos handelt eben nicht frisch-fröhlich ohne Rücksicht auf Konsequenzen und den nächsten

Tag, sondern passt sich allzu oft den Realitäten der Umstände an; genauso wie der Autor (fast willkürlich) zwischen humoristischer Burleske und Szenen realistischer, aber im Zusammenhang unangemessener Brutalität (wie einer Massenvergewaltigung und einem Massaker).herumschwenkt. Selbst in den „!eichteren“ Passagen ist der Humor meist krampfhaft-bemüht (Namen wie „König Runzibel“ oder „Ritter Brummschatten“) und, apropos, sollte ein Fantasyheld auch nicht ständig Redewendungen aus amerikanischer Baseball- und Football-Terminologie von sich geben.

 

Das und der gesamte Roman mag diesem und jenem Leser vielleicht noch gefallen. Es ist eben alles Geschmacksache. Aber ist es ein Fantasyroman, den man nun unbedingt lesen müsste? Mit-nichten.....

 

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Diese Rezension erschien zuerst in der Publikation des Fantasy Clubs (F.C.) e.V.

„Magira -. Jahrbuch zur Fantasy 2005“.

Ich möchte hiermit auf diese regelmäßige sehr empfehlenswerte Publikation hinweisen.

Siehe auch unter www.magira.com

Parker, K.J.: Der Kreis der Krähen (1. Band)

K.J.PARKER: Zyklus „Der Kreis der Krähen“

 

1. SCHATTENJAGD  (Shadow)

Bastei Lübbe Taschenbuch; Fantasy 20482

ISBN:  3-404-20488-3 / 3-404-20526-X

Originaljahr:     2001                deutsch: 2004              718 Seiten

Übersetzerin:    Edda Petri

Titelbild:           Jim Burns

 2. TRAUMSPLITTER (Pattern)

Bastei Lübbe Taschenbuch; Fantasy  20488

ISBN:  3-404-20488-3

Originaljahr:     2001                deutsch: 2004              793 Seiten

Übersetzerin:    Edda Petri

Titelbild:           Romas B.Kukalis

 3. INKUBUS  (Incubus)

Bastei Lübbe Taschenbuch; Fantasy 20526

ISBN:  3-404-20526-X

Originaljahr:     2003                deutsch: 2005              685 Seiten

Übersetzerin:    Dietmar Schmidt

Titelbild:           Michael Whelan

 

Mann ohne Gedächtnis kommt in der Wildnis inmitten von Toten wieder zu Bewusstsein,

nimmt sich Schwert, sucht Strasse, findet reisendes Paar; stellt fest, dass er gut mit Schwert

umgehen kann, erschlägt betrunkenen Mann, wird von Frau als lebendes Standbild eines

„Gottes“ engagiert, um tumbe Dorfbewohner um Essen und Wertsachen zu betrügen; klappt

einige Male, sie reisen weiter zur Provinzhauptstadt, die aber justament gerade niedergebrannt

ist und in deren Ruinen einige Zehntausende Tote malerisch herumliegen. Man ignoriert das. Sie

reisen weiter zur nächsten Hauptstadt, Mann wird erkannt und angegriffen, muss fliehen, verbirgt

sich, reist weiter, verdingt sich als Leibwächter und Kurier, wird erkannt und angegriffen,

muss fliehen, kommt zu Klosterfestung, wird erkannt und angegriffen, muss fliehen, kehrt mit

einer zufällig angetroffenen Invasionsarmee zurück, brennt Klosterfeste nieder, wird erkannt

und angegriffen, muss fliehen, hört ständig Raben und Krähen krächzen, hat permanente

unverständliche Träume und sieht sich schließlich, immer noch ohne Namen und Gedächtnis,

mit den Resten der Invasionstruppe auf dem Weg übers Wasser zu den Westlichen Inseln,

 von denen sie (und angeblich auch er) gekommen sind......

 

Wenn sich obige Inhaltsangabe obskur, sich wiederholend und verwirrend anhört, so ist das

durchaus Absicht, reflektiert es doch trefflich das ganze Elaborat. Hier tappt so ziemlich alles

im Nebel der Ungewissheit herum: der Held der Handlung, der sich wechselweise als vom

Schicksal Gestrafter, Mordbrenner, Verräter an allen Seiten und gar „fleischgewordene

Verkörperung eines unglücksbringenden Gottes“ sehen muss, noch dazu ohne Gedächtnis,

Plan, Hoffnung; die Nebenpersonen wechseln ständig Seiten, Pläne, Absichten und gar Identitäten;

der Leser weiß am allerwenigsten, woran er sich halten muss, die Logik bleibt sowieso auf der

Strecke (bis hin zur einfachsten geographischen Orientierung: Wohlweislich ist keine Fantasy-Karte abgedruckt, denn bewegen sich doch die Personen auf einer großen Handelsstrasse zur selben Stadt mal nach Osten, mal nach Westen mit dem Fluss im Rücken, zur Rechten, zur Linken usw.); und auch wenn der Autor den Anschein erwecken will, als wüsste er, was er daniederschreibt, so glaubt man ihm schon nach kurzer Zeit nicht. Es mag ja legitim sein, seine Geheimnisse so lange wie möglich verborgen zu halten, aber wenn der „Held ohne Gedächtnis“ zum dreiundfünfzigsten Mal von jemand erkannt wird und flieht (oder fliehen muss), anstatt einfach mal zu fragen, warum und auf wen namentlich seine jeweiligen Häscher so böse auf ihn sind, dann ist das nur das mühselige Aufblasen einer dürftigen Handlung auf 700 Seiten....hin zu den weiteren Bänden, die inzwischen zwar auch bereits erschienen ist, aber keinerlei Interesse mehr finden sollte und daher hier auch wegen der Chronistenpflicht Erwähnung finden.

 

Fazit: Mit Abstand einer der schlechtesten Fantasyromane der letzten zehn Jahre!!!

 

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Diese Rezension erschien zuerst in der Publikation des Fantasy Clubs (F.C.) e.V.

 „Magira -. Jahrbuch zur Fantasy 2005“.

Ich möchte hiermit auf diese regelmäßige sehr empfehlenswerte Publikation hinweisen.

 Siehe auch unter www.magira.com

 

Bujold, Lois McMaster: Chalion-Serie

Lois McMaster Bujold:  Chalion-Serie  1. CHALIONS FLUCH / 2. PALADIN DER SEELEN(1. The Curse of Chalion / 2. Paladin of Souls) Bastei Taschenbücher: Fantasy 20486 / 20505

ISBN:  3-404-20486-7    bzw. 3-404-20505-7

Originaljahre:    2001/2003       deutsch:   2004/2005               749 / 557 Seiten

Übersetzer:      Alexander Lohmann

Titelbilder:        Jim Burns

 

Nach 15 Jahren im Krieg und zuletzt 3 Jahren als Galeerensklave an Leib und Seele gebrochen kehrt Lupe de Cazaril in seine Heimat zurück im Lande Chalion zurück, wo er einst Knappe und Junker am Herzoghof war. Doch er hat Glück: die Herzogwitwe erinnert sich seiner und ernennt ihn zum Erzieher und Sekretär ihrer Enkelin Prinzessin Iselle. Dies ist eine dankbare, wenn auch mühsame Aufgabe, doch werden Iselle und ihr Bruder, der Kronprinz, mitsamt ihren Bediensteten schon bald an den Königshof in der Hauptstadt gerufen. Hier trifft Cazaril nicht nur auf jene alten Widersacher, die schon (durch Verrat) für seine Gefangenschaft verantwortlich sind und nun in exponierter Stellung nach der Macht trachten, sondern er wird auch noch mit dem „Fluch von Chalion“ konfrontiert, der seit 3 Generationen das gesamte Königshaus niederdrückt: der König unfähig und schwerkrank, nur noch mit geheimer magischer Hilfe überlebend, seine Frau unfruchtbar, Ista (die frühere Königin und Mutter der Thronerben) umnachtet und von Geistern gequält, der Prinz aggressiv und den Einflüsterungen des Kanzlers unterworfen. Doch da Cazaril nun eine Aufgabe übernommen hat, erfüllt er diese mit beispielloser Zähigkeit, widersteht den Hofintrigen und beschützt Prinzessin und Reich gleichermaßen; auch als sich herauszustellen scheint, dass der Fluch nur dadurch gebannt werden könne, dass ein Mann aus Chalion dreimal sterben müsse, um die zornigen Götter umzustimmen und fatalerweise er dieser Mann sein könnte.....

In diesem Genre hat ein Autor es einfach: man postuliert als Grundidee einen „Fluch“ (im vorliegenden Fall als Resultat eines magischen Experiments in höchster Kriegsnot), und weil es sich nun einmal um Fantasy handelt, wird dies allenthalben akzeptiert. Aber es gibt auch „Flüche“ im realen Leben. Das hätte so schön sein können. Man liest das umfangreiche Buch in einem Zug durch. Die hier entworfene Fantasywelt ist zwar nicht allzu „neu“ (eine „simple“ hochmittelalterlicher Ritterkultur), die Ideen sind so oder ähnlich auch bereits irgendwo im weiten Fantasylande geäußert worden und auch die Handlung ist absehbar (wundert es wirklich noch jemand, dass der Fluch letztlich aufgehoben wird und alles gut wird?) – aber die Hauptperson! Selten hat man mit einer ebensolchen soviel Sympathie empfunden wie mit Lupe de Cazaril, der sich auf Händen und Knien in seine Heimat zurückschleppt, physisch wie psychisch immer völlig am Boden ist, so oft mit unüberwindlichen Hindernissen und Schicksalsschlägen konfrontiert wird und doch sich in unnachahmlicher Weise durchsetzt. Dabei ist er nicht nur ein echter Bewohner seiner Fantasywelt, der an „übergeordnete Umstände“ wie etwa die (real eingreifenden) Götter und deren Absichten glaubt (im Götterhimmel herrscht ein Quintett, die Religiosität ist im Reiche Chalion intensiv ausgeprägt), sondern er steht auch dem heutigen Leser nahe in seiner meist zynisch-realistischen, aber auch rationalen Beurteilung der Möglichkeiten, die ihm im Rahmen seiner Stellung und Lebensumstände bleiben. Und er handelt ausgesprochen „cool“ (neudeutsch “denglisches“ Modewort, das hier aber wirklich einmal völlig richtig ist). Alles passt zusammen und formt sich zu einem außerordentlichen Lesevergnügen.

Aber ....

Man vermisst im Buch eine Fantasykarte (Cazaril unternimmt u.a. eine hochwichtige Auslandsreise), wendet sich ans Internet (das für viele ein Segen, für manche aber auch so etwas wie ein moderner Fluch ist...), findet auch schnell eine (unter www.dendarii.com/map.html) vom Lande Chalion und Umgebung mit der eingezeichneten Reiseroute Istas! Und hier tritt er denn zutage, der realexistierende und weitaus stärkere, weil nicht durch eine Fantasyaktivität abzuwendende FLUCH.

Auch die (bekannte, bislang aber eher im Science Fiction-Bereich angesiedelte) Autorin hat der

Versuchung nicht widerstanden. Sie schrieb eine Fortsetzung.

Auch dieser Roman ist ionzwischen, im März 2005, in deutscher Übersetzung erschienen. Es geht dabei um die Erlebnisse Istas, drei Jahre nach den Ereignissen des „Fluchs von Chalion“. Sie, vom Fluch und Geisterplage befreit, geht auf eine Pilgerreise zu diversen Religionsstätten im Norden und Osten Chalions, wobei sich letztlich herausstellen wird, dass einer der Gottheiten des Quintetts (der „Bastard“) diese initiiert hat, um weiteren Schaden vom Lande abzuwehren (ausländische Invasoren trachten mit „unheiliger“ Magie nach Eroberung, wobei „Seelen von Dämonen“ gebunden werden; deren Befreiung ist die neue Aufgabe Istas, des „Paladins der Seelen“).

Es kommt, wie es kommen musste. Die Romanhandlung ist in sich abgeschlossen, man braucht das erste Buch nicht zu kennen. Für sich allein wäre es ein netter Einzelroman mit einigen Ideen, den man sich durchaus (einmal) mit Vergnügen zu Gemüte führen kann; aber im Vergleich zu dem nahezu perfekten („runden“) Erstling aus Chalion fällt er doch viel zu stark ab. Die Autorin hatte, erkennbar, damals nur einen Einzelroman geplant und vieles dort hineingepackt (verwunderlich zudem, dass sie als Frau sich mit einer hier weiblichen Hauptperson kaum identifizieren kann).

Und nachdem es ein Götterquintett gibt und bislang nur 2 Bände aus dem Lande Chalion (mit jeweils einer der Gottheiten als „Eingreifender“), kann man befürchten, dass vielleicht noch drei weitere Bücher geben könnte. Das würde alles noch mehr verschlimmern als es „Paladin der Seelen“ schon getan hat.

Fluch über den Fluch der Fortsetzungen!

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Diese Rezension erschien zuerst in der Publikation des Fantasy Clubs (F.C.) e.V.

„Magira -. Jahrbuch zur Fantasy 2005“.

Ich möchte hiermit auf diese regelmäßige sehr empfehlenswerte Publikation hinweisen.

Siehe auch unter www.magira.com

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Band 3 der Serie ist zwischenzeitlich ebenfalls erschienen   „Im Schatten des Wolfes“  

Eine Rezension ist in Vorbereitung

 

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  • die Hintergründe von Aberglauben, Magie, Esoterik und PSI beleuchten.

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… Autoren fiktionaler Texte

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Zur Unterhaltung braucht man hier und da eine gute Geschichte - auch im Zauberspiegel. Wer uns also Geschichten, Romane oder auch Leseproben zur Verfügung stellen will, ist jederzeit willkommen. Immer her damit.

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  • die Geschichten für uns schreiben oder auch mal ein Gedicht
  • die uns Leseproben ihrer Romane überlassen
  • die uns aber auch ihre Methoden und Werkzeuge ergänzend vorstellen.

Also ran an die Tastatur.

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Worauf es auch definitiv nicht ankommt sind brillante Kenntnisse der deutschen Rechtschreibung und Grammatik, wobei wir von einer gewissen Mindestqualität der Texte natürlich ausgehen.

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… Nachrichtenredakteure

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Die Nachrichten sind noch immer ein Stiefkind im Zauberspiegel. Es passiert viel, auch in unserer "kleinen beschaulichen" Medienwelt.

Wir wollen unsere Nachrichten ausbauen, um den ganzen Tag über aktuell zu sein. Dafür wünschen wir uns mehr Mitarbeiter bei den Nachrichten.

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  • die ein Auge auf das aktuelle Geschehen haben und eigenständig Texte über aktuelle Ereignisse verfassen
  • die Pressemeldungen verwerten
  • die im Idealfall auch Grundzüge von Joomla! verstehen, um diese Nachrichten online stellen oder Texte einstellen zu können, die dann von uns bearbeitet werden. Aber keine Sorge ... das ist lernbar wink.

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Immer wieder suchen wir Leute, die korrigieren, redigieren und Artikel formatieren, die hilfreich sind und unterstützen, aber die eher im Hintergrund stehen. Dabei ist diese Arbeit so (!) wichtig. Mit ihr steht und fällt der Zauberspiegel.

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Worauf es in diesem Aufgabenbereich dann doch ankommt: Solide Kenntnisse der deutschen Rechtschreibung und Grammatik.

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