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Die Weinert-Wilton-Filme: Eine Einführung

Die Weinert-Wilton-FilmeEine Einführung

Der große Erfolg der Edgar-Wallace-Filme verleitete den Produktionsleiter der Constantin Gerhard F. Hummel dazu, nach weiteren verfilmbaren Kriminalstoffen zu suchen, die ähnlichen Erfolg und Gewinn wie die Edgar-Wallace-Verfilmungen versprachen.

Hummel wurde schließlich bei den Kriminalromanen des böhmischen Schriftstellers Louis Weinert-Wilton (1875-1945) alias Alois Weinert fündig.


Die weiße SpinneAlois Weinert starb 1945 in einem tschechoslowakischen Konzentrationslager für Deutsche in Prag.

Die geplanten Kriminalverfilmungen wurden allerdings von unterschiedlichen Produzenten verfilmt. Meist mit ausländischer Beteiligung. 


"Der Teppich des Grauens" und "Das Geheimnis der schwarzen Witwe" vom spanischen Produzent Alfons Carcasona, "Das Geheimnis der chinesischen Nelke" von Wolf C. Hartwig, aber mit ausländischer Beteiligung.

Nur "Die weiße Spinne" unter der Gesamtleitung von Gero Wecker blieb der einzige Film der Krimi-Reihe, der sich als eine reine deutsche Verfilmung ohne ausländische Beteiligung entpuppte. 

Die erste Weinert-Wilton-Verfilmung, die am 31. Juli 1962 in die westdeutschen Kinos lief, war "Der Teppich des Grauens", nach dem gleichnamigen Roman Wiltons. Der Kriminalfilm lief so erfolgreich in den Kinos, so dass am 5. April 1963 mit "Die weiße Spinne" bereits die zweite Verfilmung folgte. Das beide Filme von Regisseur Harald Reinl gedreht wurden, kamen beiden Filmen zugute. Und macht auch einen Teil ihres Erfolges aus.

Doch bereits mit "Das Geheimnis der schwarzen Witwe" unter der Regie von Franz J. Gottlieb machten sich erste Verschleißerscheinungen bemerkbar, so dass die Weinert-Wilton-Reihe Ende 1964 mit dem verworrenen und überladenen Kriminalfilm "Das Geheimnis der chinesischen Nelke" eingestellt wurde, der schlechtesten Verfilmung der Reihe.

Die weitere Artikel
1962: Der Teppich des Grauens
1963: Die weisse Spinne
1963: Das Geheimnis der schwarzen Witwe
1964: Das Geheimnis der chinesischen Nelke (2018)

Die Schauspieler
Horst Frank
Paul Klinger

© by Ingo Löchel

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