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Geisterjäger John Sinclair - Wehret den Anfängen: IM WÜRGEGRIFF DER ROTEN MASKE

Band 9
Im Würgegriff der roten Maske

von Jason Dark (Helmut Rellergerd)

Jim Read soll für 100 Pfund eine alte Kiste zu einem verfallenen Gemäuer fahren. In der Kiste liegt ein uralter ägyptischer Steingötze, den Read aus einem Museum gestohlen hat. Auf der Fahrt stoppt er kurz, um einen Maskierten mitzunehmen. Am Gemäuer angekommen übergibt er drei weiteren Maskierten die Kiste. Eine Warnung bekommt er noch auf den Weg mit.


Er soll alles vergessen, was er gesehen habe. Doch nach seinem Job überredet ihn seine Freundin, die Fremden zu erpressen, um mehr Geld zu bekommen.

Oberinspektor Sinlcairs neuer Auftrag führt den Geisterjäger ins Museum für ägyptische Kunst. Dort soll  er sich um den Diebstahl der Statue des Octupus kümmern, einer finsteren Gottheit aus dem alten Ägypten, der nachgesagt wird, dass er ein Vampir gewesen sei. Der Museumsdirektor Dr. Robert Hartland erzählt Sinclair überdies von einem Fluch.

Als der Oberinspektor hört, dass sich Jim Read, der im Museum als Fahrer eingestellt ist, krank gemeldet hat, wird er hellhörig. Daraufhin beschließt Sinclair Read einen Besuch abzustatten, der den Oberinspektor aber nicht wirklich weiterbringt, weil sich Read und dessen Freundin gegenseitig ein Alibi geben. Stattdessen legt sich John und Suko auf die Lauer.

Als Read und seine Freundin die Wohnung verlassen, folgen sie den beiden und gelangen zum Ort Calgary, wo Tom Harris und seine Freundin Gloria Dawson auf dem so genannten Teufelshügel des Ortes von einem Vampir angegriffen werden.

Suko und Sinclair gelingt es den Blutsauger auszuschalten, der im Moor versinkt. Unterdessen werden Jim Read und seine Freundin Bella Stanford die Opfer der übrigen Vampire.

Um mehr über die Vampire, Octupus sowie den Teufelshügel zu erfahren, lädt Tom Harris den Küster in seine Arztpraxis ein, wo er John und Suko alles über die vier maskierten Vampire erzählt, was er darüber weiß.

Doch nachdem er erfährt, dass die Vampire vermutlich wieder erwacht sind, verlässt er schnell wieder die Praxis und wird von den beiden Vampiren Jim Read und Bella Stanford angegriffen. Er wehrt sich und kann die Blutsauger schließlich mit seinem Kreuz, einem alten Erbstück, vertreiben. Daraufhin läutet er die Glocken der Kirche, um die übrigen Bewohner von Calgary zu warnen.

Unterdessen  begeben sich Sinclair und Suko und einige Freiwillige zum verfallenen Gemäuer. Dort können sie die Vampire nach und nach ausschalten. Durch die Vernichtung der Vampire wird Octupus, der eine Symbiose mit seinen vier Dienern eingegangen ist, wieder zu Stein. Die Bewohner von Calgary entscheiden sich danach dafür, den versteinerten Octupus im Sumpf zu versenken.

  • Erschienen am 30. April 1978
  • Preis: 1,20 DM
  • Titelbild: Vicente Ballestar
  • Besonderheiten: Ein Roman mit Suko

Fazit: Helmut Rellergerd hat mit IM WÜRGEGRIFF DER ROTEN MASKE zwar keinen sehr überzeugenenden, aber dafür unterhaltsamen Roman geschaffen, in dem  die Gegner von John Sinclair und Suko aber nicht so recht überzeugen können. Sowohl die Vampire als auch Octupus wirken ziemlich blass. Zudem wirkt der Name OCTUPUS für eine finstere Gottheit aus dem Alten Ägypten doch recht unpassend.

Auch die ganze Hintergrundgeschichte von Vampiren, die aus Ägypten stammen, nach England gekommen sind, wo sie sich schließlich in ihre Gräber zurückgezogen haben, um nicht von den Dorfbewohnern vernichtet zu werden und plötzlich wieder aus der Versenkung auftauchen, um den Diebstahl der Octupus-Statue in Auftrag zu geben, wirkt etwas zu konstruiert und unrealistisch. Aber im Gegensatz zu DER VULKANTEUFEL VON HAWAII von Friedrich Tenkrat  hat IM WÜRGEGRIFF DER ROTEN MASKE wenigstens einen gewissen Unterhaltungswert, dem man eine gruselige Atmosphäre s nicht absprechen kann.

 

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© by Ingo Löchel

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