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Geisterjäger John Sinclair - Wehret den Anfängen: DER UNHEIMLICHE MÖNCH

Wehret den AnfänfenBand 24
Der unheimliche Mönch
von Jason Dark (Helmut Rellergerd)

In der Discothek Rock Palace, die in der Nähe des Ortes Ropley liegt, geht es hoch her.

Der Besitzer Ned Parker ist etwas angespannt, weil er Leute aus der Filmbranche erwartet, die bei ihm drehen wollen.
Ein Regisseur  namens Jeff Roberts hat sich angesagt, der kurze Zeit später erscheint.


Der unheimliche MönchUnterdessen erwacht in der Abtei Woodlawn Abbey, die mitten im Wald liegt, der rote Mönch wieder zum Leben, dessen Ziel die Straße nach Ropley ist, wo Peter Tough, einer der Besucher der Discothek, sein erstes Opfer wird.

John Sinclair und Jane Collins wollen den Feierabend genießen, als der Oberinspektor einen Anruf von Nadine Berger erhält, die er während der Vernichtung von Dr. Tod kennengelernt hat (siehe Gespenster Krimi 113: Dr. Tods Höllenfahrt, erschienen am 11. November 1975).

Die Schauspielerin lädt den Geisterjäger ein, sie zu den Dreharbeiten zu ihrem neuen Film "Der rote Abt" zu begleiten. Sinclair sagt zu. Und  Jane Collins ist ebenfalls mit von der Partie.Nach einem kleinen Geplänkel zwischen Jane und Nadine, geht es am nächsten Tag nach Ropley, wo sich die Film-Crew im Hotel "Golden Goose" einquartiert hat. Dort lernen John und Jane neben dem Regisseur Jeff Roberts auch den Regie-Assistenten Melvin Waynright, den Hauptdarsteller Tom Targa sowie Will Stockton, den Bösewicht des Filmes kennen. Mitten auf der Treppe des Hotels taucht plötzlich ein alter Mann auf, der die Anwesenden vor dem Fluch des roten Mönches warnt.

Am nächsten Tag zieht das Filmteam in die Abtei, um dort mit den Dreharbeiten zu beginnen. Doch die unheimliche Atmosphäre, die von diesem alten Gemäuer ausgeht, legt sich auf das Gemüt der Anwesenden. Plötzlich löst sich beim Drehen ein schwerer Balken von der Decke und droht Nadine Berger zu erschlagen. Jane Collins sieht die drohende Gefahr und kann die Schauspielerin in letzter Sekunde retten. Trotz dieses Unfalls, beschließt die Filmcrew weiterzumachen.

Unterdessen befragt der Oberinspektor den alten Mann aus, der das Filmteam gewarnt hat. Er stellt sich Sinclair als Kevin Gordon vor und ist der Einladung des Polizisten nicht abgeneigt, ein kleines Schlückchen zu trinken. Gordon erzählt dem Geisterjäger die Geschichte des roten Mönches, der vor 800 Jahren der Schwarzen Magie verfiel und schließlich von seinen Mitbrüdern gestellt und lebendig begraben wurde.

Nach dem Gespräch mit Kevin Gordon begibt sich der Geisterjäger zur Abtei, wo er von dem Anschlag auf Nadine Berger erfährt. Daraufhin beginnt der Oberinspektor mit der Durchsuchung der Kapelle der Abtei, in der er eine Falltür entdeckt, die in das unterirdische Reich des roten Mönches führt. Unter angekommen, kommt es zur ersten Konfrontation mit dem Mönch, der Sinclair in eine Falle lockt.

Während John Sinclair im Käfig sitzt, dreht das Film-Team eine Szene, in der der rote Mönch in Erscheinung tritt. Nachdem die Szene im Kasten ist, entdeckt Jane Collins die Leiche von Will Stockton, des Schauspielers, der den roten Mönch spielen sollte. Doch bevor die Privatdetektivin reagieren kann, taucht hinter ihr der untote Mönch auf und greift Jane an. Nachdem er sie überwältigt hat, bringt er sie in sein Verlies, wo er sie John Sinclair, der noch immer in seinem Käfig gefangen steckt, präsentiert. Mit Hilfe seines Kreuzes kann der Oberinspektor den Mönch verjagen. Mit Hilfe von Jane, die kurze Zeit später aus ihrer Bewusstlosigkeit erwacht, kann sich der Geisterjäger aus dem Käfig befreien.

Nach dem die Crew von der Abtei eine Szene in der Discothek Rock Palace abgedreht hat, kommt es zwischen Nadine Berger und dem Regisseur zum Streit. Berger vermisst Sinclair, Jane und Will Stockton. So beschließt die Schauspielerin - trotz der Einwände von Jeff Roberts - zur Abtei zurückzukehren und die drei dort zu suchen. Doch die kommt nicht weit. Denn plötzlich taucht der rote Mönch auf. Aber Nadine Berger hat Glück, als der angetrunkene  Schauspieler Tom Targa erscheint, der statt Nadine das Opfer des Mönches wird. Das gibt der Schauspielerin Zeit, die Flucht zu ergreifen. Aber nachdem der Mönch Targa ermordet hat, zögert er nicht lange, und verfolgt Nadine Berger, die nur einen kleinen Vorsprung hat.  Die Schauspielerin hat aber erneut Glück. Denn  John und Jane tauchen auf, woraufhin der Mönch die Flucht ergreift. Nachdem sich der rote Mönch mit Ned Parker ein weiteres Opfer geholt hat, kommt es schließlich in der Discothek  Rock Palace um Showdown, in dessen Verlauf Jane Collins den unheimlichen Mönch mit drei Silberkugeln vernichtet.

  • Erschienen am 5. Dezember 1978
  • Preis: 1,30 DM
  • Titelbilder: Vicente Ballestar
  • Besonderheiten:  Ein Roman mit Janes Collins und mit Nadine Berger

Fazit: DER UNHEIMLICHE MÖNCH ist ein atmosphärisch dichter und flott geschriebener Horror-Roman aus der Feder von Helmut Rellergerd, in dem keine Langweile aufkommt, und den man nicht ohne Grund als zeitlosen Klassiker der Horror-Serie bezeichnen kann.

Doch neben der spannenden und gruseligen Atmosphäre, gelingt es Helmut Rellergerd auch, die unheimliche Atmosphäre der beiden alten Edgar Wallace-Filme DER UNHEIMLICHE MÖNCH sowie DER MÖNCH MIT DER PEITSCHE einzufangen, Was ebenfalls ein sehr positiver Aspekt des Romans ist.

"Die Schauspielerin warf sich herum und rannte weg. Sie duckte sich dabei. Das war ihr Glück. Im selben Augenblick hob der Mönch den Arm, und die feurige Peitsche ringelte durch die Luft. Sie fuhr über das Heck des Rover und brannte einen Streifen in das Blech. Nadine Berger blieb unverletzt."

Auch der Kampf am Ende des Romans kann überzeugen. Der Mönch wird zwar von John Sinclairs Kreuz geschwächt, er ist aber immer noch stark genug, um Gegenmaßnahmen gegen den Geisterjäger einzuleiten. Erst Jane Collins erledigt den Mönch mit den Silberkugeln aus Johns Waffe. Ein durchaus realistisches und nachvollziehbares Szenario und Ende.

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© by Ingo Löchel

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