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Geisterjäger John Sinclair - Wehret den Anfängen: DIE WERWÖLFE VON WIEN

Band 45
Die Werwölfe von Wien
von Jason Dark (Friedrich Tenkrat)

John Sinclair erhält bei den Conollys einen überraschenden Anruf von Tony Ballard, der den Geisterjäger bittet, nach Wien zu fliegen, um  sich um zwei Werwolfmorde zu kümmern. Der Dämonenhasser kann sich um die den Fall nicht kümmern, da er gesundheitlich angeschlagen ist.


45Als John und Suko Wien erreichen, werden sie bereits am Flughafen von  Vladek Rodensky, einem Freund von Tony Ballard erwartet, der den Dämonenhasser über die Morde informiert hat.

Rodensky erzählt ihnen, dass alle Morde, die inzwischen auf drei angestiegen sind, immer in der Nähe des Wiener Praters verübt wurden.

Zudem informiert er John und Suko über einen seltsamen Besuch bei seinen Freunde, den Baron Louis von Klipstein. Dieser besitzt eine umfangreiche Waffensammlung, darunter auch ein Schwert aus Silber, an dem ein junger Mann namens Benno Messmer Interesse gezeigt hatte.

Messmer wollte sich das Silberschwert sogar ausleihen, dass einer von Klippsteins Ahnen hatte anfertigen lassen, um damit Werwölfe zu jagen. Doch der Baron lehnte ab, worauf der junge Mann wütend das Haus des Barons verließ.

Die beiden Geisterjäger entscheiden, am Prater zu patrouillieren.  Doch John und Suko können nicht verhindern, dass der Werwolf einen weiteren Menschen tötet. 

Unterdessen ist der adoptierte Benno Messmer der Suche nach seinen leiblichen Eltern Edda und Alban Tozzer ein großes Stück nähergekommen. Denn durch  einen beauftragten Privatdetektiv hat er deren Adresse erfahren.

Doch von seinem Ziel, an das Silberschwert des Barons zu kommen, lässt er sich dadurch nicht abbringen. Und so bricht er bei von Klipstein ein und kann das Silberschwert entwenden. Doch er hat die Rechnung ohne Suko.

Während des Kampfes mit dem Chinesen verwandelt sich Benno in einen Werwolf und flieht mit dem Silberschwert.  Der Chinese nimmt daraufhin die Verfolgung auf. In der Nähe des Praters verliert sich Bennos Spur, wo Suko auf John Sinclair trifft, der sich dort umgesehen hat.

Dort erleben die beiden Geisterjäger ein seltsames Szenario. Ein Werwolf mit einem Silberschwert attackiert zwei weitere Werwölfe und tötet sie nacheinander.

Als sich Benno Messmer zurückverwandelt, erzählt er John und Suko seine Geschichte und über die Suche nach senien leiblichen Eltern war, die Werwölfe waren. Nachdem er seine beiden Werwolfeltnern getötet hat, scheint der Werwolffluch von Benno abgefallen zu sein. Denn er kann ohne Probleme John Sinclairs Kreuz anfassen. 

  • Erschienen am 15. Mai 1979
  • Preis: 1,20 DM
  • Titelbilder: Vicente Ballestar
  • Besonderheiten:  Ein Roman mit Vladek Rodensky  und Tony Ballard

Fazit: Es geht doch! Mit DIE WERWÖLFE VON WIEN ist es dem Autor FRIEDRICH TENKRAT endlich gelungen, seinen ersten Top-Roman aus der Serie John Sinclair zu präsentieren. Grund hierfür ist vor allen, dass sich der Autor auf das wesentliche konzentriert, und es ihm so ohne den üblichen Schnickschnack  gelingt, einen atmosphärisch dichten und spannenden Werwolf-Roman zu schreiben, der bestens zu unterhalten versteht.

Hinzu kommt, dass der eigentliche Protagonist des Romans Benno Messmer ist, dem es  mit einem Silberschwert gelingt, seine beiden leiblichen Werwolfeltern zu töten. Dabei sind John und Suko nur Statisten, die dem Geschehen überrascht zusehen.

So weicht der sehr interessant geschriebene Roman DIE WERWÖLFE VON WIEN von Friedrich Tenkrat auch in dieser Hinsicht von dem üblichen Sinclair-Schema ab, was für eine positive Abwechslung in der Serie sorgt.

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© by Ingo Löchel

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