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Geisterjäger John Sinclair - Wehret den Anfängen: "Der weiße Magier" und "Zombies im Bermuda-Dreieck"

Geisterjäger John Sinclair - Wehret den AnfängenEin Magier und Zombies
John Sinclair Bde. 119 und 120

Band 119: Der weiße Magier (Teil 1) von Jason Dark (Helmut Rellergerd)
Myxin hat sich nach den Ereignissen mit Rufus und seinen Höllenrittern irgendwo in Schottland verkrochen.

Als er versucht einen Dämon zu beschwören, scheitert er, da er dem finsteren Magier Caligro in die Quere kommt.

Der weiße MagierDoch dafür sieht er plötzlich Bilder von Bill und Sheila Conolly, deren Schiff von Caligros Zombies angegriffen werden.

Myxin beschließt, nach London zu reisen, um John Sinclair zu waren. Doch da ihm die Fähigkeit der Teleportation abhanden gekommen ist, muss der Magier auf normalem Wege reisen.

Glücklicherweise ist Suko zu Hause, der umgehend seinen Freund John Sinclair bei Scotland Yard verständigt.

Da sich Bill,  Sheila und Johnny Conolly auf einer Kreuzfahrt im Bermuda-Dreieck befinden, nimmt der Oberinspektor die Warnung Myxins sehr ernst.
Zudem findet er heraus, dass ein Mann mit Namen Caligro auf einer Insel nordöstlich der Dominikanischen Republik lebt, der ins Gerede gekommen ist, weil von seiner Insel des Öfteren Menschen verschwunden sind.

Nachdem der Geisterjäger seinen Vorgesetzten Sir Powell informiert hat, ist dieser damit einverstanden, dass John Sinclair zusammen mit Suko und Myxin in die Karibik fliegen, um Schlimmeres zu verhindern.

In Port au Prince angekommen, lassen sie sich von einem Fischer zu Caligros Insel bringen. Dort treffen sie auf Juan, der sich vor dem Magier versteckt hat.

Zusammen mit dem jungen Mann stören John, Suko und Myxin eine Erweckunszeremonie, um zu verhindern, dass Zombies aus ihren Gräbern steigen.

Dort kommt es auch zum ersten Zusammentreffen mit  Caligro... 

  • Erschienen am 13. Oktober 1980
  • Preis: 1,50 DM
  • Titelbild: Vicente Bellestar
  • Ein Roman mit Myxin

Mit Roman "DER WEISSE MAGIER" gibt es ein Wiedersehen mit Myxin, der sich nach dem Kampf gegen Rufus und seine Höllenritter (JS # 111/112) in Schottland verkrochen hat.
Dort versucht er, seine Kräfte wieder zu erlangen, was aber nur bedingt gelingt. Erst durch den Kampf mit einigen Rockern, die versuchen ihn anzugreifen, werden einige seiner magischen Kräfte wieder geweckt.

Neben den Themen Voodoo und Zombies, die Helmut Rellergerd geschickt miteinander verbindet, greift der Autor auch auf das Thema mordende Schrumpfköpfe zurück, das er bereits in dem Roman "DIE TEUFELISCHEN SCHÄDEL" (GK # 66) behandelt hat.
In "DER WEISSE MAGIER" ist es allerdings der Magier Caligro, der seine Schrumpfköpfe ausschickt, um seine Opfer zu töten.

Spannungsreich ist auch der Kampf mit den Zombies am Ende des Romans erzählt, indem Myxin, der ausgesprochen sympathisch und kämpferisch wirkt,  John und Suko unterstützt, indem er  unter den Untoten mit der Dämonenpeitsche kräftig aufräumt.  

Zombies im Bermuda-Dreieck

Band 120: Zombies im Bermuda-Dreieck (Teil 2) von Jason Dark (Helmut Rellergerd)
Nachdem John Sinclair während des Kampfes gegen die Zombies in die Hände Caligros gefallen ist, machen sich Suko und Myxin auf, um den Geisterjäger aus der Gewalt des Magiers zu befreien.

Währenddessen wird die Kreuzfahrt der Conollys und ihrer Freunde gestört. Denn zehn Zombies haben sich die Yacht "Seabird" als ihr Ziel auserkoren. Doch um ungestört über die Passagiere des Schiffes herfallen zu können, schalten sie erst einmal nach und  nach die Crew der Yacht aus...

  • Erschienen am 20. Oktober 1980
  • Preis: 1,50 DM
  • Titelbild: Vicente Bellestar
  • Ein Roman mit Myxin

Im Roman "ZOMBIES IM BERMUDA-DREIECK" verhalten sich die Zombies, die die Yacht "Seabird" angreifen, überraschend intelligent. Denn sie schalten erst einmal die Crew des Schiffes in allen Ruhe aus, um danach die Passagiere angreifen zu können. 
Die Zombies töten nicht nur den wachhabenden Matrosen, sondern erschlagen den Funker auch mit einer Eisenstange. Danach werden beide Tote im Meer entsorgt. Doch auch die Rest der Crew hat gegen die Untoten keine Chance.

Insgesamt ist der Sinclair-Roman von Helmut Rellergerd sehr actionlastig, da darin diverse Kämpfe beschrieben werden. Suko und Myxin gegen diverse Zombies, John Sinclair gegen die mordende Schrumpfköpfe des Caligro, Bill und Sheila Conolly und der Rest der Passagiere der Yacht gegen die zehn Zombies, die das Schiff 'gekapert' haben,  usw. usf.
Doch die vielen Kämpfe stören nicht bzw. werden mit der Zeit nicht langweilig, da es dem Autor Helmut Rellergerd gelingt, durch ruhige Passagen für Abwechslung im Roman zu sorgen.

Wie in "DER WEISSE MAGIER" macht Myxin auch in "ZOMBIES IM BERMUDA-DREIECK" ein sehr gute Figur, und mausert sich während es Kampfes gegen die Zombies und Caligro zu einem vollwertigen Mitglied des Sinclair-Teams.
Zudem hat man ihn noch nie so in Aktion gesehen. Sein Kampf gegen die Zombies, unter anderem auch mit Hilfe der Dämonenpeitsche, lässt sich sehen. Dadurch schöpft Myxin neuen Mut und nach und nach machen sich auch seine magischen Kräfte wieder bemerkbar.

Schade nur, dass durch die Beschreibungen der vielen Kämpfe etc. der Bösewicht Caligro im Roman "ZOMBIES IM BERMUDA-DREIECK" etwas zu kurz kommt, der im zweiten Teil des Zombie-Zweiteilers auch etwas blass wirkt.

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© by Ingo Löchel

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