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Geisterjäger John Sinclair - Wehret den Anfängen: "Das Hochhaus der Dämonen" und "Der Hexer mit der Flammenpeitsche"

Geisterjäger John Sinclair - Wehret den AnfängenGespenster Krimi Bde. 183 und 188
Ein »Hochhaus« und ein »Hexer«

Das Hochhaus der Dämonen von Jason Dark (Helmut Rellergerd)
Barry Barden will seinen Bruder James Barden im East-City-Hochhaus besuchen. Als er bemerkt, dass dessen Wohnungstür offen steht, wird er stutzig. Als er die Wohnung betritt, findet er die Leiche von James, die in einer Blutlache im Bad liegt. Plötzlich schält sich aus dem Spiegel im Bad ein Monster heraus, das ein Messer in Händen hält und Barry ebenfalls damit töten will.

Das Hochhaus der DämonenBarden kann jedoch fliehen und trifft im Flur der Etage auf Nachbarn seines Bruders, die ihm nicht glauben wollen, dass er von einem Monster verfolgt wird, bis sie das Wesen mit eigenen Augen zu Gesicht bekommen.

Als das Monster einen dieser Nachbarn töten will, taucht plötzlich der Geist einer alten Frau auf, der dem Wesen untersagt, den Mann zu ermorden.
Danach stößt sie noch eine Warnung aus. Innerhalb von drei Tagen muss das Hochhaus restlos von allen Mietern geräumt sein, ansonsten werden weitere Menschen sterben.

Nach diesem Vorfall entdeckt Linda Custer ihren Mann Harry, der im Boden des Kellers des Hochhauses versunken ist. Von ihm ragen nur vier Fingerkuppen aus dem Betonboden hervor.

Am nächsten Tag taucht Barry Barden im Büro von Oberinspektor John Sinclair auf, der von der Mordkommission dort hin verwiesen wurde. Er erzählt dem Geisterjäger, was im Hochhaus passiert ist.

Daraufhin entscheidet sich John Sinclair mit der Unterstützung seines Vorgesetzten Superintendent Powell, den Fall zu übernehmen, und in die Wohnung von Barrys ermordeten Bruder zu ziehen, um den Geschehnissen auf den Zahn zu fühlen.

Bei seinen weiteren Recherchen findet John Sinclair heraus, dass es sich bei dem Geist der alten Frau um Florence Barkley handelt, der das Grundstück, das sich auf ungeweihter Erde befindet, gehört hat, auf dem der Architekt Lee Roy Jackson schließlich das East-City-Hochhaus gebaut hat.

Nachdem das Hochhaus gebaut war, beging Florence Barkley im Altersheim Sun-House in Chelsea mit dem Trank des Todes Selbstmord.

Zusammen mit Suko und seinem Einsatzkoffer kehrt der Geisterjäger nach seinem Erlebnis am Grab von Florence Barkley ins Hochhaus zurück. Dort müssen sie sich gegen eine Vielzahl von dämonischen Wesen zur Wehr setzen.
Hinzu kommt, dass auch der Geist von Florence Barkley wieder zuschlägt, die den Architekten Lee Roy Jackson tötet.

Danach taucht sie mit einem Vorschlag bei John Sinclair auf. Er soll sich um Mitternacht zu einem Duell auf dem Dach des Hochhauses einfinden...

  • Erschienen am 15. März 1977
  • Preis: 1,20 DM
  • Titelbild: Josep Marti Ripoll
  • Ein Roman mit Suko

Das Hochhaus der DämonenMit dem Roman "DAS HOCHHAUS DER DÄMONEN" präsentiert der Autor Helmut Rellergerd endlich mal wieder Sinclair-Roman aus der Heftroman-Reihe "Gespenster Krimi", der sich sehen lassen kann.

Mit dem Roman "DAS HOCHHAUS DER DÄMONEN" präsentiert der Autor Helmut Rellergerd endlich mal wieder einen Sinclair-Roman aus der Heftroman-Reihe "Gespenster Krimi", der sich sehen lassen kann.
Allerdings schleichen ab der Mitte des Roman einige Längen ein, wodurch die Handlung etwa langatmig wirkt.

Dafür kann sich aber unter anderem der Endkampf mit der Geisterfrau Florence Barkley sehen lassen, die dem Geisterjäger überlegen scheint. Doch John Sinclair gelingt es, sie mit Hilfe der magischen Kreide in einen weißmagischen Kreis zu bannen.

"John hielt die magische Kreide in der rechten Hand. Er hob den Kopf, bemerkte, daß die Frau nicht auf ihn niedersah, streckte seinen Arm aus und zog mit der magischen Kreide blitzschnell einen Kreis um Florence Barkley."

Doch Florence Barkley ist stärker als John Sinclair gedacht hat. Und als der weißmagisch Kreis langsam beginnt sich aufzulösen, taucht Suko als rettender Engel auf, der die Gegnerin durch den Einsatz eines Flammenwerfers vernichtet. 

"Da erkannte John, was Suko in der Hand hielt. Einen Flammenwerfer!
Und noch im gleichen Atemzug schoß eine Feuerlanze aus dem Rohr, direkt auf die erstarrt dastehende Florence Barkley zu.
Das Gemisch aus Flammen und brennendem Phosphor ließ der Alten nicht die geringste Chance. In Sekundenschnelle fraß es sich in ihren Körper.
Die Barkley schrie nicht einmal. Alles ging blitzschnell. Im Nu brannte sie lichterloh. Der Wind packte sie plötzlich, drehte sie wie einen Kreisel und fegte sie dann dem Dachrand entgegen.
Auf einmal war sie verschwunden.
Florence Barkley fiel als brennendes Bündel dem Erdboden entgegen und verglühte noch in der Luft.
Der Helicopter flog noch eine Runde. John hatte sich hingekniet, und als Suko in sein Gesichtsfeld kam, hob er Zeige- und Mittelfinger der rechten Hand.
V – wie Victory.
Das Siegeszeichen!" 

Obwohl ich mir bei dieser Szene schon die Frage gestellt habe, ob man einen Geist überhaupt mit Feuer vernichten kann. Auch wenn er in einem weißmagischen Kreis gebannt wurde. 

Der Hexer mit der FlammenpeitscheDer Hexer mit der Flammenpeitsche von Jason Dark (Helmut Rellergerd)
Als eine Verwandte den Toten Graham Sounders noch einmal sehen will, erleidet sie einen Schock. Denn der Leiche wurde der Kopf abgetrennt.
An der Beerdigung nimmt auch die Privatdetektivin Jane Colllins, da Sounders ein Onkel zweiten Grades gewesen war.

Nachdem Jane Collins die Mordkommission verständigt hat, erwacht ihre detektivische Neugierde, und sie beginnt in dem Fall und im Ort Saxton auf eigene Faust zu ermitteln.
Dort kommt es nicht nur zu einer Auseinandersetzung mit Phil Sounders, der nicht auf der Beerdigung seines Onkels erschienen ist, sondern die Privatdetektivin stößt bei ihren Recherchen auch noch auf die MYSTERY SCHOOL, die in einem ehemaligen Herrensitz nahe Saxton untergebracht ist.

Nachdem Jane Collins den Geisterjäger John Sinclair verständigt hat, der sich zusammen mit Suko nach dem Ort Saxton aufmacht, will Jane Collins dem Haus ihres Onkels einen Besuch abstatten. Dort findet sie in den Kellerräumen den abgetrennten Kopf von Graham Sounders, der inmitten eines Achtecks auf einem Altar steht.

Doch dem nicht genug. Im Keller taucht auch noch Phil Saunders mit zwei Vampiren auf, die Jane Collins attackieren. Als es ihr gelingt, aus den Haus zu fliehen, wird sie von Wölfen verfolgt, doch von Tom Chester, dem Besitzer des Gasthauses des Ortes, gerettet.

Als John und Suko im Ort Saxton eintreffen, machen sie in der MYSTERY SCHOOL die Bekanntschaft von Mr. Lethian, der die Schule leitet.

Nachdem Lethian den Dämon Belphegor beschwört hat und auch noch die Vampirin Elisa mitsamt diversen Blutsaugern und Wölfen in Saxton auftaucht, überschlagen sich die Ereignisse... 

  • Erschienen am 19. April 1977
  • Preis: 1,20 DM
  • Titelbild: Vicente Ballestar
  • Ein Roman mit Suko und Jane Collins
  • Erster Auftritt des Dämons Belphegor

Der Hexer mit der FlammenpeitscheMit "DER HEXER MIT DER FLAMMENPEITSCHE" präsentiert der Autor Helmut Rellergerd zwar einen durchaus interessant und nett geschrieben Sinclair-Roman, indem aber der Funke nicht so recht überspringen will.

Das liegt vermutlich vor allem an dem Handlungskonzept des merkwürdig wirkenden Vampir-Romans, das nicht wirklich aufgeht. Hinzu kommt, dass der Sinclair-Roman auch keine wirklichen Höhepunkte zu bieten, und bisweilen auch nicht wirklich in die Gänge kommt. Da bieten auch die Angriffe diverser Vampire und Wölfe keine wirkliche Abwechslung.

Zudem wirkt sich auch das zu späte Auftauchen des Dämons Belphegor am Ende des Romans, etwas kontraproduktiv auf die Handlung von "DER HEXER MIT DER FLAMMENPEITSCHE" aus. Hier wäre es von Vorteil gewesen, den Dämon etwas früher auftreten zu lassen. Denn Lethian & Co. sind nun keine Gegner, die John Sinclair, Suko und Jane Collins wirklich gefährlich werden können.

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© by Ingo Löchel

Kommentare  

#1 Laurin 2018-09-30 12:40
Zitat:
"Obwohl ich mir bei dieser Szene schon die Frage gestellt habe, ob man einen Geist überhaupt mit Feuer vernichten kann. Auch wenn er in einem weißmagischen Kreis gebannt wurde."
Stimmt! Die Frage hatte ich mir beim lesen des Artikels gerade auch ernsthaft gestellt.
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