Leit(d)artikel KolumnenPhantastischesKrimi/ThrillerHistorischesWesternAbenteuer/ActionOff TopicInterviewsHintergründeMythen und WirklichkeitenFictionArchivRedaktionelles

Jungendabenteuer auf Alpha Centauri - »Raumpatrouille Orion«

Raumpatrouille Orion Jungendabenteuer auf Alpha Centauri
»Raumpatrouille Orion«

Wer kennt sie eigentlich nicht, die Mannschaft des schnellen Raumkreuzer ORION und ihren Kampf gegen die außerirdischen "Frogs" in insgesamt sieben Fernsehfolgen. 1968 wurden diese sieben TV-Episoden ja bereits seitens des Autors Hans Kneifel in Buchform veröffentlicht. Übrigens kann man die auch in ansprechenden Hardcovern beim Verlag "Saphir im Stahl" in insgesamt drei Bänden zusammengefasst noch einmal nachlesen.

Raumpatrouille OrionDoch darüber hinaus gibt es in diesem Verlag noch ein wenig mehr von der ORION.

Denn in insgesamt fünf weiteren Bänden gibt es ebenfalls vom Verlag "Saphir im Stahl" auch die Jugendromane zur Serie RAUMPATROUILLE ORION, welche die Abenteuer ab dem Zeitpunkt aufgreifen, wo unsere jungen Kadetten das erste mal in die Weiten des Weltraum durchstarten dürfen.

Dabei ist natürlich Cliff Allistair McLane erst auch einmal nur ein Kadett der Raumakademie und noch längst nicht der Commander des schnellen Raumkreuzer ORION. Und eigentlich hat er im ersten Band der Jugendromane (Hardcover) zuerst noch nicht mal die letzte Prüfung wirklich hinter sich gebracht. Übrigens mögen jetzt einige vielleicht einwenden, der Name würde sich richtig Cliff Allister McLane schreiben. Allerdings halte ich mich hier dann doch lieber an die Schreibweise des Autors von "Allistair" aus dem ersten Band der fünfbändigen Romanserie. Denn um genau diese geht es ja hier.

Die Jugendromane wurden übrigens alle vom Autor Horst Hoffmann geschrieben, der dann auch gleich beim Lektor des Pabel Verlag, Günter M. Schelwokat durchsetzte, dass niemand anderes als er selbst Hand an seinen Figuren und Geschichten legen durfte. Das die Jugendabenteuer allerdings überhaupt durch Horst Hoffmann das Licht der Sterne erblickten, lag an Horst Gehrmann, der die astronomischen und wissenschaftlichen Daten zusammenstellte, die Expose schrieb, aber natürlich auch selbst eigene Romane abliefern wollte. Da Horst Gehrmann allerdings in ziemlichen Terminverzug kam, stand wohl die Heftromanserie RAUMPATROUILLE ORION (lief zeitweise auch in der damaligen SF-Heftromanreihe TERRA ASTRA und wurde zwischenzeitlich als eigenständige Serie ausgekoppelt) auf der Kippe.

In dem Augenblick kam eben Horst Hoffmann bei einem Telefonat mit Günter M. Schelwokat ins Spiel. Schelwokat hatte schließlich die Idee mit einer Subserie aus Jugendabenteuern und Hoffmann schien diese Idee durchaus zu gefallen. Horst Hoffmann selbst beschrieb den Zuschlag wie folgt in seinem Artikel ORION-JUGENDABENTEUER - HORST HOFFMANN ERZÄHLT im Zauberspiegel-Online so:

Dann ließ er die Katze aus dem Sack: "Herr Hoffmann, dann schreiben sie mir den ersten ORION-Jugendroman, aber das Manuskript muss in einer Woche da sein, sonst gibt es keine ORION-Reihe mehr. Es brennt, Gehrmann schafft das nicht rechtzeitig mit den Exposes."

(Horst Hoffmann zu ORION-Jugendabenteuer/ZAUBERSPIEGEL-ONLINE)

Die Jugendromane teilen sich in den Hardcovern dann auch wie folgt auf:

  • Band 1.: Operation Alpha Centauri
    Planet der Rätsel
  • Band 2.: In Sklavenketten
    Tod vom Saturn
  • Band 3.: Welt der Zombies
    Verschollen auf Swamp
  • Band 4.: Station des Satans
    Entdeckung auf Dusty
  • Band 5.: Der Weg nach Amahl
    Der Fünferrat

Raumpatrouille OrionEin schneller Einblick:
Im Grunde meide ich ja mittlerweile den gängigen Heftroman und besonders hierbei die sogenannte Science Fiction, die eigentlich in dieser Form nur noch durch die Serie PERRY RHODAN (bzw. als Taschenheft PERRY RHODAN NEO) wirklich noch regelmäßig als solche existent ist. Denn diese Serie hat schon seit langer Zeit nicht mehr wirklich viel mit einer ernstzunehmenden SF-Serie zu tun, da hier doch enorm viele Elemente aus dem Bereich der Fantasy den SF-Überbau unterfüttern.

Doch wenn sich die Möglichkeit bietet, greife ich ab und zu in Sachen Science Fiction doch gerne mal wieder auf frühere Romane, die das Prädikat Science Fiction auch für mich persönlich (andere mögen es gerne anders sehen) noch verdienen, zurück. Und hier dürften gerade auch die Jugendabenteuer zur RAUMPATROUILLE ORION ein lohnendes Feld darstellen. Also hatte ich nun vor kurzem mir den ersten Band der Reihe geordert und (mit wachsender Begeisterung) nun zum ersten mal gelesen. Interessant hierbei ist, dass das "Starlight-Casino" noch nicht der wirkliche Treffpunkt ist, um noch ein Glas zu heben, oder Cliff McLane und Mario de Monti sich eigentlich noch nicht wirklich riechen können, zumal beide ein Auge auf die junge wie hübsche Kadettin Tanya geworfen haben. Aber auch Lydia van Dyke ist noch nicht die Befehlshaberin der schnellen Kampfverbände, dafür treffen wir hier in den Jugendabenteuern durchaus mal kurz auf sie und besonders auf ihren Vater und Kommandanten des Kreuzers CYCLOP, Oberst van Dyke.

Und ja, hier zeigt sich auch wieder einmal recht schön, das der sprichwörtliche Sense of Wonder eben nicht darin bestehen muss, die eigene Milchstraße zu Tante Hildes Kreutergarten schrumpfen zu lassen, um gleich im gesamten Universum eben mal den einen oder anderen Hausbesuch zu absolvieren (man gönnt sich ja auch sonst nichts). Zumindest kann ich diese nun mir vorliegende Form der SciFi wirklich noch ernst nehmen, welche nicht wie Mr. Rhodan die Menschheit immer mehr ins sprichwörtliche Märchenland führte.

Raumpatrouille OrionOperation Alpha Centauri:
Wie gesagt, unsere späteren Helden Cliff McLane und Mario de Monti sind noch recht jung, stehen vor ihrer Abschlussprüfung und sind sich auch persönlich zu der Zeit noch nicht wirklich grün. Dabei hatten die Menschen der Erde, oder deren Kolonien im Weltraum bisher noch nie Kontakt zu anderen raumfahrenden Intelligenzen. Dies heißt jedoch nicht, das es solche nicht geben könnte und statt dessen die Menscheit als intelligente Wesen alleine in der Galaxis wären.

So muss es auf dem vierten Planeten des System Alpha Centauri, den man "Dusty" getauft hat, durchaus eine dem Menschen ähnliche Rasse gegeben haben, die sich jedoch vor vielen Jahrhunderten in einem gewaltigen Atomkrieg selbst ausgelöscht hatten. Damit die Kadetten aber eine möglichst realistische Schulung erhalten, gibt es seitens des Schulungssimulator auch einen Einsatz auf dieser Welt zu absolvieren, die mittlerweile kaum noch über eine eigene Atmosphäre verfügt und wo es nur noch Insekten gibt, die allerdings in dieser nun lebensfeindlichen Umgebung durch Mutation eine gewisse Form von hoher Intelligenz entwickelt haben. Doch genau da geht etwas schief. Denn der Kadett Atan Shubashie ist plötzlich genau aus diesem Simulator auf der Erde verschwunden. Statt dessen findet man nur noch eine fasst perfekte Kopie seines Körpers vor.

Doch auch sonst läuft es für die Menschheit nicht gerade wirklich rund. Denn ein neuer Interstellarer Krieg mit den Kolonien steht faktisch vor der Tür und es ist nur noch eine Frage, wer hierbei zuerst die Nerven verliert. Doch die Kolonisten unter Führung der Amalhianer können den Simulator nicht zu einer Art Transmitter umfunktioniert haben, denn selbst für die Wissenschaftler der Erde ist ein Transmitter noch reine Zukunftsmusik.

Oberst Wamsler setzt hierbei alles auf eine Karte und schickt die Kadetten um McLane mit an Bord des Raumkreuzer CYCLOP unter dem Kommando von Oberst van Dyke und lässt sie Richtung "Dusty" im System Alpha Centauri starten. Ihr Ziel ist es, Atan Shubashie zu retten, falls dieser noch lebt und herauszufinden, ob auf "Dusty" eine mögliche, weitere und noch unbekannte, aber gefährliche Macht aus den Tiefen der Galaxis ihre Fäden zieht.

Raumpatrouille OrionPlanet der Rätsel:
Die Situation zwischen der Erde und den Kolonien im Weltraum spitzt sich weiter gefährlich zu. Denn plötzlich tauchen im System Alpha Centauri zwanzig Kreuzer auf und vernichten neben dem Frachter CARTHAGO auch weitere Schiffe der T.R.A.V., die auf "Dusty" weitere Forschungsarbeiten durchführen wollten. Denn zum einen scheinen die Insekten, kurz "Beetles" genannt, durchaus über eine höhere Intelligenz zu verfügen, auch wenn man noch nicht weiß, wie sie mit dem Verlust der Atmosphäre umgehen können und wovon sie sich ernähren. Und zum anderen könnten zumindest noch Hinterlassenschaften der bisher unbekannten Außerirdischen sich auf "Dusty" befinden, die einen Krieg mit den Amalhianern verhindern könnten.

Doch auch die Kolonien scheinen Wind von den Vorkommnissen auf "Dusty" bekommen zu haben und wollen nun ihrerseits an mögliche Waffen der Fremden Wesen gelangen, um einen Interstellaren Krieg in ihrem Sinne gegen die Erde entscheiden zu können. Ein wichtiger Hebel hierfür dürften die Kadetten McLane und Shubashie  sein, die bereits intensiveren Kontakt mit den "Beetles" auf Dusty gehabt hatten. So setzt Oberst Wamsler McLane, Shubashie, de Monti und Tanya gleich in das modernste Schiff der irdischen Flotte, der ORION I. unter dem Kommando von Oberst Ruythers und seiner Mannschaft. Gleichsam startet auch ein größerer Flottenverband unter der Führung der CYCLOP seitens Oberst van Dyke ins System Alpha Centauri.

Ein Krieg zwischen der Erde und den Kolonien unter Führung seitens Amahl scheint immer wahrscheinlicher zu werden. Jedoch setzten die Gegner aus den Kolonien alles daran, dass der erste Schuss von den Schiffen der Erde erfolgt, um diesen dann die Schuld am Krieg in die Schuhe schieben zu können. Denn noch nicht alle Kolonien scheinen felsenfest und kampfbereit an der Seite der Amalhianer zu stehen.

McLane, Shubashi wie auch Sigbjörnson gehören indessen zu einem Himmelfahrtskommando und werden auf "Dusty" mittels einer LANCET abgesetzt, um mit den "Beetles" in Kontakt zu treten. Doch die wollen die Terraner nicht auf "Dusty" haben und auch die Fremden aus den Tiefen des Weltraum scheinen immer noch auf "Dusty zu weilen und die hier agierenden Amalhianer bereits völlig unter ihrer Kontrolle gebracht zu haben. Doch bald wird Cliff McLane recht schnell klar, das der drohende Krieg zwischen der Erde und den Kolonien sowie die Fremden aus dem All nicht die einzige Gefahr sind. Denn die Insektenköniginnen laden sich mit immer mehr kosmischer Energie auf um in einer anderen Dimension in eine höhere Form aufzugehen. Doch wenn diese Energie erst einmal freigesetzt ist, würde dies auch das Ende der Erde und des heimischen Sonnensystems bedeuten. Und schon sehen sich die Kadetten wieder an mehreren Fronten, während im System von Apha Centauri die Raumschiffe der Erde und der Kolonisten feindlich aufeinandertreffen.

Raumpatrouille OrionMein Fazit:
Horst Hoffmann hat es drauf, hier wirklich zwei Sahnestücke der Science Fiction zu präsentieren, die auch einen Sense of Wonder beinhalten, der nicht über alle roten Linien hinaus schießt und so völlig ins Märchenland abdriftet. Aber auch die Beschreibungen der jeweiligen Charaktere schaffen bei mir sofort die passenden Bilder beim lesen im Kopf, zumal ich die TV-Serie ja nun schon einige male gesehen habe (als DVD-Box liegt sie meinem Filmarchiv ja vor).

Dazu gehört zwangsläufig auch die Art des Umgangs untereinander, der von den Dialogen her doch irgendwie etwas von Wehrmachtsmanieren im Sprachgebrauch und zwischenmenschlichem Verhalten aufweist. Dies ist allerdings nicht dem Autor Horst Hoffmann geschuldet, denn der stützt sich hier eben durchaus vorbildlich auf die filmischen Vorlagen. Und die Fernsehserie von 1966 hatte diesen mitunter recht überheblichen wie auch militaristischen Umgangston (als auch das entsprechende Auftreten der jeweiligen Charaktere) schließlich ebenfalls recht auffällig gepflegt.

Gut, letzteres gefällt mir persönlich nicht so wirklich, aber was will man machen. Dem Autor trifft hier jedenfalls keine Schuld, denn der orientiert sich hier (wie gesagt vorbildlich) eben an der berühmten Fernsehserie.

Richtig gut gefallen hat mir indessen, wie sich z.B. Cliff McLane und Mario de Monti sich hier in den ersten zwei Geschichten  eher langsam annähern. Es wäre auch schlicht zu einfach gewesen, wenn sich hier die betreffenden Charaktere gleich brüderlich um den Hals gefallen wären. Die Figur des Hasso Sigbjörnson kommt indessen erst in dem Roman PLANET DER RÄTSEL zum ersten mal auf die Bühne, da er bereits zur festen Mannschaft der ORION I. gehört und eben auch etwas älter als de Monti und McLane ist. Fehlen hier eigentlich nur noch Helga Legrelle und Tamara Jagellovsk (vom GSD), aber bei den Jugendabenteuern dürfte Tamara wohl keinen Platz finden dürfen, denn wenn sie an Bord der Orion VII kommt, ist schon viel Zeit am Saturn vorbeigezogen und McLane arbeitet sich hier ja quasi (sarkastisch gesagt) erst einmal hoch, um später einmal in den Patrouillendienst strafversetzt zu werden.

Gefallen hat mir der erste von fünf Bänden jedenfalls sehr gut, weshalb ich mir in naher Zeit wohl auch die noch fehlenden Bände an Land ziehen werde. Wie gesagt, es müssen bei mir nicht besuche bei fünf Galaxien in drei Stunden sein, oder übergeordnete gottgleiche Mächte im Universum, um mir das Gefühl einer Art Sense of Wonder zu bieten. Das bekam man schon nicht bei STAR TREK geboten (die hatten auch genug in der eigenen Galaxis zu tun) und ich wurde trotzdem bestens unterhalten. Ich habe nicht einmal etwas dagegen, wenn sich ein bisschen Fantasy in die Science Fiction einschleicht. Mit der Superintelligenz ES konnte ich bei PERRY RHODAN ja auch gut leben, wie mit "Q" bei STAR TREK. Doch wenn es sich für meine Begriffe um gute und nachvollziehbare Science Fiction handeln soll, dann sollte dieser Fantasy-Bogen wirklich nicht im Übermaß überspannt werden.

Allerdings muss ich hier auch mal ein Lob für die Cover der fünf Bände der Jugendabenteuer aussprechen. Die sind jedenfalls wesentlich besser gelungen als die ersten Cover der drei Bände vom selbigen Verlag, in denen die sieben Romane zur TV-Serie enthalten sind und die ebenfalls in meinen Regalen stehen. Da hatte es damals aber wohl auch einiges an Kritik von den Fans der damaligen Taschenbücher und Heftromane wie auch der Fernsehserie gegeben. Nur muss ich hier auch gestehen, das sich der Pabel Verlag damals bei den Heftromanen zur Serie, also in Sachen Cover, auch nicht immer mit Ruhm bekleckert hatte.

Horst Hoffmanns Jugendromane zur Serie RAUMPATROUILLE ORION machen jedenfalls auch heute noch eine Menge Spaß, weshalb ich diesem Band hier nun gerne fünf von insgesamt fünf Bügeleisen (der Kenner der TV-Serie wird wissen, worauf ich anspiele) als Höchstbewertung vergeben kann. Für Fans der Fernsehserie von 1966 sind diese Bände jedenfalls durchaus eine Bereicherung und immer wieder lesenswert.
Raumpatrouille Orion
Raumpatrouille Orion - Die Jugendromane
Band 1.: Operation Alpha Centauri/Planet der Rätsel
von Horst Hoffmann
Genre: Science Fiction
Seitenanzahl: 200 Seiten
Veröffentlichung: Hardcover/gebundene Ausgabe
Veröffentlichung: Oktober 2017
ISBN: 978-3-943948-87-5
Extras: Vorwort von Horst Hoffmann und Nachwort zu der Romanreihe von Michael Lange
Preis: 18,00 Euro
Saphir im Stahl


Kommentare  

#1 Kaffee-Charly 2019-09-15 10:19
Danke für diesen Artikel, ohne den mir dieser nostalgische Leckerbissen wohl entgangen wäre.
Ganz besonders erfreulich finde ich, dass es alle fünf Bücher der Jugendabenteuer als E-Book gibt.
Mit großer Wahrscheinlichkeit werden sich die Bücher schon bald auf meinen E-Reader befinden.
:P
Zitieren
#2 Laurin 2019-09-15 10:45
@ Kaffee-Charly:
Schön, das ich dir hier quasi die fünfbändige Reihe vorstellen konnte. Der Verlag "Saphir im Stahl" gehört auch nicht zu den Verlagen, die ich wirklich regelmäßig mal nach Neuerscheinungen durchsuche. Daher ist auch mir über längere Zeit nicht aufgefallen, das neben den drei Bänden mit den entsprechenden Fernsehepisoden von Hans Kneifel auch bereits die Jugendromane vom Verlag Pabel dort erschienen sind. Wünsche dir daher auch viel Spaß beim lesen. ;-)
Zitieren
#3 matthias 2019-09-15 11:31
Auch wenn ich jetzt wieder gelyncht werde:
Ein stolzer Preis für einen Nachdruck! Dann doch lieber die Originale!
Zitieren
#4 Kaffee-Charly 2019-09-15 11:35
Ich bin mittlerweile sehr froh, dass auch die kleinen Verlage mittlerweile dazu übergegangen sind, ihre Produkte nicht nur gedruckt, sondern auch in elektronischer Form anzubieten. So habe ich schon manches "Schätzchen" genießen können, ohne meine ohnehin schon überfüllten Regale noch mehr vollpacken zu müssen.
Außerdem ist das Lesen auf dem E-Reader augenschonender (verstellbare Schriftgröße) und damit auch viel entspannter. Und man kann das Teil bequem überall hin mitnehmen.

Irgendwie warte ich aber immer noch darauf, dass alte Heftsereien wie "Gemini", "Terra", "Utopia", "Terra Astra", "Commander Scott" usw. noch einmal komplett als E-Book erscheinen (so wie die Perry-Rhodan-Hefte), aber leider gibt es immer nur Stückwerke (wie die hier besprochenen Orion-Folgen). Ich befürchte aber, dass das nur ein frommer Wunsch bleiben wird.

zitiere matthias:
Auch wenn ich jetzt wieder gelyncht werde:
Ein stolzer Preis für einen Nachdruck! Dann doch lieber die Originale!

Ja - du hast schon recht, sogar die E-Books sind mit 9,99 € noch verhältnismäßig teuer. Aber das ist es mir wert! (Für die Originale müsste ich wahrscheinlich viel mehr hinblättern.)
Zitieren
#5 matthias 2019-09-15 12:04
zitiere Kaffee-Charly:
(Für die Originale müsste ich wahrscheinlich viel mehr hinblättern.)

Das kommt darauf an, wieviel Zeit Du im Ebay lassen willst. Wer warten kann und die gesuchten Titel sich per Mail schicken läßt (gespeicherte Suchen), wird sicherlich irgendwann fündig.
So mache ich es jedenfalls. Aber jeder muss halt selbst wissen, wie er an seinen Lesestoff rankommt. Die Unterstützung von kleinen Verlagen ist ja auch eine gute Sache ...
Zitieren
#6 Laurin 2019-09-15 17:34
Nun ja, ich erzähle da wohl nichts neues, wenn ich sage, dass ich eBooks nicht mag. Und der Preis bei der Printausgabe mit zwei Romanen in einem qualitätsmäßig ansprechenden Hardcover geht auch in Ordnung. Müsste ich bei ebay nach den Heftchen suchen, hätte ich die Romane wohl nie gelesen, denn mit Heftromanen stopf ich mir ehrlich gesagt die Schränke und Regale nicht mehr voll. Dann wirklich schon lieber eine ansprechende gebundene Ausgabe.

Was die oben genannten anderen Serien per eBook angeht, könnte man ja mal Glück haben, wenn sich da jemand via eBook mal ranmachen sollte. Allerdings haben wohl auch die meisten Kleinverlage gemerkt, das sich mit den alten Heftchen (egal in welchem Format) nicht mehr das schnelle Geld machen lässt. Da bleibt faktisch wohl fasst nur noch die ROMANTRUHE oder der BLITZ Verlag. Man sieht es ja schon beim Verlag ZAUBERMOND, wie die Angebotspalette da in den vergangenen Jahren immer mehr zusammengeschrumpft ist. Von daher muss man sich glaube ich auch selbst die Daumen ab und zu drücken und auf eine glückliche Fügung hoffen. Die Luft dafür (also alte Heftromane als eBooks) wird aber wohl auch immer dünner für Serien wie "Commander Scott", "Utopia" oder "Terra" bzw. "Gemini".
Zitieren

Kommentar schreiben

Probehalber öffnen wir wieder den Gästezugang für Kommentare. Wir werden sehen, wie lang es dauert. Da diese nicht automatisch publiziert werden, kann es eine Weile dauern, bis diese freigeschaltet werden

Please notice: If you are not a registered user, your comments have to de moderated. It may be last some time till it appears ...

- Bitte nehmt Rücksicht auf andere und kommentiert zum Thema und bleibt sachlich...
- Rassistische und diskriminierende Kommentare werden nicht zugelassen
- Kommentare werden begutachtet und dann - unverändert - frei geschaltet.


- Nur noch Administratoren [SuperUsern] ist es gestattet Kommentare zu editieren - bitte den Zusatz mit einem geeigneten Wort wie "Edit" kennzeichnen - oder zu löschen

- Wer Kommentare entfernt haben möchte, wende sich bitte via Kontaktformular oder Mail an den Administrator. Dann wird darüber entschieden.

Sicherheitscode
Aktualisieren

Leit(d)artikelKolumnenPhantastischesKrimi/ThrillerHistorischesWesternAbenteuer/ActionOff TopicInterviewsHintergründeMythen und WirklichkeitenFictionArchivRedaktionelles

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Webseite zu analysieren. Indem Sie "Akzeptieren" anklicken ohne Ihre Einstellungen zu verändern, geben Sie uns Ihre Einwilligung, Cookies zu verwenden.