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Ein phantastischer Filmklassiker - Hexen, Drogen und Hypnose?

Ein phantastischer FilmklassikerFolge 7
Hexen, Drogen und Hypnose?

In dieser Reihe EIN PHANTASTISCHER FILMKLASSIKER werde ich ein wenig meine Schatzkammer in Sachen DVDs öffnen, in der sich neben mehr oder weniger aktuellen Filmen eben auch so manche Klassiker der Phantastik tummeln. Wir werden einen Streifzug unternehmen, in dem wir uns z.B. über Grusel, Science Fiction und Filmen im Grenzbereich der verschiedenen Genre bewegen werden. Doch was ist, wenn das Phantastische recht normal ist?


Curse of the Crimson AltarDie Hexe des Grafen Dracula (Curse of the Crimson Altar)
Ja, dieser deutsche Titel geht fasst völlig am eigentlichen Film vorbei, denn Christopher Lee spielt zwar mit, aber seine Rolle ist die des Mr. Morley und nicht die des blutsaugenden Grafen Langzahn – auch unter Eingeweihten DRACULA genannt. Und nö, es kommt auch sonst kein Vampir in diesem Film vor.

Ein alternativer Titel dagegen hatte besser gepasst, wurde aber auch bei der DVD-Veröffentlichung nicht genutzt. Der Alternativtitel lautetet SCHWARZE MESSE AUF BLUTROTEM ALTAR. Warum also wurde hier ein Film mit einem Titel präsentiert, dessen deutscher Titel doch einfach nur an den Haaren herbeigezogen erscheint? Wenn man auf Grund dieses Titels damals ins Kino ging, weil man sich einen neuen DRACULA-Film mit Christopher Lee erhoffte, dann musste man sich am Ende doch ziemlich übers Ohr gehauen fühlen. Doch eigentlich hätten die Deutschen solchen einschneidenden Blödsinn in der Titelgebung gewohnt sein müssen. Denn fast jeder japanische Monsterschinken um GODZILLA und Co. hatte im deutschen Titel den Namen FRANKENSTEIN drin, obwohl eben Dr. Frankenstein wie auch dessen Monster nichts, aber auch absolut gar nichts mit diesen Riesenmonstern zu tun hatten. Und mal ehrlich, man hätte diesen Film auch „Die Hexen des Dr. Frankenstein“ nennen können, denn neben Christopher Lee spielt auch Boris Karloff eine weitere Hauptrolle in diesem Film.

Wer nun aber davon ausgeht, dass hinter diesem Film das berühmte Hammer-Studio stand, dann liegt man in diesem Punkt auch falsch, denn der Film erschien 1968 unter der Filmproduktionsgesellschaft Tigon British, produziert von Lewis M. Heyward und unter der Regie von Vernon Sewell.  

Die Story selbst basiert etwas locker auf der Erzählung TRÄUME IM HEXENHAUS von H. P. Lovecraft aus dem Jahre 1932. Nun gilt Lovecraft ja als die Initialzündung des modernen Horrors, aber mit klassischen Vampiren wie Dracula hatte auch er nicht viel zu tun. Der Part mit den Vampiren gebührte daher völlig Bram Stoker.

SzenenfotoVon erhaltenen Antiquitäten und verlorenen Brüdern
Berichtigung: Es geht nur um einen Bruder, aber der taucht auch am Ende nicht mehr auf, weil er da längst unter den unfreiwillig Verstorbenen weilt. Doch am Anfang lebt er ja noch (etwas). Sein Name ist Peter Manning und dieser findet sich auf einer schwarzen Messe wieder, während eine fasst nackte, junge Schönheit als sündiges Opfer auf dem Altar liegt. Dort, wo noch andere seltsame Figuren ihr Unwesen auf der Messe treiben, regiert die Hexe Lavinia, die durch ihre seltsame Hautfarbe und der Krone aus Hörnern und Federn Peter dazu zwingt, seinen Namen in ein Buch zu schreiben. Letzteres soll zumindest Peters Seele für immer in ihre Hände legen. Danach ersticht er die junge Schönheit auf dem Altar und er selbst erhält ein Brandzeichen.

Robert Manning erhält indessen eine Kiste mit Antiquitäten (damit verdienen die Brüder nämlich ihr Geld) und einen Brief von seinem Bruder Peter, in dem er ankündigt, am nächsten Tag wieder zu Hause an zu kommen. Das Problem ist nur, Kiste und Brief sind erst auf einigen Umwegen von mehreren Tagen bei Robert angekommen, von Peter aber fehlt nach wie vor jegliche Spur. Besorgt macht sich daher Robert Manning nach Craxted Lodge auf, wo ihm erst einmal in der Nacht ein leicht bekleidetes Mädchen scheinbar auf der Flucht vor einigen jungen Rüpeln direkt vor seinen Wagen und damit in seine Arme läuft. Das die jungen Leute nichts böses im Schilde führen, sondern in einem Rausch von Alkohol und Drogen sich mit diesem Spiel einen Spaß mit fremden Besuchern machen, wird Robert aber schnell klar. Denn, wie die jungen Leute ihm eröffnen, gehört das zu der Party, die am traditionellen Jahrestag der Hexenverbrennung in dieser Gegend stattfindet. Dafür erhält Robert von ihnen die Adresse von einem Mr. Morley, bei dem Peter zuletzt gewesen sein soll und dessen persönliches Briefpapier Peter benutzt hatte. Als Robert Manning bei dem besagten Anwesen eintrifft, gerät er auch gleich in das Zentrum der Party, dessen Gastgeberin die ebenso hübsche wie junge Eve ist. Eve ist nicht nur mit besagtem Morley verwand, sondern weiß auch wo er in diesem großen Anwesen steckt. Robert reißt sich also von der wilden Party los und begibt sich in die oberen Stockwerke, wo Morley ihn durchaus freundlich empfängt. Doch an Roberts Bruder mag er sich nicht zu erinnern, was Robert sehr spanisch vorkommt. Trotzdem nimmt er Morleys Angebot an, gleich unter seinem Dach zu nächtigen.

SzenenfotoDafür erfährt Robert bald sowohl von Morley als auch von dem etwas seltsamen Professor Marshe, der historische Folterinstrumente sammelt und ein Experte in okkulten Dingen ist, was es mit dem Jahrestag des Hexenprozesses und der anschließenden Verbrennung der Hexe Lavinia Morley auf sich hat, von der Mr. Morley ein direkter Nachfahre ist.

In der Nacht scheint Robert dann jedoch von seltsamen Albträumen geplagt zu werden, wo er sich scheinbar bei einer schwarzen Messe befindet, bei der die Hexe Lavinia und ihre seltsamen Gefährten das sagen haben. Auch Peter, seinen Bruder sieht er in diesen Träumen als Teil ihrer dämonischen Gefolgschaft. Lavinia will ihn dazu zwingen, wie vormals Peter, seinen Namen in ein Hexenbuch zu schreiben, doch Robert weigert sich, worauf er bald aufwacht.

Am nächsten Tag setzt er seine Nachforschungen fort, wobei aber in einer abgelegenen Gegend auf ihn geschossen wird. Robert kann den Schützen überwältigen, der jedoch keinen Ton von sich gibt. Dafür klärt ihn Professor Marshe auf, dass der Schuss nur ein Versehen gewesen sei und der Schütze - sein persönlicher Diener - völlig stumm sei und eigentlich auf einen Vogel gezielt hatte.

Auch als er später mit Eve, die nebenbei noch für Professor Marshe arneitet spricht, kann sie sich an keinen Peter Menning erinnern. Da fällt Robert wieder ein, dass sein Bruder sich öfter unter einem falschen Namen vorstellte, damit man nicht heraus fand das er eigentlich Antiquitäten aufkaufen und so die Preise eher niedrig halten wollte.

In der Nacht träumt Robert wieder von Peter, der Hexe Lavinia und ihren dämonischen Kreaturen. Auch jetzt will sie ihn im Traum dazu zwingen, seinen Namen in das Buch zu schreiben. Robert weigert sich aber immer noch, weshalb er von Lavinia mit einem Messer am Arm verletzt wird. Als er wieder aufwacht, scheint dieser Traum jedoch keiner gewesen zu sein, denn er hat wirklich eine Verletzung durch ein Messer am Arm. Eve, die ihm in ihrem Zimmer den Arm verbindet, verbringt auch den Rest der Nacht mit unserem Frauenhelden Robert.

SzenenfotoAls Robert jedoch wieder in sein Zimmer zurück kehrt, findet er noch mehr Blut vor, dass jedoch nicht von ihm stammen dürfte. Doch dann findet er in unmittelbarer Nähe eine Vorrichtung, die eine Tür zu einem Geheimgang öffnet und direkt zum Dachboden führt, der genauso eingerichtet ist, wie der Raum, in dem die Hexe ihn mit ihren Dämonen quälte. Aber das kann nicht in der letzten Nacht passiert sein, denn der Raum ist völlig verstaubt und voller Spinnweben, als wäre er seit Jahrzehnten nicht mehr benutzt worden.

Robert macht sich auf zur Polizeistation, doch der typisch britische Bobby sieht keinen Grund, wegen Roberts Hirngespinste eine Hausdurchsuchung durchführen zu lassen. Als Robert gemeinsam mit Eve zusammen erneut den geheimen Dachboden aufsucht, stellt er zu seiner Überraschung fest, dass sowohl die angebliche Staubschicht als auch die Spinnweben nicht echt sind. Auch das ominöse Buch, in das er seinen Namen schreiben sollte, wird von ihnen in einem Versteck gefunden.

Durch Professor Marshe erfährt Robert danach, dass man sich zu einem willenlosen Sklavin der Hexe mache, wenn man seinen Namen in dieses dämonische Buch schreibe. Dabei verrät ihm Marshe auch, dass dieser ein Nachfahre des Hauptanklägers gegen die Hexe ist. Wieder zurück auf dem Anwesen der Morleys findet Robert dann den Hausdiener Elder tot in einer Kiste vor, der ihn gewarnt hatte, hier zu bleiben. Nun ist die Polizei durch die Leiche gezwungen, eine Hausdurchsuchung durchzuführen.

In der Zwischenzeit hat Mr. Morley Eve entführt und in dem Opferraum auf dem Altar gefesselt um sie zu töten. Denn Eve ist ja ebenfalls ein Spross aus der direkten Blutlinie der Hexe Lavinia und weil sie in Morleys Augen die Familie verraten hat, will er auch sie der Hexe opfern. Robert und die Polizei kommen zwar gerade noch rechtzeitig, um Eve zu retten, doch Morley, der überall Benzin vergossen hat, setzt nun den gesamten Flügel des Anwesens in Brand. Robert und Eve gelingt es, zu Professor Marshe nach draußen zu fliehen, während Morley selbst auf dem brennenden Dach erscheint. Auch den Rettungsversuchen der heran geeilten Feuerwehr widersetzt dieser sich und verbrennt qualvoll auf dem Dach, während hinter ihm die Gestalt der Hexe Lavinia auftaucht und in ein dämonisches Gelächter ausbricht.

SzenenfotoVom Hammer-Studio lernen hieß Erfolge erzielen
Die Hammer Studios hatten es vorgemacht mit Filmen wie DRACULA (1958), oder etwa FRANKENSTEINS FLUCH (1957). Die Erfolge waren unübersehbar und so versuchten sich bald auch andere, und vor allem kleinere Produktionsfirmen darin, den Stil der Hammerfilme zu kopieren. So folgten z.B. von Amicus Produktions filmische Beiträge wie DIE TODESKARTEN DES DR. SCHECK (1965) oder eben Tigon British mit Filmen wie CURSE OF THE CRIMSON ALTAR. Das diese Filme auf Erfolgskurs gingen, war zu dieser Zeit schon fasst obligatorisch. Diese kleineren Produktionsfirmen griffen dabei gerne literarische Vorlagen von H. P. Lovecraft auf, dessen Werke seit 1960 zunehmend an Popularität gewannen. Da Tigon British mit dem Film DAS BLUTBIEST mit Peter Cushing schon einen Erfolg verbuchen konnte, sprangen die American International Productions (AIP) auf den Zug auf und ging eine geschäftliche Partnerschaft mit Tigon Britih ein. Schon vorher hatte AIP in Eigenproduktion mehrere Stoff von Lovecraft verfilmt wie etwa 1963 den Film DIE FOLTEERKAMMER DES HEXENJÄGERS. Auch die erste gemeinsame Produktion mit Tigon British 1967 mit dem Titel IM BANNE DES DR. MONSERRAT basierte auf einer Vorlage von Lovecraft.

Die Vorlage zu CURSE OF THE CRIMSON ALTAR lies sich aber nur sehr schlecht in einen abendfüllenden Film verpacken und hätte zudem kaum in dessen altbackenem Stil einen Erfolg gezeitigt. Schließlich waren die 60er Jahre die Zeit der sexuellen Revolution, und die beeinflusste wiederum den Film als solches ziemlich stark. Daher griff man hier auf die Autoren Mervyn Haisman und Henry Lincoln zurück, die die Vorlage Lovecrafts abendfüllend veränderten und zeitgemäß umsetzen sollten. Das sie das konnten, hatten sie bereits bei der britischen Kult-Serie DR. WHO bewiesen, wo sie die Drehbücher verfassten. So machten sie aus dem Mathematik-Studenten aus der Erzählung von Lovecraft den Frauenhelden Robert Menning, stilisierten dessen Albträume zu Hypnotischen Phantasien hoch und ließen aus einem Spukschloss ein Anwesen entstehen, in denen junge Leute wilde Orgien mit Haschisch und LSD feierten.

Als Regisseur wurde Vernon Sewell engagiert, der bereits bei DAS BLUTBIEST Regie führte und neben Michael Gough als Elder konnte man die damaligen Größen des Horrorfilms Christopher Lee und Boris Karloff engagieren. Für Karloff waren die Dreharbeiten nicht gerade ein Zuckerschlecken wegen seiner Arthritis, weswegen die Versicherung ihn auch nicht aufnehmen und damit absichern wollte. Lewis M. Heyward gab hierzu zu, dass man sich damals nicht sicher gewesen sei, ob Karloff diese Anstrengungen wirklich gesundheitlich durchstehen würde. Doch dieser schaffte es mit „einer beeindruckenden Professionalität“, obwohl ihn während der Dreharbeiten auch noch eine Lungenentzündung ereilte. Im darauf folgenden Februar verstarb Boris Karloff dann jedoch im Alter von 81 Jahren.

Für Christopher Lee indessen war der Film CURSE OF THE CRIMSON ALTAR schon deshalb sehr wichtig, weil er hier eben mit seinem alten Freund und Vorbild, Boris Karloff zusammen arbeiten konnte. Doch auch für Lee wurden die Dreharbeiten kein reines Vergnügen. Hatte er sich doch nach dem Dreh von DER TODESKUSS DES DR. FU MAN CHU (der in Rio stattfand) bei seiner Rückkehr nach Großbritannien eine schwere Rückenmarksverletzung zugezogen, so das er seine Rolle nur unter Einnahme von Schmerztabletten spielen konnte.

In Deutschland selbst kam der Film dann in Anlehnung an den Schauspieler Christopher Lee unter dem Titel DIE HEXE DES GRAFEN DRACULA im August 1969 in die Kinos. Erst bei späteren Wiederaufführungen kam er dann auch unter dem Titel SCHWARZE MESSE AUF BLUTROTEM ALTAR in die Lichtspielhäuser zurück. In den USA startete der Film unter dem Titel THE CRIMSON CULT erst im April 1970.

SzenenfotoMeine Filmkritik
Für meine Begriffe sind die damaligen, etwas harschen Kritiken etwas zu schlecht ausgefallen. Gut, der Film ist nicht unbedingt ein großer Wurf, doch so schlecht, wie ihn damals manche Kritiker machten, war er nun auch wieder nicht. Manchen mögen da wohl auch einige der freizügigeren Szenen wohl nicht gelegen haben, die jedoch heute selbst dem prüdesten Zuschauer nur noch ein mildes Lächeln entlocken dürften. Geht man mit einem vernünftigen Maß an Erwartung und Neugierde an diesen Filmklassiker heran, dann dürfte es keine Enttäuschungen geben – eher im Gegenteil. Denn wann hat man denn schon mal die Chance, solche Horrorfilm-Größen wie Christopher Lee und Boris Karloff in einem Film bewundern zu können, die trotz gesundheitlicher Handykaps ein perfektes Schauspiel ablieferten. Für mich ist dieser Film daher ein Muss für die Sammlung des Phantastischen Films.

Ausblick:
Wenn Zauberer Prinzessinnen klauen, Schiffsfiguren baden gehen  und Riesen aus weggeworfenen Flaschen entsteigen, dann ist es Zeit für ein Märchen aus Eintausend und einer Nacht. In Bagdad regierte der Prunk anstatt wahnsinnige religiöse Terror-Fanatiker und der Film, den ich das nächste mal mir vornehme, den gab es in Farbe und Ton, auch wenn seine Fertigstellung durch die Kriegsjahre sich ziemlich in die Länge zog, und es gab vorher schon einmal ähnliches als Stummfilm in schwarz-weiß, mit dem sich ein damals sehr berühmter Schauspieler selbst ein Denkmal setzen wollte. Ja, Märchen gehören halt auch in die Sammlung der Phantastischen Filmklassiker.

Die Hexe des Grafen Dracula  (Curse of the Crimson Altar)Wenden wir uns daher beim nächsten mal also gen Osten.

Die Hexe des Grafen Dracula
(Curse of the Crimson Altar)
mit Boris Karloff, Christopher Lee, Barbara Steele, Mark Eden, Michael Gough, Virginia Wetherell, Rosemarie Reede, Rupert Davies, Denys Peek, Derek Transley u.a.
Regie: Vernon Sewell
Drehbuch: Mervyn Haismann, Henry Lincoln
Laufzeit: 84 Minuten
DVD/FSK: 16 Jahre
Vertrieb: e-m-s / DVD-Reihe DER PHANTASTISCHE FILM
Großbritannien 1968

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Kommentare  

#1 Andreas Decker 2015-08-22 11:29
Ich habe den auch in meiner Sammlung. Ich bin ein großer Freund der englischen Independents. Ob es nun der großartige "In den Krallen des Hexenjägers" (die deutschen Titel der Zeit sind gnadenlos schundig) oder "Vampyres" ist. Ich finde sie teilweise besser als die Hammer.

Das Lovecraft-Element ist hier eher flüchtig. Dafür ist das britische Folklore-Element umso stärker. Die Halluzinationen sind paganististisch geprägt mit ihren Figuren. Auch wenn die Szenen mit Barbara Steele von der Inszenierung wenig überzeugend sind, weil das Traumhafte nicht rüberkommt.

Nichtsdestotrotz ist das ein toller Film. Die "Party" ist ein Brüller, Virginia Wetherell ist hübsch anzusehen, und Lee und Karloff sind sehenswert. Und Steele letztlich auch, eine weitere Horrorikone. Zweifellos ist er für heutige Sehgewohnheiten vom Tempo behäbig, aber das sollte niemanden abhalten.
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#2 Alter Hahn 2015-08-23 14:30
Ich habe den Film damals im Kino gesehen, war enttäuscht und habe die Handlung erst nachträglichbegriffen, als ich auf die Stories vom H.P.Lovecraft aufmerksam wurde und in einem Filmlexikon von den Verbindungen las. Ein Titel wie "Die Hexe des Grafen Dracula" - nun , was erwartet man denn in Deutschland... heute würde der Original-Titel wohl auch in deutscher Übersetzung akzeptiert werden.

Übrigens - "Die Todeskarten des Dr. Schreck" war ein wirklich bemerkenswehrer Horror-Film der andren rt - ich habe den auf DVD. Christopher Lee mal etwas anders.

Emfehlenswert, auch mal den Film "The Devil rides our" zu bringen - den blödsinningen Deutschen Titel habe ich vergessen. Christopher Lee spielt da einen Parapsychologen... und für mich sieht es so aus, als hätte Jason Dark diesen Film mal gesehen und daraus das Grundkonzept vom Professor Zamorra gestrickt.
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#3 Laurin 2015-08-24 18:17
Mir hatte der Film sogar auf Anhieb recht gut gefallen. Mit diesen sinnfreien deutschen Titeln ist das aber wirklich ein Kreuz (wie ich im Artikel ja schon schrieb). Und damals waren diese Art von deutschen Titeln ja noch häufiger Sinnfrei während man sich heute zumindest mal Mühe gibt, nicht zu wild in den Fettnapf zu greifen.
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#4 Andreas Decker 2015-08-25 10:27
zitiere Alter Hahn:

Emfehlenswert, auch mal den Film "The Devil rides our" zu bringen - den blödsinningen Deutschen Titel habe ich vergessen. Christopher Lee spielt da einen Parapsychologen... und für mich sieht es so aus, als hätte Jason Dark diesen Film mal gesehen und daraus das Grundkonzept vom Professor Zamorra gestrickt.


"Die Braut des Teufels" ist doch halbwegs erträglich als Titel. Das ist schon ein putziger Film, obwohl er heute teilweise unfreiwillig unkomisch ist.

Aber der Duke de Richleau und Zamorra haben abgesehen von der Tatsache, dass sie Franzosen sind, thematisch nun wirklich nichts gemeinsam.
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