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Ein phantastischer Filmklassiker - Von Prinzessinnen, Bettlern und Flaschengeistern

Ein phantastischer FilmklassikerFolge 8
Von Prinzessinnen, Bettlern und Flaschengeistern

In dieser Reihe EIN PHANTASTISCHER FILMKLASSIKER werde ich ein wenig meine Schatzkammer in Sachen DVDs öffnen, in der sich neben mehr oder weniger aktuellen Filmen eben auch so manche Klassiker der Phantastik tummeln. Wir werden einen Streifzug unternehmen, in dem wir uns z.B. über Grusel, Science Fiction und Filmen im Grenzbereich der verschiedenen Genre bewegen werden. Doch was ist, wenn das Phantastische recht normal ist?


Der Dieb von Bagdad (The Thief of Bagdad)Der Dieb von Bagdad (The Thief of Bagdad)
Wer kennt noch den Namen Douglas Fairbanks? Nun, wer sich nur etwas in der Filmgeschichte auskennt, dem dürfte dieser Name etwas sagen, auch wenn Filme von ihm im heutigen Fernsehen (und wohl erst recht in einschlägigen Kinos) wohl so häufig sind, wie sechs Richtige im Lotto. Wenn überhaupt, dann dürfte man die größte Chance, einen Film mit Douglas Fairbanks nochmals im Fernsehen sehen zu dürfen, bei einem Sender wie ARTE haben. Früher, als ich noch die Ecken des Wohnzimmertisches rund lief, schafften es solche Filme noch eher bei ARD oder ZDF zu landen. Zu dieser Zeit war es noch relativ normal, einen Film zu sehen, der noch in Schwarzweiß gedreht worden ist. Und es gab da noch genügend Spielraum im Programmverlauf für die kleinen und manchmal größeren Werke, die gedreht worden sind, als der Ton noch keinen Einzug beim Film erhalten hatte.

So kam auch ich als Kind schon mal in den Genuss, neben Charlie Chaplin oder Buster Keaton den einen oder anderen „Superstar“ des Stummfilms zu sehen (ob dieser mich aber gerade interessierte, stand dabei noch auf einem anderen Blatt). Mit Chaplin konnte ich als Kind herzlichst wenig anfangen und lernte erst viel später diesen Schauspieler durch DER GROSSE DIKTATOR (auch wenn dies schon ein Tonfilm war) in einem zweiten Anlauf für mich zu entdecken. Serien wie WESTERN VON GESTERN (aus der Stummfilmzeit) blieben dagegen genauso wie der Stummfilm TARZAN bei mir eher in einer recht düsteren Ecke meiner Erinnerungen liegen. Komischer Weise blieb da mehr in meiner Erinnerung hängen bei dem Film ROTER OKTOBER oder NOSFERATU, auch wenn der erstgenannte nun überhaupt keine phantastischen Elemente besaß, sondern sich eher der Revolution in Russland annahm.

Douglas FairbanksÜberhaupt musste ein Stummfilm für mich mindestens zwei Kriterien erfüllen, um mich als Kind über die gesamte Länge fesseln zu können. Er musste leicht verständliche, lustige Szenen beinhalten (was Buster Keaton sehr gut gelang), oder phantastische Elemente, bzw. Elemente des Abenteuers beinhalten, die mich auf den weiteren Verlauf neugierig machten.

Bei letzterem kam dann die Hollywood-Größe Douglas Fairbanks ins Spiel, der es auch damals als erster geschafft hatte, mit seinen Abenteuerfilmen zu einem Weltstar des Kinos zu werden.

Ob als Pirat oder in der Rolle des Robin Hood – er glänzte immer. Und mit DER DIEB VON BAGDAD wollte er sich dann schlicht selbst ein Denkmal setzen, weshalb er gleich nicht nur die Idee lieferte, sondern auch mit James T. O'Donohoe das Drehbuch verfasste und die Produktion des Films selbst übernahm. Für Fairbanks war dies zu diesem Zeitpunkt in Relation gesehen, durchaus einfach, denn was seine Karriere betraf, so stand er 1923/1924 auf dem Zenit seiner Karriere.

Szenenfoto1001 Nacht – Ein US-Fantasy- Epos:
Das Wort Epos lassen wir mal so, denn wo wir heute abwinken würden, dass sah im Jahre 1924, als DER DIEB VON BAGDAD in die Lichtspielhäuser kam noch völlig anders aus. Vieles war (so wie es immer ist) seiner Zeit geschuldet, und so waren die Elemente der Fantasy und deren Spezialeffekte wie der fliegende Teppich eigentlich das Verpackungsmaterial für eine damals übliche klassische Liebesgeschichte, die mit einem hohen Maß an den damals üblichen Klischees gefüllt wurde. Die Story selbst basierte dabei auf dem gleichnamigen Roman des Autors Achmed Abdullah, in dem der Dieb Ahmed alles daran setzt, dass Herz der jungen Prinzessin (gespielt von Julanne Johnston)zu erobern.

Natürlich darf da auch der finstere Gegenpart nicht fehlen, der sich in der Handlung in dem Mongolenprinz (gespielt von Sojin Kamiyama) manifestiert. Das ganze Abenteuer bewegt sich dabei in einer fernöstlichen Märchenwelt, in der auch ein Prinz von Indien wie auch ein Prinz von Persien sich noch die Klinke in die Hand gaben. Keiner Frage bedarf es hier, dass Douglas Fairbanks selbst die Rolle des Ahmed inne hatte. Die arbeiten des Szenebildners William Cameron Menzies waren für diese Filmepoche als durchweg herausragend zu nennen und so ganz nebenbei sorgte Fairbanks noch dafür, dass Anna May Wong in ihrer kleineren Rolle der Mongolen-Sklavin als erste Schauspielerin mit chinesischen Wurzeln einen internationalen künstlerischen Durchbruch erlangte.

Die Regie führte bei DER DIEB VON BAGDAD im übrigen Raoul Walsh und die Gesamthandlung des Films schaffte es für damalige Verhältnisse auf satte 139 Minuten Laufzeit. Im Jahre 2005 schaffte es der Film dann in einer restaurierten Fassung auf DVD wieder veröffentlicht zu werden, wobei diese DVD sozusagen als Bonus noch den Kurzfilm DER SCHELM VON BAGDAD beinhaltet.

SzenenfotoMan muss jedoch kein Schelm sein...
um festzustellen, dass diese US-Fassung von Fairbanks spätestens in dem Moment weit in den Hintergrund geriet, als 1940 die englische Version des Märchens in Farbe und Ton die Kinos erstürmte. Diese Version ist auch auf dem DVD-Markt dominierend und faktisch im Dauerzustand zugänglich. Am Titel hatte sich nichts geändert, denn auch diese Version heißt schlicht und einfach DER DIEB VON BAGDAD. Nur was die Dreharbeiten betraf, ist diese englische Fassung nicht wirklich aus einem Guss entstanden.

Die Produktionszeit nahm z.B. auch durch den Zweiten Weltkrieg einen immensen Zeitraum in Anspruch, was nicht an der vielen Arbeit lag, sondern schlicht daran fest zu machen war, dass die Produktion des Fantasy-Film schlicht zwischendurch einmal abgebrochen wurde und es schon im Vorfeld mehrere Unstimmigkeiten gab, die sich zeitraubend äußerten.

Im Herbst des Jahres 1939 trat England in den Zweiten Weltkrieg ein. Die Studioaufnahmen für DER DIEB VON BAGDAD, den Alexander Korda mit seiner Produktionsfirma London Films für den US-amerikanischen Filmverleih United Artists produzierte, waren  Anfang September 1939 abgeschlossen worden. Statt nun jedoch weiter zu produzieren, kam es zum dramatischen Abbruch der weiteren Filmarbeiten, denn die Kriegspropaganda musste verstärkt angekurbelt werden. Man ließ also sprichwörtlich alles fallen, was man gerade in Händen gehalten hatte und stürzte sich statt dessen in die Produktion des Propagandafilms THE LION HAS WINGS. Damit waren alle Außenaufnahmen (z.B.) in Afrika völlig zunichte gemacht worden. Erst 1940 nahm Korda die Arbeiten an DER DIEB VON BAGDAD wieder auf, verfrachtete jedoch Schauspieler und Team statt nach Afrika nunmehr in die USA, wo der Grand Canyon, Painted Desert und Bryce Canyon die gewaltigen Kulissen boten, die den Film auszeichnen sollten.

So kam der Film erst im Dezember 1940 in der Radion City Music Hall in New York zur Uraufführung und wurde von einem begeisterten Publikum gefeiert. Für die Spezialeffekte wurde der Film im übrigen mit einem Oscar prämiert.

Der Kriegseintritt Großbritanniens zugunsten eines Propagandafilms war jedoch nicht der einzige Grund, weswegen die Produktionsdauer sich über einen so langen Zeitraum erstreckte. Ohne hier jetzt zu sehr ins Detail zu gehen (was den Rahmen des Artikels schlicht sprengen würde), waren die Dreharbeiten zum Film DER DIEB VON BAGDAD fasst ständig von mehr oder weniger kleineren wie größeren Unstimmigkeiten überschattet.

Diese Turbulenzen zeigten sich schon bei der Regie, denn diesen umstrittenen Stuhl teilten sich zwei Jahre lang nicht nur die genannten Regisseure Tim Whelan, Ludwig Berger und Michael Powell, sondern auch (ungenannt) Alexander Korda selbst, dessen Bruder Zoltan sowie Co. Produzent William Cameron Menzies. Der Regiestuhl dürfte daher recht abgewetzt die Weltpremiere erreicht haben. Auch was die Musik anging war der Streit erst einmal die schrillste Klangfarbe. Hatte Korda Miklos Rozsa mit der Komposition der Musik beauftragt, so setzte sich Ludwig Berger dann doch mit Oscar Straus durch, der in Paris mit der Komposition begann. Doch Korda lies Rozsa ebenfalls im geheimen seine Musikvorstellungen komponieren und erst als beide Arbeiten vorlagen, gelang es Berger davon zu überzeugen, dass Rozsa letztendlich die bessere Wahl war. Ein weiterer Knackpunkt in der unendlichen Geschichte dieser Pannen und Auseinandersetzungen zum Film war dieser, dass zu den Aufnahmen in den Denham Studios der Korda Brüder schlicht kein Drehbuch vorlag, dass die selbigen in irgendeiner Form hätte befriedigen können.

So übernahm Miles Malleson, der auch im Film den Sultan spielt und bereits Erfahrungen mit dem schreiben von Drehbüchern hatte, im Auftrag von Korda damit, eines der vorliegenden Drehbücher umzuschreiben. Diese Liste der Kategorie Pleiten, Pech und Pannen lässt sich nahtlos auch in den Bereich des Besetzungsstabes weiter verfolgen. So kam von der ersten Idee bis zum fertigen Film einiges zusammen, dass Zeit (und wohl auch Geld) kostete, bis der Film dann endlich im Kasten war. Belassen wir es aber einfach anhand dieser Beispiele damit und wenden uns nun kurz der Handlung zu.

Szenenfoto1001 Nacht oder einmal um den Erdball und zurück:
Ahmad ist hier erst einmal ein recht junger Kalif von Bagdad, der jedoch in seiner Naivität nicht merkt, dass sein Großwesir Jaffar mit seinen dunklen Küsten nach seinem Leben und seiner Macht trachtet. So landet Ahmad im Gefängnis, wo er auf den kleinen Dieb Abu trifft, der gemeinsam mit ihm am nächsten Morgen hingerichtet werden soll. Doch der gewitzte Abu verhilft Ahmad zur Flucht nach Basra, dessen Sultan lieber seine Zeit mit seinen Spielzeugen aus aller Welt verbringt, als sich um sein eigenes Volk zu kümmern. Nur bei seiner jungen Tochter wird der Sultan eigen und so ist jeder des Todes, der sie auch nur ansieht. Ahmad, der sich heimlich in den Palast schleicht, begegnet der Prinzessin und verliebt sich direkt in sie (was auch irgendwie auf Gegenseitigkeit beruht).

Doch auch Jaffar eilt nach Basra um dem Sultan mit einem neuen Spielzeug zu beglücken – einem geflügelten Pferd. Dies mach Jaffar jedoch nicht uneigennützig, denn er, der sich nun selbst zum Kalifen von Bagdad ernannt hat, greift auch gierig nach der Macht über Basra, indem er mit diesem Geschenk versucht, den Sultan dazu zu bewegen, ihm seine hübsche Tochter zur Frau zu geben. Schnell geraten so Ahmad und Jaffar wieder aneinander, in dessen Verlauf Jaffar Abu in einen Hund verwandelt und Ahmad erblinden lässt. Die Prinzessin ist indessen in einen tiefen Schlaf gefallen, aus dem sie nur Ahmad erretten kann. Letzteres gelingt Jaffar durch einen üblen Trick, worauf die Prinzessin mit Schrecken feststellen muss, dass ihr Geliebter nun blind ist.

Jaffar entführt die Prinzessin auf seinem Schiff und lässt den Hund (der verwandelte Abu) ins Meer werfen. Dann offenbart er der Prinzessin, dass sein Fluch über Ahmad erst dann beendet sein wird, wenn sie sich von ihm in die Arme nehmen lässt. Ahmad erzählt indessen als blinder Bettler im Hafen den Anwesenden seine Geschichte, als der Fluch über ihn und Abu, der es zurück in den Hafen geschafft hat, wieder aufgehoben wurde. Ahmad und Abu verfolgen den Magier in einem Segelboot, werden jedoch durch einen von Jaffar heraufbeschworenen Sturm getrennt. Während so Abu auf einen Flaschengeist trifft, den es zu überlisten gilt, hat es Ahmad in ein unwegsames Felsmassiv verschlagen. Nun liegt es an Abu und den wohl durchdachten Äußerungen seiner Wünsche, Ahmad zu retten. Hierfür benötigt er das „allsehende Auge“ aus einem Tempel vom höchsten Gipfel der Welt, was ihn auch in eine Konfrontation mit einer riesigen Spinne über ihm und einem gewaltigen Kraken unter ihm bringt (von den Ureinwohnern des Tempels ganz zu schweigen, denn die haben mehr Angst als Vaterlands zu liebe). Mit einem weiteren Wunsch an den Dschinn lässt sich Abu mit dem Kristall zu Ahmad bringen.

SzenenfotoDieses „allsehende Auge“ offenbart ihnen, wie Jaffar mit einer magischen blauen Rose der Prinzessin jegliche Erinnerung an Ahmad nimmt. Im Streit wünscht Abu Ahmad zurück nach Bagdad, woraufhin der Dschinn ihn verlässt, weil es der letzte Wunsch war, den Abu zur Verfügung gehabt hatte.  Wütend zerbricht der alleine im Gebirge zurück gebliebene Abu das „allsehende Auge“, worauf sich die Landschaft völlig verändert und er nun plötzlich auf ein Zeltlager mit weisen Männern trifft, die ihn laut eigener Aussage seit zwei mal zweitausend Jahren erwartet hätten. Diese Männer geben ihm eine magische Armbrust und verzauberte Pfeile, damit er damit die Ungerechtigkeit zu besiegen vermag. Nur den fliegenden Teppich verwehrt man ihm, wohl wissend, dass Abu Ahmad helfen will und als Dieb diese Möglichkeit zu ihm zu gelangen nicht verstreichen lassen wird.

Recht amüsiert beobachtet man daher, wie Abu sich mit allerlei guten Vorsetzen für die Zukunft, sich des fliegenden Teppichs bemächtigt um Ahmad zu Hilfe zu eilen. Im letzten Moment gelingt es Abu so, mit einem Pfeil den Henker von Ahmad zu töten, bevor dieser ihn hinrichten kann. Das Volk von Bagdad sieht daraufhin in ihm den versprochenen Erlöser aus einer alten Volkssage und ruft zum Sturz des verhassten Jaffar auf. Als dieser mit dem verzauberten geflügelten Pferd zu fliehen versucht, trifft auch ihn einer von Abus Pfeilen der Gerechtigkeit setzt seinem dunklen Leben ein Ende.

Kalif Ahmad und die Prinzessin verkünden vor dem jubelnden Volk zu heiraten und Abu auf eine Schule zu entsenden, damit dieser weise als Wesir regieren möge. Die Schule wie auch alle weiteren Verpflichtungen hatte Abu allerdings nicht auf seiner Wunschliste für die Zukunft, so das er sich mit dem fliegenden Teppich davon macht, sich noch kurz verabschiedet und neuen Abenteuern im Orient entgegen eilt.

Und wenn sie nicht gestorben sind... (den Rest kennt ihr ja).

SzenenfotoMeine Filmkritik:
Die hält sich hier jetzt einmal arg in Grenzen, denn auf ihre Weise sind beide Versionen durchaus interessant. Das die Version von 1940 natürlich die beliebtere sein wird, steht eigentlich außer Frage, drängte sie Fairbanks Stummfilm doch schon fasst in die Vergessenheit ab. In jedem Fall dürfte DER DIEB VON BAGDAD von 1940 für einen Familienfilmabend mit den Kindern die bessere Wahl sein, denn als Stummfilm setzt dieses Märchen doch einiges an Verständnis voraus, dass den Kleinsten noch nicht so geläufig sein dürfte. Zudem ist die 1940er Version die geschmeidigere für einen Filmabend mit den Kids in der heutigen Zeit, die dem mittlerweile schon sperrig wirkenden Stummfilmen nunmehr kaum noch etwas abgewinnen können. In diesem Sinne ist der Einblick auf die Version von 1924 hier in meinem Artikel einem Gesamtbild geschuldet, während die folgenden Daten zum Film sich ausschließlich auf die Version von 1940 beziehen.

Die Stummfilm-Version dürfte nämlich heute nur noch für die von Interesse sein, die ihre Filmsammlung in diesem Punkt umfangreich gestalten möchten, während der Artikel sich hier in diesem Punkt etwas gegen das Vergessen richtet.

Ausblick:
Auch in Folge 9. gehen wir einmal sehr weit zurück in die Filmkiste des Phantastischen (was wir natürlich noch des öfteren tun werden). Dies bedeutet, wir bewegen uns zwischen der Phase, in der dem Stummfilm längst das Totenglöckchen geläutet hatte und dem Farbfilm noch etwas das Flair der Zukunftsmusik (und nicht der Produktionskosten) anhaftete. Diese Zeit dazwischen war genau betrachtet recht kurzlebig, brachte im Bereich des Phantastischen Films aber einige Blüten hervor, die eigentlich bis heute nicht mehr wegzudenken sind und gerade das Genre des Horrors für sehr viele Jahrzehnte mit bestimmen sollten.

Nehmen wir uns hier also mal eine Figur vor, die aus dem Bereich des wahnsinnigen Wissenschaftlers entstammt, ziemlichen Größenwahn ihr eigen nennt und optisch … nun ja … ziemlich durchschaubar ist.

Der Dieb von Bagdad (The Thief of Bagdad)Lassen wir uns daher beim nächsten mal überraschen durch das, was wir eigentlich nicht sehen können. Neugierig geworden? Klasse, so soll es sein.

Der Dieb von Bagdad
(The Thief of Bagdad)
mit Conrad Veidt, Sabu, John Justin, June Duprez, Rex Ingram, Miles Malleson, Mary Morris, Morton Selten, Bruce Winston u.a.
Regie: Tim Whelan, Ludwig Berger, Michael Powell (offiziell genannte)
Produktion: Alexander Korda, Zoltan Korda, William Cameron Menzies
Produktionsfirma: London Film Productions/Denham Studios
Drehbuch: Lajos Biro (offiziell genannt)
Laufzeit: 102 Minuten
Altersfreigabe: FSK 6.
Vertrieb: Sony Pictures Home Entertainment
Großbritannien 1940 

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Kommentare  

#1 Toni 2015-08-29 12:25
Sehr schöner Artikel.
Der "Dieb von Bagdad" in der 1940er Version war schon ein echt tolles Spektakel. Vor allen Sabu war damals mein Held. Nur schade, dass er schon mit 39 Jahren gestorben ist.

Buster Keaton - der Mann der niemals lachte, Chaplin oder auch Harold Lloyd waren ohne Ton teilweise besser als so mancher "Schenkelklopfer-Film" von heute. Bei "Väter der Klamotte" oder "Männer ohne Nerven" war Freitags um 18.20 Uhr die Straße Kinderfrei.
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#2 Larandil 2015-08-29 17:20
1978 gab's noch mal ein Remake mit einigen durchaus bekannten Schauspielern, das aber trotzdem ziemlich floppte. Kabir Bedi, der damals gerade als Sandokan in Deutschland bekannt geworden war, spielte den Prinzen, Roddy McDowall war der Dieb, Peter Ustinov gab den Kalifen.
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#3 Laurin 2015-08-29 19:36
@ Toni: Oh ja, dass waren noch Zeiten mit Buster Keaton oder Harold Lloyd an den Freitagen. Obwohl ich hier mal ehrlich sagen muss, dass ich mehr Auf Stan Laurel und Oliver Hardy (Dick & Doof) stand, wo schon einiges über Tonfilm lief.

@ Larandil: Die 1978er Version ist mir völlig durch die Lappen gegangen, da Google für weitere Recherchen meistens die 1940er Version ausspuckte und etwas weniger dann noch an Infos zur 1924er Version. Habe darüber hinaus selber nur die 1940er Version bei mir im Regal. Das es da ein Remake von 1978 gibt, wusste ich ehrlicher Weise gesagt bis zu deiner Info hier nicht einmal. :oops:
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