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Ein phantastischer Filmklassiker - Die schmutzige Endzeitvision

Ein phantastischer FilmklassikerFolge 26
Die schmutzige Endzeitvision

In dieser Reihe EIN PHANTASTISCHER FILMKLASSIKER werde ich ein wenig meine Schatzkammer in Sachen DVDs öffnen, in der sich neben mehr oder weniger aktuellen Filmen eben auch so manche Klassiker der Phantastik tummeln. Wir werden einen Streifzug unternehmen, in dem wir uns z.B. über Grusel, Science Fiction und Filmen im Grenzbereich der verschiedenen Genre bewegen werden. Dystopische Zukunftsdarstellungen sind darin längst ein fester Bestandteil.


Blade Runner (Blade Runner)Blade Runner (Blade Runner)
Eigentlich war der Film ein Flop, spielte er doch in den USA mit rund 26 Millionen Dollar nicht einmal die Produktionskosten wieder ein. Die Schuld hierfür wird auch gerne dem gleichzeitig im Kino angelaufenen SF-Film E.T. DER AUSSERIRDISCHE zugeschoben, der für Monate in den Kinos die Sparte Science Fiction besetzte. Kein wirklich guter Start also für einen späteren Kultfilm. Dass er dann doch noch zu einem Renner wurde, dürfte nicht unerheblich an einer mit der Zeit stark angewachsenen Schar von Fans in aller Welt in Verbindung stehen. Selbst bei den Kritikern galt er zunächst als zu lang und wohl auch zu langweilig. Das Ende wurde gerne auch als zu kitschig und völlig unpassend bemängelt.

Wirklich passen wollte diese albtraumhafte Zukunftsvision auch nicht in den bunten Zukunftsoptimismus, den man sich durch E.T. nunmehr zusammen gebastelt hatte. Einzig ein Schauspieler wurde am Anfang durch die Bank weg hoch gelobt für seine darstellerische Leistung, und das war durchaus nicht Harrison Ford gewesen. Den Rang lief ihm eher Rutger Hauer ab, der die Kritiker vollauf begeisterte.

Rund zehn Jahre später, mit dem Director's Cut wandelte sich die Meinung der Kritiker gewaltig, obwohl die einmal kritisierten Elemente des Films kaum wesentlich verändert wurden. Es gab sogar nicht wenige Kritiker die offen zugaben, mittlerweile ihre damalige Meinung völlig korrigiert zu haben.

Einen gewaltigen Einfluss...
...übte BLADE RUNNER indessen auf viele weitere Filme, Animes und Romane aus. Seien es z.B. Verfilmungen wie BRAZIL, TOTAL RECALL, DAS FÜNFTE ELEMENT oder die Fernsehserie MAX HEADROOM, um hier nur einige zu nennen. Oder im Bereich der Animes z.B. ARMITAGE III., BUBBLEGUM CRISIS oder GHOST IN THE SHELL. Im Bereich der Romane wirkten seine Einflüsse zum Beispiel tief hinein in das ebenfalls 1980 aufkommende Sub-Genre des Cyberpunk. Als direktes Remake kann man den südkoreanischen Film NATURAL CITY bezeichnen, der nicht nur die Optik sondern größtenteils auch die Handlung von BLADE RUNNER aufgreift. Das BLADE RUNNER auch mit inspiriert wurde durch die zum Teil recht düsteren Storys in den HEAVY METAL-COMICS, gilt hingegen längst als unstrittig.

SzenenfotoDie Unzufriedenheit der elektrischen Schafe:
Der Film selbst basiert dabei auf dem dystopischen Roman des US-Schriftstellers Philip K. Dick mit dem Originaltitel DO ANDROIDS DREAM OF ELECTRIC SHEEP? aus dem Jahre 1968. Der 1982 erschienene Film von Ridley Scott unterscheidet sich jedoch erheblich von der Vorlage. Trotzdem wird der Roman von Dick seitdem auch unter dem Titel BLADE RUNNER weiterhin verkauft. Philip K. Dick selbst mochte den Film anfänglich jedoch wegen mancher Unterschiede zu seinem Roman überhaupt nicht. Im Zentrum von Dicks Roman stand nämlich die dominierende Frage, was den Menschen eigentlich zum Menschen macht. Für Dick machte dabei nicht die Intelligenz sondern die Fähigkeit der Empathie den Unterschied zwischen Androiden und Menschen aus.

1975 wollte Hampton Fancher Dicks Roman TRÄUMEN ANDROIDEN VON ELEKTRISCHEN SCHAFEN? bereits verfilmen. Jedoch erst 1977 konnte Fanchers Freund Brian Kelly die Rechte für die Verfilmung von Dick abkaufen. Fancher entwickelte daraufhin den ersten Drehbuchentwurf, womit man Michael Deeley 1978 als Produzenten gewinnen konnte. Doch erst 1980 konnte man mit weiteren Drehbuchentwürfen Ridley Scott als Regisseur verpflichten, der gerade mit ALIEN (1979) einen beachtlichen Erfolg verbuchen konnte. Gemeinsam arbeiteten daraufhin Fancher und Scott an weiteren Entwürfen zum Film BLADE RUNNER. Der Titel wurde im übrigen dem Buch THE BLADERUNNER von Alan E. Nourse entliehen.

Für das Happy End wurde dann unbenutztes Filmmaterial aus der Stephen King Romanverfilmung SHINING von Stanley Kubrick benutzt (Luftaufnahmen der Wälder zu Beginn des Films SHINING mit Jack Nicholson). Das Happy End sieht bzw. sah vor, dass Rick Deckard mit der Replikantin Rachael aus der Megastadt fliehen kann und Rachaels Lebenszeit nicht wie bei den anderen Replikanten zeitlich eng begrenzt ist. Auch die Möglichkeit, dass Rick selbst ein Replikant sein könnte, wird dabei kurz angedeutet. Im Director's Cut bleibt jedoch völlig offen, ob ihre Flucht aus der Megastadt gelingt, bzw. ob Rachaels Lebenszeit nun begrenzt ist oder nicht. Gleiches gilt für den Final Cut (der Dezember 2007 als DVD/Blu-Ray auf dem deutschen Markt erschien) der mir vorliegt.

„Blade Runner behandelt eine Reihe der in Dicks Schriften wiederkehrenden Themen: die beständige Paranoia der Charaktere, die verachtende Machtausübung höherer Autoritäten, die Ersetzung der Wirklichkeit durch Fälschungen und Imitate, die sich selbst verstärkende Zunahme von Abfall und Müll.“

(Philip Strick / International Dictionary of Films and Filmmakers/Wikipedia)

SzenenfotoEine der Änderungen gegenüber dem Roman von Dick betraf z.B. das identische Aussehen von Rachael und Pris, was nur zu unnötigen Erklärungsversuchen geführt hätte und so den Film wiederum unnötig verlängert hätte. Der Roman spielt überdies im Jahre 1992 (erst in späteren Ausgaben des Romans wurde dann umdatiert auf das Jahr 2021) in der Zukunftsstadt San Francisco, während der Rest der Erde durch einen Atomkrieg kaum mehr bewohnbar scheint, weswegen ein Großteil der Erdbevölkerung auf den Mars umgesiedelt ist.

Philip K. Dick kritisierte den Film aufgrund der vielfachen Veränderungen bereits in der Entwicklungsphase. Seine höchst skeptische Einstellung zur Verfilmung seines Romans änderte Dick jedoch erst, nachdem er unter anderem auf Einladung von Ridley Scott einige Sequenzen gesehen hatte. Daraufhin änderte Dick seine Meinung völlig und äußerte sich fortan eher enthusiastisch über das laufende Filmprojekt. Laut einer Aussage von Paul Sammons lag der Grund für die Ablehnung von Dick hauptsächlich in der veränderten Darstellung der Replikanten (Androiden). Nun jedoch habe er seine Warnung vor der menschlichen Arroganz, entgegen seiner ursprünglichen Darstellungsweise im Buch, doch noch verwirklicht gesehen. Doch Dick lehnte es dann trotzdem ab, selbst für eine stolze Summe von rund 75.000 Dollar eine Neufassung seines Buches als „Buch zum Film“ zu schreiben. Philip K. Dick selbst verstarb dann jedoch nur wenige Monate vor der Kinopremiere des Films BLADE RUNNER.

„Futuristische Visionen paaren sich in Blade Runner mit Versatzstücken des Film Noir, die Verbindung von Endzeitphantasien mit nostalgischer Rückschau auf Stilepochen und Modeerscheinungen vergangener Jahrhunderte erinnert an Fritz Langs Metropolis (…) und verleiht dem Film sein charakteristisches Design.“

(Fabienne Will / Wikipedia)

Doch widmen wir uns nun langsam der Handlung des Films BLADE RUNNER und einer Zukunft, die nicht glorreich zu neuen Höhen weist, sondern eher den Endpunkt der menschlichen Zivilisation auf der Erde beinhaltet:

SzenenfotoMisstrauen, Paranoia, Macht und bioethische Fragen:
Los Angeles im Jahre 2019. Aus der städtischen Metropole ist längst ein überbevölkerter Moloch geworden. Ein Ort der Dekadenz und der allgegenwärtigen Konsumwerbung. Die Stadt ist düster, versinkt förmlich im Unrat, der von einem beständigen Dauerregen durchweicht wird.

In diesem Moloch gibt es nicht nur eine Sprache. Vielmehr ist sie mitunter aus einem Sammelsurium der verschiedensten Sprachfetzen zusammen gesetzt. Auch Tiere sind fasst völlig ausgestorben und längst durch täuschend echt wirkende, künstliche Replikationen ersetzt worden.  Solche Replikationen gibt es auch vom Menschen. Diese sind nicht nur physisch und geistig den Menschen überlegen, sondern auch von ihnen nur durch einen speziellen Test noch zu unterscheiden.

Ihre Aufgabe ist es, ferne Planeten für die Menschen zu erschließen, auf denen man den Menschen wiederum ein neues und besseres Leben verspricht. Um die hierfür benötigten Replikanten jedoch unter Kontrolle zu behalten, wurde ihnen eine künstliche Vergangenheit eingegeben und ihre Lebenszeit stark auf nur wenige Jahre begrenzt. Des weiteren ist es diesen Replikanten verboten, je einen Fuß auf die Erde zu setzen. Verstößt ein Replikant dagegen, wird dieser durch die Verhängte Todesstrafe sofort nach seiner Erkennung exekutiert. Eine Aufdeckung gelingt jedoch nur über einen Test, der bestimmte emotionale Reaktionen zu Tage fördert, die die Replikanten von den Menschen unterscheiden. Doch einigen Replikanten der sogenannten NEXSUS-6-Reihe gelingt es, ein Raumschiff zu kapern, deren Besatzung zu ermorden und in Richtung Erde zu fliehen. Ihr Ziel ist ein mehr an Lebenszeit und Freiheit.

Da sich die Replikanten bereits auf der Erde befinden, wird Rick Deckhard gegen seinen eigentlichen Willen von dem Polizisten Gaff abgeholt, damit er für die Polizei von Bryant reaktiviert werden kann. Rick ist ein sogenannter Blade Runner im Ruhestand und soll aufgrund seiner speziellen Ausbildung die geflohenen Replikanten aus dem Verkehr ziehen. Dies ist jedoch einfacher als gesagt, denn die Replikanten unter Führung von Roy sind für ihre Verfolger gleichsam eine tödliche Gefahr.

Rick beginnt seine Ermittlungen in der Tyrell-Corporation, die diese völlig menschlich wirkenden Replikationen erschaffen. Dort trifft er auch auf die hübsche Rachael, die bei einem Test durch Rick Deckhard auffällt, da sie selbst ein Replikant ist, dem man eine künstliche Erinnerung an die Vergangenheit implementiert hat. Selbst Fotos kann man in dieser Welt nicht trauen, denn auch diese werden zur Stützung der falschen Erinnerung angefertigt, bzw. für den Unkundigen täuschend echt verändert.

SzenenfotoRachael reagiert verstört auf die Aufdeckung ihrer gefälschten Erinnerungen durch Rick, da sie selbst davon ausging, ein richtiger Mensch zu sein. Rick selbst stellt indessen die Berechtigung seines Auftrages bald selbst in Zweifel, denn er und Rachael beginnen tiefere Gefühle füreinander zu entwickeln, wobei durch die Aufdeckung nun auch Rachael selbst auf der Todesliste der allgegenwärtigen Polizei auftaucht.

Die erste flüchtige Replikantin mit Namen Zhora, die in einer erotischen Bar getarnt als Schlangentänzerin auftritt, kann Rick auf der Flucht erschießen. Doch dabei wird er gleichsam von dem Replikanten Leon beobachtet.

Inzwischen gelingt es indessen der Replikantin Pris den kranken und naiven Genetik-Designer J.F. Sebastian zu umgarnen, der Roy nunmehr in das Gebäude der Tyrell-Corporation einschleust. Hier, direkt bei seinem Schöpfer Tyrell verlangt Roy die Aufhebung der zeitlich begrenzten Lebensdauer, die laut Tyrell auf nur vier Jahre festgesetzt ist. Doch Tyrell offenbart ihm, dass nachträglich diese Festsetzung der Lebensdauer nicht mehr rückgängig gemacht werden kann, ohne dabei den Replikanten zu töten, worauf Roy „seinen Schöpfer“ Tyrell ermordet.

Rick selbst wird vom Replikanten Leon angegriffen und verliert dabei fasst sein Leben, doch Rachael kann den Replikanten gerade noch mit Ricks im Kampf verlorenen Waffe erschießen. Später macht er sich auf um Sebastian aufzusuchen, der jedoch nicht mehr in seiner Wohnung ist (Roy hatte auch ihn getötet). Doch hier trifft er auf Pris, die sich mit ihm einen halsbrecherischen Zweikampf liefert, bis Rick auch sie mit zwei Schüssen endlich niederstrecken kann. Doch nur wenige Momente darnach trifft Roy ebenfalls wieder in der Wohnung ein.

Es kommt zu einem dramatischen Zweikampf zwischen Rick und dem körperlich überlegenen Roy, wobei letzterer daraus ein regelrechtes Katz-und Maus-Spiel macht und Rick dabei verhöhnt. Doch trotz seiner Verletzung (Roy bricht ihm zwei Finger) gelingt es Rick durch ein Fenster zu fliehen und versucht so im strömenden Regen auf das Dach zu gelangen. Indessen bemerkt Roy das seine Lebenszeit sich nun dem unerbittlichen Ende zuneigt. Als Rick sich mit letzter Kraft an einen Dachvorsprung klammert und abzurutschen droht, ist es Roy, der ihn in einem letzten Akt der Humanität das Leben rettet, bevor seine Lebenszeit völlig erlischt.

Am Ende ist es dann Rick selbst, der mit Rachael versucht, aus der Stadt zu fliehen.

SzenenfotoMeine Filmkritik:
Der Film BLADE RUNNER wurde meines Erachtens schon damals unberechtigter Weise zuerst geschmäht. Zumal er auch keinen Vergleich zum damals gleichsam gestarteten SF-Film E.T. DER AUSSERIRDISCHE darstellt, sieht man einmal vom Genre ab. E.T. ist eher ein Jugend- bis Familienfilm ohne nennenswert tiefer gehende Aussagen innerhalb seiner Handlung. Daher konnte BLADE RUNNER ab 1982 dann doch einige Preise abräumen, darunter 1983 den BAFTA  und den Hugo Award, bis er schließlich 1993 in das NATIONAL FILM REGISTRY aufgenommen wurde.

K.J. Jeter, der auch gut befreundet war mit Philip K. Dick, hat zudem drei Fortsetzungen geschrieben, wobei die Rechteinhaber des Films ihm ebenfalls erlaubten, den Titel BLADE RUNNER hierfür zu nutzen. Dies sind die Romane:

  • Blade Runner 2.: The Edge of Human (1995)
  • Blade Runner 3.: Replicant Night (1996)
  • Blade Runner 4.: Eye and Talon (2000)

Der Film selbst ist irgendwie die filmische Urmutter einer verdreckten, dekadenten und im Endstadium begriffenen menschlichen Zukunft, die uns wohl eher zu blühen scheint, als jede Zukunftsvision mit chromblitzenden Raumschiffen und blank geputzten Traumstädten. Der Action-Bereich ist zwar wirklich überschaubar und mit leichter Kost hat der Film BLADE RUNNER wirklich nichts zu tun, doch das tut der Spannung keinen Abbruch. Irgendwie nahm man auch Harrison Ford damals für Übel, dass er hier nicht den strahlenden Draufgänger mimte, den er in STAR WARS von 1977 erstmalig abgeliefert hatte und den er 1981 dann mit INDIANER JONES gleich nochmals erfolgreich auflegte. Dem zum Trotze nahm ich ihm die Rolle des Rick Deckhard trotzdem schon damals ab und fand, dass ihm auch andere Rollen durchaus gut stehen, in denen er nicht gerade mit losem Mundwerk schon die Hälfte seiner Gegner umlegte.

Für mich ist BLADE RUNNER daher einer der wohl eher zeitlosen Darbietungen im Bereich der Science Fiction geblieben, bei der man eigentlich auch mal über eine (gute) Fortsetzung im Kino reden könnte. Ein Remake (das Lieblingskind in Hollywood) sollte man sich aber möglichst für die Zukunft sparen, man weiß ja nie was für halbseidene Gedankengänge bei den Filmschaffenden in den USA so durch die Hirnwindungen fließen. In eine gut sortierte Sammlung phantastischer Filmklassiker gehört meiner Meinung nach der Film BLADE RUNNER allerdings mit Sicherheit hinein.

Ausblick:
Heute müsst ihr mal nicht raten, denn es geht nochmals in Richtung PLANET DER AFFEN mit einem Kurzeinblick in die weiteren vier Folgefilme der Reihe und einer weiteren geballten Ladung an Hintergrundinformationen besonders zum ersten Film.

Dafür geht es aber in der Folge 28. auf hohe See in einem Schwarzweiß-Klassiker. Der Urlaub zum Jahreswechsel dürfte sich ja dann weitest gehend bei allen erledigt haben (schön war die Zeit), also verlassen wir mal die hektischen Zukunftsstädte. Schließlich bin ja auch ich nach mindestens den ersten acht Stunden Arbeit schon wieder reif für die Inseln. Ach ja, und da ja schon Silvester vorbei ist, wünsche ich euch noch nachträglich einen guten Start ins neue Jahr 2016 und hoffe, dass ihr nach der Partynacht genug Aspirin im Hause hattet.

Ach, ihr wollt noch einen Hinweis auf Folge 28.? Also ehrlich, knüpft doch mal ein paar Querverbindungen zwischen den gerade getätigten Aussagen, dann dürftet ihr zumindest dahinter kommen, welchen Klassiker ich euch da aus meinem Filmarchiv ausgrabe. Vielleicht gibt es aber auch noch einen kleinen Hinweis am Ende der Folge 27., versprochen.
Blade Runner (Blade Runner)
Blade Runner
(Blade Runner
mit Harrison Ford, Rudger Hauer, Sean Young, Daryl Hannah, Edward James Olmos, Joanna Cassidy, Joe Turkel, James Hong, M. Emmet Walsh, William Sanderson, Brion James, Morgan Paull, Hy Pyke u.a.
Regie: Ridley Scott
Drehbuch: Hampton Fancher, David Webb Peoples
Genre: Science Fiction
Laufzeit: 113 Minuten
DVD/FSK: 16 Jahre
Version: Final Cut
Vertrieb: Warner Bros. Home Video Germany
USA/England/Hongkong 1982

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Kommentare  

#16 Andreas Decker 2016-01-06 16:07
Ich kann diesen lockeren Umgang mit innerer Handlungslogik und die wachsende Akzeptanz auch nicht verstehen. Das sieht man ja gerade in amerikanischen Produktionen immer öfter. Und jedes Mal, wenn ich Romankritiken lese, bei denen es den Leser "zu kompliziert" ist oder eine sorgfältigere Entwicklung der Handlung, die früher ganz normal war, als langweilig abgestraft wird, weiß ich genau, wo das herkommt.

Und dieses "Egal"-Gefühl haben ja auch schon viele Autoren verinnerlicht. Ist auch verständlich. Wozu sich die Mühe machen, auf innere Logik und Glaubwürdigkeit zu achten, wenn es eher kontraproduktiv ist?

Ich sehe auch gern mal Krawumm. Und ich habe auch kein Problem damit, wenn der Böse oder der Held mal eben aus dem zweiten Stock springt, ohne sich auch nur den Fuß zu verstauchen. So funktioniert die Welt zwar nicht, aber egal.

Doch es gibt Grenzen. Stephen King hat das mal sehr schön auf den Punkt gebracht in seinem Roman Misery(Sie), wo sich Annie Wilkes über die simple Auflösung ihres gefangenen Schreibers beschwert. So nach dem Motto: Das glaub ich nicht. Ist viel Wahres dran.

Lucas' größter Geniestreich dürfte gewesen sein, dem Studio damals die Rechte fürs Merchandising abgeschwatzt zu haben, weil damit keiner was anfangen wollte oder konnte. Das hat die Kasse noch mehr klingeln lassen als die Filme ;-)
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#17 Laurin 2016-01-06 17:03
Ich weiß was ihr beide meint, Des Romero und Andreas Decker. Doch die Kinos brauchen Umsatz, die Filmindustrie braucht Umsatz und die Zuschauer stimmen da mit dem Kauf der Kinokarte ab, was sie sehen wollen und was nicht. Kino ist aber auch nicht mehr so billig wie in unserer Jugend, da ist man schnell einen Batzen Geld los mit allem Drum und Dran. Nehmen wir nun mal dein Beispiel, Des, mit der Enterprise die sich unter Wasser versteckt. Klar, dem Fan fällt das auf, der wird dies nicht logisch finden und es ist der Fan, der wenn, seine Filmreihe logisch bis ins kleinste Detail sehen möchte. Nur, wenn nur Fans in einen STAR TREK-Film gehen würden, wäre der Spaß schnell am Ende weil sich der Film mangels großer Zuschauerzahlen nicht rentiert. Denn die Masse entsteht nicht durch die Fans. Der Durchschnittszuschauer indessen mag SF-Filme, hat mal einige Folgen von STAR TREK (oder Folgeserien) im Fernsehen gesehen und will Spaß, Spannung und ca. zwei Stunden in eine Phantasiewelt abtauchen. Der sucht keine Logikfehler und den kotzt die Szene eben nicht an. Aber es ist eben der Durchschnittszuschauer der die wirkliche Masse stellt und bleibt der Weg, gehen für STAR TREK die Lichter aus. Und den Durchschnittszuschauer interessieren auch die Kritiken der Fans nicht. Hätte Abrams einen STAR TREK im Stil der alten Kinofilme oder den Fernsehserien produziert, hätten ihn die Fans gelobt, der Durchschnittszuschauer würde aber bei einer Fortsetzung im Kino kein zweites mal reinschauen. Nicht umsonst war irgendwann Schluss mit den Serienablegern, denn spätestens die letzte wollte doch nur noch eine geringe Zahl sehen (und selbst für mich hatte sich dieser Stil langsam ausgenudelt, weshalb ich den letzten Serienableger (Enterprise) nur noch antestete. Der Unterschied liegt also zwischen Fan und einfachen Zuschauer. Auch versucht Abrams die Zuschauer nicht für dumm zu verkaufen, genauso wie der Zuschauer nicht dumm ist, nur weil ihm diese Logikfehler nicht interessieren. Auch hier ist es ein Geben und ein Nehmen. Es gibt da auch andere Beispiele von Kinofilmen der letzten Jahre, in denen man jede Menge Spezialeffekte rein packte, wo "Krawumm" ordentlich vertreten war und alles gleich auch noch mit 3D, trotzdem floppten sie in den Kinos extrem. Das liegt nicht daran, weil die Masse der eventuell jüngeren Zuschauer gerade einen lichten Moment hatten, sondern schlicht daran, weil man an den Interessen (Inhalt, Story, Genre usw. an den Zuschauern (auch den jüngeren) schlicht vorbei produziert hatte. Gerade jüngere Zuschauer wollen, wenn sie denn schon viel Geld für einen Kinobesuch ausgeben (die Freundin will ja auch eingeladen werden und was trinken und knabbern ;-) ) ca. zwei Stunden Spaß und Spannung. Alles andere können sie unter Umständen billiger bekommen. Das hat dann nichts damit zu tun, dass die jetzige Zielgruppe dümmer ist, sondern sie setzen hier ihre Prioritäten und die mögen sich grundsätzlich sogar von denen eines Fans gewaltig unterscheiden. Natürlich sehe ich mir auch heute noch Sachen an, die mir mit zehn bis zum (sagen wir mal) sechzehnten Lebensjahr schon gefallen haben, aber ich weiß auch, dass ich damit die heutige Jugend nicht in einen Freudenrausch versetzen kann, wenn ich es ihnen vorsetzen würde. Das war schon nicht anders früher bei den Filmen die ich gerne sah und mit denen mein Vater quasi per Kino aufgewachsen ist. Und wenn dann hier z.B. von "eine Menge stumpfsinnigen Krawall produzieren" geschrieben wird, fällt mir meine Jugend wieder ein, denn solche Argumente brachte mein Vater auch früher schon in schöner Regelmäßigkeit, als ich noch zur Zielgruppe gehörte. Es würde schon helfen, die beengende Fan-Brille etwas abzusetzen um auch Spaß an einem Film zu bekommen, in dem die Enterprise sich mal unter Wasser versteckt. Logik hin oder her (gleiches gilt auch für Bücher/Heftromane usw.).
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#18 Des Romero 2016-01-06 21:52
Fangen wir mal ganz am Schluss an:

Zitat:
Es würde schon helfen, die beengende Fan-Brille etwas abzusetzen um auch Spaß an einem Film zu bekommen, in dem die Enterprise sich mal unter Wasser versteckt. Logik hin oder her (gleiches gilt auch für Bücher/Heftromane usw.).
Sorry, da ist nicht meine "Fan-Brille" beengend, sondern das Korsett, das Gene Roddenberry geschnürt hat. Und das hat Abrams typischerweise konsequent ignoriert. Man kann nicht 50 Jahre Star Trek beiseite lassen, weil Abrams das so will.

Weiter geht's:

Zitat:
Doch die Kinos brauchen Umsatz, die Filmindustrie braucht Umsatz (...)
Das heißt, wir produzieren für Unsummen Schwachsinn, damit Gewerbezweige überleben, die kein Mensch braucht? Würde das Geld in soziale Einrichtungen gesteckt, wäre der Effekt bedeutend größer (der war fies, gell?)

Zitat:
Nur, wenn nur Fans in einen STAR TREK-Film gehen würden, wäre der Spaß schnell am Ende weil sich der Film mangels großer Zuschauerzahlen nicht rentiert.
Immerhin besser, als Bullshit zu produzieren.

Zitat:
Aber es ist eben der Durchschnittszuschauer der die wirkliche Masse stellt und bleibt der Weg, gehen für STAR TREK die Lichter aus.
Sollen sie glücklich werden mit ihrem Film. Wären Star Trek die Lichter ausgegangen, wäre es zumindest ein würdiger Abschluss gewesen.

Zitat:
Hätte Abrams einen STAR TREK im Stil der alten Kinofilme oder den Fernsehserien produziert, hätten ihn die Fans gelobt, (...)
Ich denke, Abrams fehlt die Qualifikation, einen Star Trek im alten Stil zu produzieren.

Zitat:
Auch versucht Abrams die Zuschauer nicht für dumm zu verkaufen, genauso wie der Zuschauer nicht dumm ist, (...)
Zwei Irrtümer in einem Satz. Holla, die Waldfee!

Zitat:
(...) nur weil ihn diese Logikfehler nicht interessieren.
Streitfrage: Ist es tatsächlich das Interesse oder die mangelnde Kenntnis?

Zitat:
Es gibt da auch andere Beispiele von Kinofilmen der letzten Jahre, in denen man jede Menge Spezialeffekte rein packte, wo "Krawumm" ordentlich vertreten war und alles gleich auch noch mit 3D, trotzdem floppten sie in den Kinos extrem. Das liegt nicht daran, weil die Masse der eventuell jüngeren Zuschauer gerade einen lichten Moment hatte, sondern schlicht daran, weil man an den Interessen (Inhalt, Story, Genre usw. an den Zuschauern (auch den jüngeren) schlicht vorbei produziert hatte.
Zustimmung! Siehe FANTASTIC FOUR. Vielleicht gab's aber auch eine Handlung. Schwer zu sagen.

Zitat:
Gerade jüngere Zuschauer wollen, wenn sie denn schon viel Geld für einen Kinobesuch ausgeben (die Freundin will ja auch eingeladen werden und was trinken und knabbern ;-) ) ca. zwei Stunden Spaß und Spannung.
Transformers läuft sogar länger. Da gibt's richtig viel fürs Geld!

Zitat:
Das hat dann nichts damit zu tun, dass die jetzige Zielgruppe dümmer ist, sondern sie setzen hier ihre Prioritäten und die mögen sich grundsätzlich sogar von denen eines Fans gewaltig unterscheiden.
Wie Du ja selbst bereits zu Anfang Deines Posts geschrieben hast. Wobei Andreas und ich nie etwas von "dümmer" geschrieben haben. Es ging eher in Richtung "undifferenziert".

Zitat:
Natürlich sehe ich mir auch heute noch Sachen an, die mir mit zehn bis zum (sagen wir mal) sechzehnten Lebensjahr schon gefallen haben, aber ich weiß auch, dass ich damit die heutige Jugend nicht in einen Freudenrausch versetzen kann, (...)
Eigentlich traurig, dass man heutzutage Filme wie "Cincinnati Kid" niemandem mehr zutrauen kann.

Zitat:
Und wenn Andreas hier z.B. von "eine Menge stumpfsinnigen Krawal produzieren" schreiben sehe, fällt mir meine Jugend wieder ein, denn solche Argumente brachte mein Vater auch früher schon in schöner regelmäßig, als ich zur Zielgruppe gehörte.
Kann ich nachvollziehen. Doch heute hat die Bezeichnung "stumpfsinniger Krawall" eine damals unerreichte Berechtigung.
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#19 Mainstream 2016-01-06 22:59
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Also ich verstehe den Krawall nicht, Des Romero.

Es gibt noch Filme wie CINCINNATI KID, da darf man sich nicht einfach bei den Blockbustern umschauen. CINCINNATI KID war auch nur ein Film, wo sich der Erfolg erst einstellte.

Immer wieder höre ich das Gejammer, Abrams könnte kein STAR TREK machen. Ich bin Star Trek Fan, und ich wiederhole mich ständig, die Filme sind richtig gut. Ich könnte Dir erklären warum, aber ich möchte exakt von Dir wissen, was den richtiges STAR TREK wäre. Was ist das STAR TREK im alten Stil? Und mir vorhalten lassen zu müssen, man hat mich für dumm verkauft, finde ich jetzt nicht ganz die Feine. Man hat Roddenberry nach dem Desaster von MOTION PICTURE die Führung entzogen, und heraus kam ZORN DES KHAN. Also, Du bist dran.

Du behauptest es werden Unsummen für Schwachsinn ausgegeben, damit Leute einen Job haben den keiner braucht. Warum nur, sehen das Millionen von Zuschauern anders? Wäre es nicht im Interesse der Gesundheit bei so etwas mit McDonalds anzufangen?

Dann würde mich einmal interessieren, und das nicht provokant, was man unter "stumpfsinnigen Krawall" versteht. Das MARVEL CINEMATIC UNIVERSE kann es nicht sein. THE WALK auch nicht. DER MARSIANER vielleicht? Nö, oder? TERMINATOR GENYSIS, da haben wir einen. Solche Filme werden kassentechnisch auch abgestraft, wo ist also das Problem.
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#20 Mainstream 2016-01-06 23:12
-
Kleiner Nachtrag: Eigentlich ist Kommentar 17 nichts mehr hinzu zu fügen. Nagel auf den Kopf.

Nur die Einwende, dass das Publikum kein 3D will, sondern aufgezwungen wird. Das muss man ganz klar unterscheiden. Ein Kino hier wollte EPISODE 7 hier auch im normalen Format anbieten, wie der Film ja auch konzipiert war. Dann wurde ihnen eine Woche vor Start die Lizenz für 2D entzogen. Es geht nur um die Titel. Erfolgreichster Film am Geburtstagswochenende von Lurchy, erfolgreichster Start von einem Film der bei einer Sonnenfinsternis anlief, usw.
Ein kleines Beispiel anhand von amerikanischen Zahlen, bezogen auch nur auf den amerikanischen Markt.

TITANIC 1997: Einspielergebnis 658 Millionen Dollar, durchschnittlicher Eintrittspreis 4 Dollar 69 - macht 140 300 000 Zuschauer

AVATAR 2009: Einspielergebnis 760 Millionen Dollar, durchschnittlicher Eintrittspreis 7 Dollar 89 - macht 96 300 000 Zuschauer

EPIDSODE 7 2015: Einspielergebnis 750 Millionen Dollar, durchschnittlicher Eintrittspreis 8 Dollar 61 - macht 87 00 000 Zuschauer

Und bei AVATAR oder EPISODE 7 sind noch nicht einmal die 3D-Zuschläge eingerechnet, was die Zuschauerzahlen noch weiter drücken würde.
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#21 Des Romero 2016-01-07 00:08
Hi, Mainstream!

Zitat:
Immer wieder höre ich das Gejammer, Abrams könnte kein STAR TREK machen. Ich bin Star Trek Fan, und ich wiederhole mich ständig, die Filme sind richtig gut.
Deine Meinung sei Dir gegönnt.

Zitat:
Es gibt noch Filme wie CINCINNATI KID, da darf man sich nicht einfach bei den Blockbustern umschauen.
Aber solche Filme bringen wenig Geld, und nur darum geht es den großen Studios. Ich bin dankbar, dass Christopher Nolan INCEPTION realisieren durfte. Aber auch nur unter der Bedingung, BATMAN fortzusetzen.

Zitat:
Ich könnte Dir erklären warum, aber ich möchte exakt von Dir wissen, was denn richtiges STAR TREK wäre. Was ist das STAR TREK im alten Stil?
Star Trek ist Philosophie, Menschlichkeit, Auseinandersetzung mit dem Leben – aber keine Action-Orgie. J. J. Abrams hat da offensichtlich etwas missverstanden.

Zitat:
Du behauptest, es werden Unsummen für Schwachsinn ausgegeben, damit Leute einen Job haben, den keiner braucht. Warum nur sehen das Millionen von Zuschauern anders?
Weil sie das Problem offensichtlich nicht erkannt haben.

Zitat:
Wäre es nicht im Interesse der Gesundheit, bei so etwas mit McDonalds anzufangen?
Sicher! Aber wenn die Leute es mögen ...

Zitat:
Dann würde mich einmal interessieren, und das nicht provokant, was man unter "stumpfsinnigem Krawall" versteht. Das MARVEL CINEMATIC UNIVERSE kann es nicht sein. THE WALK auch nicht. DER MARSIANER vielleicht? Nö, oder? TERMINATOR GENYSIS, da haben wir einen. Solche Filme werden kassentechnisch auch abgestraft, wo ist also das Problem.
Findest Du 440 Millionen Dollar Einspielergebnis eine "kassentechnische Abstrafung" für Terminator 5 bei einem Budget von 155 Millionen Dollar? Da sind die Einnahmen für DVD noch nicht eingerechnet. Wurde Deiner Meinung nach "Hobbit 3" mit knapp 1 Milliarde US-Dollar Einspielergebnis auch abgestraft für billigen Klamauk und Tolkien-Vergewaltigung? Oder Transformers 1-4 mit über 4 Milliarden Dollar für allgemeine Volksverblödung? Was ist mit Star Wars VII mit gegenwärtig 1,5 Milliarden Einspielsumme im Bereich unkreativste Nacherzählung?

Was Deinen Post #20 angeht: Einspielergebnisse spiegeln nicht die Qualität eines Films wider. Wobei ich bei TITANIC und AVATAR auf Seiten des Mainstreams bin, Mainstream. ;-) Inflationsbereinigt dürfte AVATAR die Parodie STAR WARS VII um Längen schlagen.
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#22 Mainstream 2016-01-07 00:46
-
Des Romero, ich muss leider sagen, dass Du nichts
verstanden hast, von dem was ich sagte.

Aber ich weiß jetzt worauf es dir in dieser Dsikussion
angkommt. Und da möchte ich an dieser Stelle nicht
mehr mitspielen. Wir haben unsere Meinungen
ausgetauscht, und jetzt ist gut. Schönes 2016.
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#23 Laurin 2016-01-07 15:31
Also, ich glaube mal, du hast schon verstanden was ich meinte, Des. Aber an dem Punkt weiter zu diskutieren ist wie das streiten um des Kaisers Bart.
Aber das STAR TREK auch eine Marke ist, aus der man Kapital schlagen will, dürfte dir auch durchaus bekannt sein. Da erledigt sich das mit dem Korsett von Roddenberry schon fast von selbst. Wem da die neuen Filme nicht gefallen, der muss den "würdigen Abschluss" eben für sich selbst irgendwo setzen und gut ist. Ansonsten hat sich dieses Thema für mich hier auch erledigt, zumal ich es in diesem Punkt genauso wie Mainstream (Kommentar #19) sehe. Da würde es also nix bringen weiter zu diskutieren mit der Gewissheit, dabei doch nie auf einen grünen Zweig zu kommen.
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#24 Des Romero 2016-01-08 09:25
Mainstream
Zitat:
Des Romero, ich muss leider sagen, dass Du nichts verstanden hast, von dem was ich sagte.
Dann hast Du Dich missverständlich ausgedrückt! Zumindest aber wäre es nett, mich darauf hinzuweisen, WAS ich nicht verstanden habe.
Dennoch: Dir auch ein angenehmes neues Jahr.

Laurin
Zitat:
Aber das STAR TREK auch eine Marke ist, aus der man Kapital schlagen will, dürfte dir auch durchaus bekannt sein. Da erledigt sich das mit dem Korsett von Roddenberry schon fast von selbst.
Da ist mir jetzt wirklich nicht klar, wieso vom Kinobesucher das Franchise so vehement verteidigt wird, als ob er selbst daran verdienen würde. Die Begründung in diesem Fall, Roddenberry zu ignorieren, um Kasse zu machen, kommt daher wie ein Schildbürgerstreich. Geld hat sicher auch eine Rolle gespielt, als man aus Sherlock Holmes einen fäusteschwingenden Rüpel gemacht hat. Sei's drum!

Aber gut. Letztlich diskutieren wir über die Wahrnehmung eines Films. Und wenn dem einen erst gar nicht auffällt, was dem anderen unmittelbar aufstößt, haben wir keine fruchtbare Grundlage. Bei aller Subjektivität muss man jedoch objektiv festhalten, dass sich in unseren Beispielfilm Fehler eingeschlichen haben. Der Geschmack hingegen entscheidet darüber, ob und inwieweit diese Fehler gravierenden Charakter besitzen.
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