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Ein phantastischer Filmklassiker - Von Aliens, vergeblichem Widerstand und Viren

Ein phantastischer FilmklassikerFolge 33
Von Aliens, vergeblichem Widerstand und Viren

In dieser Reihe EIN PHANTASTISCHER FILMKLASSIKER werde ich ein wenig meine Schatzkammer in Sachen DVDs öffnen, in der sich neben mehr oder weniger aktuellen Filmen eben auch so manche Klassiker der Phantastik tummeln. Wir werden einen Streifzug unternehmen, in dem wir uns z.B. über Grusel, Science Fiction und Filmen im Grenzbereich der verschiedenen Genre bewegen werden. Die Hoffnung auf höhere Lebensformen kann da allemal gefährlich werden.


Kampf der Welten (The War of the Worlds)Kampf der Welten (The War of the Worlds)
Der Mensch ist nicht gerne alleine (warum eigentlich? So muss man sich auch nicht ärgern). Das gilt in seinem direkten Umfeld ebenso wie im universellen Sinne. Nicht umsonst sucht man die Weiten des Weltraumes nach möglichen „zweiten Erden“ ab und horcht in die Unendlichkeit unserer doch irgendwie endlichen Galaxis, die man gerne auch mal Milchstraße nennt (also bitte nicht verwechseln mit der Milchschnitte).

Das mit dem „ärgern“ oben in Klammern gesetzt, meine ich dabei durchaus sehr ernst, denn man stelle sich mal vor, wir würden wirklich in Kontakt mit einer weiter bzw. höher entwickelten Spezies treten. Der Ärger wäre vorprogrammiert und für die Gattung Mensch dürften die weiteren Verläufe nicht unbedingt glücklich verlaufen.

Überall dort nämlich, wo eine Spezies auf eine höhere Spezies getroffen ist, war das Ende der erstgenannten faktisch schon besiegelt. Fragt den Neandertaler, von dem wir sogar noch ein paar genetische Grundlagen in uns tragen, der kann da ein Lied von singen. Der hat sich schließlich auch nicht unbedingt darüber gefreut, dass er von einer anderen menschlichen Spezies Stück für Stück verdrängt wurde, bis das es ihn nur noch als Knochenfunde gab.

Und da müssen sich die Aliens nicht einmal aufführen wie die ausbeuterische Axt im Walde, wie es die Rasse aus Ausbeutern von Rohstoffen es im Film INDEPENDENCE DAY getan haben. Und unsere Marsbewohner im Film KAMPF DER WELTEN dürften da irgendwie vom gleichen Schlage sein. Die Frage steht aber hier auch im Raum, wie weit dies Marsbewohner intelligenter sein sollten als wir? Bei den Fehlern die diese Aliens bei der Invasion auf die Erde verbraten, dürften sie nicht viel höher als die Menschheit selbst entwickelt sein. Denn erst einmal steht bei einer Invasion doch die Frage im Raum, kann ich auf dieser neuen Welt überhaupt leben?

Darüber haben sich diese Aliens wohl Null Gedanken gemacht, sonst hätten sie sich um die Frage nach möglichen Viren und Bakterien einen Kopf machen müssen. Als Entsorgungsfachkraft habe ich z.B. auch gelernt, dass man seinen Schädel nicht in jede Tonne steckt, ohne im geringsten zu wissen, was für einen Inhalt sie birgt. Solch ein Leichtsinn kann nämlich recht flott dazu führen, dass man seine Dreizimmerwohnung schnell gegen eine kleine Urne eintauschen kann, denn manche Sorten von Säuren sind nicht gerade des Menschen Freund.

SzenenfotoBei unseren Marsianern war da dann doch wohl das dreigeteilte Auge größer als der Magen. Man komme mir jetzt aber nicht mit der Fortsetzung in Serie von Paramount Pictures, in der sich die Leichen der Aliens plötzlich regenerieren. Die Idee zu der Fernsehserie, produziert von 1988 bis 1990 ist zwar ganz niedlich, hat aber mit dem Roman und dem Film von 1953 nicht wirklich viel zu tun. Vielmehr blieben in der Fernsehserie KRIEG DER WELTEN nicht viele Möglichkeiten, um aufbauend auf eine bereits vorhandene Handlung, den Faden einfach weiter spinnen zu können.

Der Film KAMPF DER WELTEN ist auch bereits in einem Remake wieder auferstanden, wobei man hier sich stärker an die dreibeinigen Kampfmaschinen aus dem Roman von H.G. Wells orientiert hatte. Der Film mit ebenfalls dem Titel KRIEG DER WELTEN wurde im Jahre 2005 von Steven Spielberg verbrochen, in dem Tom Cruise die Hauptrolle übernahm. Das Remake an sich ist auch wirklich nicht übel in der Umsetzung, hätte Spielberg nicht so starke Akzente auf das mit der Zeit nervige Verhalten der Kinder gelegt. Auch wirkt die Handlung an sich etwas gehetzt. Dafür hatten Ann Robinson und Gene Barry aus der Verfilmung von 1953 hier eine winzige Nebenrolle. Sich Spielbergs Version jedoch ins eigene Filmarchiv zu stellen, kommt dem Spruch, Perlen vor die Säue zu werfen, recht nahe. Schließlich wird dieser Film in schöner Regelmäßigkeit immer wieder im Fernsehen wiederholt.

Auch sonst sollte man nun nicht meinen, dass KAMPF DER WELTEN unter der Regie von Byron Haskin sich sehr eng an den Roman von H.G. Wells aus dem Jahre 1898 gehalten hätte. Da lag ihm das Hörspiel von 1938 von Orson Welles inszeniert doch um Längen näher. H.G. Wells hätte Haskin auch wohl seinen Roman um die Ohren gehauen, wenn er ihn zu fassen bekommen hätte. Haskin baute nämlich in den Film KAMPF DER WELTEN einige unübersehbare religiöse Anspielungen ein, die H.G. Wells als überzeugter Atheist und religionskritischer Mensch ihm wohl für Übel genommen hätte.

Und Orson Welles, was hatte der mit dem Film KAMPF DER WELTEN zu tun? Nun, darauf kommen wir später, zumal zum letzten „Ausblick“ in meiner Reihe DER PHANTASTISCHE FILMKLASSIKER gleich dessen Name mit genannt wurde. Doch kommen wir erst einmal zum Inhalt des Films KAMPF DER WELTEN von 1953:

SzenenfotoWenn böse Nachbarn zu Besuch kommen:
In der nähe einer Kleinstadt in den 1950er Jahren beobachten die Menschen plötzlich wie ein meteorähnliches Objekt in der Nähe nieder gehen. Anwohner, Polizei und Feuerwehr nähern sich dem glühenden Gesteinsbrocken und machen sich sogleich Gedanken, wie sie daraus Kapital schlagen können. Nur der Physiker Clayton Forrester, der gerade in der Gegend Urlaub macht, zweifelt daran, dass es sich hier um einen Meteor handelt.

Dafür jedoch macht er die nette Bekanntschaft mit der hübschen Sylvia van Buren, was ihn darüber hinweg tröstet, dass er den Gesteinsbrocken erst dann untersuchen kann, wenn er abgekühlt ist. Die zurück gelassene Brandwache macht jedoch nach einiger Zeit die Bekanntschaft mit dem Innenleben des angeblichen Meteoriten. Denn in diesem steckt ein ausserirdisches Raumschiff und deren Insassen gehören nicht gerade zu menschenfreundlichen Sorte.

Auch Forrester entgeht später nur um Haaresbreite den tödlichen Strahlen, die von ihren Opfern nur noch verbrannte Asche übrig lassen. Schnell ist man sich anhand der Planetenkonstellation sicher, dass dieses UFO nur vom Mars kommen kann. Tatsächlich rasen nunmehr immer mehr dieser seltsamen Gebilde auf die Erde zu und setzen weitere UFOs vom Mars frei, die sofort zum Angriff auf die Menschheit über gehen. Selbst das herannahende Militär ist nicht in der Lage, die Marsbewohner aufzuhalten. Die schwebenden Raumschiffe werden von Kraftfeldern geschützt, die keine konventionelle Waffe durchdringen kann. Bald bricht aufgrund des brutalen Vorgehens der Aliens überall auf der Welt Panik und Chaos aus. Nun bleibt den Menschen nur noch eine Hoffnung – die Atombombe. Doch auch damit sind diese Raumschiffe nicht klein zu kriegen.

SzenenfotoPhysiker Forrester verzweifelt fasst auf der Suche nach einer Möglichkeit, den Wesen vom Mars Paroli bieten zu können. Die Angriffe der Wesen und seine Sorge um Sylvia machen die Sache auch nicht einfacher. Zu allem Unglück sind es dann auch noch die Menschen selbst, die in ihrer Panik Forrester und den anderen Wissenschaftlern ihre Arbeit völlig unmöglich machen. Das Wissen darum, wie die Wesen unsere Welt sehen und das sie nur wenige weiße Blutkörperchen besitzen, womit ihre Widerstandskraft erheblich eingeschränkt ist, mag zwar interessant für die Wissenschaft sein, hilft jedoch nicht wirklich dabei, diese Wesen vom Mars bei ihrem Vernichtungskrieg gegen die Menschheit aufzuhalten. Selbst für die Entwicklung einer biologischen Waffe gegen die Aliens bleibt den Wissenschaftlern keine Zeit mehr.

Als die Hoffnung fasst begraben scheint und man schon dem Ende der Menschheit entgegen blickt, stürzen die Raumschiffe der Marsianer plötzlich aus unbekannten Gründen nacheinander ab. Die Invasion kommt ins stocken und bricht dann völlig in sich zusammen. Erst jetzt stellt man verblüfft fest, dass die Aliens über ein zu schwaches Immunsystem verfügen, dass sie wiederum hilflos gegen die irdischen Viren und Bakterien macht, die es auf dem Mars so nicht gibt. So ist es letztendlich nicht der sich stets als überlegen empfindende Mensch, der den Wesen etwas entgegen setzen konnte, sondern eher die kleinsten Lebensformen der Erde, die die Auslöschung der Menschheit verhindern.

Kampf der Welten (The War of the Worlds)Die Sache mit Orson Welles:
User Estrangain brachte es bei meinem wöchentlichen kleinen Ratespiel direkt in einem Satz auf den Punkt: Orson Welles und das Mercury Theatre brachten nach einer Adaption von Howard Koch die Story von H.G. Wells als Hörspiel am 30. Oktober 1938 ins Radio und 15 Jahre später wurde dann die erste Verfilmung von Byron Haskin unter dem Titel THE WAR OF THE WORLDS (KAMPF DER WELTEN) umgesetzt. Nicht weniger, aber eben auch nicht mehr, denn Orson Welles hat mit der Verfilmung nichts zu tun. Und H.G. Wells, nicht mit dem guten Orson verwandt, hätte zumindest wegen der religiösen Anspielungen wohl böse geschaut. Die Verbindung zu Orson Welles bildet hingegen Regisseur Haskin, der wohl stark inspiriert wurde durch eben das Hörspiel des Radiosenders CBS, von Welles dargeboten und in Form einer (fiktiven) Reportage dargereicht. Und dieses Hörspiel hatte es 1938 gewaltig in sich, wie Orson Welles selbst später zugab:

„Das war für uns ein Schock, dass H.G. Wells alter Klassiker, Vorbild für so viele Stories und sogar Comic Strips, bei den Hörern solche Reaktionen auslöste. Die Invasion von Mars-Monstern war für uns nur ein Märchen.“

(Zitat von Orson Welles / Wikipedia)

Die Wirkung dieses Hörspiels ging damals richtig flott um die Welt, so das selbst Adolf Hitler (der braune Schlächter aus Braunau am Inn) darauf in seiner Reichstagsrede vom 28. April 1939 einging. Diesen Diktator jedoch hierzu zu zitieren, will ich uns allen mal ersparen (wer es trotzdem nachlesen möchte, der schaue bitte nach bei Wikipedia/Der Krieg der Welten).

Doch was war da am 30. Oktober passiert, was sowohl Orson Welles als auch dessen Drehbuchautor Howard Koch nachträglich eine einmalige Karrierechance bot?

SzenenfotoDie Handlung wurde im Hörspiel nach New Jersey verlegt, einen Tag vorher aufgenommen und mit entsprechender Musik unterlegt, so dass die Beiträge des Moderators (Orson Welles) im Hörspiel sich wie aktuelle Nachrichtenunterbrechungen anhörten. Das verunsicherte jedoch eine Menge Zuhörer. Eine Hysterie oder gar Panikstimmung wurde eher danach herbei geredet und fand so nicht wirklich statt. Dafür reichten schon nicht die Zuhörerquoten, denn die lagen in dem Zeitraum bei rund 6 Millionen Zuhörern, was schlicht nur rund 2 Prozent ausmachte. Gut, 6 Millionen sind schon eine Hausnummer, aber bei der nachträglichen Berichterstattung seitens der Boulevardzeitung New York Daily News hatte dies doch eher etwas von einer Sensationsgier, die man sich herbei zu schreiben versuchte, aber nicht der Realität entsprach. Von den rund 6 Millionen Zuhörern sind nämlich in etwa nur 28 bis 30 Prozent überhaupt auf diesen Gag herein gefallen.

Berichte von Suiziden, kopfloser Massenpanik und Menschenmassen im Schockzustand waren schlicht der Phantasie der Artikelschreiber in der Tagespresse entsprungen, die auch dem Radio damals einen kleinen Seitenhieb verpassen wollten als „verantwortungsloses Medium.
In Deutschland hatte man das Hörspiel etwas angepasst im Radio dann auch gebracht, und auch hier gab es dann hier und da besorgte Anrufe einiger Zuhörer. Zu nennen wäre da als Beispiel die Umsetzung im Voice-over-Verfahren 1977 unter der Regie von Klaus Schöning im WDR. 1997 und 2010 gab es dann weitere Neueinspielungen des Hörspiels im Radio – weil es so schön war. 2010 hatten da zumindest einige Hörer die Polizei alarmiert. Man kann ja nicht einfach diese UFOs über Hamburg und die Elbe rum sausen lassen.

Wie gesagt, da hatte Orson Welles seinen Anteil am Spaß gehabt und wusste ihn für seine weitere Karriere auch vorbildlich zu nutzen.

Neben dem Remake von Spielberg aus dem Jahre 2005 gab es dann noch weitere Verfilmungen zum Thema, wo der Faden dann mehr oder weniger weiter gesponnen wurde. Insgesamt jedoch dürfte hier eben Spielbergs Version sogar noch die sein, die man sich am ehesten antun sollte, sofern man nicht doch lieber gleich auf den Film KAMPF DER WELTEN von 1953 zurück greifen möchte.

SzenenfotoMeine Filmkritik:
Man sollte nicht den Inhalt von H.G. Wells utopischen Roman wortwörtlich zugrunde legen, wenn man die Verfilmung KAMPF DER WELTEN von 1953 optisch in Angriff nimmt. Dafür gibt es doch zu viele Abweichungen, mit denen Wells durchaus selbst nicht einverstanden gewesen wäre. Auch Spielbergs Version weicht vom eigentlichen Roman stark ab und beide Verfilmungen schlagen dabei eigene, gegensätzliche Richtungen ein. In beiden fällen kann man hier also von einer reinen Adaption des Stoffes von H.G. Wells sprechen und nicht von einer Romanverfilmung an sich.

Trotzdem hat der Film KAMPF DER WELTEN seinen eigenen, sehr gelungenen Charme, der ihn durchaus sehenswert selbst über die vielen Jahre hinweg, macht. Was etwas stört sind die religiösen Anwandlungen, die man in die Handlung mit der Brechstange geimpft hat. Aber wer die US-Amerikaner kennt, der muss auch damit schon mal leben lernen müssen, denn wenn es um Religion geht, da machte man schon damals in den USA gerne mal drei evolutionäre Schritte zurück. Wenn es aber um die großen Science Fiction-Filme der damaligen Zeit geht, dann zählt KAMPF DER WELTEN unzweifelhaft zu den erstklassigen filmischen Umsetzungen des Genre. Daher von mir hier auch locker aus dem Ärmel geschüttelte vier von fünf Punkte.

Ausblick:
Ja, ich hatte euch ja angedroht, dass ich noch so einiges auf der Palette habe in Sachen Vampire. Und nächste Woche lasse ich einen solchen Klassiker auch wieder auf euch los.

Und nö … Christopher Lee spielt in dem nächsten Film keine Rolle und der Name DRACULA taucht auch nicht auf. Aber ich kenne euch ja und ihr giert bestimmt wieder nach den kleinen Informationen zum nächsten Film, die ich euch hier nun präsentieren soll. Also denn:

  • Hinweis Nr. 1: Der Film lief damals in der schönen Fernsehreihe DER PHANTASTISCHE FILM.
  • Hinweis Nr. 2: Der Anfang spielt in der Bretagne.
  • Und Hinweis Nr. 3: Ein Amulett in einer ganz bestimmten Form spielt dabei auch eine gewisse Rolle.

Also, dass muss reichen, denn ihr kommt mir eh immer zu schnell hinter des Rätsels Lösung. Aber ich will mal nicht so sein und verrate noch, dass in dem Film Frauen dieses mal keine eher untergeordnete Rolle im Reigen der Blutsauger spielen und der eigentliche Graf Zahn da manchmal die Qual der Wahl hat. Und … schon eine Idee? Also viel Spaß beim Raten.
Kampf der Welten (The War of the Worlds)
Kampf der Welten
(The War of the Worlds)
mit Ann Robinson, Gene Barry, Paul Frees, Robert Cornthwaite, Jack Kruschen, Les Tremayne, William Phipps, Cedric Hardwicke, Henry Brandon, Ivan Lebedeff, Paul Birch, Walter Sande, Edgar Barrier, Sandro Giglio u.a.
Regie: Byron Haskin
Drehbuch: Barre Lyndon
Produktion: George Pal
Genre: Science Fiction
Laufzeit: 82 Minuten
DVD/FSK: 16 Jahre
Vertrieb: Paramount Pictures
USA 1953

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Kommentare  

#1 Thomas Mühbauer 2016-02-20 11:51
Kann es sein, dass einer der Hinweise beim Ausblick eine hinterlistige Fallgrube darstellt? Denn der Film, den ich jetzt im Sinn habe, lief nicht in der ZDF-Filmreihe "Der phantastische Film", sondern wurde unter unter einem gleichlautenden DVD-Signet veröffentlicht.
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#2 Andreas Decker 2016-02-20 13:28
Mittlerweile haben die Adaptionen das Original überflügelt. Wenn ich da an das Musical denke oder an ein paar Comicserien, ob nun von Alan Moore und O'Neill oder die grafisch sehr schöne Arbeit von Ian Edginton und D'Israeli. Und auch die Fernsehserie war anfangs gar nicht so übel.

Ist wie immer das Problem, wieweit man die Originale umschreibt. Heute kann man jedes Venus- und Marsabenteuer in die Tonne kloppen, und der gute Wells hielt das mit dem Schnupfen sicher für eine geniale Idee, was es damals auch war. Und was die Professionalität in diesen Dingen angeht, wenn man sich Schwachsinn wie Prometheus ansieht, wo die Forscher sich auch nicht schützen, ist es damit auch nicht so weit her. Wären die Marsianer so clever gewesen, einen Helm aufzusetzen, hätten sie gewonnen :lol: Und gentechnisch zugeschnittene biologische Waffen hatte man 1953 auch noch nicht auf dem Schirm. Insofern stört's mich hierbei auch nicht wirklich.

Da finde ich das rührselige Ende mit Gottes Hilfe in Gottes eigenem Land immer schwerer zu verdauen. Wie hat man das Ende eigentlich in dem Spielberg gebastelt? Den habe ich nie gesehen, mir kommt Cruise grundsätzlich nicht ins Haus.

Von den 50ern SF-Filmen ist das noch immer einer der besseren.

Beim Rätsel willst du es diesmal aber wissen, was? :lol: Selbst nach einem Blick auf die Reihenauflistung des phantastischen Films grüble ich. Einer der Bunuels? Kenne ich aber beide nicht, insofern kann es sonst was sein :-)
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#3 Laurin 2016-02-20 17:19
@ Andreas Decker:
Beim Spielberg-Film ging es genauso zu Ende, nur paukte man da nicht so extrem auf die göttliche Fügung. ;-)

@ Thomas Mühlbauer:
"...Ausblick eine hinterlistige Fallgrube...", wer weiß :lol:
Tja, die Reihe heißt tatsächlich DER PHANTASTISCHE FILM und wenn du ihn siehst, läuft er bestimmt wieder auf dem Fernsehschirm. Und haben tue ich den schon auch einige Jahre (das Wort "damals" könnte also relativ sein :-* ). Und vom ZDF habe ich oben nichts gesagt. Bin da jetzt gespannt wie ein Flitzebogen ob du genau den Film meinst, den ich dann vorstellen werde. :D
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#4 Estrangain 2016-02-20 17:36
Hm, also ich bin nun ratlos....
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#5 Mainstream 2016-02-20 18:21
-
Den "Ausblick" habe ich bisher vermieden. Hat mich
einfach nicht interessiert. Jetzt warte ich mal auf Deine
Kritik. Vielleicht gewinne ich ja Interesse.
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#6 Thomas Mühbauer 2016-02-20 19:14
Na gut, Laurin, dann tippe ich jetzt einfach mal auf dgdtf. ;-)

Und den finde ich eigentlich recht nett.
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#7 Estrangain 2016-02-20 20:40
zitiere Thomas Mühbauer:
Na gut, Laurin, dann tippe ich jetzt einfach mal auf dgdtf. ;-)

Und den finde ich eigentlich recht nett.

Das Grab der toten Fische?
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#8 Thomas Mühbauer 2016-02-20 20:43
Ganz nah dran, Alain, ganz nah dran. :-)
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#9 Laurin 2016-02-21 01:57
@ Thomas Mühlbauer:
dgdtf haut hin. :-)

@ Estrangain:
Lass das mit den "Fischen" bloß nicht deine Frau hören. :lol:
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