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Ein phantastischer Filmklassiker - Zigeuner, ein besessenes Mädchen und der Tod

Ein phantastischer FilmklassikerFolge 73
Zigeuner, ein besessenes Mädchen und der Tod

In dieser Reihe EIN PHANTASTISCHER FILMKLASSIKER werde ich ein wenig meine Schatzkammer in Sachen DVDs öffnen, in der sich neben mehr oder weniger aktuellen Filmen eben auch so manche Klassiker der Phantastik tummeln. Wir werden einen Streifzug unternehmen, in dem wir uns z.B. über Grusel, Science Fiction und Filmen im Grenzbereich der verschiedenen Genre bewegen werden. Manche Filme sind sogar fast in Vergessenheit geraten.


Der Exorzist und die Kindhexe (La Endemoniada)Der Exorzist und die Kindhexe (La Endemoniada)
Ja, der deutsche Titel des Films DER EXORZIST UND DIE KINDHEXE ist schon eine etwas arg sperrige Satzgestaltung. Nun ist man ja was die Eindeutschungen von Filmtiteln hierzulande angeht ja so einiges gewohnt. Nicht selten zweifelt man da dann wirklich am Verstand derer, die einen Originaltitel dermaßen erfolgreich verhunzen konnten. Manchmal tut es auch irgendwo tief in der Seele des Filmfreundes weh, wenn man manche deutschen Titelgebungen so Revue passieren lässt. Mich würde nicht einmal wundern, wenn jemand ernsthaft auf die Idee käme, einem Weihnachtsfilm für den deutschen Markt den Titel „A CHRISTKIND PLEASE“ zu verpassen.

Bei diesem Film dürfte allerdings noch nicht einmal wirklich ein Akrobat der deutschen Sprache seinen Unsinn verzapft haben. Irgendwie fördert der deutsche Titel dieses spanischen Horrorfilms nämlich eine gewisse Phantasielosigkeit hervor, die seines Gleichen sucht. Oder anders gesagt: Da wohl niemandem ein „guter“ deutscher Titel eingefallen ist, hat man schlicht versucht, die gesamte Handlung in einen Satz zu quetschen. Frei nach dem Baustellenmotto „was nicht passt, wird eben passend gemacht“. Hätte man doch besser gleich den englischen Alternativtitel DEMON WITCH CHILD gleich mit benutzt, dann hätte es zumindest nicht so lustlos und sperrig geklungen. Das man nicht gleich den Originaltitel für den deutschen Kinobesucher nutzte, dürfte dagegen auf der Hand liegen. Der Originaltitel LA ENDEMONIADA hört sich ja auch ein bisschen so an als hieße der Film DAS ENDE DER LIMONADE. Kommt auch nicht gut … oder?

Der Exorzist und die Kindhexe (La Endemoniada)Den Regisseur Amando de Ossorio jedoch kennt jeder Freund der klassischen Horrorfilme aus dem Film DIE NACHT DER REITENDEN LEICHEN (1971/Spanien, Portugal) und dessen Folgefilme. Den Film, der noch einige Ableger nach sich zog, in denen die Kutten tragenden Templer-Skelette sogar einmal statt zu Pferde mal mit einem alten Schiffchen auftrumpfen durften, hatten wir uns ja bereits vor kurzem hier in der Reihe DER PHANTASTISCHE FILMKLASSIKER vorgenommen.

Bei DER EXORZIST UND DIE KINDHEXE (1975) springt Ossorio allerdings mehr als offensichtlich auf den Zug von William Friedkins DER EXORZIST (THE EXORZIST/1973) auf. Dabei hat dieser Film, der nun seit kurzem zum ersten mal auf DVD in Deutschland vorliegt, durchaus seine Daseinsberechtigung in einer größeren Filmsammlung. An DER EXORZIST kommt er natürlich nicht heran und was die Spezialeffekte angeht, dürfte diese Genre-Version sogar ein heißer Anwärter für die SchleFaZ-Reihe auf Tele 5 sein. Doch seien wir mal nicht zu kritisch, denn Spanien konnte in Sachen Horrorfilme nie wirklich mit der Filmschmiede Made in England oder USA mithalten. Da fallen so manche Dinge eben bescheidener und nachträglich auch eben eher trashig aus. Andererseits muss man aber auch sagen, dass die Gesamthandlung eher etwas krude daher kommt und über die Jahre manchmal nun auch eher unfreiwillig komisch wirkt. Aber auch dafür gibt es ja Fans. Schlimmer als die berühmten KILLER-TOMATEN kann es ja schließlich nicht mehr werden.

Ähnlich wie bei den REITENDEN LEICHEN gibt es auch hier um das ganze Drumherum nur wenig an brauchbarem Informationsmaterial in gängiger deutscher Sprache im Internet. So kann ich leider recht wenig bis überhaupt nichts anbieten was das Budget und die Filmarbeiten selbst angeht.

Zum Film selbst sei aber von dieser Stelle aus schon mal angemerkt, dass ich ihn mir im Vorfeld sogar noch etwas schlimmer vorgestellt hatte. Fährt man nämlich mit dem Fahrstuhl an den Erwartungs-Etagen etliche Stockwerke herunter, dann kann DER EXORZIST UND DIE KINDHEXE sogar recht nett unterhalten. Da habe ich sogar schon weit schlimmeres gesehen an Filmen, die bestimmt sogar über ein weit höheres Budget verfügten, dann jedoch an der Unfähigkeit der Regie, Produktion oder den Spezialeffekten scheiterten. In diesem Sinne tasten wir uns also mal an die Handlung des Films selbst heran und setzen hierzu gleich auch noch die passende Nostalgie-Brille auf die Nase. Dann klappt das auch mit dem Spaß am Film selbst.

Der Exorzist und die Kindhexe (La Endemoniada)Die böse Zigeunerin und das Nesthäkchen:
Eine illustre Horde alter Weiber, die sich dem Satanskult und der Hexerei verschrieben haben, kommen bei Zeiten zu nächtlichen Zusammenkünften zusammen, wo eine alte Zigeunerin und Hexe samt einer weiteren, jüngeren Zigeunerin alles daran setzen, dem Teufel den Weg auf die Erde zu ebnen. Hierzu schreckt die Alte und ihre junge Gehilfin auch nicht davor zurück, neugeborene Babys zu entführen und dem Herrn der Finsternis auf einem Altar blutig zu Opfern.

Dies bleibt natürlich nicht unbemerkt, denn die Eltern der Babys haben längst die örtliche Polizei in Alarmbereitschaft versetzt, um das liebste was sie besitzen, gesund zurück zu erhalten. Als die alte Zigeunerin in eine Kirche einbricht um für ein weiteres Opferritual einen Kelch zu stehlen, in dem das Blut des Babys aufgefangen werden soll, hinterlässt sie bewusst eindeutige Spuren, die auf eine Tat von Satanisten schließen lässt.

In der Zwischenzeit lernen wir dann auch die junge Susan kennen, die kleine Tochter eines Politikers, der gerade mit dem Polizeichef das weitere Vorgehen in dem Fall abklärt. Susan ist dabei ein eher unscheinbares und nettes Mädchen, dass seine Zeit recht häufig mit dem jungen Kindermädchen statt mit anderen Kindern verbringt. Bei einem gemeinsamen Spaziergang lernen sie dabei auch den jungen Pater Juan (etwa um die 35 Jahre oder etwas älter) kennen, dessen Kirche geschändet wurde.

Schnell hat indessen die Polizei das nahe gelegene Zigeunerlager im Visier für die bisherigen Vorkommnisse. Man greift zu, wobei die alten Weiber wohl in der Dunkelheit der Nacht entkommen können. Auch die jüngere Zigeunerin kann entkommen. Doch die alte Oberhexe nimmt man gefangen und versucht sie zu verhören und zu einem Geständnis für die grausamen Taten zu bewegen. Doch diese zeigt sich verstockt, aggressiv in der Wortwahl und stürzt sich dann durch das Fenster selbst in den Tod.

„Fassen sie mich nicht an! Schlimme Dinge werden ihnen zustoßen! Mein Herr wird mich schützen, ihr Schweine!“

(Filmzitat: Der Exorzist und die Kindhexe)

Der Exorzist und die Kindhexe (La Endemoniada)Im Park trifft die junge Susan kurze Zeit später auf die junge Zigeunerin, die weiterhin auf der Flucht ist. Diese spricht Susan an und überreicht dem Mädchen eine seltsam geformte Teufelsfigur, deren Augen magisch aufleuchten und versteckt diese in dem Teddybär des Mädchens. Auch trägt sie Susan auf, niemandem etwas über dieses Treffen und dem „Geschenk“ zu berichten. Susan willigt ein und noch in der folgenden Nacht entwickelt die seltsame Figur ein Eigenleben, indem der Geist der toten Zigeunerin nun in den Körper der jungen Susan schlüpft und von ihr Besitz ergreift. Nun ereignen sich viele seltsame Dinge. Möbel bewegen sich wie von selbst und Susans Verhalten wandelt sich völlig ins negative, wobei sie auch zu einer verletzenden und obszönen Wortwahl neigt. Zwischenzeitlich verwandelt sich ihr Kopf sogar so weit, dass sie dann der alten Oberhexe ähnelt, während ihr Körper weiterhin kindlich wirkt.

„Heute, nachdem es wissenschaftlich erwiesen ist, dass ein Elektron zur gleichen Zeit zwei Löcher passieren kann, wenn sie auf beiden Seiten einer Fläche angeordnet sind, kann alles als natürlich erklärt werden.“

(Filmzitat: Der Exorzist und die Kindhexe)

Auch dem Pater Juan gegenüber benimmt sich Susan nun negativ und reizt ihn mit Äußerungen sexuell-perverser Natur. Aber auch das Kindermädchen erkennt die kleine Susan nicht mehr wieder und ängstigt sich zunehmend vor ihr. Als sie dann die seltsame Teufelsfigur entdeckt, ist sie überzeugt davon, dass Susan von etwas bösem beeinflusst wird und tritt mit Pater Juan in Verbindung.

Susan: „Haben Priester auch so ein Ding wie andere Männer?“
Pater Juan: „Worauf willst du hinaus?“
Susan: „Auf Sex.

(Filmzitat: Der Exorzist und die Kindfrau)

Die Sache wird immer unheimlicher und die alten Weiber der Teufelssekte (es tauchen z.B. auch überhaupt keine männlichen Zigeuner im Film auf) gieren nach einem weiteren Baby-Opfer für den Teufel. Susan selbst hat indessen längst wieder Kontakt zu der jüngeren Zigeunerin aufgenommen und weist sie an, alles für eine weitere Opferung vorzubereiten. Auch lockt Susan einen Mann in der Nacht in einen Hinterhalt, beginnt ihn mit übermenschlichen Kräften zu erwürgen, während sie ihn gleichsam dazu auffordert, mit ihr sexuell zu verkehren.

Der Exorzist und die Kindhexe (La Endemoniada)Als Susan dann mit einem weiteren Baby verschwindet, wobei sie von dem Kindermädchen beobachtet wird, spitzt sich die Situation zu. Als die Polizei bei der nächtlichen Opferung zugreifen will, kommt es erneut unter den Zigeunerweibern zu Fluchtversuchen, wobei der Inspektor mit seiner Waffe schießt, worauf die junge Zigeunerin stirbt, bevor sie die Opferung noch vollziehen kann.

Auch die besessene Susan ist auf der Flucht, wird jedoch von Pater Juan auf dem nahen Friedhof gestellt. Sie beschimpft ihn dabei auf widerwärtige Weise, während sie vor seinem Kreuz rückwärts zurück weicht. Doch dann stürzt Susan in einem unachtsamen Moment direkt auf ein Kreuz aus Gusseisen und spießt sich so faktisch selbst auf. Durch den Tod mit einem Kruzifix wird die sterbende Susan dann doch noch von dem bösen Geist der alten Zigeunerin erlöst.

Gut, dies ist natürlich ein recht schneller Abriss der gesamten Vorkommnisse innerhalb des Filmes. Doch auf einen weiteren Punkt innerhalb der Gesamthandlung können wir dann doch nochmals gesondert eingehen.

Die christliche Berufung und die Prostitution:
Hier geht es um eine Rückblende im Film, die dem Zuschauer den Lebensweg von Pater Juan etwas näher bringen soll.

Der gute Juan war natürlich nicht gleich als gläubiger Pater auf die Welt gekommen und hatte seiner Zeit ein heftiges Techtelmechtel mit einem hübschen jungen Mädchen aus gutem Hause. Selbige hat für ihren weiteren Lebensweg auch bereits die Heirat mit Juan eingeplant. Da jedoch macht ihr sein christlicher Glaube einen fetten Strich durch die Rechnung, denn Juan will mit ihr zukünftig keinen weiteren Matratzensport im Adamskostüm mehr betreiben und erst recht will er sie nicht vor den Traualtar führen.

Vielmehr eröffnet er seiner schmachtenden „Verlobten“, dass er ein neues Hobby gefunden hat, dass zukünftig seine ganze Zeit in Anspruch nehmen wird. Er wendet sich Gott zu und will nun Pater werden und gerne bald eine eigene Gemeinde bekehren dürfen. Da passt eine hübsche junge Frau mit sexuellen Bedürfnissen natürlich nicht mehr ins Konzept.

Wieder in der Realzeit scheint Pater Juan seine ehemalige „Verlobte“ längst vergessen zu haben. Da bringt ihm jemand den Verlobungsring, worauf er sich auf den Weg macht um seine damalige Angebetete aufzusuchen. Die will ihn immer noch zurück haben, was unser gottesfürchtiger Pater allerdings völlig ablehnt. Dadurch konfrontiert sie ihn mit dem Geständnis, dass seine Abweisung sie in die Prostitution getrieben hat, in deren Fänge sie wohl auch bald wegen Liebeskummer sterben wird. Natürlich ist sich unser Pater keiner Schuld bewusst und die junge Dame wäre ja schließlich für den Lebensweg den sie eingeschlagen hat, selbst verantwortlich. Mit ein paar frommen Weisheiten verlässt er sie daher aufs neue.

Es dauert im Film allerdings auch nicht sehr lange, als er dann vom plötzlichen Tod seiner damaligen „Verlobten“ erfährt.

Der Exorzist und die Kindhexe (La Endemoniada)Meine Filmkritik:
Irgendwie haben wohl alle etwas Dreck am Stecken. Der Pater der durch seine Entscheidung für die Kirche nun das Leben seiner jungen Geliebten auf dem Gewissen hat, die sich schon durch seinen Alleingang in die Prostitution getrieben sah. Aber auch Susans Vater, der Politiker prägt sich nicht gerade als ein geselliger Vertreter seiner Art dem Zuschauer ins Gedächtnis. Die Polizei kommt ohne Umschweife gleich auf die Zigeunerinnen als Täter (wo Ossorio verdammt gut versteckt einen Hauch von Rassismus-Kritik versteckt) und selbst dem Kindermädchen der kleinen Susan sieht man irgendwie an, dass sie mehr als nur etwas beeindruckt ist, von dem fechen jungen Geistlichen.

Geklaut wird hier dann auch mehr als offensichtlich aus dem Film DER EXORZIST, was manche Szenen recht deutlich zeigen. Dabei bleibt der Film jedoch weit hinter eben diesem Horror-Kultfilm von Friedkin einfach stehen. Gewalt ist nämlich in jeglicher Form hier eher Mangelware und nur die Opferung des Babys kann eventuell hier etwas schocken.

Selbst die Filmmusik lässt hier zu wünschen übrig, zumal sich wohl  laut gefundener Information der Komponist Anton Gracia Abril eher geweigert haben soll, hier das filmische Werk entsprechen positiv zu untermalen, wie er es in Ossorios REITENDEN LEICHEN-Filmen getan hatte. Und dass das Budget für den Film wieder recht klein ausgefallen zu sein scheint, merkt man an den diversen Spezialeffekten ebenfalls recht gut.

In Sachen Spannung und Schockelementen sollte man also die eigene Erwartungshaltung merklich herunter schrauben, will man nicht mächtig enttäuscht auf dem Sofa zusammen sacken. Doch halt, wer sich für die Thematik Okkultismus und Besessenheit im Film interessiert, der dürfte bei diesem fasst vergessenen Werk von Amando de Ossorio doch noch in gewisser Weise auf seine Kosten kommen, denn aus diesem Bereich gibt es noch weit schlechtere Filme, die mitunter sogar absolut unterirdisch abgedreht wurden und wohl auch eher in Vergessenheit gelangen sollten.

Der Exorzist und die Kindhexe (La Endemoniada)Doch wie gesagt, man sollte damit klar kommen, dass so einiges ziemlich trashig im Film herüber kommt, die Story recht vorhersehbar ist und auch in Sachen Schockelemente kaum liefern kann. In diesem Sinne ist der Film eigentlich eher etwas für Filmsammler und Fans, die sich diesen selten gebotenen Film nicht entgehen lassen wollen. Bei mir reicht es allerdings gerade mal für zwei von insgesamt fünf Punkten mit dem Hinweis, dass es recht nett sein kann, wenn man sich den Film alle fünf bis zehn Jahre wieder mal ansieht. Von daher sollte jeder für sich selbst entscheiden, ob er sich diese seltene Genre-Interpretation aus Spanien seiner Sammlung phantastischer Filmklassiker hinzufügen will. Er ist eben keine vollkommene Niete, aber eben auch nichts für Genre-Sammler, die einen gewissen Standard voraussetzen, die der Film DER EXORZIST UND DIE KINDHEXE einfach nicht zu liefern in der Lage ist.

Ausblick:
Ja Freunde, ich mische gerade mal die Filme so richtig durch und so machen wir wieder einen Sprung im Bereich der Phantastik.
Verbrecher sind ja auch nur Menschen und jeder Mensch hat so seine geheimen Wünsche. Gut, der Verbrecher den ich euch das nächste mal vorstelle, hat da nur den bescheidenen Wunsch nach der Weltherrschaft. Aber das ist bei Filmen dieser Art leider auch keine wirkliche Seltenheit.

Unser schurkischer Held kann aber zumindest auf einen recht bekannten Namen bauen, auch wenn das Gesicht nie so recht zum eigentlichen Original passen möchte. Masken sind halt eben nicht nur eine Leidenschaft von Superhelden.

Unser „Freund“ aus der negativen Ecke trägt allerdings einen so bekannten Namen, dass er und seine bösen Taten nicht nur einmal verfilmt wurden. Ich erinnere da mal an einen Filmartikel von mir, der sich ebenfalls mit diesem Schurken beschäftigte, dieser aber im Film letztendlich nicht so bezeichnet/genannt werden durfte, weil die Filmemacher sonst ein recht stattliches Sümmchen hätten zahlen müssen, wenn man diesen Namen im Film verwenden will. Wer da das nötige Kleingeld nicht für besitzt, der darf seinen Bösewicht dann eben auch nicht so nennen und musste leider auf kostenlose Alternativen zurück greifen.

Wer also in den letzten Wochen (explizit Mittwochs) etwas aufgepasst hat, der dürfte jetzt eigentlich wissen, um welchen schurkischen Helden es sich nächsten Samstag handelt.

Dabei sind Verfilmungen zu unserem „Freund“ durchaus unterschiedlicher Natur. Wir konzentrieren uns aber nächsten Samstag auf eine bestimmte Verfilmung, die auch Fortsetzungen nach sich zog und so ganz nebenbei auch die eine oder andere Idee in der Handlung bei JAMES BOND abgekupfert hatte. Man nimmt sich aber in dem besagten Film und den diversen Fortsetzungen selbst auch nicht zu ernst, was auch ein Hinweis sein dürfte.

Wer jetzt noch rätselt, dem sei gesagt, dass ich zu diesem Bösewicht schon mal einen allgemeinen Artikel im Zauberspiegel verfasst habe, denn er war nicht nur im Film sondern auch in anderen Medien, wie etwa Comics durchaus bekannt (wenn bei letzterem auch nicht auf dem deutschen Markt).

Mehr Infos gibt es aber jetzt nicht, sonst könnte ich gleich seinen Namen verraten. Und mal ehrlich, so schwer dürfte es nun wirklich nicht mehr sein, des Rätsels Lösung zu finden.

Der Exorzist und die Kindhexe (La Endemoniada)
Der Exorzist und die Kindhexe
(La Endemoniada)
Alternativtitel: Demon Witch Child
mit Marian Salgado, Lone Fleming, Julian Mateos, Fernando Sancho, Angel de Pozo, Kali Hansa, Tota Alba, Maria Kosty u.a.
Regie und Drehbuch: Amando de Ossorio
Produktion: Isaac Hernandez
Genre: Horror
Laufzeit: 85 Minuten
DVD/FSK: 18 Jahre (Uncut)
Vertrieb: Alive/Endless Classic
Spanien 1975

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Kommentare  

#1 Mainstream 2016-11-26 00:33
-
Ich war vom "Ausblick" so fasziniert, dass ich meinen
Vater anbettelte, mir das Spielzeugmodell des
Schurken's Auto kaufen zu dürfen. Ich wurde der
glücklichste Junge der Welt. Wenn noch immer richtig
Iiege, war es ein Citroen.
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#2 Laurin 2016-11-26 10:21
Ja, es war ein Citroen, Mainstream. :-)
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