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Ein phantastischer Filmklassiker - Kalte Augen und eine Reihe von Katastrophen

Ein phantastischer FilmklassikerFolge 96
Kalte Augen und eine Reihe von Katastrophen

In dieser Reihe EIN PHANTASTISCHER FILMKLASSIKER werde ich ein wenig meine Schatzkammer in Sachen DVDs öffnen, in der sich neben mehr oder weniger aktuellen Filmen eben auch so manche Klassiker der Phantastik tummeln. Wir werden einen Streifzug unternehmen, in dem wir uns z.B. über Grusel, Science Fiction und Filmen im Grenzbereich der verschiedenen Genre bewegen werden. Manche Filme kommen glatt ohne Himmel und Hölle aus.


Der Schrecken der Medusa (The Medusa Touch)Der Schrecken der Medusa (The Medusa Touch)
Bei dieser Gemeinschaftsproduktion zwischen Großbritannien und Frankreich hatte man sich wahrlich ins Zeug gelegt. Da haben wir z.B. Lino Ventura (DER PANTHER WIRD GEHETZT/1960), Richard Burton (DER SPION, DER AUS DER KÄLTE KAM/1965), Gordon Jackson (DIE PROFIS/1977 - 1981), Lee Remick (DAS OMEN/1976, der hier vor kurzem schon vorgestellt wurde) oder Harry Fleetwood Andrews (THEATER DES GRAUENS/1973). Alles Schauspieler also, die sich damals durch viele Kinofilme und Serien unauslöschlich in unser Langzeitgedächtnis eingebrannt haben.

Der Titel war damals allerdings etwas anders, denn damals, am 08. November 1980, als der Film das erste mal durch die ARD im Fernsehen ausgestrahlt wurde, lautete der Titel noch DIE SCHRECKEN DER MEDUSA und erreichte satte 28 Prozent Sehbeteiligung. Erst im Jahr darauf folgte dann in Deutschland der Einsatz im Kino selbst, wo er den Titel MEDUSA TOUCH - DIE SCHRECKEN DER MEDUSA trug.

Der Titel änderte sich erst auf DER SCHRECKEN DER MEDUSA, als der Film auf Video in Deutschland erschien. Es mag also sein, das einige Leser noch den alten Titel im Kopf haben, der sich jedoch nur unwesendlich von dem heute gängigen Titel unterscheidet.

Der Film selbst basiert auf dem Roman von Peter Van Greenaway aus dem Jahre 1973 und wurde 1978 vom Regisseur Jack Gold verfilmt. Allerdings scheint man damals den Film wohl unter dem Label "Katastrophenfilm" geführ zu haben, wie manche Kommentatoren es schrieben, als sie letzten Samstag sich zu diesem "Ausblick" äußerten. Das ist natürlich, sollte dies wirklich damals so gewesen sein (was mir persönlich leider nicht bekannt ist bzw. war), nur sehr bedingt richtig. Natürlich ist dieser Film eher in der Kategorie "Mystery-Thriller" einzuordnen. Aber "Horror" ist ebenfalls nicht als völlig verkehrt zu bezeichnen. Vielleicht könnte man ihn auch in gewisser Weise etwas in Richtung Science Fiction schieben, aber bevor ich jetzt eine riesige Diskussion wegen des richtigen Genre auslöse, bleiben wir doch besser bei "Mystery-Thriller" um nichts verkehrt zu machen.

Der Schrecken der Medusa (The Medusa Touch)Etwas Katastrophenfilm ist aber doch drin:
Ja, so ganz kann man auch dieses noch festhalten, denn Katastrophen gibt es in diesem mustergültigen Thriller mit übernatürlichem Einschlag nämlich wahrlich genug. Vom Absturz einer Passagiermaschine über London, einer gescheiterten Weltraummission und über eine einstürzende Kirche, bis hin zu einer bevorstehenden Katastrophe in einem Atomkraftwerk ist so ziemlich alles dabei, was schief gehen kann und eine Menge Trümmer und Leichen zurück lässt.

Ich habe einen Weg gefunden, Gott die Drecksarbeit abzunehmen.

(Filmzitat: Der Schrecken der Medusa)

Um diese Höhepunkte der Apokalypse auf den Weg zu bringen, benötigt es keiner fremden Mächte aus dem Weltraum, keiner Dämonen und keiner ungehaltenen Götter. Das Zauberwort heißt schlicht Telekinese. Einer sogenannten außergewöhnlichen, geistigen Fähigkeit also, die in den damaligen Jahren durchaus Hochkonjunktur im Kino hatte. Das fängt z.B. an mit der Stephen King-Verfilmung CARRIE aus dem Jahre 1976, geht dann z.B. über TEUFELSKREIS ALPHA von 1978 und hatte wiederum einen Höhepunkt in dem Film SCANNERS aus dem Jahr 1981. Statt einer sich aufblähenden Modeerscheinung wie vor kurzem noch die Vampirfilme oder danach die Zombies, tauchen die "Mutanten" mit besonderen Fähigkeiten zwischendurch immer wieder mal auf wie ein alter Kumpel, der sich zwischendurch aber auch wieder etwas rar macht.

Heute halten sich diese besonderen Personen mit übernatürlichen Fähigkeiten einer vielleicht neuen Evolutionsstufe des Menschen eher im Genre-Bereich Fantasy auf, wenn man hier mal die Verfilmungen der Comic-Figuren wie der X-MEN heran zieht. Da tummeln sich ja geradezu Unmengen von außergewöhnlichen Fähigkeiten, ohne das sie wirklich bis in letzter Konsequenz ausgereizt werden.

Im Bereich des Heftromans trifft man z.B. auf Telekinese bei manchen Mutanten in der SF-Serie PERRY RHODAN, ohne das hier diese Fähigkeit wirklich bis in letzter Konsequenz heran gezogen wird.  Da lässt ein Gucky mal einen oder mehrere Personen oder Roboter durch Gedankenkraft unfreiwillig vom Boden abheben und ähnliches. Aber so wirklich ans Eingemachte ging und geht man hier nicht auf diese besonderen Fähigkeit ein. Gut, für Heftromane könnte das vielleicht etwas zu blutig sein, was mir da gerade an Ideen durch den Kopf geht. Aber Potential hat das Zauberwort Telekinese durchaus in viele Richtungen. Doch lassen wir hier mal meine ausschweifende Phantasie ruhen und wenden uns wieder verstärkt dem eigentlichen Film zu.

Der Schrecken der Medusa (The Medusa Touch)Die Täterfrage und die bösen Augen:
Die Genrekreuzung des Films selbst fängt eigentlich mit den Elementen eines Krimi an, indem man einem Mann mit der Statue des Napoleon den Schädel einschlägt. Doch die Täterfrage rückt im Film dann sehr schnell in den Hintergrund und wird mit zunehmendem Verlauf faktisch sogar unwichtig. Dafür rückt das Opfer immer mehr ins Zentrum und das wird von Richard Burton in Rückblenden geradezu brilliant gespielt. Burton war zu diesem Zeitpunkt nicht gerade dem Alkohol sehr abgeneigt, um es mal recht nett auszudrücken. Den kalten, bohrenden Blick musste er auch nicht gerade einstudieren und vielleicht waren es diese zwei Faktoren, die ihn hier wirklich zur Perfektion führten, um der Figur des John Morlar Leben einzuhauchen. Der exzentrische Humanist mit unbändigem Weltzorn  war ihm förmlich zu dieser Zeit auf den Leib geschrieben. Da musste er sich als Schauspieler nicht einmal wirklich verbiegen. Dabei wirkt er aber über den ganzen Verlauf des Films für den Zuschauer nie wirklich als das eigentliche Monster, weil man seinem Zynismus gegenüber der Welt und seiner Institutionen mitunter sogar gerne zustimmen mag, oder zumindest eine gewisse Form von Verständnis entgegenbringen kann.

Doch kommen wir nun zum Inhalt des Film DER SCHRECKEN DER MEDUSA selbst. Natürlich könnte ich noch einiges über Lino Ventura schreiben oder über Lee Remick, doch im Moment drängt die Zeit bei mir etwas durch andere Aufgaben und Verpflichtungen und wenn der Artikel noch rechtzeitig erscheinen soll, dann muss ich leider hier etwas am Inhalt des Artikels raffen.

Der Schrecken der Medusa (The Medusa Touch)Menschenverachtung und eine gefährlichen Kraft des Geistes:
Die Menschen wollen eine Station auf dem Mond errichten, doch es kommt (wieder) zu einer Katastrophe und der Kontakt zu den Astronauten bricht für immer ab. Nur kurz nach dieser Meldung im Fernsehen fällt der Buchautor John Morlar in seiner Wohnung einem Mordanschlag zum Opfer.

Noch am gleichen Abend wird Kommissar Brunel - ein französischer Austauschpolizist - samt seinem englischen Gehilfen, Sergeant Duff zum Tatort gerufen. Doch was den Grund der grausamen Tat angeht, können sie sich noch keinen Reim aus der Sache machen. Dafür bemerken sie, dass die angebliche Leiche doch noch über schwache Lebenzeichen verfügt.

Auf der Intensivstation scheint man ihn allerdings nur noch künstlich am Leben erhalten zu können, was den Arzt Dr. Johnson überhaupt nicht schmeckt, denn eigentlich werden die Geräte und das Bett dringend an anderer Stelle benötigt. Dr. Johnson kann allerdings auch nicht erklären, wieso Morlar überhaupt noch lebt. Das Gehirn ist nämlich durch den Angriff stark geschädigt, scheint aber aus unerklärlichen Gründen immer noch auf Hochtouren zu arbeiten.

Brunel sucht in der Zwischenzeit nach weiteren Spuren und vertieft sich in Morlars Notizen im Tagebuch. Doch auch hier sind die Informationen spärlich und kaum zu durchschauen. Dafür kann er sich langsam ein Bild von Morlar machen, der der Welt eher mit Verachtung und Zynismus begegnete. Auch die ersten Personen die Morlar z.B. noch als Rechtsanwalt kannten, beschreiben ihn als recht seltsam. Besonders seine Augen versetzten die Menschen in Angstzustände, weshalb sie nur zu gerne seinem Blick auswichen. Aber auch der Tod war scheinbar stets ein treuer Begleiter von Morlar, denn wer sich seinen Zorn zuzog, der starb nach kurzer Zeit eines recht seltsamen Todes. Verantwortlich konnte man Morlar hierfür allerdings nie machen.

Als Besonders wichtige Quelle erscheint Brunel hierbei Morlars Psychiaterin Dr. Zonfeld, die ihm einiges aus dem Leben von Morlar berichten kann. So sah Morlar sich nicht nur für den Tod seiner ungeliebten Eltern verantwortlich, sondern auch an dem eines sadistischen Lehrers und vier Mitschülern, die in der Schule den Flammen zum Opfer gefallen sind. Auch den tödlichen Unfall seiner ungeliebten Ehefrau und ihrem Liebhaber will Morlar mit Gedankenkraft herbeigeführt haben.

Der Schrecken der Medusa (The Medusa Touch)Morlar war davon überzeugt, ja, sogar besessen davon, alle Katastrophen und Todesfälle mit der Kraft seiner Gedanken verursacht zu haben. Dies hatte Dr. Zonfeld bisher jedoch als reine Wahnvorstellungen abgetan. Brunel bemerkt jedoch recht schnell das hier nicht alle wichtigen Informationen auf den Tisch kommen. Dr. Zonfeld scheint mehr zu wissen, als sie ihm anvertrauen will. Dafür ergeben einige wenige Notizen aus Morlars Tagebuch plötzlich einen Sinn, wie z.B. das Wort "Telekinese". Auch das Morlar ganze Alben voll mit Zeitungsartikeln über Todesfälle und Katastrophen führte, ist nun zumindest erklärbar.

Brunel glaubt immer mehr, dass Morlar in diesem Punkt keine Wahnvorstellungen hatte. Ähnlich wie das Relief der Medusa in seiner Wohnung, die laut einer Sage Menschen mit ihrem Blick zu Stein verwandeln konnte, so schien er mit der Kraft seines Geistes den Tod oder Katastrophen herauf beschwören zu können. Als er hierzu Dr. Zonfeld weiter auf den Zahn fühlt, berichtet sie, dass sie zum gleichen Zeitpunkt in Morlars Wohnung war, als dieser erst kürzlich den Absturz eines Passagierflugzeug über London verursacht haben will.

Diese Information erhält Brunel jedoch nur, weil er Dr. Zonfeld mit Morlar auf der Intensivstation konfrontiert, dessen Gehirn nach wie vor zu arbeiten scheint. Bevor Dr. Zonfeld späterhin Selbstmord begeht, setzt sie Brunel per Bandaufzeichnung darüber in Kenntnis, dass sie den Mordanschlag auf Morlar verübt hatte, weil sie mittlerweile selbst fest an Morlars zerstörerische Kräfte glaubte.

Morlars Gehirn scheint indessen immer stärker zu arbeiten und Brunel weiß bald auch schon warum. Denn seine Gedanken scheinen die nächste Katastrophe auslösen zu wollen. Sein Ziel ist es, die Kathedrale von Westminster einstürzen zu lassen, während sie mit Menschen gefüllt ist und auch der englische Adel zugegen ist. Die Zeit drängt, doch niemand will Brunel selbst, oder dem Police Commissioner wirklich Glauben schenken, den Brunel auf seiner Seite weiß. Brunel kann zwar dafür sorgen das der Autokorso der königlichen Familie nicht wie geplant erscheint, doch die Kathedrale bricht über den Köpfen der Menschen buchstäblich zusammen und töten dabei auch den Commissioner.

Brunel will dem Schrecken ein Ende setzen und eilt zurück zum Krankenhaus, wo er Morlar von den lebenserhaltenden Geräten abkoppelt. Doch auch jetzt stirbt Morlar nicht, sondern es gelingt ihm nun sogar die Augen zu öffnen und einen Namen auf ein Blatt Papier zu kritzeln. Danach beginnt sein Gehirn erneut wie verrückt zu arbeiten. Auf dem Papier hat er den Namen "Windscale" geschrieben. Mit Schrecken wird Brunel klar, dass die nächste schreckliche Katastrophe, die Morlar auslösen wird, das Atomkraftwerk in Winscale betrifft, wo Antiatomkraftgegner eine Großdemonstration abhalten.

Der Schrecken der Medusa (The Medusa Touch)Meine Filmkritik:
Der Film hat eigentlich von vielem etwas. Sei es etwas von einem Horrorfilm, sei es etwas von einem Katastrophenfilm und auch etwas von einem spannenden Thriller. Die Fäden dieser Elemente werden hier von Jack Gold geradezu meisterhaft zusammengeführt und das ohne jede logische Ungereimtheit, bis hin zum erschreckenden Inferno.

Da wird die Spannung während der rund 105 Minuten so weit nach oben geschraubt, dass es eine wahre Freunde für den Genre-Fan ist. Beginnt der Film DER SCHRECKEN DER MEDUSA zuerst mit scheinbaren Unfällen, so wird mit der Zet immer eine Schippe mehr drauf gelegt bis hin zur Apokalypse. Der Schrecken wird so für den Zuschauer fasst schon körperlich spürbar und nimmt ihn jede Minute gefangen.

Auch glänzt hier jede Darstellerin und jeder Darsteller durch Höchstleistung, so das der Film durchweg ein wahres Schmuckstück in jeder Sammlung der eigenen PHANTASTISCHEN FILMKLASSIKERN sein dürfte.

Das beste Kniff innerhalb der Handlung dürfte jedoch der Umstand sein, dass hier ein im scheinbaren Koma liegender Menschen mit recht besonderer Fähigkeit mehr Gänsehaut verbreitet, als es Vampire, Zombies oder Serienkiller es im Zehnerpack gelingen könnte.

Um nur zwei Darsteller heraus zu greifen, kann man hier Lino Ventura nennen, der den Polizisten in einem internationalen Austauschprogramm geradezu wie auf den Leib geschneidert herüber bringt. Ihm gegenüber steht Richard Burton, der seinen Weltschmerz wie auch seine Verachtung gegenüber den Menschen so perfekt in Szene setzt, als spiele er hier nicht, sondern zeige sich im Film so, wie er selbst jeden Tag die Welt betrachtet.

Der Schrecken der Medusa (The Medusa Touch)Für mich kann es daher bei diesem Klassiker des Genre nur volle fünf von fünf Punkte geben, die ich diesem Film nur zu gerne vergebe. Das geht natürlich einher mit meiner absoluten Empfehlung, sich diesen Film in der privaten Sammlung unbedingt zuzulegen, denn DER SCHRECKEN DER MEDUSA, der übrigens mit den Jahren in der Altersfreigabe von 16 auf 12 Jahre heruntergestuft wurde, gehört einfach zur Weltklasse des phantastischen Kinos.

Ausblick:
Kinder sollen ja für das Übernatürliche empfänglicher sein als Erwachsene. Das soll sich z.B. auch darin äußern, dass sie Dinge sehen können, die man sonst eigentlich nicht wahrnimmt bzw, auch vielleicht nicht wahrnehmen soll.

Das ganze wird gut gepaart mit einem Haus, in dem es nicht mit rechten Dingen zugeht. Zumindest, wenn man hier in Richtung Keller schaut.

Ich könnte jetzt natürlich noch etwas ausführlicher werden, aber dann wäre es ja kein Rätsel mehr. Denn wenn ich schon ein oder zwei Schlagwörter aus dem deutschen Titel nennen würde, ginge hier wohl ein wahrer Aha-Effekt durch das Internet.

Der Regisseur (weder ein US-Amerikaner noch ein Engländer) ist eigentlich auch durch andere Horrorfilme berühmt geworden, schien sich für diesen Film aber etwas von Filmen wie THE AMITYVILLE HORROR oder SHINING inspirieren zu lassen. Letzteres würzte er dann mit seinen eigenen Ideen des Schreckens, so das man hier mit recht kaum vom einfachen kopieren bereits vorhandener Szenarien sprechen kann.

Der Film war übrigens bis 2014 indiziert, hatte aber dann das Glück, vorzeitig vom Index gestrichen zu werden. Die FSK stufte ihn dann auch ungekürzt mit der Altersfreigabe "Keine Jungendfreigabe" ein.

Na, schon eine Idee, welchen Film ich euch nächsten Samstag hier vorstelle? Nein? Na ja, ihr habt ja noch genügend Zeit um dieses Rätsel zu knacken, in dem jemand sich samt seiner Geliebten scheinbar zum Selbstmord getrieben sah, was dann aber nicht ganz der Wahrheit entspricht. Aber auch wie es seinem Kollegen ergeht, der mit Frau und Kind in dieses Haus zieht, um die Forschungen dieses "Selbstmörders" weiter zu führen.

Jetzt müsste es aber langsam klingeln - oder?

Also dann wünsche ich euch viel Spaß beim rätseln und noch ein schönes und ruhiges Wochenende. Meines wird leider ziemlich hektisch werden, so das Sofa und Ruhe nur sehr bedingt bei mir möglich sein werden.

Der Schrecken der Medusa (The Medusa Touch)
Der Schrecken der Medusa
(The Medusa Touch)
mit Lino Ventura, Richard Burton, Lee Remick, Harry Andrews, Marie-Christine Barrault, Gordon Jackson, Michael Byrne, Alan Badel, Michael Hordern, Derek Jacobi, Robert Flemyng, Frances Tomelty, Avril Elgar, Jennifer Jayne, Robert Lang u.a.
Regie: Jack Gold
Drehbuch: John Briley
Produktion: Jack Gold, Anne V. Coates
Genre: Horror/Mystery/Thriller
Laufzeit: 105 Minuten
DVD/FSK: 12 Jahre
Vertrieb: Tele 5/Edition Meisterwerke
Großbritannien/Frankreich 1978

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Kommentare  

#1 Mainstream 2017-05-06 00:32
-
Als ich letzte Woche vom "Ausblick" las, war ich höchst
erfreut. Der Film hat mich mit seiner homogenen Mischung
schon in jungen Jahren total vom Hocker gehauen. Dieser
Spannungsaufbau, die Schauspieler, und das Szenario.
Ich stimme Dir mit jedem Wort zu. Ein wirklicher Klassiker,
wenngleich nicht so bekannt.
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#2 Andreas Decker 2017-05-06 10:17
Der Film nächste Woche bekräftigt mal wieder die 3er-Regel, was für Immobilien wichtig ist: Lage, Lage, Lage.

Ehrlich gesagt finde ich das Frühwerk des Regisseurs deutlich interessanter als die späteren Horrorfilme, auf die er immer reduziert wird.
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#3 G. Walt 2017-05-06 16:10
Früher oft im TV gesehen. Ein waherer Klassiker der Spannung und des schwarzen Humors.
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#4 Erlkönig 2017-05-08 20:58
Andreas Decker

Die Lage der Immobilie dürfte recht mietmindernd gewesen sein. Auch die Beleuchtung der Immobilie, speziell des Kellers, war - zumindest in der 1, dt. VHS-Auflage - äußerst mangelhaft. Ausl. Fassungen waren da "erhellender".
Deiner Bemerkung über das Frühwerk des Regisseurs kann ich nur zustimmen.
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#5 AARN MUNRO 2017-05-09 11:36
Ähnlich zum Originalbuch ist auch Curd Siodmaks "Donovans Brain". Übrigens ebenfalls (mehrfach evtl.) verfilmt. Zur Medusa gibt es als Roman außerdem eine Fortsetzung von Rainer Fuhrmann. Durchaus lesenswert (Heyne).
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