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Willkommen im Hotel Cortez – American Horror Story: Hotel

American Horror Story, Staffel 1 Murder HouseWillkommen im Hotel Cortez
American Horror Story: Hotel

In Los Angeles, Kalifornien befindet sich im Jahr 2015 ein Hotel mit dem Namen Cortez. Hier möchte man nicht absteigen, denn die Chance es lebend wieder zu verlassen, sind denkbar gering. Das Hotel ist ein verfluchter Ort, in dem sich die Kreaturen der Unterwelt tummeln. Dank seines Erbauers, James Patrick March, ist das Hotel eigentlich nichts anderes als eine einzige, komplexe Folterkammer aus der es für die dort zu Tode gekommenen Seelen kein Entrinnen mehr gibt.


American Horror Story: HotelIm Auge behalten wird man an der Lobby bereits durch die nicht immer gastfreundliche Iris (Kathy Bates) und der transsexuellen Barkeeperin Liz Taylor (Denis O'Hare). Doch regiert wird das Hotel Cortez durch Elizabeth (Lady Gaga), einer Vampirfürstin von sage und schreibe 115 Jahren. Sie ist allerdings wohl besser bekannt als die "Countess".

Sowohl sie als auch ihr derzeitiges männliches Spielzeug Donovan, der gleichsam auch Iris Sohn ist, suchen sich außerhalb des Hotels junge Paare für eine heiße Nacht voller gemeinsamer sexueller Ausschweifungen. Was ihre Opfer jedoch nicht ahnen ist der Umstand, dass sie die Liebesnacht wohl nicht mehr lebend beenden können.

Abseits dieses verfluchten Ortes treibt der "The Ten Commandments Killer" sein ebenso sadistisches wie tödliches Unwesen. Da auch bei ihm alle Spuren ins Hotel Cortez führen, zieht es auch den ehrgeizigen Detective John Lowe (Wes Bentley) ins Cortez.

Doch Lowe hat auch mit ganz eigenen Schicksalsschlägen zu kämpfen. So verschwand sein kleiner Sohn auf einem Jahrmarkt plötzlich spurlos, nur weil er ihn für einen kurzen Augenblick aus den Augen verloren hatte. Seiner Frau Alex, die seitdem unter starken Depressionen leidet, ist er danach auch kaum eine wirkliche Hilfe. Doch statt dem "The Ten Commandments Killer" hier das Handwerk legen zu können, verfällt auch Lowe immer mehr dem dunklen Wahnsinn, der im Hotel Cortez jeden noch Lebenden befällt, wie ein extrem gefährlicher Virus.

So ahnt Lowe nicht einmal, wer hier im Cortez lebt, oder längst zu den Toten zählt, oder das er seinem vermissten Sohn näher ist, als er es sich hatte erträumen können. Das es im Cortez nicht mit rechten Dingen zugeht, merkt Lowe erst richtig, als er auf den damaligen Erbauer James Patrick March (Evan Peters) trifft, der im Tode ebenfalls alles andere als in Frieden ruht. March, der seine eigenen Pläne verfolgt, läd Lowe zu seiner kleinen Feier im Cortez ein, die nur einmal im Jahr stattfindet und die man hier als die Teufelsnacht kennt.

American Horror Story: HotelDie Zeit und die Erinnerungen:
Hört sich dieser kurze Ausschnitt aus der fünften Staffel unter dem Titel HOTEL der Serie AMERICAN HORROR STORY schon recht spannend an, so muss sich der Zuschauer auch auf einige zeitliche Rückblenden einrichten, die Einblicke in die 1920er, 1970er, 1980er und 1990er Jahre hinzufügen. Doch auch hier kann man dem eigentlichen roten Faden der Serie sehr gut folgen, da sie sich recht homogen in die Haupthandlung einfügen und die Serie somit bereichern statt sich störend auszuwirken. Auch die einzelnen Episoden verfolgen für sich zentrale Themen wie etwa Schuld, Vergebung oder Abhängigkeit, während der Wahnsinn der dunklen Abgründe die gesamte Staffel dominiert. Und wie es sich bereits bei der Serie AMERICAN HORROR STORY gehört, behandelt jede Staffel - also auch die um das Hotel Cortez - eine in sich abgeschlossene Geschichte. Die einzelnen Episoden tragen hierbei folgende aufgeführten Titel:

  • American Horror Story: HotelEpisode 01: Willkommen im Cortez
  • Episode 02: Geheime Rutschen, endlose Treppen
  • Episode 03: Mütter
  • Episode 04: Die Teufelsnacht
  • Episode 05: Zimmerservice
  • Episode 06: Zimmer 33
  • Episode 07: Alte Götter
  • Episode 08: Der-Zehn-Gebote-Mörder
  • Episode 09: Sie will Rache
  • Episode 10: Sie bekommt Rache
  • Episode 11: Jeder gegen jeden
  • Episode 12: Seien sie unser Gast

American Horror Story: HotelDer Stabwechsel bei AMERICAN HORROR STORY:
Ja, nicht wenige Darstellerinnen oder Darsteller waren bereits in früheren Staffeln von AMERICAN HORROR STORY zu bewundern gewesen. So dürften, wenn ich die vorherigen Staffeln nochmals Revue passieren lasse, z.B. Evan Peters (hier als James Patrick March) oder auch Sarah Paulson (sie spielt in der Staffel HOTEL den Geist der drogensüchtigen Prostituierten Sally) stets mit dabei gewesen sein.

Dreh und Angelpunkt jeder bisherigen Staffel war jedoch die Schauspielerin Jessica Lange (bekannt aus Filmen wie KING KONG/1976 oder KAP DER ANGST/1991), die stets die dominierende Rolle in den bisher vier einzelnen Staffeln inne hatte.

Jessica Lange hatte auch in dieser Serie mit Sicherheit ihre Fans gehabt und wusste auch mich zu Beginn der Serie AMERICAN HORROR STORY durchaus zu begeistern. Ein Fan ihres ersten Kinofilms 1976 wurde ich dagegen nie, was aber weniger an ihrer Rolle lag, sondern schlicht daran, dass ich persönlich diese Kino-Version von KING KONG schlicht und einfach für absolut unterirdisch halte. Doch spätestens ab der vierten Staffel von AHS (allgemein bekannte Abkürzung für AMERICAN HORROR STORY) unter dem Titel FREAK SHOW, der ich mich später einmal noch genauer im Zauberspiegel annehmen werde, konnte man sehen, dass sie hier in ihrer dominierenden Rolle keinerlei Entwicklung mehr machte.

Der Typ Frau, selbstverliebt und mitunter eiskalt war ihr quasi hier auf den Leib geschrieben. Nur leider lutschte sich dieser immer "gleiche Typus" mit der Zeit langsam ab und es war schlicht keine Weiterentwicklung mehr festzustellen. Für Jessica Lange war AHS auch ihre bisherig einzige Serienerfahrung, denn bisher hatte sie es schlicht abgelehnt in einer Fernsehserie mitzuwirken, weil sie sich nicht über einen längeren Zeitraum auf ein Projekt festlegen wollte. Dies mag durchaus nicht unklug gewesen sein, wollte sie darin frei sein, interessante Filmangebote auch aufgreifen zu können, statt verzichten zu müssen, weil sie durch ein länger laufendes Projekt vertraglich gebunden war. Selbst gab sie hier die niedrige Anzahl der jeweiligen Episoden einer Staffel als ausschlaggebenden Grund an, weshalb sie sich bei AHS ins Horror-Genre vorwagte und für diese Serie dann auch zusagte. Vier Staffeln mit Jessica Lange waren aber nach meiner Einschätzung auch wahrlich genug, denn mit der fünften Staffel wurde ein Wechsel in dieser dominierenden Position innerhalb von AHS durchaus überfällig. Als man dann aber bekannt gab, wer dieses Vakuum nun in der fünften Staffel füllen sollte, waren den Diskussionen und Vorbehalten Tür und Tor geöffnet. Lady Gaga kannte man schließlich als erfolgreiche Sängerin, doch ob sie als Schauspielerin nun Punkten würde, da war man im Vorfeld schlicht sehr geteilter Meinung.

Ihr Filmdebüt in der Fernsehserie DIE SOPRANOS (2001) war schließlich noch kein durchschlagender Erfolg. Danach kamen diverse Konzert- und Dokumentarfilme, eine Sprechrolle bei der Zeichentrickserie DIE SIMPSONS oder ein kurzer Cameo-Auftritt als Alien in MAN IN BLACK 3, sowie z.B. einen Kurzauftritt in SIN CITY 2 - A DAME TO KILL FOR. Die Frage stand also im Raum, wie würde sich Lady Gaga in einer durchaus tragenden Hauptrolle machen?

American Horror Story: HotelDer Stabwechsel ist gelungen:
Auch ich hatte da so meine Zweifel ob das wirklich gut gehen würde, doch ich wurde mehr als recht positiv vom Schauspiel seitens Lady Gaga überzeugt. Sie meisterte ihre Rolle als Countess mit einer Leichtigkeit aber auch Eindringlichkeit, die auf ganzer Linie überzeugte. Den Golden Globe gewann sie 2016 in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin in einer Miniserie oder TV-Film" für ihre Rolle in AMERICAN HORROR STORY daher durchaus verdient.

Überhaupt kann man in der fünften Staffel von AHS von einem Dreiergespann sprechen, dass so ziemlich alle anderen locker an die Wand spielte. Hierzu gehörten neben Lady Gaga noch Kathy Bates (bekannt aus Filmen wie MISERY/1990 oder TITANIC/1997 sowie ABOUT SCHMIDT/2002) in der Rolle der Iris und Denis O'Hare (bekannt aus Filmen und Serien wie ROCKET SCIENCE/2007, TRUE BLOOD/2010-2012 oder DER ADLER DER NEUNTEN LEGION/2011) als transsexuelle Liz Taylor.

American Horror Story: HotelEin gewisser kritischer Blick bleibt aber leider nicht aus:
Ja, hier ziehe ich mal meinen kritischen Blickwinkel etwas hervor, denn an ein paar Stellen schwächelt es dann bei der fünften Staffel von AHS doch.

Da wäre z.B. ganz oben auf der Liste die Sache mit den Vampiren. Die Grundidee ist nicht schlecht, nur leider hapert es etwas bei der Umsetzung. Seltsamer Weise kann man nämlich in AHS Vampire mit einfachen Pistolenkugeln töten. Gut, man muss sich ja nicht unbedingt sklavisch an die gängigen Möglichkeiten des Todes speziell in Sachen Vampire klammern, aber so wirklich gut kommt diese Idee nun nicht, weil sich hier einige Fragen der Logik offenbaren. Hier hätte man es also durchaus den Gegnern der Vampire etwas schwerer machen können, wobei diese ja in AHS nicht unbedingt von außen kommen müssen. Viel eher killt man sich hier auch gerne untereinander. Doch eine gewisse Unlogik liegt damit auch in der Frage des Hotel selbst gegenüber den Vampiren. Stirbt man nämlich im Hotel, kehrt man nämlich als Geist bzw. untoter Bewohner wieder zurück und ist von den Lebenden auch mithin kaum zu unterscheiden. Als was kehren aber dann die Vampire aber zurück? Etwa als bluttrinkende Untote? Da fragt man sich doch glatt, waren die vorher nicht schon einmal gestorben?

Einen kleinen Unterschied gibt es in der Staffel ja schon. Vampire können in AHS im Hotel ein- und ausgehen, während alle anderen mörderischen Geister das Hotel nicht mehr verlassen können, sondern an diesem Gebäude faktisch gebunden sind. Einen wirklichen Sinn macht es aber nicht, einen Vampir direkt im Hotel Cortez zu töten, denn auch wenn dieser das Hotel danach nun nicht mehr verlassen könnte, wäre er doch schneller wieder da, als man es erwarten würde. Und was ist mit den Opfern der Vampire im Hotel? Gut, sie werden zwar selbst vielleicht keine Vampire, solange sie ersichtlich nicht auch von dem Vampirblut getrunken haben, aber entgegen dem Umstand das jeder Tote als Geist im Cortez wieder auftaucht, glänzen gerade diese Opfer danach durch völlige Abwesenheit, was auch nicht gerade der vorherrschenden Logik der Handlung entspricht.

American Horror Story: HotelDas ganze ist dann doch etwas verwirrend, je mehr man an diesem Punkt die Gedankengänge weiter führt, so das ich mich schon etwas frage, ob man die Sache mit den Vampiren nicht besser ganz heraus gelassen und hierfür einen anderen Weg gesucht hätte, der sich logischer in die Gesamthandlung hätte einbetten lassen.

Sieht man aber von diesem Verwirrspiel einmal ab, dass sich bei tieferen Überlegungen zur Handlung etwas locker vor einem ausbreitet, dann muss man jedoch sagen, dass die Umsetzung der fünften Staffel von AHS (HOTEL) ansonsten wieder recht gut und ansprechend gelungen ist. Schon das Hotel selbst ist hierbei ein würdiger Blickfang für den Freund des gepflegten Horrors.

Aber auch die Altersfreigabe ist bei dieser Staffel wieder etwas seltsam. Die Box selbst hat eine Altersfreigabe ab 18 Jahren, was daran liegt, dass die Episoden 1-3/erste DVD und 10-12/vierte DVD in der Box eine Altersfreigabe ab 18 Jahren haben. Die zweite und dritte DVD und damit die Episoden 4-9 haben jedoch eine Altersfreigabe ab 16 Jahren. An härteren Szenen bzw. einigen leicht sexuellen Darstellungen fehlt es aber auch nicht bei der zweiten und dritten DVD. Woran liegt also diese unterschiedliche Bewertung bzw. hätte man nicht der Einfachheit halber die Gesamtbox (also alle vier DVD's) in einer Altersfreigabe einstufen können? Man könnte allerdings auch andersherum fragen, ob man diese Vorgehensweise überhaupt verstehen muss. Aber aufwerfen (weniger aufwerten) wollte ich diesen Umstand hier doch einmal kurz.

American Horror Story: HotelEs geht zumindest wieder aufwärts bei AHS:
Hier leiste ich mir schon mal einen kleinen Rückgriff auf die vierte Staffel von AHS unter dem Titel FREAK SHOW.

Nicht nur der Austausch von Jessica Lange wäre bereits in der vierten Staffel fällig gewesen, weil sich ihr Schauspiel und die darstellerische Leistung schlicht festgefahren hatte und gelinde gesagt langweilig wurde.

Auch ansonsten hatte die vierte Staffel von AHS es schwer, auf ganzer Linie noch zu überzeugen. Das lag nicht an der Grundidee selbst, die durchaus einiges an Potential hätte freisetzen können. Doch die Spannung blieb mit jeder folgenden Episode mitunter doch ziemlich auf der Strecke. Die vierte Staffel hatte dafür einfach zu viele Durchhänger in Sachen Spannung.

Ofmals bremste man sich in der Handlung selbst zu stark aus, was den Spaß doch um einiges dämpfte. Auch wirkten vereinzelte Charaktere und deren Handlungsstränge mitunter sogar etwas überzogen bzw. auch schlicht albern, was dann der Staffel doch einiges an Wind aus den Segeln nahm. Auch schien man von den Machern irgendwie den roten Faden in der Handlung verloren zu haben, so das sich die Handlung mitunter eher im Kreis drehte und nicht so wirklich in die Gänge kommen wollte.

Man kann also durchaus sagen, dass man in der vierten Staffel zwar eine Menge interessante Ansätze hatte, diese aber leider nicht konsequent nutzte und so dann doch mitunter arg ins schleudern kam.

American Horror Story: HotelSo ganz hat man sich auch in der fünften Staffel unter dem Titel HOTEL noch nicht davon erholt, was sich wie oben bereits beschrieben daran festmacht, wenn man die Idee mit den Vampiren aufgreift. Zwar merkt man, dass man in der fünften Staffel intensiver am roten Faden der Gesamthandlung wieder festhielt um zu auffällige Einbrüche im Spannungsaufbau zu vermeiden. Doch das Problem liegt wohl einfach auch daran, dass man stets zu viele Elemente in die Handlung mit hinein stecken will.

Wurden in der Staffel FREAK SHOW einige Charaktere gut aufgebaut, so versanken sie nämlich nach kurzer Zeit schon wieder in der Handlung in einem schlichten Mittelmaß, womit der so aufgebauten Spannung später förmlich der Boden unter den Füßen wieder weggezogen wurde.

Auch die Staffel zu HOTEL schrammt hier mitunter an einigen Durchhängern bezüglich der Spannung haarscharf vorbei. Das Manko hier liegt auch hier wieder eher darin, dass man einfach zu viel in die Handlung hinein steckt, womit die Handlung mitunter auch etwas überladen wirkt. Sei es die Nebenhandlung mit den verschwundenen Kindern, die sich als Vampire herausstellen, dem mörderischen Erbauer des Hotels, diversen andere Serienkiller und eine nicht gerade geringe Anzahl von Einzelschicksalen, die alle ausreichend berücksichtigt werden wollen bzw. sollen. Die Gefahr liegt also darin, dass man sich hier leicht verzettelt und so den roten Faden mitunter aus den Augen verlieren kann. Aber auch, dass gegebenenfalls dann doch offensichtlich die innere Logik  etwas zu schwächeln beginnt. Hier kann also weniger mitunter durchaus mehr sein. Schaffte es die Staffel FREAK SHOW bei mir daher nur noch mit einem Augenzwinkern und einer schlaflosen Nacht, drei von fünf Punkten abzuräumen, so kann ich der Staffel HOTEL aber durchaus wieder gute vier von insgesamt fünf Punkten vergeben, zumal mit Lady Gaga  in der dominierenden Rolle etwas frischer Wind durch die Serie AMERICAN HORROR STORY weht. Es sei hier aber auch vorgewarnt, das die fünfte Staffel AMERICAN HORROR STORY - HOTEL bereits nach der ersten Episode wieder einen gewissen Suchtfaktor auslöst, dem man nur zu gerne am heimischen Bildschirm folgen mag.
American Horror Story: Hotel
American Horror Story
Hotel
mit Lady Gaga, Kathy Bates, Denis O'Hare, Evan Peters, Sarah Paulson, Angela Bassett, Wes Bentley, Finn Wittrock, Cheyenne Jackson, Chloe Sevigny, Matt Bomer, Max Greenfield, Mare Winningham, Richard T. Jones, Mädchen Amick, Naomi Campbell, John Carroll Lynch, Lily Rabe, Alexandra Daddario, Darren Criss u.a.
Serienerfinder: Brad Falchuk, Ryan Murphy
Produktion: Chip Vucelich, Alexis Martin Woodall
Produktionsunternehmen: Twentieth Century Fox Television, Brad Falchuk Teley-vision, Ryan Murphy Produktions
Genre: Horror/Drama/Thriller/Mystery/Fantasy
Staffel-Box: 4 DVD/12 Episoden
Laufzeit: 618 Minuten
Preis: 15,99 (DVD/Amazon)
DVD/FSK: 18 Jahre/Staffel-Box
Vertrieb: Twentieth Century Fox
USA 2016

Kommentare  

#1 Andreas Decker 2017-05-03 09:48
Nachdem ich schon bei FREAK nur mit Mühe dabeigeblieben bin und mich dann gefragt habe, warum ich meine Zeit nicht in was Besseres investiert habe, bin ich bei HOTEL irgendwann in der Mitte ausgestiegen. Die Idee, alles mögliche in den thematischen Topf zu werfen, ob's nun passt oder nicht, war ja mal ganz reizvoll, aber mittlerweile langweilt mich das nur noch. Tatsächlich so sehr, dass ich die Erstausstrahlung vom Nachfolger völlig übersehen habe. Ich habe nichts vermisst.

Und ich fand auch Lady Gaga als "Schauspielerin" genauso schrecklich und eindimensional wie Madonna in ihren Tagen. :-) Selbst Chloe Sevigny, die nun wirklich eine Ausnahmeschauspielerin ist, war hier völlig verschwendet.
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#2 Laurin 2017-05-03 18:42
Bei FREAK SHOW ging es mir ab der hälfte der Staffel ähnlich wie dir, Andreas Decker. Die Spannung wurde oftmals ausgebremst und Jessica Lange nervte eigentlich nur noch.
HOTEL war für mich dagegen wieder eine Steigerung. Noch nicht wirklich perfekt (weil man leider wieder zu viel in die Staffel rein stopfte), aber besser als die FREAK-Staffel auf jeden Fall.

Allerdings Lady Gaga mit Madonna als Schauspielerin zu vergleichen, halte ich für etwas gewagt. Da liegen für mich doch eher Welten zwischen, denn Madonna war für mich absolut immer in Filmen ein reiner Notstopfen gewesen.
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#3 Toni 2017-05-04 19:19
Freak Show hat mir auch nicht so gefallen, da wirkte Jessica Lange wirklich schon ein wenig über. Lady Gaga fand ich dagegen am Anfang recht erfrischend, aber nach ein paar Folgen legte sich das schnell. Lag wohl eher an ihrer recht unsympathischen Rolle.
Aber so ganz der Knaller war Hotel auch nicht.
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#4 Laurin 2017-05-04 19:31
Wie ich schon oben schrieb, Toni, es war wieder besser als FREAK SHOW aber ich würde hier nun nicht davon reden wollen, dass diese Staffel (HOTEL) nun ein "Knaller" war.

Was die Rollen angeht, da kann ich mit denen leben, die sympathischer angelegt sind, wie auch mit denen, die nicht wirklich sympathisch angelegt sind. Bei mir sind letztere sogar interessanter, weil für mich mit den eher negativen Charakteren ein Film (oder Serie) mitunter steht oder fällt. Ich gebe da mal ein Beispiel: Früher wäre die Serie DALLAS in meiner gesamten Familie nie so angesagt gewesen, wenn J.R. nicht so eine wirklich fiese Figur gewesen wäre. In dem Punkt war Lady Gaga wahrlich erfrischend.

Den eigentlichen Nachteil sehe ich bei dieser Serie eigentlich immer noch darin, dass zu viel hinein gepackt wird und die Macher es sich damit selbst schwer machen, konsequent einem roten Faden zu folgen ohne sich innerhalb der jeweiligen Staffel zu verzetteln.
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#5 Toni 2017-05-04 19:57
Mit J.R. sah meine Familie das ähnlich :lol:
Ich bin auch sonst nicht der Gaga-Fan, vielleicht lag es daran.
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#6 Laurin 2017-05-05 18:52
Nun ja, ihre Musik ist auch nicht so ganz meine Welt, aber man kann es sich noch anhören ohne Ohrenbluten zu bekommen. :lol:
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