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Gestatten Dracula ... oder so ... - »Blade: Trinity«

Blade Gestatten Dracula ... oder so ...
»Blade: Trinity«

Während die Vampire schwer bewaffnet (klar, wenn man seinen eigenen übermenschlichen Fähigkeiten nicht mehr vertrauen will) den Urvater aller Vampire aus einem Felsengrab befreien, läuft Blade in eine Falle der Vampirfürstin Danica Talos, und am Ende nimmt sich Abraham Whistler dann auch gleich selbst das Leben um nicht nochmal den Vampiren zwischen die Zähne zu geraten.  Aber auch Blade wird vom FBI gefasst, die ihn gleich in die Hände von den Dienern der Vampire übergeben.

Blade: TrinityAls Danicas Helfer Blade abtransportieren wollen, wird dieser gerade noch von den "Nightstalkern" Hanibal King und Abigail Whistler (der Tochter von Abraham) befreit. So ganz ist Blade jedoch nicht davon begeistert, mit dieser Untergrundgruppe der Vampirjäger zusammen zu arbeiten. Doch nach dem Tod von Abraham Whistler sind sie wohl die letzte Unterstützung für Blade im Kampf gegen die Blutsauger, die er noch finden wird.

Dracula nennt sich indessen nun recht modern Drake und kann eine gewisse Verachtung gegenüber den anderen Vampiren nicht wirklich unterdrücken. Vielleicht kommt dies auch etwas daher, das Drake seine bisherigen Schwächen mittlerweile selbst in den Griff bekommen hat und nun sogar das Sonnenlicht ohne Probleme erträgt. Und darüber hinaus ist er auch noch ein Gestaltwandler, der jedes beliebige Aussehen annehmen kann.

Von den Nightstalkern erfährt Blade indessen, dass die Vampire bereits Dracula erweckt haben und bei dem folgenden ersten Zusammentreffen scheint Drake sogar einige Sympathien für den Daywalker Blade zu entwickeln. Die Vampire unter Danica Talos erhoffen sich indessen wohl, das Dracula/Drake endlich Blade vernichtend schlagen kann. Das die beiden sich trotzdem nicht gerade grün sind, versteht sich allerdings gleich von selbst, denn am Ende kann es wohl nur einen Überlebenden geben, den übermächtigen Drake oder den Halbvampir Blade.

Die Nightstalker haben indessen eine neue Waffe gegen die Vampire entwickelt. Dabei handelt es sich um einen Virus mit dem Namen "Day Star", welcher alle Vampire vernichten könnte. Um die bisher zu schwache Wirkung enorm zu steigern, benötigt man allerdings einige Tropfen von Drakes Blut, weil dessen DNS noch völlig unverfälscht ist. Allerdings weiß man auch nicht, ob dieser Virus dann nicht auch für Blade zu einer tödlichen Gefahr wird.

Drake macht inzwischen allerdings auch keine halben Sachen und überfällt die Nightstalker, bringt bis auf Hanibal und Zoe alle Menschen um und entführt die beiden ins Hauptquartier von Danica. Dort versucht man sie zum reden zu bringen, um mehr über die angeblich neue Waffe gegen die Vampire herauszubekommen.

Nun liegt es alleine an Abigail und Blade, in die finale Schlacht zu ziehen um Hanibal zu befreien (Zoe stirbt indessen bei den Vampiren) und die benötigte Menge von Drakes Blut zu erlangen, um die Vampire vernichtend zu schlagen. Bei dem folgenden Zweikampf zwischen Blade und Drake zeigt letzterer dem dann sogar sein wahres, dämonisches Aussehen.

Blade: TrinitySchlechte Drehbücher gebären schlechte Filme:
Mal ehrlich, einen wirklich plausiblen Grund liefert man innerhalb des ganzen Films nicht, warum die Vampire nun ausgerechnet jetzt Dracula wieder über die Erde wandeln lassen. Es scheint gerade so, als reiche es David S. Goyer schon, überhaupt den Urvater aller Vampire - Dracula - in die Handlung mit eingebunden zu haben. Schließlich zieht der Name ja auch irgendwie immer noch bei den Fans, da muss man sich also um logische Erklärungen wohl keine weiteren Gedanken machen. Der offensichtliche Nachteil hierbei ist nur, dass besagter Dracula dann leider nur sehr bedingt gefährlich wirkt und über keinerlei wirklich charismatische Ausstrahlung verfügt.

Und Blade metzelt sich wie schon in den beiden Filmen vorher so erfolgreich mit vollem Körpereinsatz durch die Reihen der Vampire, dass man eigentlich schon der Meinung sein könnte, selbst Oma Erna könnte die Blutsauger mal eben so reihenweise mit dem Rollator niedermachen. Wer also auf schön choreografierte Kampfszenen steht, kommt hier durchaus auf seine Kosen, aber was die Sannung angeht, so bewegt sich dieser dritte Film um den Halbvampir Blade schon fasst unterhalb des Teppichrand. Wirklich Eindruck hinterlassen hier nur noch zwei Darsteller (einmal weiblich und einmal männlich), die in ihren Szenen so ziemlich alle anderen, samt Wesley Snipes, förmlich an die Wand spielen. Aber dazu unten gleich mehr, wenn meine Filmkritik heute mal in die Verlängerung geht.

Ansonsten zeigt sich jedoch BLADE: TRINITY, wie man bei FILMSTARTS.DE durchaus richtig herausstellt, als ziemlich "Anspruchsresistent" dar und verfügt eigentlich kaum noch über wirkliche Höhen und Tiefen, die mich persönlich z.B. über die gesamte Filmdauer hinweg bei der Stange halten könnten. Da sich die Handlung mit allen Zutaten als kaum durchdacht darstellt, glänzt dieser dritte filmische Beitrag eigentlich nur noch mit seiner Martial-Art-Hochglanz-Action, die man auch ganz ohne Handlung hätte präsentieren können. Und wer zwischendurch mal Snipes nicht mehr nur herumtollen sehen will, der darf sich an der dauerhaft bauchfreien Kleidung von Jennifer Biel als Abigail Whistler erfreuen (das hätte man mit einem leicht bekleideten Nummerngirl zwischendurch aber auch hinbekommen).

Übrigens, dass hier nun plötzlich Abigail als die Tochter von Abraham Whistler auftaucht, war eigentlich in BLADE: TRINITY zuerst nicht vorgesehen. Denn eigentlich sollte Blade hier Unterstützung seitens der Nachfahrin von Abraham van Helsing bekommen. Hierzu stand sogar schon der Name "Rachel van Helsing" fest. Die kam nämlich wohl auch damals in den Marvel Comics an der Seite von Blade schon vor. Doch leider war zur Drehzeit auch noch ein anderer Film mit dem Titel VAN HELSING (2004 mit Hugh Jackman und Kate Beckinsale in der Hauptrolle) in Planung, weshalb man dann von der Figur der Nachfahrin Abstand nahm und Whistler dafür einfach eine bisher nie erwähnte Tochter aufs Auge drückte.

Wer also auf jede Menge Action steht, der dürfte bei BLADE: TRINITY auf seine Kosten kommen. Jedoch sollte man dabei keine wirklich schlüssige Handlung erwarten, denn die lässt in Sachen Logik dann doch einige Fragen recht offen wie Scheunentore. Da sagt ein Zitat seitens CRITIC.DE zu diesem dritten Film auch schließlich schon alles aus:

"[...] das wilde Action-Spektakel kann nicht verdecken, dass es dem Regisseur und Drehbuchautor an Ideen für eine halbwegs spannende Handlung fehlte."

(Filmkritik seitens Critic.de zu BLADE: TRINITY)

BLADE: TRINITY wartet dann allerdings auch noch mit einem alternativen Ende auf, in dem selbst Drake wieder vom Obduktionstisch entkommt. Dies wirkt dann leider weniger wie ein Hoffnungsschimmer auf eine weitere Fortsetzung, sondern eher schon wie eine Drohung, dass man einen vierten Film der Reihe auch noch in Angriff nehmen könnte.    

Blade: TrinityMeine Filmkritik:
Zuerst die wirklich gute Nachricht, Abraham Whistler bringt sich gleich ziemlich zum Anfang von BLADE: TRINITY selbst um. So wie Kris Kristofferson diesen Charakter über die ersten beiden Filme zum "Daywalker" mit Leben füllte, hätte er diesen Schritt auch gleich zu Beginn des ersten Film um den Halbvampir Blade vollziehen können. Gefehlt hätte er mir jedenfalls nicht, da Kristofferson hier schauspielerisch eigentlich nur Billigware von der Stange abliefert hatte. Dafür steigt hier allerdings Jessica Biel als seine (plötzlich auftauchende) Tochter und Vampirjägerin Abigail Whistler ein. Mal abgesehen davon, das Biel hier eigentlich wieder mal nur den üblichen weiblichen Blickfang plus netter Nabelschau abliefert, bleibt ihr auftreten über weite Strecken der Handlung doch recht blass. Da hätte es auch nichts gebracht, wenn man sie statt als Abigail Whistler eventuell doch noch als Rachel van Helsing auftreten gelassen hätte.

Gut, nett anzusehen war sie ja und jeder dürfte sich auch noch an ihre in die Länge gezogene Duschszene in BLADE: TRINITY erinnern. Leider ist allerdings eben schon diese in die Länge gezogene Duschszene ein sichtlicher Beweis dafür, dass dem Drehbuchautor David S. Goyer nicht wirklich viel mehr eingefallen ist. Dafür durfte er allerdings im dritten Film auch gleich selbst im Regiestuhl platz nehmen und sich neben Wesley Snipes und Lynn Harris an der Produktion von BLADE: TRINITY beteiligen. Wohl deshalb lässt die Gesamthandlung so einige Fragen für den Zuschauer offen, weshalb es dann hier schon mit der Logik hapert.

Snipes wiederum prügelt und schießt sich auch im dritten Teil nach der recht bekannten Manier durch den Film, wenn er nicht gerade auch mal wieder sein Schwert zieht. Man könnte also hierzu auch sagen: Nichts neues auf der Titanic. War der Film BLADE 2 schon mitunter durch die oftmals auftretende Ideenlosigkeit schwer zu ertragen gewesen, so rutschte hier die Gesamthandlung eigentlich noch mehr ins Bodenlose. Und das nicht nur, weil der Ablauf eigentlich schon absolut durchschaubar ist und daher auch kaum noch Überraschungen bietet, sondern auch, weil man hier auch mit Drake den Vampir aller Vampire, "Dracula" einführt, aber daraus absolut nichts sehenswertes in diesem Punkt zustande bringt. Im Grunde genommen hätte man den Dracula-Darsteller Dominic Purcell im Film auch ganz einfach "Kei Uwe" nennen können. Denn leider wirkt Dominic Purcell zu keiner Zeit wirklich gefährlich und seine Ausstrahlung wird als Dracula so flach und ohne wirklich düsteres oder geheimnisvolles Charisma heruntergedreht, das sich hier wohl selbst die verstorbenen Dracula-Darsteller Bela Lugosi und Christopher Lee noch kopfschüttelnd im Grabe umdrehen würden.

Und als Sahnehäubchen oben drauf, schaffte man es bei BLADE:TRINITY nicht einmal, mich mit interessanten Spezialeffekten als Zuschauer noch hinter dem Ofen hervorzulocken. Da könnte man bei der Bewertung mit nur einem von insgesamt fünf Punkten als Höchstbewertung eigentlich nichts falsch machen, denn Minuspunkte gibt es bei dieser Bewertungsform von mir ja eigentlich nicht. Im Grunde ist BLADE: TRINITY daher ein Film, den die Welt wohl nicht mehr wirklich brauchte. Da müsste man sich auch keine Gedanken mehr darüber machen, dass man damals sogar noch eine vierte Fortsetzung (ja ernsthaft) ins Auge gefasst hatte, die dann aber glücklicherweise nicht mehr zustande kam. Und auch für unseren weichgespühlten Dracula (Drake) hatte man hier ja mit einem alternativen Ende zum Film ein kleines Hintertürchen aufgehalten. Nicht vergessen darf man hierbei auch die Fernsehserie BLADE - DIE JAGD GEHT WEITER vom US-amerikanischen Sender Spike TV aus dem Jahre 2006, welche die Handlung fortsetzen sollte und die auch 2007 bei uns auf ProSieben lief. Hatten da die drei Filme um BLADE mit Wesley Snipes zusammen noch rund 400 Millionen US-Dollar weltweit eingespielt, so wurde die Fernsehserie schon nach der ersten Staffel wegen der niedrigen Einschaltquoten schnell wieder eingestellt.

Blade: TrinityMeine Filmkritik in der Verlängerung:
Irgendwie ist es speziell bei diesem Film wie beim Fußball, so das ich bei dem Film BLADE: TRINITY hier doch noch in die Verlängerung gehen muss. Und dies liegt daran, dass dieser Film zwei Faktoren besitz, weshalb man den Film eigentlich doch gesehen haben sollte.

Faktor 1. ist hierbei der Schauspieler Ryan Reynolds, der sich ja in Sachen Comic-Verfilmungen auch auskennen dürfte. Man denke nur an den filmischen Flop seitens des DCU mit dem Film GREEN LANTERN aus dem Jahre 2011, den Reynolds als Hauptdarsteller selbst nicht wirklich mochte. In BLADE: TRINITY ist er als Vampirjäger Hannibal King für die coolen Sprüche, Beleidigungen und Witze zuständig und dessen Dialogszenen brachten die Jugendschützer in Deutschland fasst schon mehr ins Schwitzen, als die diversen Gewaltszenen im Film. Schnell spielt sich Reynolds damit allerdings in BLADE: TRINITY zu einer wirklich sehenswerten und damit zentralen Figur nach oben, die wirklich so einiges an unlogischen Details und langsam langweilenden Kampfszenen im Handlungsverlauf herausreißen konnte. Das er mit dem lockeren Mundwerk an den Kinokassen sogar zu einem Kassenmagneten werden kann, zeigte er dann später in den nächsten Comic-Verfilmungen DEADPOOL (2016) und DEADPOOL 2 (2018) recht eindrucksvoll. Man könnte also sagen, das Reynolds uns in BLADE: TRINITY bereits auf diese Erfolgsfilme einen durchaus sehenswerten Vorgeschmack lieferte. Denn selbst mit der Fortsetzung DEADPOOL 2 fuhr Reynolds weltweit mit 785,05 Millionen US-Dollar noch mehr Geld ein, als alle drei Filme um BLADE mit Wesley Snipes zusammen, wobei wir vom ersten DEADPOOL-Film hier garnicht erst reden wollen.

Allerdings auch ohne lockeres Mundwerk kann Reynolds für mich durchaus als Schauspieler mehr überzeugen als etwa Wesley Snipes, wie man in Filmen wie OUTER LIMITS - GENETISCHE BOTSCHAFT (1997), PARTY ANIMALS - WILDER GEHT'S NICHT (2002) oder  THE AMITYVILLE HORROR (2005) recht gut feststellen konnte.

Faktor 2. ist die US-Schauspielerin Parker Christian Posey, die in den USA durch die Zeitschrift TIME auch als die "Königin der Independentfilme" bekannt geworden ist (sie spielte in ca. 30 Independentfilmen mit). Wirklich aufgefallen ist sie als Schauspielerin hier in Deutschland jedenfalls noch nie wirklich, auch wenn sie bereits in kleineren Rollen z.B. neben Tom Hanks und Meg Ryan in E-MAIL FÜR DICH (1998), oder neben Courteney Cox und David Arquette in SCREAM 3 (2000), sowie neben Cameron Diaz und Christina Applegate in SUPER SÜSS UND SUPER SEXY (2002) gespielt hatte.

Blade: TrinityIn BLADE: TRINITY spielt sie jedenfalls die psychotische Vampirfürstin Danica Talos in einer solchen Intensität, dass es geradezu eine Freude ist, wenn sie in der Handlung in Szene gesetzt wird. Ihr gelingt es quasi aus dem Handgelenk heraus, eine durchtriebene, wirklich böse bis wahnsinnige und trotzdem laszive Vampirin zu vermitteln, die an Bedrohlichkeit selbst die Billigversion eines Dracula/Drake problemlos an die Wand spielen kann. Bei ihr liegen eigentlich überhaupt die wirklichen Überraschungsmomente im Film, welche zumindest etwas Spannung versprechen, denn als Zuschauer weiß man gerade bei der ersten Sichtung nie, wie Danica Talos im nächsten Augenblick reagieren wird. Bei mir kam daher zumindest bei ihren Szenen wirklich Spaß am Film auf.  Dagegen wirkt dann selbst Dracula im Finale in seiner dämonischen Gestalt schon irgendwie völlig durchschaubar und spannungsarm. Mal abgesehen davon, dass besagter Dracula in dieser monströsen Vollmontur auch noch irgendwie behäbig bis steif herüber kommt.

Ich kann es bei BLADE: TRINITY daher drehen wie ich will, denn wenn es um absolute Enttäuschungen geht, fallen bei mir direkt die Namen Wesley Snipes, Kris Kristofferson und Jessica Biel, die an der Spitze zwar ein nettes Spektakel abliefern, jedoch mittlerweile völlig frei von Selbstironie sind und über Strecken hinweg sogar recht unmotiviert die Handlung in den Abgrund ziehen. Und Dominic Purcell fehlt schlicht die Ausstrahlung und das Talent dazu, der populären Figur des Dracula auch nur im Ansatz nahe zu kommen. Dafür - und dieses Lob muss man hier auch einmal aussprechen - gelingt es Ryan Reynolds und Parker Posey als eigentliche Nebencharaktere im Handumdrehen den gesamten Rest förmlich an die Wand zu spielen. Da fragt man sich zwangsläufig, ob ein Vampirfilm mit Reynolds und Posey in den Hauptrollen damals nicht die wesentlich bessere Option gewesen wäre. Müsste ich also speziell die Leistungen von Reynolds und Posey und deren Rollen in BLADE: TRINITY bewerten, so käme ich in diesem Fall bei ihren schauspielerischen Leistungen locker auf fünf von insgesamt fünf Punkte als Höchstbewertung. Den ganzen Rest des Film kann man allerdigs locker vergessen, wenn sogar ein Profi-Wrestler wie Triple H. im Film interessanter wird als ein Wesley Snipes.     

Blade: TrinityBlade: Trinity
(Blade: Trinity)
mit Wesley Snipes, Jessica Biel, Ryan Reynolds, Parker Christian Posey, Kris Kristofferson, Trible H., Dominic Purcell, Callum Keith Rennie, Natasha Lyonne, Mark Berry, Patton Oswald, Eric Bogosian, Francoise Yip, Ron Selmour, Erica Cerra, Kett Turton, Shannon Powell, James Remar u.a.
Regie und Drehbuch: David S. Goyer
Produktion: David S. Goyer, Wesley Snipes, Lynn Harris
Musik: Ramin Djawadi, RZA
Genre: Action/Horror
Spieldauer: 122 Minuten (BD)/Extended Version
DVD/FSK: 18 Jahre
Vertrieb: Warner Home Video
USA 2004



Kommentare  

#1 Laurin 2019-10-16 09:34
Danke Mainstream, hoffe, ich habe es jetzt überall korrigiert. Allerdings passiert mir das bei Reynolds ständig, das ich ihm ein "a" statt ein "e" an die Backe nageln möchte. :-* Warum auch immer.
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#2 Harantor 2019-10-16 09:44
Achtung.
Damit sich keinerr wundert. Mainstreams Kommentar ist von mir leider beim Entfernen der Spamkommentare gelöscht worden. Wiedermal Sorry
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#3 Friedhelm 2019-10-16 13:10
Ja, was soll man über "Blade III" noch großartig sagen: der Film haut eigentlich niemanden wirklich vom Hocker und wirkt auf mich wie ein TV-Film. :o

Wesley Snipes bleibt auch hier der eindimensionale Action-Vampir-Killer. Was allerdings Jessica Biel betrifft, die ist als Abigail Whistler viel zu austrahlungsarm. Im Gegensatz zu ihr kann man Ryan Reynold in seiner Rolle als Hannibal King schon fast als arg verschenkt betrachten - und der hätte ganz sicher seine eigene Reihe gerockt, die ja auch angedacht war. :sad:

Dominic Purcell enpfinde ich -mit Verlaub- einfach nur als mega-doofen Dracula. Ihm fehlt aber auch jede nur erdenkliche Nuance, für diesen Charakter - fehlbesetzt ist da noch eher gütig gemeint. Der Typ ist einfach eine Nullnummer als Vampirfürst.. :-x

Zitat:
Denn eigentlich sollte Blade hier Unterstützung seitens der Nachfahrin von Abraham van Helsing bekommen. Hierzu stand sogar schon der Name "Rachel van Helsing" fest. Die kam nämlich wohl auch damals in den Marvel Comics an der Seite von Blade schon vor.
Richtig, Rachel van Helsing war Teil der Comic-Reihe "Die Gruft von Graf Dracula(Tomb Dracula", in der dann auch Blade mitgemischt hat. Ansich wäre ihre Figur für den dritten Blade natürlich ein Super-Bindemitglied geworden, um evtl. die nötige Marvel-Atmo zu erreichen. :-)

Ihr weiteres Schicksal in den Comics haben wir ja damals gar nicht mehr mitbekommen, weil die Reihe mittendrin eingestellt wurde - der Grund waren wohl die schwindenden Verkaufszahlen. Es wurden ja auch viele andere Hefte ("Thor", "Hulk" "Die Rächer") deshalb eingestellt. :sad:

Was den "van Helsing-Film" betrifft - da hätte ich dann wirklich lieber Rachel van Helsing in "Bläde III" gesehen- und die Macher haben das wohl später auch gedacht. :-*
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#4 Laurin 2019-10-16 13:42
@ Friedhelm:
Da sind wir mal wieder auf einer Linie. Sehenswert ist der Film eigentlich nur wegen Posey und Reynolds. Über den Rest (besonders was Dracula anging) kann man getrost das Tuch des Schweigens ausbreiten.

Zitat:
"Was den "van Helsing-Film" betrifft - da hätte ich dann wirklich lieber Rachel van Helsing in "Bläde III" gesehen- und die Macher haben das wohl später auch gedacht. :-* "
Was hätte es genutzt, die Figur doch noch als Rachel van Helsing auftreten zu lassen, wenn unter dem Strich doch Jessica Biel diese in gleicher, blasser Manier gespielt hätte. Im Grunde hätte man da erst einmal ein anderes Drehbuch und einen anderer Regisseur ran lassen müssen, der in Sachen van Helsing und Dracula auch was versteht (also bessere Auswahl an Darstellern, die Schaffung einer entsprechenden Atmosphäre usw.).
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#5 Friedhelm 2019-10-16 14:34
Zitat:
Was hätte es genutzt, die Figur doch noch als Rachel van Helsing auftreten zu lassen, wenn unter dem Strich doch Jessica Biel diese in gleicher, blasser Manier gespielt hätte
Zitat:
. Was allerdings Jessica Biel betrifft, die ist als Abigail Whistler viel zu austrahlungsarm
Damit habe ich, jedenfalls ansatzweise, bereits angedeutet, dass eine andere Schauspielerin mit wesentlich mehr Talent und Charisma dieser Figur (und evtl doch eher als Rachel van Helsing..)
einen dementsprechenden "Sockel" verpasst hätte. Habe das sogar anfänglich schreiben wollen - aber leider völlig vergessen.

Zudem hätte man "Dracula" viel mehr in seiner klassischen Figurenzeichnung belassen sollen - anstatt diesen Charakter einfach nur zum Actioner-Baddie mit Vampirzähnen verkommen zu lassen, der mehr wie ein überkandidelter Schlägetyp wirkt. Aber auch hier wäre ein anderer Darsteller nötig gewesen - Purcell war eindeutig überfordert.
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