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Ein Hurrikan, Alligatoren als gefährliche Mischung - »Crawl«

Crawl Hurrikan und Alligatoren: Gefährliche Mischung
»Crawl«

Hochleistungsschwimmerin Haley Keller vergeigte gerade einen Wettkampf an ihrer Universität in Gainesville (Florida) und macht sich deshalb beträchtliche Sorgen wegen ihres Stipendium. Da bekommt sie auch noch einen beunruhigenden Anruf von ihrer Schwester. Denn die kann ihren Vater Dave nicht erreichen und ein Hurrikan der Kategorie 5 befindet sich auf direktem Kurs auf dessen Wohnbereich in Florida und die meisten Menschen verlassen bereits die bedrohten Gebiete.

CrawlHarley, die spätestens seit der Trennung ihrer Eltern auch ein eher angespanntes Verhältnis zu ihrem Vater hat, macht sich trotz aller Sicherheitswarnungen auf den Weg zu dem Haus, in dem ihr Vater seit der Scheidung lebt. Dabei lässt sie sich auch nicht von einer Straßensperre und gut gemeinten Worten der Polizei davon abhalten.

An dem Haus angekommen, findet sie allerdings nur seinen Hund Sugar vor, während von ihrem Vater weiterhin jegliche Spur fehlt. Mit gemischten Gefühlen erinnert sich Haley zurück, als sie von ihrem Vater in schon sehr jungen Jahren bereits zu Höchstleistungen im Schwimmsport angetrieben wurde. Da kommt ihr die Idee, dass sich ihr Vater wieder im alten Familienhaus aufhalten könnte, welches eigentlich nach der Scheidung verkauft werden sollte.

Als sie dort ankommt, findet sie aber auch das Haus ziemlich verlassen vor, bis das der Hund am Eingang des Kriechkellers plötzlich Alarm schlägt. Zwar ist Haley nicht gerade davon begeistert, dort hinunter zu steigen, doch scheint ihr nun keine andere Wahl zu bleiben, als ihre Suche nach dem Vater dort fortzusetzen. Während dessen kommt allerdings auch der Hurrikan sehr bedrohlich näher.

Unten im weit verzweigten Kriechkeller angekommen, in dem man wahrlich nicht aufrecht stehen kann, findet sie dann auch bald ihren Vater mit schweren Verletzungen - darunter ein Beinbruch - und bewusstlos vor. Unter großen körperlichen Anstrengungen versucht Haley daher, ihren Vater aus dem Haus zu schaffen, da mittlerweile bereits die Straßen durch das Unwetter unter Wasser stehen, welches anfängt, nun recht schnell in den Kriechkeller zu laufen. Doch kaum an der Treppe angekommen, hört plötzlich das Hundegebell auf. Dafür fällt faktisch über die Treppe ein großer und sehr aggressiver Alligator in den Kriechkeller.

Zwar kann Haley sich und ihren verletzten Vater im letzten Augenblick hinter einigen Rohren in Sicherheit bringen, die der Alligator nicht überwinden kann. Doch dabei wird auch Haley durch eine Attacke des Reptils verletzt.

Es gelingt ihr zwar, ihren Vater bald wieder zu Bewusstsein zu bringen, aber die Gefahren werden hierdurch wahrlich nicht kleiner. Denn nicht nur das Wasser steigt unaufhörlich an, sondern es befindet sich auch noch ein zweiter Alligator im Kriechkeller. Haleys Versuche, an ihr Handy zu gelangen, welches sie auf der panischen Flucht verloren hat und welches scheinbar noch funktioniert, misslingen dabei durch die Angriffe der aggressiven Reptilien und trennt sie auch wieder von ihrem Vater. Doch Hilfe scheint plötzlich in greifbarer Nähe, als Haley durch eine kleine Öffnung nach draußen einige junge Plünderer mit ihrem Boot auf der gegenüberliegenden Straßenseite bemerkt und mit ihrer Taschenlampe auch anlocken kann. Doch mittlerweile befinden sich aus einer nahe gelegenen Alligatoren-Farm jede Menge dieser aggressiven Reptilien in den völlig überfluteten Straßen und greifen nun ihrerseits die unvorsichtigen jungen Leute mit tödlicher Präzision an.

Nun bleibt Haley nur noch die Flucht nach vorne um ihres und das Leben ihres Vaters zu retten. Denn weder werden sie Opfer der Alligatoren, oder sie werden im Kriechkeller in Kürze ertrinken.  Haley entscheidet sich dazu, in einen angrenzenden unterirdischen Hohlraum zu schwimmen, um von dort durch ein Ablaufrohr nach draußen zu gelangen. In diesem natürlichen wie morastigem Hohlraum macht sie eine weitere gefährliche Entdeckung, denn unlängst scheinen hier die Alligatoren bereits ihr Nest eingerichtet zu haben, in dem sich unzählige Eier befinden, was damit auch ihre hohe Aggressivität erklärt. Und durch das Abflussrohr gelangt noch ein weiterer Alligator in den Hohlraum, der sogleich Haley attackiert.

Abr auch sonst geht es für Haley und ihren Vater um lebenswichtige Minuten, denn der Kreichkeller ist fasst völlig mit Wasser gefüllt und durch den Hurrikan droht zudem ein Damm in der Nähe zu brechen, dessen Wassermassen dann das ganze Gebiet unter sich begraben würden.

CrawlKein Tierhorror mit Augenzwinkern:
Alexandre Aja hatte sich ja bereits mit seinem Schocker HIGH TENSION aus dem Jahre 2003 den Weg nach Hollywood geebnet. Weiterhin gelang ihm ein sehr ansprechendes Remake zum Horrorfilm THE HILLS HAVE EYES - HÜGEL DER BLUTIGEN AUGEN im Jahre 2006.  Mit einer weiteren Neuverfilmung unter dem Titel PIRANHA 3D wagte sich Aja dann 2010 auch in den Bereich des Tierhorror vor.

In PIRANHA 3D wurde die Handlung, wie bei so vielen anderen Filmen dieses Subgenre, mit einigen Elementen der Komödie durchzogen, so das man hier ähnlich wie bei vielen solcher Trash-Filme, wie etwa der SHARKNADO-Filmreihe, die Handlung an sich nicht mehr wirklich ernst nehmen konnte. So haben gerade im Bereich des Tierhorror seit längerem viele Filme nichts mehr mit Spannung oder wirklichen Schockeffekten zu tun, sondern wirken bei so manchen übertriebenen Albernheiten eher wie trashiger und schnell abgedrehter Schund.

Bei CRAWL jedoch geht Alexandre Aja nun einen völlig anderen Weg. Alligatoren sind in Florida durchaus nichts ungewöhnliches.  Deshalb hat man hier auch darauf geachtet, weitgehend realistische Elemente in die Handlung mit einzubauen, wie etwa den natürlichen Hohlraum, der sich direkt neben dem Kriechkeller befindet, wo sich die Nester von Alligatoren befinden. Denn Alligatoren legen ihre Eier nie einfach irgendwo in der freien Natur ab, sondern suchen hierfür moorastige und warme Bereiche auf. Auch gelten Alligatoren nicht als extrem aggressiv (was nicht heißt, dass man einfach hingehen kann, um sie zu streicheln), es sei denn, sie verteidigen ihre Brutbereiche. Dann sollte man nämlich wirklich einen riesen Bogen um diese Reptilien machen.

Aja verzichtet hierbei allerdings auch bewusst auf einige andere Elemente, die man fasst schon durchgängig im Bereich Tierhorror vorfindet. So fehlen der Handlung jegliche ironischen Anspielungen völlig, so das die Handlung nicht ins lächerliche abgleiten kann. Auch wird der Zuschauer recht früh mit dem ersten angriffslustigen Alligator konfrontiert. Hier diese tierische Gefahr langsam aufbauen zu wollen und die entsprehenden Alligatoren über einen längeren Zeitraum faktisch nur in recht schnellen Schnitten eher ansatzweise zu präsentieren, wäre gegenüber dem Zuschauer auch eher abträglich gewesen. Denn jeder dürfte durch Bilder, Dokumentarfilme usw. bereits wissen, wie so ein ausgewachsener Alligator aussieht. Zudem handelt es sich hier schließlich auch nicht um "Monster" wie etwa im SciFi-Film ALIEN (1979), wo man bewusst mit einigen Unschärfen und dunkleren Bildern die Spannung und den Gruseleffekt beim Zuschauer erhöhen will.

In diesem Punkt bemerkte die Filmkritikerin Antje Wessel daher auch recht positiv zum Film CRAWL an:

"... in der ausgesprochen positiven Resonanz bei Kritikern werde insbesondere der Verzicht auf Humor von vielen positiv hervorgehoben, was auch absolut nachvollziehbar sei, schließlich umgehe man gerade im Logik und Realismus entfernten Metier des Tierhorror viele Stolperfallen einfach mit Augenzwinkern und Ironie, worauf Alexandre Aja und seine Drehbuchautoren Michael und Shawn Rasmussen aber verzichten."

(Teilzitat entnommen aus WIKIPEDIA)

Hinzu kommt natürlich, dass die Alligatoren im Film durch die perfekte Animation nicht wirklich von echten Alligatoren zu unterscheiden sind und das sich die Darsteller Kaya Scodelario (bekannt aus der Serie SKINS/2007 - 2010 & 2013, sowie der dreiteiligen Kinofilmreihe MAZE RUNNER/2014, 2015 & 2018 oder PIRATES OF THE CARIBBEAN: SALAZARS RACHE/2017) und Barry Pepper (bekannt aus THE GREEN MILE/1999 oder dem Western TRUE GRIT/2010) im Film wirklich stundenlang durch eine Menge Wasser und Schlamm kämpfen mussten. Dies vermittelt dem Zuschauer durchweg einen recht positiven Aspekt von Realität, welches wiederum zu einem beträchtlich hohen Spannungsniveau führt.

Ebenfalls fällt es dem Zuschauer zu keinem Augenblick auf, dass hier keine der Szenen wirklich in Florida gedreht wurde. So hat man den gesamten Außenbereich einschließlich aller Gebäude usw. in einem riesigen Hallenbereich in Belgrad (Serbien) nachgebaut und entsprechend mit jeder Menge Wasser geflutet. Gleiches galt auch für das weiträumige Labyrinth des Krichkellers, in dem die beiden Schauspieler über längere Dreharbeiten im Wasser agieren mussten. Erschwerend kam hierbei bei den Dreharbeiten hinzu, dass der nachgebaute Krichkeller bei der Schauspielerin Kaya Scodelario durchaus klaustrophobische Zustände entwickelte und man selbst bei einer hohen Wassertemperatur von 38 Grad nach mehreren Stunden trotzdem körperlich eine unangenehme Kälte verspürte.

Beides trug bei Kaya Scodelario als auch Barry Pepper aber eher dazu bei, sich den nicht gerade positiven Voraussetzungen beim Dreh zu stellen und so wirklich hohe darstellerische Spitzenleistungen abzuliefern. Positiv dürfte sich allerdings wohl auch mit ausgewirkt haben, dass der Film CRAWL nicht das erste gemeinsame Filmprojekt von Kaya Scodelario und Barry Pepper gewesen ist. Beide spielten nämlich in den Filmen MAZE RUNNER - DIE AUSERWÄHLTEN IN DER BRANDWÜSTE (Teil 2./2015) und MAZE RUNNER - DIE AUSERWÄHLTEN IN DER TODESZONE (Teil 3./2018) bereits zusammen. Nur in Teil 1. mit dem Titel MAZE RUNNER - DIE AUSERWÄHLTEN IM LABYRINTH/2014, spielte Barry Pepper nicht mit.

Wer über den eigentlichen Film CRAWL hinaus mehr zu den Dreharbeiten usw. wissen möchte, der sollte hier auf das reichhaltige Zusatzmaterial auf der BD (die mir vorliegt) zugreifen. Hier findet man auch einen alternativen Beginn (seitens des ursprünglichen Drehbuch) des Film als animierte Comic-Version wieder, die aber wegen des äußerst brutalen Ausgangs im eigentlichen Film so nicht umgesetzt wurde.

Auch die Fans von Splatter und Gore bekommen im Film CRAWL durchaus positiv die eine oder andere harte Spitze geboten. So gibt es hier z.B. eine Szene, in der der Zuschauer zusehen kann, wie dem Vater durch den Angriff eines Alligators zuerst der Arm gebrochen und dann durch das Reptil drehend ausgerissen wird.

CrawlMeine Filmkritik:
Nach sehr vielen Beiträgen im Kino mit zum Teil sogar recht unterirdischem Trash in Sachen Tierhorror, wie etwa den SHARKNADO Filmen und ähnliche Ergüsse, wurde es wahrlich mal wieder Zeit, einen wirklich ernsthaften und wirklich spannenden Film in diesem Genre zu verwirklichen.

Alexandre Aja liefert hier mit CRAWL jedenfalls keinen solchen, eher an den Haaren herbeigezogenen Trash ab, auf den man auch locker hätte verzichten können. Dafür bietet CRAWL sehr überraschend einen sehr dichten und äußerst spannenden Schocker des Genre, den man einfach gesehen haben muss. Positiv hierbei ist zudem, dass der Film ohne inhaltliche Kürzungen auch mit der einen oder anderen brutalen Spitze in Deutschland eine Altersfreigabe von 16 Jahren erhalten hat. In den USA selbst wurde die Altersbeschränkung übrigens auf 17 Jahre festgelegt.

An den schauspielerischen Leistungen gibt es wahrlich auch nichts zu meckern, da auch diese auf einem entsprechend hohen Niveau liegen. Etwas mit der Logik hapert es indessen, wenn man sieht, bei welchen schweren Verletzungen Barry Pepper als Vater Dave immer noch recht bewegungsfähig bleibt. Schließlich hat er vom Beginn der Handlung her einen offenen Bruch am Bein und später verliert er schließlich auch noch einen Arm (zusätzlich zu weiteren Verletzungen und wohl einem kurzen Herzstillstand weil er fasst ertrunken wäre). Jeder andere läge wohl mit dieser Faktenlage an Verletzungen zumindest auf der Intensivstation im künstlichen Koma und wäre realistisch kaum in der Lage, noch solche Strapazen auf sich zu nehmen.

Darüber lässt sich allerdings in der Handlung durchaus recht gut hinwegsehen, denn es wäre genauso unlogisch, wenn eine eher zierliche junge Frau einen ausgewachsenen Mann während der gesamten Zeitdauer und bei diesen Gefahren auch noch ständig geschultert hätte, um ihn noch retten zu können. Denn in einem solchen Fall wäre auch ihre Überlebenschance bereits im Vorfeld gleich Null gewesen.

Über diesen unlogischen Aspekt innerhalb der Handlung kann man auch deshalb recht gut hinwegsehen, weil der Film insgesamt eine recht düstere bis beängstigende Atmosphäre schafft und die Spannungskurve bereits recht schnell, nicht nur nach oben schießt, sondern dieses hohe Niveau auch über den gesamten Film ohne Abstriche halten kann. Das dieses Spannungsniveau auf einem recht hohen Level liegt, ist durchaus auch den erstklassigen Spezialeffekten geschuldet und das eben nicht nur die Alligatoren die einzige Gefahrenquelle darstellen. Denn das stetig steigende Wasser und im finalen Bereich der brechende Damm, der den Wasserpegel bis unter die Dächer der Häuser ansteigen lässt,  sorgen beim Zuschauer gleichsam für einen recht spannenden und kurzweiligen Filmgenuss.

Abgerundet wird das ganze dann auch durch einige ansprechende Unterwasserperspektiven, einem Terrorfaktor auf hohem Niveau, wirklich realistisch wirkenden Spezialeffekten und (bis auf manche logischen Feinheiten wie oben nachzulesen) einem wirklich ansprechenden Schauspiel.  Das man hier Wert darauf legte, einen wirklich harten Thriller  abzuliefern, anstatt wie im Bereich des Tierhorror mittlerweile üblich, mal wieder einen "pseudocoolen Tierhorror-Schund" auf die Kinogänger los zu lassen, der eher albern statt spannend wirkt, macht den Film CRAWL dabei durchaus besonders sehenswert.

Ich kann es hier daher drehen und wenden wie ich will, denn selbst bei den von mir festgestellten logischen Ungereimtheiten  hinsichtlich der Figur des Vaters, kann ich bei dem Film CRAWL nicht anders verfahren, als ihm die vollen fünf von insgesamt fünf Sterne als Höchstbewertung zu geben und gleich auch die Empfehlung auszusprechen, sich diesen filmischen Beitrag in Sachen Tierhorror wirklich nicht entgehen zu lassen, zumal schon der reine Unterhaltungswert hier auf einem beträchtlich hohem Level liegt.

CrawlCrawl
(Crawl)
mit Kaya Scodelario, Barry Pepper, Ami Metcalf, Anson Boon, Morfydd Clark, Ross Anderson, Savannah Steyn, George Somner, Colin McFarlane, Tina Pribicevic u.a.
Regie: Alexandre Aja
Drehbuch: Michael und Shawn Rasmussen
Produktion: Craig J. Flores
Musik: Steffen Thum, Max Aruj
Genre: Horror/Thriller
Laufzeit: 87 Minuten (BD)
DVD/FSK: 16 Jahre
Extras: Alternativer Anfang als Motion Comic, gelöschte und erweiterte Szenen, Blick in die Dreharbeiten u.m.
Vertrieb: Paramount
USA 2019

Kommentare  

#1 Friedhelm 2019-12-29 12:35
Habe ich mir für dieses WE ausgeliehen. Heute abend werde ich sehen, ob ich deiner Kritik zustimmen kann. Naja, klar, dass man bei solchen Filmen die Logik meistens vor der Tür lassen sollte, so etwas hat im Horror-Genre nur selten etwas zu suchen. Würde ich danach meine Filme aussuchen, dann lägen meine "Hammermovies" längst in der Tonne. Kommt ja immer drauf an, was gerade im Player liegt - richtige Logik erwarte ich dann doch eher in einem Doku-Film.. ;-)
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#2 Laurin 2019-12-29 13:57
@ Friedhelm:
Klar muss man es in Sachen Horror und gerade Tierhorror mit der Logik nicht so genau nehmen. Damit verdirbt man sich nur die Spannung. Allerdings haben Aja und die Rasmussens sich hier durchaus an gewisse realistische Fakten gehalten, was die Alligatoren angeht. Das bekommt man sehr schön mit, wenn man das Bonus-Material sichtet.
Der Film CRAWL war jedenfalls seit vielen Jahren (oder sollte ich schon sagen Jahrzehnte) endlich mal wieder ein Film dieses Subgenre, der mich trotz mancher Logikfehler (gerade was den Vater, seine Verletzungen und seine damit einhergehende Aktionsfähigkeit angeht) trotzdem bestens unterhalten hatte und auch mit sehr viel Spannung bei der Stange halten konnte.
Daher viel Spaß beim schauen, Friedhelm. ;-)
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#3 Friedhelm 2019-12-30 16:50
"Crawl" gesehen - war schon spannend, aber auch nicht unbedingt innovativ. Man "spürt" an manchen Stellen "den weissen Hai" (auch, wenn das Untier ein recht gut getrickster Digitalaligator ist.) - und bald ist klar, dass weder die Heldin noch Papa draufgehen werden. Für einen gemütlich,thrilligen Bierabend (für meiner einer natürlich nur ein guter Rotwein...) geht "Crawl" aber durch. PS: Ich war aber doch gelegentlich versucht, ein bisserl "vorzuspulen.." ;-) :lol:
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#4 Laurin 2019-12-31 14:22
@ Friedhelm:
Verabschiede dich doch mal von dem Wörtchen "innovativ", denn das nächste innovative wird sein, wenn jemals jemand so ein Holodeck erfindet wie bei STAR TREK und man gleich mitten im Film drin ist. :P
Aber wenn das passiert, liegen wir wohl längst unter der Grasnarbe im Garten der Nachbarsenkel. :D
Und ja, an manchen Stellen spürt man "den weissen Hai", obwohl CRAWL für mich sogar spannender ist, als eben dieses Fischstäbchen. Aber ich hatte ja schon immer ein gespaltenes Verhältnis zu diesem nostalgischen Hai-Horror. :sigh:
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#5 Friedhelm 2019-12-31 20:44
Zitat:
Aber ich hatte ja schon immer ein gespaltenes Verhältnis zu diesem nostalgischen Hai-Horror.
Vielleicht lag's am mechanischen "Hauptdarsteller".Damals waren solche Effekte natürlich von den heute digitalen Möglichkeiten Lichtjahre entfernt. Wäre das Krokodil aus Gummi gewesen, hätte dir der Film wahrscheinlich auch weniger zugesagt. Aber, ist ja mal wieder alles Ansichtssache - "Jaws" ist immer noch mein Favorit.
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#6 Laurin 2020-01-01 15:27
@Friedhelm:
Nö, die Darstellung des Hai war für damalige Verhältnisse sogar für mich recht gut umgesetzt worden. Was mich an dem Film eher stört ist so manche Besetzung (hier zu nennen z.B. Richard Dreyfuss oder Lorraine Gary) und diese seltsame Atmosphäre der Handlung, die dazwischen immer mal wieder Plattheiten eines Jugend- oder Kinderfilms aufkommen lassen. Aber das ist wohl ein (übles) Markenzeichen das mir bei Filmen von Steven Spielberg sehr oft seltsam aufstößt und weshalb ich auch diesen Film nicht wirklich ernst nehmen kann.
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