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Rache ist ein blutiges Gericht - »ES - Kapitel 2«

ES - Kapitel 2 Rache ist ein blutiges Gericht
»ES - Kapitel 2«

27 Jahre sind vergangen und von dem ehemaligen "Club der Verlierer" ist nur noch Mike Hanlon in der US-Kleinstadt Derry im Bundesstaat Maine übrig geblieben. Und plötzlich kommt es wieder zu grausamen Bluttaten. Zuerst trifft es ein homosexuelles Paar, wobei die zuerst einmal recht brutal von einigen Halbstarken übel zugerichtet werden. Dann schmeißen sie einen der Beiden in den Fluss. Doch er ist noch nicht tot und ein seltsamer Clown scheint ihn aus den Fluten retten zu wollen.

ES - Kapitel 2Doch dann muss sein Partner von der Brücke aus mit ansehen, wie dieser Clown seine messerscharfen Zähne in seinen Freund schlägt und ihn scheinbar bei lebendigem Leib anfängt aufzufressen. Auch Mike spürt indessen, dass in Derry das Grauen in Form des Clown Pennywise wieder umgeht und bevorzugt wieder Kindern nach dem Leben trachtet.

Also versucht Mike die anderen wieder telefonisch dazu zu bewegen, nach Derry zurückzukehren, um erneut den Kampf gegen ES aufzunehmen, welchen sie in ihrer Jugend schon einmal in die Kanalisation zurückgetrieben und wohl nur scheinbar besiegt hatten.

Das Leben der anderen hat sich indessen grundlegend (oder auch irgendwie nicht) verändert. Aus dem stotternden Bill Denbrough ist ein erfolgreicher Schriftsteller geworden, Beverly Mars leitet eine Modefirma, ist aber gleichzeitig mit einem gewalttätigen Mann verheiratet, der verhindern will, das Beverly sich alleine nach Derry aufmacht. Aus dem übergewichtigen Ben Hanscom ist mittlerweile ein schlanker und gutaussehender Star-Architekt geworden und Richie Tozier ist längst ein gefragter Entertainer. Und auch Eddie Kasprak macht sich auf den Weg nach Derry. Doch eines haben alle gemeinsam, denn niemand außer Mike erinnert sich wirklich noch daran, was in Derry damals wirklich alles vorgefallen ist. Es ist gerade so, als hätte die Zeit wesentliche Elemente ihrer Erinnerung plötzlich ausradiert gehabt.

Ganz anders geht es hierbei jedoch Stanley Uris, der eigentlich glücklich verheiratet ist und sich auch sonst ein schönes Leben abseits von Derry aufgebaut hatte. Denn als Mike ihn anruft, treibt Stan die pure Angst geradewegs in den Selbstmord.

Kaum sind die ehemaligen Mitglieder des "Club der Verlierer" wieder in Derry angekommen, strömen nicht nur langsam die grauenhaften Erinnerungen wieder auf sie ein, sondern ES beginnt sofort seinen ganzen Hass gegen sie zu lenken, als hätte er nur auf ihre Rückkehr gewartet.

Mike hat indessen über die Jahrzehnte weiter geforscht und teilt nun den anderen mit, das sie bestimmte Artefakte aus der Zeit ihrer Jugend in Derry suchen müssen, um dann mit einem zusätzlichen Wurzelextrakt bei einem Ritual in der Kanalisation ES für immer zu bannen. So jedenfalls hatten es die Shokopiwah-Indianer es ehemals in ihren Visionen gesehen, als ES auf die Erde gefallen ist und seine blutige Herrschaft des Schreckens einleitete.

So macht sich jeder von ihnen auf, um in Derry etwas aus ihrer Jugend zu finden, um danach dieses Ritual durchführen zu können. Doch so einfach ist dies nicht, denn ES (oder auch Pennywise) nutzt jede Gelegenheit, um sie zu attackieren und in völlige Panik zu versetzen. Dabei sorgt er auch dafür, dass Henry Bowers aus der Irrenanstalt entfliehen kann, um den "Club der Verlierer" erneut anzugreifen.

Trotzdem gelingt es ihnen die Artefakte aufzufinden und so in der Tiefe der Kanalisation ES in einem gemeinschaftlichen Ritual für immer in ein geheimnisvolles Gefäß zu verbannen. Doch dieser Versuch scheitert und ES setzt nun alles daran, seine grausame Rache an dem "Club der Verlierer" zu nehmen. Dabei wird im Kampf  Eddie von dem monströsen Wesen Namens ES tödlich verletzt. Erst als sie dazu übergehen, ES zu verspotten um ihm zu zeigen, dass sie keine Angst vor ihm haben, schrumpft ES zu einen Häufchen Elend zusammen, so das sie ihm sein Herz herausreißen können. Danach müssen sie die Kanalisation fluchtartig verlassen, denn während ES stirb, stürzt alles, einschließlich des alten Brunnenhauses in sich zusammen.

Am Ende gehen die verbliebenen fünf Freunde ein letztes mal wie in ihrer Jugend im See baden, wobei Beverly zum ersten mal Ben küsst, der schon früher in sie verliebt war. Richie hingegen geht zurück zur Brücke und ritzt dort im Holz die Buchstaben R + E nach und enthüllt so sein größtes Geheimnis. Denn Richie hatte seit seiner Jugend homosexuelle Gefühle für Eddie entwickelt. Alle jedoch erhalten später Briefe von Stanley, die er vor seinem Selbstmord geschrieben hatte, und in denen er ihnen erklärt, warum er sich umgebracht und sich so aus diesem "Spiel" genommen hatte.

ES - Kapitel 2Blutiger Terror des Schreckens in der Fortsetzung:
Fangen wir am besten mal mit den wenigen negativen Kritiken an, denn ES - KAPITEL 2 schwächelt schon etwas, trotz der durchaus als perfekt zu nennenden Umsetzung. War der erste Teil noch eine richtig gut umgesetzte Mischung zwischen einer Coming-of-Age Geschichte mit sauber platzierten Momenten des Schreckens, so geht dies dem zweiten Teil etwas ab. Dabei gibt es im zweiten Teil durchaus aber auch weitere Rückblicke in die Jugendzeit aus dem ersten Teil, doch dies kann den perfekten 1980er Flair nicht mehr herbeizaubern, den man mit dem ersten Kapitel geschaffen hatte.

Auch der Beginn, als Mike die anderen per Telefon herbeiruft, weil ES wieder in Derry sein Unwesen treibt, wirkt nun gegenüber der Fernsehfassung von ES von 1990 erst alles ein wenig gehetzt, als hätte man nicht genügend Zeit. Dabei hat der Film ES - KAPITEL 2 durchaus bereits eine Laufzeit von 169 Minuten (BD).

Ein dritter kritischer Punkt ist die Besetzung bei ES - KAPITEL 2. Denn trotz z.B. James McAvoy (X-Men: ERSTE ENTSCHEIDUNG/2011 oder VICTOR FRANKENSTEIN - GENIE UND WAHNSINN/2015) wirken die jeweiligen erwachsenen Versionen nun nicht wirklich homogen gegenüber den wesentlich jüngeren Darstellern aus ES von 2017. Dies ist schade, weil gerade die jugendlichen Darsteller wie als Beispiel Jaeden Lieberher, Jack Dylan Grazer oder Sophia Lillis 2017 im ersten Kapitel eine geradezu perfekte Besetzung darstellten. Auch die schön schaurige Darstellung seitens Bill Skarsgard leidet hier ein wenig, denn aus dem schaurigen Clown Pennywise wird nun etwas zu oft eine monströse, z.B. spinnenartige Kreatur die den Betrachter eher auf die durchaus sehr gut gelungen Spezialeffekte aufmerksam macht, statt eben auf das bisher bekannte gruselige Schauspiel seitens Skarsgard. So fehlt dann auch irgendwie wie in ES von 2017 die Idylle einer US-Kleinstadt, in die plötzlich mit Pennywise das unaussprechliche Böse eindringt und seinen perfiden Schrecken verbreitet. Und eben genau dieser Schrecken wird nun in der Fortsetzung ersetzt durch eher blutigen Terror mit wirklich manchmal recht harten Szenen.  So scheint dann ebenso Pennywise, bzw. ES auch nach 27 Jahren nicht wieder so ohne weiteres zum üblichen Tagesgeschäft einer Figur des Schreckens überzugehen, sondern sinnt eher nach Rache an den  ehemaligen Jugendlichen, die vor Jahrzehnten seinen Kreise in Derry gestört hatten. Das fressen von Kindern erledigt er daher in ES - KAPITEL 2 eher so nebenbei, um für die nächste Ruheperiode von 27 Jahren schon mal gesättigt zu sein.

Nein, ES - KAPITEL 2 kommt in einigen Punkten nicht wirklich mehr an die perfekte Umsetzung heran, mit der 2017 das Remake unter der Regie von Andres Muschietti begann. Und trotzdem ist dies wohl irgendwie trotzdem ein kritisieren auf recht hohem Niveau, denn Muschietti gelang mit ES - KAPITEL 2 durchaus ein Drahtseilakt hinsichtlich der Erstverfilmung aus dem Jahre 1990, auch wenn er nun in der Fortsetzung eher in die Standardkiste des Horrorfilms greift und mehr auf Schockeffekte, blutige Szenen und monströse Darstellungen des Bösen setzt. Und wer die damalige Fernsehverfilmung von ES aus dem Jahr 1990 kennt, der dürfte, was den roten Faden der Fortsetzung des Kinofilm von 2017 angeht, schon recht schnell ahnen, wo der Hase hier langlaufen wird.

Da die Kinderdarsteller aus ES von 2017 mittlerweile ja auch schon wieder etwas gewachsen sind, musste man hier manche digital etwas optisch verjüngen, was man mindestens in zwei (so ist es mir jedenfalls aufgefallen bei der Erstsichtung der BD) Szenen leider auch recht gut erkennen kann.

Wirklich punkten kann ES - KAPITEL 2 indessen gerade mit Szenen, die nicht auch in der Fernsehfassung von 1990 zu finden waren, wie z.B. die Eröffnungsszenen mit dem homosexuellen Paar oder den Szenen im Spiegelkabinett. Und auch Stephen King selbst gibt als Inhaber eines Second-Hand-Ladens einen recht bizarren Cameo-Auftritt zum Besten, welche die Fans wohl irgendwie zum schmunzeln anregen wird. Aber auch der Umstand, das ES - KAPITEL 2 wesentlich düsterer und mitunter härter (oder anders gesagt blutiger) ausgefallen ist, kann die Fortsetzung für sich durchaus auch irgendwie dann doch positiv für sich verbuchen.

Ach ja, was die Cameo-Auftritte angeht, so haben auch Andy Muschietti und seine Schwester Barbara, die auch als Produzentin von ES - KAPITEL 2 aufgeführt ist, hatten in der Fortsetzung so ihre Cameo-Auftritte. So sieht man ihn einmal kurz als Kunde in der Apotheke. Die andere Szene mit einem Auftritt von Andy Muschietti als Polizist auf der Brücke (recht zum Anfang als Pennywise Adrian getötet hat) hatte er selbst allerdings nach Aussage seiner Schwester Barabara aber wieder rausschneiden lassen. Barbara wiederum ist in einer Szene kurz sitzend unter einem Baum zu sehen, während der erwachsene Ben Hanscom gerade in seine alte Highschool geht.

ES - Kapitel 2Meine Filmkritik:
Der Film ES aus dem Jahre 2017, welcher noch im Titel ohne den Zusatz als "Kapitel 1" auskam, war durchaus gegenüber der Fernsehverfilmung von Stephen Kings Roman IT ein medialer Quantensprung gewesen. Denn selbst in der Fassung von 1990 kamen die damaligen Kids nicht so natürlich herüber, was auch viel an den Dialogen von damals (1990) lag, die man Kindern so einfach nicht immer wirklich abnimmt und mitunter recht aufgesetzt wirkten.

Positiv war auch, dass man gegenüber der 1990er Fassung nicht mit ständigen Zeitsprüngen zwischen Vergangenheit und Gegenwart konfrontiert wurde, was etwas wie Gift für einen konstanten Spannungsaufbau wirkte. In ES - KAPITEL 2 allerdings greift man dann doch ab und an recht kurz auf diese Zeitsprünge wieder zurück, was man hier allerdings in der Fortsetzung irgendwie nicht krumm nimmt, weil man die Kids des ersten Teils doch wirklich ins Herz geschlossen hatte und man sich nun in der Fortsetzung auf ein Wiedersehen durchaus freute.

Alleine das schaurige Flair von ES aus dem Jahre 2017 bekommt man nun in der Fortsetzung nicht mehr wirklich so ganz hin. Und auch ES selbst verwandelt sich im Verlauf des Finale eher etwas zu oft in z.B. ein monströses, spinnenartiges Geschöpf, was man bereits in der Version von 1990 als eher deplatziert empfinden konnte (zumindest ging mir das damals so). Gesamt betrachtet konnte Bill Skarsgard auch so darstellerisch daher nicht mehr so viel aus der Figur des Clown Pennywise herausholen, wie er es in ES von 2017 noch so eindringlich konnte. Das ist irgendwie schade.

Das größte Manko jedoch dürfte sein, dass man nun den Darstellern nicht wirklich immer positiv abnimmt, die sichtlich gealterten Versionen der nun erwachsenen Kids zu sein. Gerade hier wirkt  zwischen dem Film von 2017 und der Fortsetzung von 2019 das Gesamtbild nun nicht mehr so homogen wie man es eigentlich erwartet hätte. Man muss jedoch hier auch gerechterweise sagen, dass auch in der Fernsehversion von 1990 der Unterschied zwischen den Kids und den später erwachsenen Darstellern nicht wirklich immer wirklich homogen herüber kam. Positiv hingegen war nun in der Fortsetzung auch wieder die Frage der Dialoge der einzelnen nun erwachsenen Figuren gelöst worden, denn in der 1990er Fernsehverfilmung hatten leider auch die erwachsenen Versionen der ehemaligen Kids so einige schwülstige Dialoge, die ein normaler Mensch so nie in den betreffenden Situationen gebracht hätte. Da wirkte leider in diesem Punkt ebenfalls so manches damals wirklich eher aufgesetzt.

Das man in ES - KAPITEL 2 nun etwas tiefer in die eher bekannte Horrorkiste gegriffen hat, verwundert zwar ein wenig. Jedoch mit den sehr sauber und gut umgesetzten Spezialeffekten geht das gruselige Flair hier nun doch nicht so ganz unter in ansonsten eigentlich bereits recht häufig gesehenen Schockelementen. Der dabei vorhandene recht hohe Härtegrad in manchen Szenen, für einen Film mit der Altersfreigabe ab 16 Jahren, wertet da so manches doch wieder recht gut auf und hält die Spannungskurve so auch kontinuierlich recht weit oben.

Hatte ich der Kinofassung von 2017, dem eigentlichen "Kapitel 1", noch ohne Abstriche damals hier im ZAUBERSPIEGEL die vollen fünf von insgesamt fünf Punkte vergeben, so komme ich bei ES - KAPITEL 2 nicht wirklich daran vorbei, hier zumindest einen Punkt abziehen zu müssen, womit wir hier also auf vier von insgesamt fünf Punkte als Höchstbewertung kommen. Denn war ES von 2017 noch ein rundum geradezu perfektes Horrorpaket gewesen, so zeigte sich nun bei der lang erwarteten Fortsetzung von ES - KAPITEL 2 doch der eine oder andere, etwas negative Schatten. Trotzdem sollte man sich als Fan des Genre und als Fan von Verfilmungen und Romanen seitens Stephen King erst recht nicht diese lang erwartete Fortsetzung entgehen lassen. Zum einen rundet die Fortsetzung die Geschichte schließlich ab und zum anderen liegen so manche meiner Kritiken zugegeben ja auch auf einem sehr hohen Level. Und mal ehrlich, wo bekommt man schon gleich neben einem perfekten Anfang auch noch eine ebenso perfekte Fortsetzung geboten? In diesem Sinne sollte man sich auch ES - KAPITEL 2 nicht entgehen lassen. Ich für meinen Teil werde mir beide Filme jedenfalls auch noch einmal hintereinander ansehen, vielleicht gewinnt man dann auch nochmals einen etwas anderen Eindruck vom Gesamtwerk.

ES - Kapitel 2ES - Kapitel 2
(IT Chapter Two)
mit Bill Skarsgard, James McAvoy, Jessica Chastain, Isahia Mustafa, Jay Ryan, James Ransone, Bill Hader, Andy Bean, Teach Grant, Sophia Lillis, Jaeden Martell, Jeremy Ray Taylor, Jack Dylan Grazer, Finn Wolfhard, Chosen Jacobs, Wyatt Olef, Nicholas Hamilton, Javier Botet, Stephen King u.a.
Regie: Andy Muschietti
Drehbuch: Gary Dauberman
Produktion: Barbara Muschietti, Roy Lee, Dan Lin
Musik: Benjamin Wallfisch
Nach dem Roman von: Stephen King
Genre: Horror
Laufzeit: 169 Minuten (BD)
Extras: Zusätzliche BD mit allen Specials wie "Auf der Suche nach dem Totenlicht, Du fliegst auch aus Kapitel 1 oder ES endet u.m.
DVD/FSK: 16 Jahre
Vertrieb: Warner Home Video Germany
USA 2019

Kommentare  

#1 Friedhelm 2020-02-02 12:35
Ich habe übrigens tatsächlich mal irgendwo vernommen, dass "Pennywise" nicht zum letzten Mal zuschlagen wird. Da war von einem regelrechten "Penny-Versum" die Rede - und davor mögen uns die Götter bewahren. Mir kam da schon so ein Verdacht, als man am Ende ein Kino sieht, in dem "Nightmare on Elmstreet" gespielt wird. Wohlmöglich wurde so etwas wie "Pennywise vs Freddy-Crossover" angedacht (und später wieder verworfen..) Zumindest hoffe ich inständig, dass wir auch künftig davon verschont bleiben - das braucht kein Mensch mehr.

Zitat:
Gesamt betrachtet konnte Bill Skarsgard auch so darstellerisch daher nicht mehr so viel aus der Figur des Clown Pennywise herausholen, wie er es in ES von 2017 noch so eindringlich konnte. Das ist irgendwie schade.
Ich fand ihn aber immer noch fies genug, um zartbeseiteten Gemütern das Gruseln zu lehren.

Zitat:
Das größte Manko jedoch dürfte sein, dass man nun den Darstellern nicht wirklich immer positiv abnimmt, die sichtlich gealterten Versionen der nun erwachsenen Kids zu sein.
Wie schon in meiner eigenen Kritik erwähnt, fand ich auch, dass die Chemie zwischen den Youngsters im ersten Teil viel stimmiger war. Das kommt bei den erwachsenen Charakteren kaum richtig rüber...

Was diese Fortsetzung betrifft, da bin ich glatt der Meinung, dass Teil 1 wunderbar für sich alleine stehen könnte. Wenn also "Kapitel 2" aus irgendwelchen Gründe nicht gekommen wäre, dann hätte das wahrscheinlich auch niemand wirklich vermisst - bis auf die Komplettisten natürlich. :-*
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#2 Laurin 2020-02-02 17:50
Zitat Friedhelm:
" Mir kam da schon so ein Verdacht, als man am Ende ein Kino sieht, in dem "Nightmare on Elmstreet" gespielt wird. Wohlmöglich wurde so etwas wie "Pennywise vs Freddy-Crossover" angedacht (und später wieder verworfen..) Zumindest hoffe ich inständig, dass es auch künftig nicht dazu kommen wird - das braucht kein Mensch mehr."
Das mit der Kino-Werbung soll ja zeigen, dass die Handlung in den 1980er Jahren angelegt wurde. Also keine Angst, der Freddy wird in einem solchen Fall von weiteren Filmen wohl uns allen erspart bleiben. Das da noch mehr von ES kommen soll, wurde zwar als Gerücht ins Internet gestreut, ob es aber auch so kommt, da gibt es meines Wissens nach noch keine klaren Informationen. Eventuell gehen da auch einigen Fans die Pferde durch. :-*

Ja, richtig schön fies kam Skarsgard als Pennywise durchaus auch hier rüber. Nur wurde dieses mal mehr mit entsprechenden Computer-Effekten gemacht, wo dann nur das Gesicht von ES eingebaut wurde. Zum Beispiel bei den Szenen wo ES als drei Meter Spinnenmonster zuschlägt.

Das die Chemie bei den Youngstern besser herüber kam, da gebe ich dir völlig recht. :-)

Und ja, der erste Film hätte auch gänzlich für sich alleine stehen können. Doch seien wir ehrlich, die Fans hätten irgendwann Topfschlagen vor dem Haus des Regisseur (und seiner Schwester) gemacht, wenn da nix mehr gekommen wäre. Zumindest Stephen King war rundherum von beiden Filmen begeistert. :lol:
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#3 Friedhelm 2020-02-02 20:05
Zitat:
Das mit der Kino-Werbung soll ja zeigen, dass die Handlung in den 1980er Jahren angelegt wurde.
Das war mir ja auch klar, aber irgendwie sah das auch schon so aus , als wolle man gleichzeitig so eine "Versus-Story" anteasern. Es gab ja schon des öfteren Versuche, so etwas "subtil" anzudeuten. Ich finde allerdings auch wirklich, dass solche "Cross-Overs" inzwischen abgelutscht sind. Viel neues würde dabei eh nicht runkommen. Das hat man ja schon bei "Freddy vs Jason" sehr gut sehen können. Das wars auch auch nicht mehr als reine Fan-Base.

Zitat:
Nur wurde dieses mal mehr mit entsprechenden Computer-Effekten gemacht, wo dann nur das Gesicht von ES eingebaut wurde. Zum Beispiel bei den Szenen wo ES als drei Meter Spinnenmonster zuschlägt.
Da hatte ich übrigens auch so ein Gefühl wie: " Digital geht alles, also machen wir's..."

Zitat:
Und ja, der erste Film hätte auch gänzlich für sich alleine stehen können. Doch seien wir ehrlich, die Fans hätten irgendwann Topfschlagen vor dem Haus des Regisseur (und seiner Schwester) gemacht, wenn da nix mehr gekommen wäre.
Klar, vor allem für die beinharten Fans wäre das wahrscheinlich fast schon blasphemisch. Und was hätte wohl Meister King dazu gesagt? ;-)
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