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Athanor-Tetralogie

Athanor-Tetralogie 1Athanor-Tetralogie
von David Falk

Zunächst scheint diese über 2000 Seiten umfassende Tetralogie normale Fantasy zu sein.

Das Böse in der Gestalt des Herrschers des Totenreichs schickt sich an, das Reich der Lebenden an sich zu reißen. Der Held Athanor tritt mit einer Schar von Freunden und Kameraden unterschiedlicher Herkunft und Abstammung gegen das Böse an und Spoileranfang siegt knapp.Spoilerende.

Jedoch ist diese Tetralogie keine normale Fantasy.

Am Anfang der Handlung ist Athanor ein aufgrund eigener Schuld heruntergekommener, mürrischer Egoist. Die Menschheit seines Kontinents ist durch seine Mitschuld ausgerottet worden und er hat sich durch Feigheit „profiliert“.

Zufällig begegnet er 2 führenden Elfen und bleibt mit ihnen zusammen, obwohl dies Ärger ohne Ende bedeutet, aber ein weiteres Einzelgängertum bedeutet seinen völligen seelischen Bankrott. Außerdem verliebt er sich.

Angehörige aller Rassen kämpfen gegen das Böse. Jedoch sind die meisten Elfen Rassisten, die Faune sind Diebe, die Drachen sind überwiegend leidenschaftliche Massenmörder  und die Orks erscheinen als fleischgewordene Killer – und Foltermaschinen. Auf einem anderen Kontinent, der später vorübergehender Handlungsort ist, leben Menschen, von denen viele an Böswilligkeit den anderen Rassen nicht gerade nachstehen. Zugleich haben Athanor und die Seinen im Reich des Bösen einen beachtlichen Spielraum für Kämpfe. Von „oben her“ betrachtet erscheint der Gegensatz Gut – Böse fraglich.

Jedoch erfolgt über die Figuren eine klare Sympathielenkung. Die Handlung ist ganz überwiegend aus der Sicht der Sympathieträger dargestellt, gelegentlich auch aus der Perspektive zweier Unsympathen.Im Gegensatz dazu hat der Chef des Bösen nur sehr wenige und nichtssagende Auftritte.

Töten und Getötetwerden sind in Athanors Welt reine Selbstverständlichkeiten. Spoileranfang Am Ende der Handlung trifft Athanor eine verständliche, aber trotzdem ungewöhnliche Entscheidung über seinen
künftigen Aufenthalt. Spoilerende

Die Tetralogie ist größtenteils spannend geschrieben. Mir erscheint Falk als „kleiner Bruder“ von George R.R. Martin. Immerhin hat Falk ein Handlungsende gefunden. Die Lektüre ist alles in allem empfehlenswert.

Der Letzte Krieger München /Berlin 2015,
Der Letzte König München 2015,
Die letzte Bastion München 2015,
Die Letzte Schlacht München/Berlin 2016.

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