Erscheint am 15. Januar im Verlag für Amerikanistik: ADOBE WALLS und der Red River Krieg 1874 – 1875

ADOBE WALLS und der Red River Krieg 1874 – 1875Am 15. Januar erscheint ein neuer Band der erfolgreichen Buchserie INDIANERKRIEGE im Verlag für Amerikanistik.

In den letzten Wochen durfte ich wieder ein Manuskript des bekannten amerikanischen Wissenschaftlers Professor Dr. Albert Winkler aus dem Englischen übersetzen. Professor Winkler, Historiker an der Brigham Young University in Utah, hat sich diesmal mit einem der spektakulärsten Vorfälle der Konflikte auf den südwestlichen Plains beschäftigt: 

ADOBE WALLS und der Red River Krieg 1874 – 1875

Ende Juni 1874 griffen im nördlichen Panhandle von Texas Comanchen unter dem berühmten Häuptling QUANAH PARKER– verstärkt durch Kiowa und südliche Cheyenne – den Handelsposten Adobe Walls an, in dem sich 28 Bisonjäger aufhielten.

Die Häutejäger, die für die Vernichtung der riesigen Bisonherden verantwortlich waren, entzogen mit ihrer Schlächterei den freien Indianervölkern die Lebensgrundlage. Aber sie brachen auch die Verträge, die 1867 bei Medicine Lodge mit den südlichen Plainsvölkern geschlossen worden waren, wonach deren Jagdgründe geschützt waren. Weiße Jäger hatten demgemäß kein Recht, hier einzudringen.

Im Juni 1874 schlugen die Comanchen zurück. Es entwickelte sich ein zäher Kampf. Hunderte von Kriegern rannten immer wieder mit fanatischem Mut gegen den Handelsposten an, in dem die Lage der Jäger immer verzweifelter wurde. Bis einer von ihnen mit einem geradezu fantastischen Schuß über fast 1 Meile Entfernung einen indianischen Reiter tötete. (Die genaue Distanz ist bis heute umstritten.)

Nachdem der Medizinmann Isatai den Kriegern zuvor immer wieder versichert hatte, sie seien immun gegen die Kugeln der Weißen, ließ dieser Schuß die gesamte Motivation der Comanchen kollabieren.

Billy Dixon und sein Sharps-Gewehr wurden durch diesen Schuß zur Legende. Ein anderer junger Bisonjäger, Bat Masterson, nutzte den Ruhm, den die Jäger nach dieser Schlacht ernteten, um sich zum Sheriff des Ford County in Kansas wählen zu lassen.

Die Schlacht von Adobe Walls wurde als Sieg der Zivilisation gefeiert – keiner sprach darüber, daß sich die Jäger illegal im Indianergebiet aufgehalten hatten. Um die Ausrottung der Bisons kümmerte sich in jener Zeit ohnehin niemand.
Nach diesem Kampf begann ein neuer Feldzug gegen die südlichen Plainsvölker, der mit der Kapitulation der Comanchen, Kiowa und Cheyenne endete. Der sogenannte „Red River Krieg“ veränderte die südlichen Ebenen nachhaltig.

Professor Dr. Albert Winkler von der Brigham Young University hat die Schlacht von Adobe Walls, deren Hintergründe und Folgen im Detail recherchiert. Erstmals in deutscher Sprache wird dieses bedeutende Ereignis der Indianerkriege auf den südlichen Plains in Buchlänge dargestellt und mit allen Einzelheiten dokumentiert.

Mit diesem Buch setzt Professor Winkler seine eindrucksvollen Dokumentationen über die Indianerkriege fort.
Gebunden. 120 Seiten, 46 Abbildungen. 27,— Euro

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Bild: Cover ADOBE WALLS und der Red River Krieg 1874 – 1875, Verlag für Amerikanistik

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