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G.(ert) F.(ritz) Unger - Bibliografie mit Anmerkungen (2. Teil)

G.(ert) F.(rits) Unger - Bibliographie mit Anmerkungen (2. Teil)G.(ert) F.(ritz) Unger
(1921 - 2005):
742 (?) Western von 1951 bis 2005
Bibliografie mit Anmerkungen
2. Teil: Unger-Titel 1953 – 1959

Die Fünfzigerjahre sind für deutsche Western-Autoren ein fruchtbares Umfeld: der Hollywood-Western ist populär wie nie. Auf der anderen Seite wird gerade der Lesehunger der Westernfans durch die Übersetzungen von amerikanischen Autoren nur unzureichend befriedigt. Lediglich der Münchener AWA-Verlag bietet mit der Reihe „Lockender Westen“ von 1951 bis 1960 ein Programm mit amerikanischen Autoren an.

Das ist die Stunde für deutsche Western-Autoren, die jetzt in die Bresche springen, den Bedarf an Western zu befriedigen: das Leihbuch wird das Medium der Stunde.

Bis Ende der Fünfziger schreibt sich Unger an die Spitze der durchaus harten Konkurrenz im Leihbuchsektor.

(Bekannte Autoren sind zu dieser Zeit: Geo Barring (Axel Berger), Robert Ullmann (Heinz J. Stammel), William Mark (Albrecht Peter Kann) oder Larry Lash (Bernhard Böhmke).

Kuriosum am Rande: Ungers Popularität beim Leihbuch-Leser inspiriert sofort weitere „G. F.“-Pseudonyme: so schreibt der Autor Gert Basner fortan als G. F. Barner, G. F. Waco und G. F. Wego.

Hauptannahmequelle für die Unger-Romane wird zu dieser Zeit der Verlag Alfred Mülbüsch in Castrop-Rauxel.

Ende des Jahrzehnts zeichnet sich ab, dass die Unger-Titel mit die meistausgeliehenen Western der Leihbüchereien sind und er erzielt das damalige Spitzenhonorar für Leihbuchautoren: angeblich 7.000 DM bei Auflagen von zwischen 10.000 bis 15.000 Exemplaren.


BIBLIOGRAFIE NACH JAHR/TITEL/VERLAG
Anmerkung: Die von G. F. Unger verwendeten Pseudonyme für die Leihbuch-Erstausgaben sind nicht aufgelistet. Im Romanheft- und im Taschenbuch-Nachdruck wurden die Titel später bei Bastei sämtlichst unter G. F. Unger veröffentlicht.
 
Unger veröffentlichte ab 1953 unter den Pseudonymen TED MILTON, TONNY STUART, KING KEENE, A. F. PETERS UND G. F. BUCKET.

Bei BUCKET und PETERS ist gesichert, dass sie Ungers persönliche und alleinige Pseudonyme waren, während TED MILTON (auch von H. C. Nagel benutzt) und KING KEENE (darunter schrieb ebenfalls Bernhard Böhmke) Verlagspseudonyme gewesen sind.
 
 
1953:
DER BESSERE MANN -GOLDRING
HÖLLE IM LEIB -REIHENBUCH
RITT UM RECHT -REIHENBUCH
WASSER UND WEIDE -REIHENBUCH
KARO-AS -REIHENBUCH

1954:
HEISSE SÄTTEL -MÜLBÜSCH
ZWEI HARTE BROCKEN -MÜLBÜSCH
GREEN-RIVER-WEIDE -MÜLBÜSCH
NUR EINER REITET NOCH -MÜLBÜSCH
SUNSHINE BENNY -MÜLBÜSCH
MEIN WORT, TOM! -MÜLBÜSCH
EINSAM IM SATTEL -MÜLBÜSCH
STERN AUF DER WESTE -MÜLBÜSCH

1955:
STERNE ÜBER DER WEIDE -MÜLBÜSCH
SEI GUT, COWBOY -MÜLBÜSCH
LONGHORNS NACH NORDEN -MÜLBÜSCH
MÄNNER DER WEIDE -INDRA
GOLD-CREEK-CANYON -MÜLBÜSCH
KANSAS CITY -INDRA
RAUCHIGE ZEIT -MÜLBÜSCH
BIS IN DIE HÖLLE -INDRA
ROYAL FLUSH -MÜLBÜSCH
FEUERKOPF -DÖRNER
TEXANERWORT -INDRA
ALAMO LOKE -DÖRNER
DER REVOLVERMARSHAL -DÖRNER
DIE TAUSEND-DOLLAR-MANNSCHAFT -DÖRNER
TAUSEND HUFE -DÖRNER
DIE RICHTIGE SEITE -DÖRNER
WILDE CAMPS -DÖRNER

1956:
RUSTLER-RANCH -DÖRNER
DIE TEXAS-HERDE -MÜLBÜSCH
DER KARTENHAI -DÖRNER
DER REITBOSS -MIRAM
VIER ASSE -DÖRNER
NUR EIN MARSHALSTERN -MÜLBÜSCH
HUNDERT TAGE -DÖRNER
SATTELGEFÄHRTEN -MIRAM
MONTANA CITY -DÖRNER
CALLAGHAN -MÜLBÜSCH
HEISSES EISEN -MIRAM
LONESTAR-JIM -MÜLBÜSCH
EINSAMER WOLF -DÖRNER
DANN KAM DER BRUDER -MÜLBÜSCH
OHNE KÄMPFERLOHN -MIRAM
CHISHOLM TRAIL -MÜLBÜSCH
VERLORENE SIPPE -DÖRNER
YELLOW-BLIZZARD -MÜLBÜSCH
POWDER-RIVER-TRAIL -DANKWART
VIELE HÜGEL -MÜLBÜSCH
DER TEXASMANN -DÖRNER
BRAZOS-RIVER-MANNSCHAFT -MÜLBÜSCH
DIE HARTE RANCH -MÜLBÜSCH

1957:
ZAUN DES TODES -DÖRNER
DIE LETZTE STADT -MÜLBÜSCH
DIE CHANCE -MIRAM
HARTES GELD -MÜLBÜSCH
EIN MANN KOMMT GERITTEN -DÖRNER
ZICKZACK-FÄHRTE -MÜLBÜSCH
DER HARTE JIM -MIRAM
MEDICINE ROAD -MÜLBÜSCH
DIE BRÜDER -DÖRNER
RAUHE WEIDE -MÜLBÜSCH
SEIN LETZTES SPIEL -MÜLBÜSCH
DAS PAAR AUS TEXAS -DÖRNER
DIE ZÄHMENDE HAND -MÜLBÜSCH
MANNSCHAFT DER VERLORENEN -MIRAM
SATTELTRAMPS -MÜLBÜSCH
DER FURCHTLOSE -DÖRNER
WEG DER MÄNNER -MÜLBÜSCH
NACH LARAMIE, BOYS -MIRAM
DER WAGENBOSS -MÜLBÜSCH
JIM PAYNES STERN -DÖRNER
DIE REVOLVER-MANNSCHAFT -MÜLBÜSCH
HOLLIDAYS WEG -MIRAM
LAND DES TODES -MÜLBÜSCH

1958:
LANGES REITEN -DÖRNER
DIE STARKEN -MÜLBÜSCH
KRIEGSFEUER -MÜLBÜSCH
HOCHPRÄRIE -DÖRNER
RITT FÜR EINEN TOTEN -MIRAM
DIE GEZÄHMTEN -MÜLBÜSCH
COCHISE COUNTY -MÜLBÜSCH
DER WIRKLICH STARKE -DÖRNER
MANN VOM BIG MUDDY -MÜLBÜSCH
PASS DER VERLORENEN -MÜLBÜSCH
DIE SAGE-VALLEY-FEHDE -SABA
TODESWEG -DÖRNER
DIE WILDE STADT -MÜLBÜSCH
DER ANDERE WEG -MÜLBÜSCH
DIE WANDLUNG -DÖRNER
MANN OHNE FREUNDE -MÜLBÜSCH
DIE WEITE SCHLINGE -SABA
LAST CHANCE CAMP -MÜLBÜSCH
BITTERER RUHM -DÖRNER
DER HARTE WEG -MÜLBÜSCH
DIE RAUHEN BURSCHEN -MIRAM
DER UNBEZWINGBARE -MÜLBÜSCH

1959:
TIM QUADES KAMPF -DÖRNER
DER VORMANN -MÜLBÜSCH
UNION PACIFIC -MÜLBÜSCH
DER GROSSE BRUDER -DÖRNER
ARKANSAS -MÜLBÜSCH
UM EINE KUGEL ZU SPÄT -SABA
DIE RECHTLOSEN -MÜLBÜSCH
DER MANN AUS DEM SÜDEN -MÜLBÜSCH
BLAUEIS-BLIZZARD -MÜLBÜSCH
STUNDE DES STOLZES -SABA
DIE BITTERE STUNDE -MÜLBÜSCH
HINTER DEN HÜGELN ... -MÜLBÜSCH
RICHTER DAVID -MÜLBÜSCH
KOMM ZURÜCK, SLOAN -SABA
DIE MORGAN-BRÜDER -MÜLBÜSCH
ENTSCHEIDUNG IN GULCH CITY -MÜLBÜSCH
HORSE MESA -MÜLBÜSCH
DIE TRAUMWEIDE -SABA

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Kommentare  

#16 Heiko Langhans 2019-01-07 20:36 Zitieren
#17 Max 2019-01-07 23:35
@Heiko: Danke
Okay, zitieren wir mal ein wenig aus diesem Artikel:

Zitat:
… over fifty American western stories written by …(Unger) … are now being translated by Leroy Linick …

The initial translation of each book is a forty page synopsis wich will be presented to motion picture Studios … and paperback Publishers for consideration.
Mit anderen Worten: das war keine Auftragsarbeit, sondern sozusagen eine "Initiativ-Bewerbung". Es ist höchst fraglich, ob irgend jemand auf dieses Angebot eingegangen ist.

Eine Katalogsuche nach Linick bringt ihn als Übersetzer von Musik-Texten von Anton Webern sowie von (literarisch höchst wertvollen :-) ) Texten von Georg Kaiser. Das war's aber auch … ansonsten war Linick Mitarbeiter im Story-Department von MGM und an Filmen wie Ben Hur etc. beteiligt.

Weder Unger noch irgendwelche andern übersetzten Romane tauchen irgendwo auf. Man darf also annehmen, dass das Projekt "German Western Translated Into English" über die Vorbereitungsphase (die im Artikel ja auch noch in der Zukunft lag -"being translated"/"will be presented"-) nicht hinausgekommen ist.

Und ehrlich gesagt: wenn die am Ende des Artikels zitierte Übersetzung des Eingangszitats von Unger das beste ist, was Linick liefern konnte, dann hätte ich ihm das auch nicht abgekauft … ;-)
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#18 Grubert 2019-01-08 11:45
Na, das ist immerhin schon mal mehr als von mir erwartet.

Klingt allerdings weniger nach dem Versuch Ungers Romane als Bücher zu veröffentlichen, denn als Versuch deren Stoffe als Vorlage für Drehbücher zu verwenden.
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#19 Grubert 2019-01-08 12:11
zitiere Max:


Und ehrlich gesagt: wenn die am Ende des Artikels zitierte Übersetzung des Eingangszitats von Unger das beste ist, was Linick liefern konnte, dann hätte ich ihm das auch nicht abgekauft … ;-)


Ganz großartig auch oberhalb des Textes die deutsche Übersetzung von "Have Gun, Will Travel":

"Habe Sechsschuter, will reisen"
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#20 Max 2019-01-08 14:22
Noch eine Anmerkung:

Die von Mülbüsch zitierte Stelle lautet vollständig:

Zitat:
"Unger, who has never been in the United States or even near the west, has a remarkable ability for accuracy in depicting the west in his stories", the Chicago born Linick said.
Während Mülbüsch also mit dem verkürzten Zitat auf eine redaktionelle Äußerung der Zeitung anspielt, handelt es sich in Wahrheit um eine - ohne Wertung wiedergegebene - wörtlich zitierte Aussage des Übersetzers.

Und wenn man dann noch annimmt (was man wohl darf), dass Linick nicht aus eigenem Antrieb tätig geworden ist, sondern einen bezahlten Auftrag von Unger und/oder seinem deutschen Verlag hatte, den US-Markt zu testen, und man ihn dafür mit den Texten (LBs) und sonstigen Informationen versorgt hat, dann wird das letztlich zu einem Selbstzitat von Mülbüsch.

Man lässt einen Beauftragten in einem Zeitungsinterview etwas sagen und zitiert das dann anschließend verkürzt als Redaktionsmeinung … guter Trick 8)
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#21 Grubert 2019-01-08 14:53
Ja, das Mülbüsch Zitat erweckt den Eindruck als stamme es aus einer Rezension eines Literaturkritikers, und als seien Ungers Romane in den USA tatsächlich verlegt worden. Ist also so formuliert, daß man es mißverstehen muß. Halt die branchenübliche Lesertäuschung.

Ich denke aber daß Linick da eher auf eigene Initiative hin tätig war, also versucht hat mit diesen Stoffen, die er offensichtlich mochte, etwas in die Wege zu leiten. Bzw damit Geld zu verdienen.
Das scheint mir jedenfalls weitaus wahrscheinlicher, als daß Mülbüsch versucht hätte einen deutschen Romanheftautoren (was Unger letztendlich war) von Western in den USA zu lancieren.

Und historische Akkuratesse war nun kaum eine Stärke von Ungers eher rein mythologisch strukturierten Romanen.

Aber es ist doch irgendwie süß, daß Unger auch in den USA einen Fan hatte. Und in Europa gab es ja diverse Länder in denen er umfangreich verlegt wurde
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#22 Max 2019-01-08 16:38
zitiere Grubert:

... Das scheint mir jedenfalls weitaus wahrscheinlicher, als daß Mülbüsch versucht hätte einen deutschen Romanheftautoren (was Unger letztendlich war) von Western in den USA zu lancieren.

Nicht unbedingt. Unger war ja zu dieser Zeit (und vor allem aus Sicht von Mülbüsch) kein Heft-, sondern ein LB-Autor. Und weil man wohl annehmen darf, dass sich seine LBs deutlich besser verkauft haben als (echte) Übersetzungen diverser US-Autoren, kann ein Verlag wie Mülbüsch durchaus auf die Idee kommen, dass Unger sich auch in den USA (übersetzt) besser verkaufen würde als das, was man selbst dort eingekauft hat.

Ich glaube eher nicht, dass Linick ohne weiteres Zugriff auf die erwähnten fünfzig LBs gehabt hätte … und dass er (bei seiner literarischen Vergangenheit) Lust und Zeit gehabt hätte, auf eigene Faust so ein Projekt anzugehen. Von den urheberrechtlichen Problemen eines "Fanprojekts" wollen wir dabei gar nicht erst reden. ;-)

Da ist es deutlich wahrscheinlicher, dass er wegen seiner beruflichen Kontakte (MGM) für eine Marktsondierung ausgewählt wurde.
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#23 Grubert 2019-01-09 10:27
Ich habe auch nicht gesagt, daß er das auf eigene Faust versucht hat, sondern nur daß ich es für wahrscheinlicher halte, daß die Initiative dazu von Linick ausging. Aber natürlich in Absprache bzw mit dem Segen versehen von Unger.

Aber ohne mehr Hintergrundwissen bleibt das natürlich alles Spekulation.
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#24 Collector 2019-01-09 18:43
Also ehrlich, Leute, ich finde dieses Hickhack zum einschlafen. Ich hätte mich gefreut, wenn Jemand mir bei der Suche nach einem möglicherweise in den USA überstetzten und veröffentlicheten Roman Ungers hätte helfen können. Aber irgendwie verlauft Ihr Euch bei Euren Kommentaren.
Unger war in meiner Jugend (ich bin jetzt 77 Jahre) einer der besten Einflussfaktoren, die ich und meine Freunde hatten. Was gab es denn damals ?
Hefte und Leihbücher. Meistens bekam man zum Geburtstag ein langweiliges Jugendbuch. Fernsehen konnten sich die meisten Familien kaum leisten. Meine Highlights der Woche bestanden in der neusten Heftausgabe von Billy Jenkins, Tom Prox oder Pete. Auch "Tom und Fred"-Hefte waren spannend. Bei den Serien aus dem Uta Verlag faszinierten uns am meisten der Autor Rolf Randall (Joachim Rennau), der uns mit seinem Humor Gerechtigkeitssinn vermitteln konnte. Vor allem bei "Pete" konnten wir als Heranwachsende (1951 erschien das erste Heft und ich war 10 Jahre) schon genau erkennen, dass es Streiche gab, die böswillig waren und solche, die der Gerechtigkeit zum Siege verhalfen.Ein wunderbarer Einfluss auf uns Jugendliche. Dann kam G.F.Unger bei Billy Jenkins ! Bisher wurden die Hefte überwiegend von Autoren geschrieben, die bereits vor dem Kriege Wild West Romane oder Krimis geschrieben hatten. Mehr oder weniger Einheitsbrei. Aber bei Unger ?! Hier konnte man als beeinflussbare Jugendliche den Wind des "Wilden Westens" spüren. Hier atmete die Freiheit der Prärie, und es ging um Männerehre. Ein gegebenes Wort war das wichtigste überhaupt und musste eingehalten werden. Es mag ja banal klingen, aber so haben wir es damals auch empfunden.. Als Unger dann Billy Jenkins die Herz-As Ranch gab mit ihren Cowboys und uns am "tatsächlichen" Leben ihrer Arbeit und Gefahren teilhaben liess, war das ein Quantensprung ! Die einfache und "down-to-earth" Sprache Ungers war genau der richtige Stil, um uns zu faszinieren. Dann kamen die Leihbücher, die uns zuerst gar nicht gefielen, da wir viel lieber Ungers Bücher und Hefte aus dem Uta Verlag verschlungen haben. Aber als dann einmal der Funke übergesprungen war, wurde jedem neuen Buch entgegengefiebert. Nicht lange nach den Leihbüchern brachte der Bastei Verlag die Mülbüsch Romane als Hefte heraus. Damit konnte man ja die Geschichten besitzen anstatt sie an die Leihbücherei zurückgeben zu müssen. Ich weiss noch wie heute, dass ich mit meinem Heftstapel von Freund zu Freund gezogen bin, um ihnen die tollen Wild West Geschichten Ungers zum Lesen anzubieten.

Irgendwann war dann natürlich der Zauber vorbei und man entdeckte seine eigene Welt. Aber ich weiss, dass Ungers frühe Werke einen recht grossen positiven Einfluss auf mich hinterlassen haben. Die späteren Bücher wurden dann allerdings immer flacher und verloren den Charme der frühen Werke. Heutzutage ertappe ich mich, dass ich doch schon mal ein Taschenbuch kaufe, es aber nach der Hälfte unbefriedigt weglege.

Lasst den G.F. in Frieden ruhen und teilt meine Hoff nung,dass es irgendwann noch einmal einen Schreiben gibt, der solch einen Einfluss hinterlassen hat.
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#25 R. Windeler 2019-01-09 19:58
Wenn Linick ein rechtschaffener Mann war, dann dürfte, da die Ausleihzeiten ja sicherlich begrenzt waren, das Buch „Sterne über der Weide“, das er auf dem Foto in den Händen hält, wohl kaum aus einer Leihbücherei stammen, sondern entweder vom Verlag (Mülbüsch) oder vom Autor (Unger) zur Verfügung gestellt worden und auf diese Weise nach Kalifornien gelangt sein.
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#26 Grubert 2019-01-10 13:00
zitiere Collector:
Die späteren Bücher wurden dann allerdings immer flacher und verloren den Charme der frühen Werke. Heutzutage ertappe ich mich, dass ich doch schon mal ein Taschenbuch kaufe, es aber nach der Hälfte unbefriedigt weglege.


Ab wann bzw welchen Romanen ziehst du denn die Grenze nach der seine Western flacher wurden?

Und da bislang über diese möglichen Übersetzungen nichts bekannt ist, könnten allenfalls die Unger Erben zu dem Thema etwas wissen oder herausfinden.

Ansonsten gab es eigentlich keinen Hickhack hier, sondern nur einen kleinen überschaubaren Meinungsaustausch. Also das wozu dieser Kommentar Bereich unter anderem da ist.
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#27 Grubert 2019-01-10 13:05
zitiere R. Windeler:
Wenn Linick ein rechtschaffener Mann war, dann dürfte, da die Ausleihzeiten ja sicherlich begrenzt waren, das Buch „Sterne über der Weide“, das er auf dem Foto in den Händen hält, wohl kaum aus einer Leihbücherei stammen, sondern entweder vom Verlag (Mülbüsch) oder vom Autor (Unger) zur Verfügung gestellt worden und auf diese Weise nach Kalifornien gelangt sein.


Sicher, davon ist auszugehen.

Die Anzahl der Mülbüsch Ungers ging Ende 1958 auf die 50 zu, die Gesamtzahl lag, ohne den Uta Kram, bei knapp unter 100.
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