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Sklave und Königin - Karl Mays Magischer Orient Bd. 5

Karl Mays magischer OrientSklavin und Königin
Karl Mays Magischer Orient Bd. 5

Der Kampf gegen den Schut und seinen Bruder Al-Kadir ist nach vier Bänden zu Ende, die Hexe Qendressa keine Gefahr mehr, doch für Kara Ben Nemsi und seinen treuen Begleiter Hadschi Halef Omar geht es auf zu neuen Abenteuern.

Und diesmal hat Alexander Röder noch ein paar andere Autoren an seiner Seite, die den Leser in einem Episodenroman mit auf die weitere Reise nehmen.

Karl Mays magischer OrientDie Reihe KMMO
Die Reihe Karl Mays Magischer Orient (KMMO) umfasst mittlerweile sechs Titel. Dabei handelt es sich um 5 Romane, die eine durchgängige Handlung haben und entsprechend von 1 bis 5 durchnummeriert sind, sowie einen Storyband.

  • 1 Alexander Röder, Im Banne des Mächtigen, 2016
  • 2 Alexander Röder, Der Fluch des Skipetaren, 2016
  • 3 Alexander Röder, Der Sturz des Verschwörers, 2017
  • 4 Alexander Röder, Die Berge der Rache, 2017
  • 5 Alexander Röder u.a., Sklavin und Königin, 2018
  • Storyband: Thomas Le Blanc (Hrsg.), Auf phantastischen Pfaden, 2016

Karl Mays magischer OrientDie Autoren
Der Band "Sklavin und Königin" besteht aus vier in etwa gleich langen Teilen, die jeweils von einem Autoren geschrieben worden sind. Dazu kommen noch Prolog und Epilog, die ebenfalls unterschiedliche Verfasser haben, aber deutlich kürzer sind. Insgesamt haben also sechs Autoren an diesem Episodenroman mitgewirkt.

Den Auftakt liefert Thomas Le Blanc, der den Prolog "Eine Befreiung" verfasst hat. Er hat auch schon den Storyband "Auf magischen Pfaden" herausgegeben und dort die Story "Allein mit Qendressa" beigetragen. Er ist Gründer der Phantastischen Bibliothek in Wetzlar und den Science Fiction Freunden aus den 1980er Jahren als Herausgeber der Sternenanthologien bei Goldmann ein Begriff.

  • Dann ist natürlich Alexander Röder zu nennen, der den ersten Teil "An der Piratenküste" geschrieben hat. Er ist gleichfalls Verfasser der vier ersten Bände um den Kampf gegen Al-Kadir und hat außerdem noch die Novelle "Die Zedern des Libanon" aus dem Storyband "Auf magischen Pfaden" geschrieben.
  • Den zweiten Abschnitt "Die Wüste des Todes" hat Karl-Ulrich Burgdorf verfasst. Er gehört zu den Ideengebern von KMMO. Die Freunde des Heftromans werden sich vermutlich erinnern, dass er auch Romane zu "Die UFO-Akten", "RAVEN" und "Die Terranauten" sowie anderen Serien beigesteuert hat.
  • Die dritte Episode stammt von Friedhelm Schneidewind. Er hat die Geschichte "Senitzas wahre Befreiung" aus dem Storyband "Auf phantastischen Pfaden" geschrieben. Er ist Inhaber des Verlages der Villa Fledermaus.
  • Der vierte Teil "Die Königin von Saba" stammt von Jacqueline Montemurri. Die Autorin war mit der Geschichte "Das Vermächtnis des Kara" in dem Storyband "Auf phantastischen Pfaden" vertreten.
  • Den Epilog "Ein gesiegelter Brief" hat Tanja Kinkel geschrieben. Die Bestseller-Autorin hat etliche historische Romane verfasst und auch schon einen Perry Rhodan Heftroman vorgelegt.

Sklavin und KöniginDie Geschichte
Der Prolog schildert eine Episode ganz im Stile der Originalgeschichten von Karl May. Nach überstandenen Kampf gegen Al-Kadir reisen Kara Ben Nemsi, Hadschi Halef Omar und Ann Lindsay vom Kaukasus nach Batum. Unterwegs begegnen sie in einer Unterkunft für Reisende einem türkischen Kaufmann, der mit einigen Haremsdamen unterwegs ist. Den beiden fällt auf, dass er eine der Frauen immer wieder züchtigt. Als Kara Ben Nemsi mit seinem Pferd Rih deutsch spricht, nutzt die misshandelte Frau eine günstige Gelegenheit und bittet ihn um Hilfe, ebenfalls auf Deutsch. Trickreich überlisten die Helden die Bewacher und befreien die Frau, die wie sich herausstellt Marijke von Beverningh heisst und eine Holländerin ist. Sie hat vor ein paar Jahren ihren Mann bei einer Geschäftsreise in den Libanon begleitet. Auf hoher See enttarnte sich der Kapitän ihres Schiffes als Pirat, erschlug den Mann und verkaufte Marijke anschließend an Sklavenhändler. Diese versteigerten sie in Abu Dhabi. Erster Käufer war ein Scheik, der sie dann an den Türken weiterverkaufte.

In der ersten Episode reist Kara Ben Nemsi auf Bitten eben jener Marijke, die inzwischen bei Sir David Lindsay als Übersetzerin, Sekretärin und Gesellschafterin angestellt ist, in den Orient. Marijke hat sich in den Kopf gesetzt, den Sklavenhändlern, die sie einst überfallen, versklavt und verkauft haben, das Handwerk zu legen. Nach intensiver Recherche hat sie herausgefunden, dass die Gruppe um Youssef al-Fuladhy, den Eisernen, und Abu Kurbatsch, den Vater der Peitsche, an der Golfküste in der Nähe von Katar ihr Unwesen treibt. Scheik Haschim, Sir David und zwei schottische Soldaten, die der Lord angeheuert hat, verstärken die Reisegruppe. Nach einigen Verwicklungen gelingt die Befreiung einer Gruppe von versklavten Frauen und die Schurken werden ihrer verdienten Strafe zugeführt. Während die Frauen auf einem angeheuerten Schiff -zufällig hält sich Kapitän Frick Turnerstick ein alter Bekannter in der Gegend auf - in Sicherheit gebracht werden, wählen die Abenteurer den Weg durch die Wüste, um der Rache der übrigen Sklavenhändler und den Behörden zu entgehen.

Die zweite Episode schildert eben jene Flucht. Kara Ben Nemsi hofft die Verfolger zu täuschen, indem er nicht den normalen Weg wählt, sondern quer durch die berüchtigte Wüste Rub al-Chali zieht. Dazu wird mit Ali ein einheimischer Führer angeheuert, der einen geheimnisvollen magischen Stab sein eigen nennt. Dieser zeigt ihm unter anderem Wasserstellen an. Doch der Stab entwickelt ein unheimliches Eigenleben und führt die Reisenden in die Irre. Schließlich sorgt er dafür, dass der Führer stirbt und Haschim sich seiner annimmt. Im Laufe der Verwicklungen sterben die beiden schottischen Soldaten. In allergrößter Not wählt Haschim einen Fluchtweg durch eine gefährliche Unterwelt. Dort findet man sieben Skelette auf einem alten Schiff mit dessen Hilfe man auf einem unterirdischen Fluss nach Hadramaut gelangt.

In der dritten Episode müssen sich die Gefährten in der Universität von Hadramaut mit dem Problem befassen wie der Stab, der die Macht über Haschim zu erlangen droht, ausgeschaltet werden kann. Unterstützt werden sie von den Skeletten, bei denen es sich um Angehörige der Universität handelt, die ein magisches Nachleben führen. Nach einer verwickelten Schnitzeljagd durch die Texte uralter Bücher startet man ein Ritual. Doch das Ergebnis ist zunächst nur, dass der Stab zwar von Haschim getrennt wird, sich dafür aber in einen mächtigen Dämonen verwandelt, der unverzüglich damit beginnt, Menschen zu töten. Doch letzten Endes wird auch er bezwungen und die Gruppe erhält eine Einladung der Königin von Saba. Eigentlich gilt das Angebot nur für Marijke und Scheik Haschim, doch die beiden willigen nur ein, wenn ihre Gefährten sie begleiten dürfen.

Im vierten Teil gelangt man mit Hilfe merkwürdiger Sandwürmer nach Saba, das scheinbar außerhalb der normalen Welt liegt. Zwar kommen sie in eine reiche und blühende Stadt, doch die Atmosphäre dort ist irgendwie bedrohlich. Die Königin erweist sich als mächtige Magierin. In ihrem Amazonenreich spielen Männer nur eine untergeordnete Rolle. Nach und nach enthüllt sich der Plan der Königin. Sie lebt schon seit tausenden von Jahren und hält Haschim für eine Inkarnation König Salomons, in den sie sich einst hoffnungslos verliebt hat. Marijke soll nun ihre Stelle als Herrscherin von Saba übernehmen, damit sie mit ihrem Geliebten ein neues unbelastetes Leben beginnen kann. Kara Ben Nemsi wird von der Königin kalt gestellt und kann nur ohnmächtig zusehen wie sie Marijke und Haschim in ihren Bann zieht. Während Haschim seltsam orientierungs- und teilnahmslos agiert, ist Marijke anfangs nicht abgeneigt die Macht zu übernehmen, um mit magischen Kräften den Sklavenhändlern endgültig das Handwerk zu legen. Schließlich lehnt sich ausgerechnet Sefu, die treue Befehlshaberin der königlichen Garde, gegen den Plan auf und verhilft den Gefährten zur Flucht. Kurz vor der Grenze werden sie jedoch eingeholt, doch Marijke kann die Königin überzeugen die Gruppe ziehen zu lassen.

Im Epilog erfährt man dann wie Marijke zurück nach Saba geht und dort die Befehlshaberin der Garde vor dem Tode bewahrt und selbst den Platz als eine Art Premierministerin einnimmt, um aus Saba ein Refugium für verstoßene ehemalige Sklavinnen zu machen.

Meine Gedanken
Das Konzept Episodenroman ist - meiner Meinung nach - in "Sklave und Königin" aufgegangen. Obwohl vier (sechs) Autoren mitgearbeitet haben, ist am Ende ein Werk ohne große Brüche entstanden. Klar, es gibt es schon stilistische Unterschiede. Alexander Röder bringt mehr zeitgenössische Bezüge aus den 1870er Jahren, Friedhelm Schneidewind mehr Bibel- bzw. Koranzitate und Jacqueline Montemurri zeigt einen ungewohnt hilflosen Kara Ben Nemsi. Für mich haben Karl-Ulrich Burgdorf und Thomas Le Blanc die größte Nähe zu den Originaltexten von Karl May.

Reizvoll ist es zweifellos mit Marijke von Beverningh eine Frau in den Mittelpunkt des Romans zu stellen. Ihre Wandlung von der gedemütigten Sklavin, zur Rächerin und schließlich Staatslenkerin ist die eigentliche Geschichte. Aber hier zeigt sich auch ein Grundproblem von KMMO. Einerseits sind die Autoren bestrebt starke Frauenfiguren zu schildern, andererseits gibt es im Arabien der 1870er Jahre wenig Platz dafür. Selbst in Europa gelang es Frauen damals nur ausnahmsweise eine bedeutende Rolle im öffentlichen Leben einzunehmen. Im osmanischen Reich und Arabien waren Frauen dagegen weitestgehend auf den privaten Bereich beschränkt. Es gibt keine Herrscherinnen, keine Politikerinnen, keine Heerführerinnen usw. Bei der jungen Diebin Djamila wählten die Autoren den Kunstgriff sie verkleidet als Jungen auftreten zu lassen. Qendressa war eine mächtige Hexe bzw. Magierin. Marijke ist dagegen eine "normale" Frau. Als Europäerin und Mitarbeiterin von Sir David Lindsay hat sie immerhin einige Möglichkeiten, die ihren Geschlechtsgenossinen aus dem Orient verwehrt sind. Im vorliegenden Roman greifen die Autoren nun auf Fantasieelemente zurück, um trotzdem starke Frauen in die Handlung zu bringen. Da ist zum einen die verborgene Universität von Hadramaut, deren Lehrkörper völlig gleichberechtig aus Männern und Frauen besteht, und zum anderen das magische Amazonenreich der Königin von Saba, wo die Männer nur eine untergeordnete Rolle spielen. Wobei mir Saba bei Jacqueline Montemurri doch ein wenig zu idyllisch gerät.

Ein zentrales Motiv von KMMO ist der innere Widerstreit von Kara Ben Nemsi. Als rationaler Europäer steht er der Existenz von Magie sehr ablehnend gegenüber. Auch im aktuellen Band kommt Magie immer wieder zum Einsatz. Im Prolog wird etwa der Bewacher von Marijke mit einem magischen Pulver abgelenkt, das einen Verwirrungszauber bewirkt. In der ersten Episode schützen die Sklavenhändler ihre "Ware" ebenfalls magisch. Für unwissende Betrachter erscheinen sie als unverfängliche Kisten und Ballen. Außerdem sind sie mit magischen Ketten mit einem Nigromanten verbunden. In der zweiten Episode verwandeln sich die Protagonisten unter Haschims Anleitung in Schlangen um den Weg in die unterirdischen Kavernen zu bewältigen. In Hadramaut wird aus dem magischen Stab der Macht ein mächtiger Dämon. In Saba verwandelt die Königin Kara Ben Nemsi in eine Statue. Trotz all dieser Wunder besteht der Erzähler aber darauf, dass es für all diese Magie eine wissenschaftliche Erklärung geben muss, die er momentan allerdings (noch) nicht kenne. Halef ist da ganz anders. Er glaubt vorbehaltlos an Magie und setzt auch seine magische blaue Lichtkugel häufiger ohne jedes Zaudern ein. Auf Dauer wird sich auch die Haltung Kara Ben Nemsis ändern müssen, sonst wirkt die Figur ignorant.

Wie schon in den Romanen von Karl May spielt auch in KMMO der moralische Kompass eine wichtige Rolle. Im Prolog gilt es eine misshandelte Frau zu befreien. Kara Ben Nemsi setzt sich dabei bewusst über das geltende osmanische Recht hinweg, das so eine Behandlung der Frau legitimiert. "Ich sah es als meine Pflicht an, alles Menschenmögliche zu tun, um einem anderen Menschen, der in akuter Not war, daraus zu befreien - nur wer nicht wegsieht, wird der Verantwortung, die jeder für seinen Umkreis hat, auch gerecht. (S.15) Noch deutlicher wird es im ersten Teil. Kara Ben Nemsi eilt aus Deutschland herbei, um sich an der Sklavinnenbefreiung zu beteiligen. Als Begründung heißt es: "Ein jeder weiß, dass ich stets den Schwachen helfe, den Starken in Zeiten der Schwäche jedoch gleichviel." (S.45) Ihm geht es jedoch im Gegensatz zu Marijke nicht um Rache, sondern um Gerechtigkeit. Demgemäß sollten die Verbrecher nicht einfach getötet werden, sondern ihrer gerechten Strafe zugeführt werden. So widersetzen sich die Gefährten in der zweiten Episode denn auch Marijkes Ansinnen, die Sklavenhändler, die sich nach dem Kampf in der Wüste ergeben haben, samt und sonders zu töten. Stattdessen werden sie zwar entwaffnet, dann aber mit den notwendigsten Vorräten versehen frei gelassen. Alexander Röders Kara Ben Nemsi geht aber noch über diesen schon von Karl May geprägten Ansatz hinaus. Er verurteilt die europäische Politik der Nichteinmischung am Golf von Persien: "Das Nichteingreifen in innere Angelegenheiten ist ein hohes Gut und jeder großen Macht gegenüber Schwächeren angeraten - doch wenn es um Verbrechen und Versklavung geht, sollte Menschenrecht herrschen, welches über dem Willen von kleinen Fürsten und Königen zu stehen hat." (S.57) Damit wird ein Begriff angeführt der eigentlich erst seit 1948 allgemein anerkannt ist, sich im Jahre 1874 aber noch nicht durchgesetzt hatte, weil er für die Zeitgenossen mit der Französischen Revolution 1789 und damit auch mit dem jakobinitischen Terror und der Guillotine verknüpft war.

"Sklavin und Königin" bestätigt den Eindruck der ersten vier Bände. Karl Mays Orient und die Welt von Tausendundeinernacht passen hervorragend zusammen. Das Ergebnis ist mitreißende Fantasy. Die Autoren bewältigen bisher hervorragend den Spagat zwischen Anlehnung an die Originalgeschichten und einer Modernisierung für das heutige Publikum. Halefs Aufwertung zum gleichwertigen Partner und interessante starke Frauenfiguren, sowie Haschim als eine Art "orientalischer Winnetou" geben den Romanen gänzlich neue Facetten.
Sklavin und Königin
Sklavin und Königin
Karl Mays Magischer Orient Bd.5
Alexander Röder u.a.
Cover: Elif Siebenpfeiffer
480 Seiten
Euro 19,99
ISBN 978-3-7802-2505-4
Karl May Verlag 2018

 

Kommentare  

#1 martin baresch 2018-05-13 15:35
Eine sehr gut geschriebene Vorstellung eines tollen Reihen-Konzepts und eines ebensolchen neuesten Bandes, bei dem mir einmal mehr insbesondere Karl-Ulrich Burgdorfs "Anteil" an der Gesamtgeschichte gefiel. Respekt, lieber Uwe Weiher und Respekt K-U! Und bitte mehr von solchen Beiträgen im ZS.
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#2 Rüdiger 2018-05-15 23:05
Da les' ich doch lieber zum zwanzigsten Mal "Durch die Wüste", als den Schmarr'n ...
Ich brauch' kein Fantasy, keine Modernisierung, kein Frauengedöns und politisches sonstnochwas ...

:-)
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#3 martin baresch 2018-05-19 21:10
Ha ... da isser ja wieder, der Rüdiger. Und wieder kommentiert er so gekonnt und reflektiert wie zu HHvAs Leidartikel "Und ewig werden die Schlachten geschlagen ..." (zur Transformation von "Der Landser" zu "Weltkrieg").
Man fragt sich, zunehmend fasziniert, was für Pilze der Gute raucht. Immer nach hinten gewandt. Lieber 20 Mal das Alte, als mal was Neues. Als einer, der "seinen" Karl May auch komplett da stehen hat und (als Junge) auch mal ganz gerne geschmökert hat, frage ich mich, ob wir denselben Karl May gelesen haben ... der doch gerade - aber nicht nur - in seinen Kara Ben Nemsi-Romanen Werte wie u.a. Aufgeschlossenheit gegenüber Anderem / Neuem in seinen Romanen zu vermitteln versuchte.
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#4 Laurin 2018-05-19 23:17
Du musst dem Rüdiger das nachsehen, Martin Baresch. Er macht am Abend nämlich noch die Petroleumlampen an. Oder anders gesagt, würde er Pilze rauchen, wäre er wohl eher hier zu ertragen.
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#5 Heizer 2018-05-19 23:36
Seit wann raucht man Pilze.......dachte immer, die müsse man sich langsam im Mund zergehen lassen.
Diese Information habe ich durch Hörensagen.......
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#6 Laurin 2018-05-20 02:58
Hast recht Heizer.
Bin aus meiner Jugend eh eher einen Joint gewohnt gewesen und hatte Pilze (z.B. Pfifferlinge) nur im Gulasch. Aber Rüdiger darf sie gerne auch rauchen ... Hauptsache es hebt mal das Niveau seiner Kommentare. :lol:
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#7 Rüdiger 2018-05-20 09:22
Zu Herrn (?) Baresch fallen mir zwei Politiker-Zitate ein. Wobei mir die "Ratten und Schmeißfliegen" von Franz Josef Strauss hier denn doch sozusagen ein wenig zu unentspannt daherkämen. Ludwig Erhards "Pinscher" gefallen mir da schon besser ...

(Die Gedanken sind frei ... Ich habe nicht geschrieben, B. sei dieses oder jenes, sondern nur, was mir manchmal so einfällt, wenn der Tag lang und gerade Pfingsten ist ...)
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#8 martin baresch 2018-05-20 15:19
Hi Rüdiger, sorry, aber bisher hatte ich eigentlich noch bei jeder Deiner Wortmeldungen hier im ZS den Eindruck, dass Du insgesamt ein sehr unentspannter Zeitgenosse bist und selbst, wenn der Tag lang und gerade Pfingsten ist, dir nicht unbedingt das Gelbe vom Ei einfällt. Greif` also ruhig auch zu Deinem Franz-Josef Strauss-Zitat, wenn`s Dir gut tut. Denn die Gedanken sollen frei sein und bleiben.
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#9 Rüdiger 2018-05-20 15:58
Ach das ist aber großzügig ... ich bin beeindruckt. Aber ich präferiere hier und heute gedanklich doch weiterhin eher die Erhardsche Wortwahl.

:-)
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#10 Harantor 2018-05-20 16:21
Ich denke gerade darüber nach "Schiri-Wortwahl" zu benutzen und ne Zeitstrafe zu verteilen.
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