Magazin für Amerikanistik 2/2018

Magazin für AmerikanistikMitte Mai fliege ich in die USA und bin dann fast 6 Wochen unterwegs.

Daher ist die Druckdatei der nächsten Ausgabe des MAGAZIN FÜR AMERIKANISTIK Nr. 2 / 2018 bereits am Freitag in die Druckerei gegangen. 

Die Ausgabe wird vermutlich schon Ende Mai durch die Druckerei Döring in Braunschweig ausgeliefert werden, so dass es keine Verzögerungen wegen meiner USA-Reise geben wird.


Wie immer stelle ich hier schon vorab den Inhalt der nächsten Ausgabe vor:

  • In meinem Editorial erinnere ich an den Friedensvertrag in Fort Laramie 1868, den Red Cloud nach seinem Sieg über die US-Armee im Powder River Land aushandelte. Dieser Vertrag wird in diesem Jahr 150 Jahre alt, und er wurde 1980 vom Obersten Gerichts der USA wieder in Kraft gesetzt, nachdem er schon 1874 gebrochen worden war.
  • Ich beginne eine umfangreiche biografische Skizze über den letzten großen Krieger der Apachen: GERONIMO unter dem Titel: „ICH HÄTTE NIEMALS AUFGEBEN DÜRFEN“.
  • Traumatische Erkrankungen von Menschen, vor allem Soldaten, die in Kriegshandlungen involviert waren, sind spätestens seit dem Vietnamkrieg ein Thema. Gegeben hat es sie immer. Aber noch im 1. Weltkrieg wurden Soldaten, die unter den Schockerlebnissen von Schlachtfelderfahrungen litten, als „Simulanten“ oder „Feiglinge“ abgetan oder sogar für Schwächen bestraft.
    In der Arbeit MILITÄRISCHE KAMPFNEUROSEN UND DIE SCHLACHT AM LITTLE BIGHORN hat der amerikanische Historiker Professor Dr. Albert Winkler – bekannt durch seine Bücher über die Indianerkriege – die Geschichte von Teilnehmern an dieser berühmten Schlacht untersucht.
    Seine Studie, die er in diesem Jahr vor der Konferenz der „Custer Battlefield Historical & Museum Association“ vortragen wird, erscheint exklusiv bei uns in 2 Teilen im MAGAZIN.
  • Selbst viele Amerikaner wissen nicht mehr, warum der höchste Berg Colorados „Pike’s Peak“ heißt. Zebulon Pike stand immer im Schatten der Entdecker Lewis und Clark. Dabei führte er etwa zur selben Zeit Expeditionen zur Erforschung des Red River und des amerikanischen Südwestens durch. Sein Buch über diese Entdeckungsreisen, das auch in Deutschland erschien, wurde im 19. Jh. sogar ein Bestseller früher Reiseliteratur. Gleichwohl ist sein Name wenig bekannt.
    In meinem Artikel „DER FAST VERGESSENE ENTDECKER“ habe ich eine biografische Skizze über ihn verfasst.
  • Der Konfliktforscher Dr. Stephan Maninger setzt seine umfangreiche Studie über die INTERKULTURELLEN BEZIEHUNGEN IM KOLONIALEN NEU-ENGLAND 1620-1676 – die Konflikte zwischen den Puritanern und Indianern – fort, die zunächst weitaus friedlicher verliefen als das Klischee es verbreitet hat, die aber zunehmend in Spannungen und kriegerische Auseinandersetzungen einmündeten, etwa in den blutigen Pequot-Krieg.
  • DER KLONDIKE GOLDRAUSCH 1896-1899 ist ein neuer Artikel von Professor Dr. Gerhard E. Sollbach.
  • Buchbesprechungen, Termine und aktuelle Nachrichten schließen das Heft wie immer ab.

Das Titelbild zeigt meinen Freund, den amerikanischen Top-Historiker Dr. Andrew Masich während eines sogenannten „General Miles Projekts“ in der Wüste von Arizona – passend zu meinem GERONIMO-Artikel.

Dr. Masich ist einer der besten Kenner des Amerikanischen Bürgerkrieges. Er ist Präsident der „Historical Society of Western Pennsylvania“ und Direktor des größten historischen Museums des Staates. Sein letztes Buch „CIVIL WAR IN THE SOUTHWEST BORDERLANDS“ (2017) ist ebenso ein Standardwerk wie die Bücher „CHEYENNE DOG SOLDIERS“ oder „HALFBREED. THE REMARKABLE LIFE OF GEORGE BENT“, deren Co-Autor er ist. Eingerahmt ist sein Bild von einem Colt Modell Army 1860 und einem Kavalleriesäbel aus dem US-Bürgerkrieg. (Stücke meiner privaten Sammlung.)

Bild: Cover Magazin für Amerikanistik 2, 2018

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