Das ZDF war auf dem Filmfest München 2018 - 28. Juni bis 7. Juli 2018

ZDFMit insgesamt 19 Produktionen war das ZDF auf dem 36. Filmfest München vertreten. Drei davon liefen im Wettbewerb "CineMasters", zwei in der Sektion "Spotlight" und drei in der Programm-Reihe "Neues Deutsches Kino". Sieben TV-Filme waren in der Reihe "Neues Deutsches Fernsehen" vertreten sowie die jeweils ersten Folgen zweier Produktionen in der Sektion "Neue Deutsche Serien". Darüber hinaus war ein Zeichentrickfilm beim diesjährigen "Kinderfilmfest" zu sehen und eine Serienproduktion in der Sektion "Spotlight Serien".

Im Wettbewerb "CineMasters" hatte der Spielfilm "Foxtrot" von Regisseur Samuel Maoz den tragischen Verlust eines Sohnes zum Thema.

Die Koproduktion wurde 2017 in Venedig mit dem Großen Preis der Jury ausgezeichnet. Auf wahren Begebenheiten beruht Alice Rohrwachers dritter Spielfilm "Glücklich wie Lazzaro" – ein bäuerliches Märchen mit einem unschuldigen Heiligen im Mittelpunkt. In dem fiktionalen Spielfilmdebüt "The Tale" von Regisseurin Jennifer Fox kann eine Dokumentarfilmerin und Journalistin erst als Erwachsene die Erlebnisse ihrer Kindheit richtig sortieren: als traumatische Missbrauchserfahrung.

Regie-Legende Klaus Lemke blieb mit seinem neuen Film in der Sektion "Spotlight" dem Prinzip "Low-Budget" treu und erfindet mitten in München die "Bad Girl Avenue". In dem modernen Horrorfilm "Gute Manieren" mischen die jungen brasilianischen Filmemacher Juliana Rojas und Marco Dutra den Werwolf-Mythos mit Comic- und Musical-Elementen.

In der Programmreihe "Neues Deutsches Kino" erzählt Regisseur Damian John Harper "In der Mitte des Flusses" die Geschichte eines jungen Mannes, der für seinen Traum vom besseren Leben gegen die Gewaltstrukturen in seiner Familie ankämpft. Vom Kinderkriegen und anderen Katastrophen handelt die Tragikomödie "Liebesfilm". Die ZDF-Koproduktion ist der Abschlussfilm der Regie-Studenten Emma Rosa Simon und Robert Bohrer an der DFFB. "Wir haben nur gespielt" von Regisseurin Ann-Kristin Reyels stellt die ungleiche Freundschaft zweier Jungen und deren unterschiedliche Lebenswelten in den Fokus – ein Spielfilm, der sich darüber dem Thema Kinderprostitution nähert.

"Neues Deutsches Fernsehen": Gisela Schneeberger und Lisa Maria Potthoff spielen in Christiane Balthasars zweiteiliger Komödie "Bier Royal" Frauen einer Bierdynastie, die um Macht, Liebe und Anerkennung kämpfen. In der Rolle eines politisch wenig interessierten Apothekers reist Dietmar Bär in dem Drama "Für meine Tochter" von Regisseur Stephan Lacant bis ins syrische Kriegsgebiet, um nach seinem verschwundenen Kind zu suchen. Regisseurin Pia Strietmann inszenierte die Komödie "Endlich Witwer" über die Menschwerdung eines Misanthropen mit Joachim Król in der Hauptrolle. Der zweiteilige Politthriller "Der Mordanschlag" ist in Berlin zu Beginn der 90er Jahre angesiedelt und angelehnt an wahre Ereignisse: Eine junge Frau (Petra Schmidt-Schaller) gerät in die Fänge des Terrorismus und plant ein Attentat auf den Treuhandchef (Ulrich Tukur). "Der Polizist und das Mädchen" ist ein moderner Heimat-Krimi von Regisseur Rainer Kaufmann: Ein liebender Ehemann und guter Polizist (Albert Schuch) verursacht einen Unfall mit Fahrerflucht und verstrickt sich anschließend immer tiefer in ein Lügennetz. "Rufmord" erlebt eine junge Lehrerin an einer Grundschule, die das Mobbingopfer eines Unbekannten wird. Das Drama von Viviane Andereggen ist in den Hauptrollen mit Rosalie Thomass, Johann von Bülow und Shenja Lacher besetzt. In dem neuen ZDF-Samstagskrimi "Schwartz & Schwartz – Mein erster Mord" (Regie: Rainer Kaufmann) kümmern sich Devid Striesow und Golo Euler als grundverschiedene Brüder um die Klärung ihres ersten Falls: der eine ist Detektiv, der andere Polizist.

Die erste Folge der sechsteiligen Crime-Serie "Parfum" von Regisseur Philip Kadelbach feiert in der Sektion "Neue Deutsche Serien" Weltpremiere: Eine junge Profilerin (Friederike Becht) kommt nach einer brutalen Mordserie fünf Internatsschülern auf die Spur, die mit dem Geheimnis menschlichen Dufts experimentierten. "Die Protokollantin" ist eine fünfteilige High-End-Serie, in der Iris Berben als Protokollantin bei der Berliner Polizei ein gefährliches Doppelleben führt. Hochkarätig besetzt und intensiv inszeniert von Autorin und Regisseurin Nina Grosse in Co-Regie mit Samira Radsi entführt die Serie die Zuschauer auf eine spannende Reise.

In der Sektion "Spotlight Serien" thematisiert die zwölfteilige Thrillerserie "De Dag" eine Geiselnahme in Brüssel. In jeder Folge erlebt der Zuschauer die Ereignisse aus einem anderen Blickwinkel: aus Sicht der Polizei und Angehörigen oder aus dem Inneren der Bank.

Im Rahmen des "Kinderfilmfests" läuft das Animationsspecial "The Highway Rat" (deutsch: "Räuber Ratte") in englischer Originalfassung. Der aufwändige CGI-Zeichentrick nach dem gleichnamigen Buch von Julia Donaldson und Axel Scheffler zeigt das Abenteuer einer ruchlosen Ratte, die sich zu einem niedlichen Nagetier wandelt.

Bild: ZDF-Logo aus der Wikipedia

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