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Offenbarung 23 - Jack the Ripper - Live in Berlin (21)

Offenbarung 23 (21) - Jack the Ripper - Live in Berlin Jack the Ripper - Live in Berlin (21)
Offenbarung 23
Idee, Konzeption, Recherche & Buch: Jan Gaspard
mit Oliver Rohrbeck, Marie Bierstedt, Detlef Bierstedt
Regie, Produktion & Dramaturgie: Lars Peter Lueg
Produktion, Beratung & Inspiration: Marc Sieper
Schnitt, Musik & Tontechnik: Andy Matern
ca. 70 Minuten
Lübbe Audio 2008


 
Wer war Jack the Ripper wirklich - dieser unvorstellbar grausame Serienmörder? Autor Jan Gaspard hat eine verwegene Theorie, die einen der prominentesten Vertreter des viktorianischen Zeitalters der Tat zweifelsfrei überführt. Im Gespräch mit den Protagonisten seiner Hörspiel-Serie Offenbarung 23 zeichnet Gaspard ein vollständiges Bild des perfiden Killers. Alles passt: Motiv, Gelegenheit, psychologisches Profil - selbst das offizielle Phantombild und ein Schriften-Vergleich mit dem Ripper-Brief "From Hell" stimmen perfekt überein. Noch nie konnte ein Hauptverdächtiger im Fall Jack the Ripper so gut und so komplett mit einer lückenlosen Beweiskette belastet werden!

Nichts deutet auf dem Covr auf ein Livehörspiel hin, es sei denn der Zusatz im Titel ist als solcher zu werden. Und doch ist Folge 21 der Offenbarung 23, einer Thriller-Serie, die sich mit den gängigen Verschwörungungstheorien dieser Welt beschäftigt, ein kleines Livehörspiel mit wenigen verteilten Rollen. Dabei ist der Begriff Hörspiel dann sogar noch etwas übertrieben, da hier praktisch nur eine Szene gespielt wird, die in endloser Diskussion ausartet. Das ist ansich für die Serie nicht ungewöhnlich, doch hier findet kein Szenenwechsel statt, und die Sprecher agieren eher wie in einer Komödie mit netten Seitenhieben auf andere Hörspielserien, was Ihnen einige Publikumslacher einbringt.

Im Ergebnis passt diese Folge ganz und gar nicht zur Serie. Ich akzeptiere Livehörpiele für mich persönlich sowieso nicht. Denn die Hörspielbilder laufen immer noch in meiner Phantasie ab. Einzig allein das Vollplaybacktheater, das gekonnt die drei ??? auf die Bühne bringt kann ich akzeptieren, da sie bereits bekannte Geschichten quasi als Theaterstück in Szene setzt.

Hier dient eine interessante Vorlage, nämlich der Fall Jack the Ripper, als Lückenfüller. Keine Rede von einem richtigen Hörspiel, und kein eindeutiger Hinweis auf dem Cover um den Neueinsteiger vor einem Fehlkauf zu bewahren.

Fazit: Die 21. Folge bleibt nur etwas für dem Sammler, und für die Fans der agierenden Sprecher vielleicht...

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