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Dämonenkiller-Neuauflage: Nr. 183 "Blumen des Bösen" - Dämonenkiller-Neuauflage: Nr. 173 Die Rache des Hexers - Exposés 173 - 183 von Walter Appel (Earl Warren)

Dämonenkiller-AutorenNr. 183
Blumen des Bösen
Exposés 173 - 183 von Walter Appel (Earl Warren)

Walter Appel alias Earl Warren hat im Februar 1986 - vor 27 Jahren - den 30jährigen Krieg-Zyklus für die Zweitausgabe der Dämonenkiller-Serie verfasst. Leider sind von den geplanten Nummern 173 – 183 nur  die Bände 173 – 175 als DK-Hefte erschienen. Walter Appel hat uns freundlicherweise gestattet, seine DK-Exposés zu veröffentlichen. Wir bringen die Exposés in täglicher Folge und heute bringen wir das Exposé für die Nummer 183.


Blumen des BösenDK-Heft Nr. 183
Autor: Giesa / Hastur
Blumen des Bösen
Die Todessaat vom Mummelsee
Rosen des Verderbens
Harpyen des Wassers

Zeit: Gegenwart: Juni, Vergangenheit: 1654, Zukunft: Ende der Zeiten

Handlungsorte: Schwarzwald/Mummelsee + Basajaun/Andorra Gegenwart + Bodensee + Schwarzwald/Mummelsee Vergangenheit

Titelbildvorschläge:  Da würde ich dringend vorschlagen, Coco Zamis, schwarzhaariges Schönheit in einem Kristallsarg schlafend. Nicht zu schneewittchenhaft bitte. --- Oder Seerosenungeheuer. Wie sehen die aus? Aus mehreren Seerosen, die aber bedrohlich wirken, zusammengesetzte Rankengestalt mit Extremitäten. Die Seerosenungeheuer oder eins davon würden auch schon für den 182er angehen, zur Not.

Story:

1.) Gegenwart: Dorian glaubt jetzt, daß Coco tot ist. 1654 in einer Zeitfalle Olivaros gestorben und dann in den Zeitschacht am Bodensee geworfen. Für immer verschwollen. Seine Coco.

Anfangsszene, Action:

Auf dem Mummelsee (Infoexpo) fährt ein junges Paar im Ruderboot. Das Mädchen will ein paar Seerosen pflücken. Plötzlich werden die Rosen lebendig, packen zu und reißen sie unter Wasser. Die Blütenranken ergreifen auch den jungen Mann und eine Riesenblüte stülpt sich über wie eine fleischfressende Pflanze. (Notiz: Mummel ist ein altdeutsches Wort für Seerose. Also werden im Mummelsee wohl auch welche drin sein.) Weitere unheimliche Ereignisse, nicht soviele Todesopfer jedoch -, das heißt kein Dutzend. Ein Taucher des DK-Teams kommt zwar noch ausdem Wasser, man zieht ihn am Seil hoch. Er ist quasi verdorrt und überall an seinem Körper haben sich Seerosen festgesaugt. Dorian war bis jetzt wegen Cocos Tod nicht ansprechbar. Doch jetzt rafft er sich auf. Was ist da wieder los?

Die Hexe Urmel - siehe Expo 182 - ist tot. Als Dorian tauchte, waren zwar viele Seerosen in dem See, doch ihm hat keine etwas getan.

Die Veränderung der Seerose muß entweder mit Urmels Tod zusammenhängen oder es gibt einen neuen Zauber und andere Feinde. Zakum? Man wirft geweihtes Silber in den See, und der DK und Unga brennen mit dem Kommandostab darauf. Doch das erzielt nur an der Oberfläche Wirkungen.

Dem Schrecken in der Tiefe ist damit nicht beizukommen. (Notiz: Der Schatz, den Matthias Troger von Mummelsee im 17. Jahrhundert für eine seiner späteren Wiedergeburten deponierte, und die geborstene Teufelsglocke ruhen im See. Notiz II: Die Behörden erfahren zwar von seltsamen Vorfällen und den Todesfällen im Mummelsee, doch sie unternehmen nichts weiter. Man nimmt teils Tod durch Ertrinken an, teils ist keiner recht zuständig. Das nicht groß be- und ergründen. Jedenfalls geschieht von behördlicher Seite aus nichts. Wir wollen keine Aktion der Bundeswehr oder des Technischen Hilfswerks im Roman haben).

Während Dorian und seine Gefährten - Unga, Fenton, Wagner, siehe Personenliste und Vorexpo - versuchen, den Spuk zu ergründen und ein Gegenmittel zu finden, taucht ein geheimnisvoller geharnischter Mann mit Flamberg und altertümlichen Pistolen auf. (Notiz: Es ist Matthias, der DK des 17. Jahrhunderts. Er steht sich am Ufer auf oder watet ein Stück ins Wasser. Als die dämonischen Seerosen rebellisch werden, zerhaut er sie mit dem Schwert. Dann verschwindet er wieder. Er verbirgt sich im Wald. Bei ihm ist Oirbsen, der Diener Merlins, in Gnomengestalt.)

2.) Vergangenheit: Matthias oder vielmehr Magister Schnabel hat das Armband Merlins gefunden, das in der Zeitfalle an Cocos Arm zerplatzte. Es ist nicht zerstört, es ist quasi weggesprungen oder - SF-Jargon - transmittiert. Matthias zählt zwei und zwei zusammen. Er hält das Armband noch für den Schlüssel zum Eingang ins Feenreich, wie Coco ihm sagte. Das will er versuchen, ohne Hoffnung zwar, Coco, die er als Jana Collandt kennt, noch helfen zu können, aber um das Geheimnis zu ergründen. Zuerst hat er großes Pech - es schleudert ihn sonstwohin. (Notiz: Da Kollege Giesa den Roman schreibt - definitiv -, der Spezialist für Zeiteffekte ist, kann er hier aus dem vollen schöpfen, von mir aus auch das Geschehen in seinem Sinn umgestalten. Nur der Handlungssinn muß erhalten bleiben und das Ergebnis der ganzen Geschichte bestehen, weil wir sonst erhebliche Schwierigkeiten haben).

Matthias trifft in einer anderen Zeit - beliebig - auf Oirbsen. Vielleicht mußt er vorher schon zwei-, dreimal stiften gehen. Saurier, Germannen oder auch Wesen der Zukunft.

Oirbsen sagt ihm, was Sache ist, ausnahmsweise für diesen Fall. Denn Merlin will natürlich nicht, daß Coco tatsächlich stirbt. Wir haben im letzten Expo gelesen, daß noch ein Lebensfunke in ihr schlummert, der geweckt werden kann. Den Leser aber im Unklaren lassen und erst später im Roman ein dramatisches Rennen um das Leben von Coco Zamis stattfinden lassen.

Coco hat es, wie Oirbsen Matthias erzählt, ans Ende der Zeiten geschleudert. In eine Zeit, in der die Sonne nur noch eine erlöschende schwach rote Kugel und die Erde eine eisige, ausgestorbene Welt ist. Es gibt da aber haarige fleischfressende Wesen. Nachkommen der Dämonen? Im Dunkeln lassen. Und eine Art Elfen. (H.G. Wells "Zeitmaschine" läßt schön grüßen.) Die Elfen haben Coco Zamis, die durch die Zeitreise wieder jung geworden ist, strahlende, schöne Schlafende, zu sich geholt und in einen Kristallsarg gelegt. Matthias könnte nun in diese Zeit reisen, die Oirbsen und Merlin versperrt ist - ist sie eben, keine Begründung ist manchmal die beste Begründung -, aber allein wäre er machtlos. Doch doppelt (!) oder zweifach lebend kann er es schaffen. Da gibt's nur eins. Der Reichsbaron Matthias muß in die Zukunft und seine Wiedergeburt Dorian Hunter treffen und holen.

Er macht das, das heißt, reist nach Oirbsens Anweisungen ins 20. Jahrhundert. Oirbsen befördert ihn an den Mummelsee.

3.) Gegenwart: Die beiden DKs treffen aufeinander. Sie erkennen sich instinktiv. Oirbsen hält sich im Hintergrund. Doch dann gibt er seinen Senf, das heißt seine Weisheit zu den dämonisch entarteten Seerosen.

Dorian ist auch schon darauf gekommen. Die Hexel Urmel, vormals, bevor von Asmodi I. im 17. Jahrhundert in einen Freak verwandelt und im See verschwunden, hat einen bösen Zauber hinterlassen. Alraune ist ursprünglich aus einer Zauberwurzel entstanden und versteht was von der Pflanzenmagie. Sie hat sich die Seerosen als ihren Garten gehalten, etwas zur Unterhaltung brauchte sie schließlich in den Jahrhunderten am Grund des Mummelsees, und ihnen von ihrem Wesen etwas eingehaucht oder angehext. Mit Urmels Tod sind die Seerosen entartet.  Urmel kann auch vorgesorgt und einen Rachezauber hinterlassen haben.

Aber bleiben wir mal bei entartet. Die dämonischen Seerosen wuchern aus dem See. Pflanzenwesen, Ranken mit Blütenkelchen, steigen sogar aus dem See und machen Jagd auf Tiere und Menschen. (Notiz: Sie tarnen sich, lauern, wie fleischfressende Pflanzen es mache. Hinterherlaufen können sie keinem, dazu sie sie nicht schnell genug. Erwischen Waldtiere, auch früher schon. Nicht immer und so viele Menschen. Prüfer weint sonst. Oder wir, wenn wir mit dem Roman Probleme kriegen.)

Matthias sagt Dorian, daß er ein beachtliches Vermögen im See hinterließ. Goldbarren, Juwelen, alte Münzen. Den heutigen Wert nicht ganz genau nennen, aber er ist jedenfalls immens. Bei den Münzen kommt noch der Sammlerwert hinzu. Die Quelle von Urmels Magie ist wohl die geborstene Teufelsglocke, aus Erz, Blut, Schweiß, Tränen und allerlei dämonischen Zeugs gegossen. In den Aufzeichnungen des DKs Matthias, die Dorian in einem früheren Expo fand, könnte eine Notiz stehen, daß die Glocke die Ursache des Bösen ist. Anders hätte Urmel, die sich als Freak aus Verzweiflung ersäufen wollte, gar nicht so lange in dem See überleben können.

Man muß dann die Glocke einschmelzen. Matthias und Dorian können beide einen Kommandostab benutzen, Matthias nimmt den Ungas. Doch es ist schwierig, zu der Glocke hinunterzutauchen, wegen dämonischen Seerosen und sonstiger Schrecken im See. Da wäre es schon geeigneter, erst Coco herauszuholen - Dorian ist überglücklich, daß doch noch Hoffnung besteht - und ihre Zeitmagie einzusetzen. Für Coco wäre es zwar ein Kraftakt, mit zwei Mann im Zeitrafferablauf zu tauchen, doch warum soll sie den nicht bringen? Oirbsen treibt auch zur Eile.

Cocos Lebensfunke ist hart am Erlöschen. Oder die haarigen Dämonen vom Ende der Zeiten bedrohen sie. Und so einfach, daß man mit dem Zeiteffekt einfach zu einem Zeitpunkt hingelangt, an dem Coco eben noch lebt, ist es nicht. Am Ende der Zeit ist der Zeitablauf anders. Da kann nicht mehr so manipulieren wie in anderen Perioden. Jedenfalls reisen DK Dorian und DK  Matthias zum Bodensee - Hubschrauber oder ähnliches, Oirbsen kann nicht immer Ortsversetzen - und betreten den Zeitschacht. Oirbsen hat ein zweites Armband gegeben. Da Dorian mit Matthias zusammen reist, auf desen Aura der Zeitschacht schon "gepolt" ist und Dorians Matthias Wiedergeburt ist, klappt es auf Anhieb.

4.) Man gelangt in die Zukunft, ans Ende der Zeiten. Hier nicht lange aufhalten. Haarwesen werden mit Kommandostäben böse zurückgeschlagen.

Man holt Coco. Wenn man mit ihr in ihre eigentliche Zeit, daß 20. Jahrhundert zurückkehrt, wird sie genesen. Matthias und Dorian entzünden den Elfenwesen - Albionen, siehe Infoexpo - eine ewige Flamme oder Flamme der Reinheit - Magie, soll Autor überlegen - mit der sie sich in Zukunft der Haarigen erwehren können. Man bringt Coco im Kristallsarg jetzt wieder in die  

5.) Gegenwart, es wurde auch langsam Zeit. Sie erwacht, wird im Hubschrauber wieder an den Mummelsee gebracht. Doch es wird mehrere Tage dauern, bis Coco ihre magischen Fähigkeiten wieder anwenden kann.

Die Lage hat sich weiter zugespitzt. Der Mummelsee wirft jetzt Blasen. Man muß befürchten, daß schädliche Dämpfe das Land überziehen oder daß die weitere Fauna um den Mummelsee auch noch dämonisiert wird.

Also müssen Dorian und Matthias ohne Cocos Zeitmagie tauchen. Das tun sie auch, gelangen im dramatischen Finish zur Teufelsglocke und zeichnen Alpha und Omega sowie ein Kreuz dazwischen, magischen Kreis und Lambda - Lösung bedeutet das - darauf. Es dringt jetzt zunehmend Licht in den Mummelsee und man läßt es durch eine Öffnung des Kommandostabs fallen, der dann wie ein magisches Brennglas wirkt.

Jedenfalls, die Teufelsglocke zerspringt und zerbröckelt in lauter kleine Teile, mit einem letzten, klagenden Ton, die sich völlig auflösen. Damit erstirbt die dämonische Fauna im See, wo jetzt nur noch ganz normale Mummeln - Seerosen - sind. (Notiz: Achtung, der Autor muß bei den Zeitreisen die in den TBs diesbezüglichen erwähnten Besonderheiten beachten, was ihm nicht schwerfallen dürfte.)

Jetzt kann man den Schatz haben. Matthias wird ihm Hubschrauber mit Oirbsen zusammen an den Bodensee geflogen, wo er im Zeitschacht verschwindet. Oirbsen auch. Matthias Umgang mit der modernen Technik, das heißt sein Erstaunen über die Welt des 20. Jahrhundert ist im Roman zu schildern. Die beiden Dämonenkiller verabschieden sich oder haben sich schon am Mummelsee verabschiedet. Darauf achten, daß weder Dorian noch Matthias den Armreif Merlin behalten dürfen. Oirbsen nimmt ihn an sich oder der Reif verflüchtigt sich einfach, als Dorian ihn einkassieren will.

Am Mummelsee hat man dann den Schatz. Der Fund ist schon eine Sensation. Der Schatz gehört dem Finder. Nach soundsoviele Jahren ist sowas herrenlos, das heißt das Finanzamt von Baden-Württemberg - Schwarzwald - kann da nichts wollen. Und in Andorra, wo Dorian offiziell seinen Wohnsitz hat, ist es so geregelt, laut meinen Unterlagen: Die Einwohner - es sind gerade 29.000 - zahlen in geraden Jahren 96 Francs an Frankreich, in ungeraden 450 Pesetas an den Bischofs von Urgel. Der Freistatt steht nämlich unter der Souveränität des spanischen Bischofs von Urgel und des französischen Staats­präsidenten, seit 1278. Das wird Dorian gerade noch aufbringen können!

6.) Ausklang: Dorian, Coco und Unga wollen nach Frankreich, mit den anderen Gefährten, und von dort per Magnetsprung zum Elfenhof, damit Coco endlich, endlich - für sie sind schließlich viele Jahre vergangen - Martin wiedersieht. Keine weitere Aussagen, was mit dem Schatz geschieht und ob Basajaun wieder aufgebaut wrid. Das klären wir dann im nächsten Zyklus. Coco hat jetzt wieder telepathischen Kontakt mit Martin, der sich ungeheuer freut.

Wegen Vergangenheit Notiz in einem alten Kirchenbuch oder Urkunde, von Magister Schnabel ausgefertigt, war in Wachshülle in Schatzkiste.

Matthias Troger, Reichsbaron von Mummelsee, hat sich dem Aufbau seiner Baronie und dem Ausgleich der Schäden des 30jährigen Kriegs gewidmet. Er heiratete später noch einmal eine Tochter des Grafen von und zu Erbach. Schloß Mummelsee wurde nicht wieder aufgebaut, von Olivaro zerstört und unbewohnbar gemacht. Matthias hat sich anderswo an der Hornisgrinde einen größeren Gutshof erbaut, ohne übermäßigen Prunk und Pomp. Seine zweite Ehe war nicht die große Liebe wie mit Geneviéve, aber sie hielt. Ihr entsprangen drei Söhne und zwei Töchter, von denen zwei im Kindes- bzw. Jünglingsalter starben, das heißt eine Tochter und eine Sohn. Olivaro mußte seinen Pakt halten - in der Gegenwart ist Cocos Hexenmal weg und Olivaro hat mittlerweile ein Mittel gefunden, daß sie ihn nicht mehr mit Merlins Zauber behexen kann. Oder der funktionierte durch Merlins Willen nur im 17. Jahrhundert.

Matthias lebte, von den Menschen geachtet und den Dämonen gefürchtet, sogar mied, bis zum Alter von 78 Jahren, wo er auf seinem Gut Hornisgrinde starb. Er hat sich im 17. Jahrhundert nicht mehr als Dämonenkiller hervorgetan, jedenfalls nichts bekannt, sondern sich wie gesagt dem Aufbau seiner Baronie gewidmet, der auch seine ganze Kraft erforderte. Er hat ja wohl auch genug getan, gegen die Apokalyptischen Reiter und alles. Über die nächste Wiedergeburt des DK noch Aussagen machen. (Notiz: Wenn Kurt Luif noch einen Vergangenheitsband mit dem sechsten Leben des DK schreiben und ihm ein anderes Ende bescheren will, ist daran nicht auszusetzen. Dann soll er es bitte in kurzer Form, vielleicht als Datenexpo bekanntgeben, damit es die Autoren ihren Unterlagen hinzufügen können und es keine Mißverständnisse gibt. Wir haben jetzt wieder eine regelmäßige Handlungsführung der DK-Serie, zum Wohle des Ganzen).

7.) Irgendwann im Roman kann man kurz nach Basajaun geblendet werden, wie es dort aussieht. Olivaro hält sich fern, aus gutem Grund. Gleich zwei DKs mag er nicht begegnen und Matthias hat im 20. Jahrhundert keinen Pakt mit ihm und könnte ihm leicht an den Kragen gehen.

Man kann mit folgendem Test von Magister Schnabel den Zyklus ausklingen lassen: Ist unser Herre Reichsbaron Matthias/Troger von Mummelsee hochbetagt im Alter von 78 Jahr drey Monat ein Tag gestorben/Hater ein groß Leichengegängnis gehabt und hat man in die Gruft gesenkt/bey sein erst Eheweil Geneviéve und sein zweit Eheweil Berta/sowie drei seiner Kind/ die er alle hat überlebt sowie den grauslichen Krieg/Ist er ein starkhes Gemüth und fest Herz gewesen/welches getrutzt Krieges Wuth/und Dämonen/Haben wir gelebhet in einer Zeyt/wo nit Menschen/wo Steingebilde gebraucht hätt/und die wärn zuschanden gewordhen/Will bald folgen ich meine Herre Matthias/legen die Feder aus der Hand/und ruhen in Frieden wo auf Erden wir immerr gefunden/.

Schlußnotiz: Die Fantasy- und SF-Aspekte in speziell in diesem Expo halte ich für tragbar und angebracht, weil wir solche auch schon früher in der Serie hatten und sie nicht wegzudenkende Glanzlicht dabei sind.

Das war's.

Walter Appel, am 27.2.86

 

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