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Eine Legende wird vierzig Jahre alt - Die Dämonenkiller-Chronik 103

Dämonenkiller zum 40.Eine Legende wird 40 Jahre alt
Die Dämonenkiller-Chronik (103. Teil)

Aus Anlass des vierzigjährigen Jubiläums der Dämonenkiller-Serie habe ich eine Chronik erstellt, die sich mit der Geschichte der Serie beschäftigt.

Ernst Vlcek schrieb das Dämonenkiller-Exposé 127 für sein Alter-Ego Paul Wolf, der den fünfzehnten Teil des Malkuth-Zyklus verfassen durfte. - Viel Spaß beim Lesen…


127Rosemarie und der Psycho
Dämonenkiller 127
Schauplatz: Januswelt - Wien
Zeit: bis Ende Dezember (im Anschluß an Band 125)
Autor: Vlcek-Wolf
Termin: 20.10.76

Titelbild: AK 6237
Im Hintergrund ruinenhafte mittelalterliche Burg auf der Spitze einer Felsnadel, gewundene Steintreppe führt zum Burgtor hinauf.
Im Vordergrund der Psycho Lillom, der im Davonschleichen auf den Betrachter blickt, die Arme abgewinkelt hat, die Finger klauenhaft und spastisch gekrümmt, hat recht abgetragenes Sakko an, graubraun. Die Nase ist ihm abgefault, schmutzigblondes Haar steht seitlich nestartig ab. Große Augen haben lauernden Blick. Keine Lippen, Zähne freiliegend, sonst eigentlich keine Anzeichen von Verwesung im Gesicht.
Noch weiter im Vordergrund kleines Mädchen von etwa acht Jahren. Sie trägt rotes Kleidchen mit ebensolchem Stoffgürtel, weißes Halsrüschen, ebensolche an den Puffärmeln, die in der Mitte des Oberarmes enden, blondes Haar, Stirnfransen, hinten lockig ins Genick fallend. Sie hat ganz schreckgeweitete Augen drückt sich eine Hand an die Brust, die andere ist vor den Mund erhoben. Das ist Rosemarie aus Wien.

Handlung:
Dorian hat durch den Einsatz des Ys-Spiegels, als er mit seiner Hilfe zur Januswelt überwechselte, auf der Erde vier Medien ge­wonnen. Gene Stafford hat er inzwischen aus seiner Gewalt gelassen, nachdem er ihm in Band 125 wertvolle Dienste leistete. Auch das Medium Alain hat ihm schon geholfen (Eiffelturm-Aufzug).
Rosemarie und Dunja hat Dorian noch nicht zum Einsatz gebracht; er scheut vor allem davor zurück, das achtjährige Mädchen zu über­fordern. In diesem Band drängt sie ihm aber praktisch ihre Hilfe auf. 

Zur Einleitung die Situation auf der Januswelt schildern.
Coco, Olivaro, Dorian und sein Psycho Lillom sind dem An­schlag des Januskopfes Dege und der Fledermausspinnen entkommen. Sie wollen zum Berg der Berge, denn es handelt sich um das größte Heiligtum der Janusköpfe, und Olivaro drängt es förmlich dorthin. Olivaro behauptet auch, daß Dorian von dort aus den Weg zum Padma finden wird. Dorian und Coco sind sich klar, daß Olivaro irgendein Geheimnis hat und vor allem aus eigennützigen Motiven zum Berg der Berge will. Er spricht aber nicht darüber, als handle es sich um ein Tabu. Coco und Dorian rühren nicht daran. Der Psycho Lillom, den Dorian erschaffen hat, als er (Band 9) von dem Ghoul Belial lebendig begraben werden sollte.

Achtung: Auch wichtig für Band 125: Damals hatte Dorian noch keine Gesichtstätowierung und so konnte sein Psycho eine solche nicht übernehmen. Lillom erhielt das Stigma erst, als Dorians Gesicht die Tätowierung des archaischen Dämons Srasham bekam (Band 30).
Wie gesagt, Dorian und Coco lassen Olivaro sein Geheimnis.
Nur Lillom stichelt dauernd, er reizt Olivaro bis zur Weißglut, so daß Dorian einschreitet und seinem Psycho sogar androht, ihn zu töten. Lillom ist aber siegesgewiß, er sagt, daß sein "geistiger Vater" Dorian ohne ihn nicht auskäme. Lillom ist auch scharf auf den Ys-Spiegel, dessen Bedeutung er inzwischen auch erfahren hat.
Auf den Ys-Spiegel sind aber auch verschiedene Interessengruppen der Janusköpfe scharf, die kein Interesse daran haben, daß Dorian ihn seiner Bestimmung übergibt, wie immer auch diese aussieht.
Die Schrecken der Januswelt, eine ständige Bedrohung, schildern.
Aus Richtung des Berges der Berge kommen Karawanen von Schreckensgestalten. Viele Janus-Kretins sind darunter. Die meisten fallen ihren normalen Artgenossen zum Opfer, die sie gnadenlos jagen. Aber auch untereinander dezimieren sie sich.
Inmitten des schrecklichen Chaos taucht plötzlich ein kleines Mädchen auf. Sie ist zu Tode erschrocken, kaum zum Sprechen zu bringen. Endlich sagt sie, daß ihr Name Rosemarie Wagner sei, und sie hat vor diesem "Traum" Angst, und sie will nach Wien zu Mama und Papa zurück.
Dorian ist entsetzt. Was hat er mit dem Ys-Spiegel ange­richtet! Er kombiniert: Durch die Kräfte des Ys-Spiegels wurde die echte Rosemarie zur Januswelt geholt, dabei wird sie einen Psycho erschaffen haben, der nun ihren Platz auf der Erde einnimmt.

1. Handlungsebene: KANN AUCH ALS ANFANGSEPISODE STEHEN!
Schildern, wie Rosemarie Wagner im Traum Dorians Stimme aus der Januswelt hört und sich vorstellt. Da passiert etwas Schreckliches. Sie hat einen Alptraum. Findet sich plötzlich auf der Januswelt und deren Schrecken hilflos ausgeliefert. Ihre Abenteuer schildern, bevor sie zu Dorian und dessen Gefährten trifft.
Rosemaries Eltern sind besorgt. Das Kind schläft seit vier Tagen. Sie ist durch nichts wachzukriegen. Ärzte können nicht helfen.
Als Robert, ihr Vater, wieder in ihrem Zimmer nachsieht, hat Rosemarie plötzlich die Augen offen, überglücklich eilt er zu ihr, nimmt sie in die Arme - doch sie zerkratzt ihm das Gesicht, faucht ihn in einer unbekannten Sprache an.
Denn: Psychos beherrschen seltsamerweise nur die Janussprache. Das haben wir uns selbst eingebrockt, doch bei dieser Story kann das recht effektvoll sein.
Rosemarie macht noch andere ungewöhnliche Sachen. Das artige Kind ist plötzlich zu einer Range ausgewachsen - und das milde aus­gedrückt. Rosemarie beißt ihren Puppen die Köpfe ab, demoliert ihr Kinderzimmer. Ein befreundeter Psychiater wird hinzugezogen. Der Wissenschaftler ist mit seinem Latein am Ende, kommt zu dem Schluß, daß die Kleine besessen ist.
Die Eltern sind verzweifelt. Mal ist Rosemarie verschwunden, wird von einer Polizeistreife im Prater aufgegriffen. Vor ihr liegt ein gesuchter Sexualverbrecher in seinem Blut. Die Rekonstruktion ergibt Unglaubliches: Entsetzt verlangt der Sittenstrolch, daß man ihn von dem Teufelsmädchen fernhält, dann will er gestehen, daß er sich an sie ranmachen wollte, von ihr aber förmlich in Stücke gerissen wurde.
Rosemarie darf zu ihren Eltern zurückkehren, die kein Auf­sehen wollen, und deshalb schweigen sie auch der Polizei gegenüber über ihre eigenen Erfahrungen.
Rosemarie scheint aber inzwischen gelernt zu haben. Der Psycho versteht sich. Lernt sprechen. Nur gelegentlich bricht das Böse durch... Exorzistenstimmung machen!
Bei einer Party im Haus, lockt Rosemarie einen der Gäste fort und tötet ihn auf bestialische Weise. Als man das verstümmelte Opfer vor dem Hause findet, müssen sich die Eltern fragen, ob ihre Tochter das getan hat. Polizei kommt, die Eltern beschützen ihr Kind, niemand kommt darauf, das Mädchen zu verhören.
Zu diesem Zeitpunkt etwa trifft die echte Rosemarie auf der Januswelt - vom Ys-Spiegel magisch angezogen - zu Dorians Gruppe.
Der Dämonenkiller erkennt die schreckliche Wahrheit und versucht, den Psycho auf der Erde zu beeinflussen.
Rose-Psycho hört in ihrem Geist Dorians Stimme, der sich ihr gegenüber als ihr Meister ausgibt, dem sie zu gehorchen habe. Dorian redet ihr ein, daß sie sich am falschen Ort befinde, es ihm aber möglich sei, sie zu sich zu holen, wenn sie alle seine Anweisungen befolgt.
Rose-Psycho werden die Schrecken der Januswelt als Paradies ausgemalt, so daß sie Sehnsucht bekommt, dorthin zu gehen. Sie verspricht gehorsam zu sein.
Die Party ist vorbei. Rosemaries Eltern haben sich ins Schlafzimmer zurückgezogen. Da geht die Tür auf, ihre Tochter kommt herein und fällt ihnen in die Arme und sagt, wie lieb sie ihre Eltern hat. Überglückliche Eltern, denn Rosemarie scheint langsam die Sprache zurückgefunden zu haben, ist auf dem Weg der Besserung, ohne daß man einen Exorzisten hinzugezogen hat.
Nur der befreundete Psychologe bleibt mißtrauisch. Er stellt mit Rosemarie einige Tests an, bei denen er zu dem Ergebnis kommt, daß sie trotz allem ein wahrer Teufel ist, der sich nur verstellt.
Die Wagners wohnen in einer Neubausiedlung. Dort kommt es immer wieder zu Zwischenfällen, die in einiger Entfernung von Rose­marie passieren, so daß es scheint, als hätten sie nichts mit ihr zu tun. Dabei kommen viele Menschen schwerstens zu Schäden.
Etwa: Rosemarie war zu Besuch bei einer befreundeten Familie. Die hat in ihrem Wohnzimmer einen Glastisch stehen. Rosemarie hat seltsame Zeichen darauf gemalt, die die Hausfrau einfach nicht wegwischen kann. Als die Familie am Abend leger zusammensitzt, birst die dicke Acrylglasplatte - explodiert förmlich, fällt nicht hinunter, sondern die Splitter schießen wie Geschosse in die Höhe. Alle am Tisch sind verletzt, einem bohrt sich der Splitter in den Hals...

2. Handlungsebene:
Die Auswirkungen von Rose-Psychos Schandtaten sind auch auf der Januswelt zu spüren. Glücklicherweise richten sie sich jedoch nicht gegen unsere Helden, sondern gegen deren Feinde.
Coco versucht, die echte Rosemarie so gut es geht zu betreuen und die Schrecken der Januswelt von ihr fernzuhalten. Sie läßt Rosemarie auch in dem Glauben, daß es sich nur um einen Traum handelt.
Dorian ist inzwischen bemüht, den Kontakt zu Rose-Psycho aufrechtzuerhalten und darauf zu achten, daß sie nicht zuviel Unheil anrichtet.
Der Psycho Lillom spitzt die Ohren, in seinem entarteten Gehirn reift ein Plan, wie er diese Alptraumwelt verlassen könnte. Obwohl Coco sich um Rosemarie kümmert, wird diese doch zwangsläufig vernachlässigt, da man sich auf die Schrecken der Umgebung kon­zentrieren muß, um selbst zu überleben.
Olivaro schließlich meint, daß Dorian keine andere Wahl haben wird, als Rosemarie zur Erde zurückzubringen.
Am Rande Wichtiges: Unsere Helden kommen in die von Schrecken umlauerte Erimitage eines Januskopfes. Er ist uralt, er sagt, daß selbst die intensivste Strahlung ihn nicht mehr am Leben halten kann, und er bald sterben wird. Aus seinen Worten geht hervor, daß er schon lange vor der Zeit gelebt hat, als Olivaro zur Erde geschickt wurde. Und er, Gezo sein Name, war einer von denen, die Olivaro zur Erde geschickt haben, weil...
Da tötet Olivaro den alten Januskopf, bevor dieser etwas über die wahren Hintergründe aussagen kann. Olivaro durchstöbert darauf­hin die Erimitage und nimmt magische Unterlagen an sich, die seine Verbannung zur Erde betreffen.
Dorian gegenüber behauptet er, dies nur getan zu haben, um einen Wegweiser zum Berg der Berge zu haben. Dorian ist skeptisch, aber er will Olivaro vertrauen.
Zu weiteren Diskussionen kommt es nicht, weil wieder eine Interessengruppe von Janusköpfen auftaucht, die den Ys-Spiegel an sich bringen wollen. Bei dem folgenden Kampf - Dorian wird durch Rose-Psycho unterstützt, die in ihrem Element sein darf und ihrer Zerstörungswut freien Lauf lassen kann, was auf der Januswelt den Effekt hat, daß diese Zerstörung gegen die Janus­köpfe überschlägt - werden Coco, Rosemarie und Lillom von Dorian und Olivaro getrennt.
Die Suche nach den Verschwundenen beginnt. Man entdeckt, daß sie in der Gewalt von Janus-Kretins sind, die durch hundert ge­lähmte Seferen von der magischen Ausstrahlung geschützt sind. Die Januskretins haben Coco in ihrer Gewalt. Furchtbares soll mit ihr geschehen. Was ist aus Lillom und Rosemarie geworden?
Olivaro und Dorian erfahren es bald. Lillom und das Mädchen werden von den Kretins verehrt. Der Psycho hat den Kretins gegen­über behauptet, daß Rosemarie die letztgeborene Tochter der Großen Mutter ist - ein neuer Begriff - die nur einmal in tausend Jahren eine Tochter gebiert, die als Erlöserin für alle Leidenden auftreten soll. Durch diesen Trick hat Lillom erreicht, daß ihn die Kretins verehren, zusammen mit Rosemarie, doch sie ist für ihn nur Mittel zum Zweck.
Als Olivaro das hört, dreht er durch. Er bezeichnet es als Lüge, was Lillom über die Große Mutter sagt und will, daß er diese Blasphemie mit dem Leben bezahlt. Hat Olivaro eine Art Mutterkomplex Das Rätsel vertieft sich.
Es war Lillom, der erwirkt hat, daß Coco geopfert werden soll. Sie soll die Schwarze Tochter der Großen Mutter sein, und wer von ihrem Fleisch ist, der wird gesund und schön und bekommt ein normales Aussehen und gerade Glieder oder überhaupt welche...
Lillom schlägt Dorian einen Tauschhandel vor. Coco darf leben. Unter einer Bedingung: Wenn Dorian Rosemarie zur Erde zu­rückschickt, so will er mitkommen. Andernfalls wird Lillom Wege finden, auch die echte Rosemarie zu töten.
Dorian muß auf den Handel eingehen.

1. Handlungsebene:
Rose-Psycho hat von Dorian den Auftrag bekommen, alle Spielsachen und sonstige persönliche Dinge von Rosemarie zusammenzutragen. Da Rose-Psycho fast alle persönlichen Dinge von Rosemarie zerstört hat, die es in der Wohnung gab, muß sie Verliehenes einholen, oder Spielsachen, die die echte Rosemarie her geschenkt oder bei befreundeten Kindern vergessen hat. Rose-Psycho treibt diese Dinge auf ihre Art und Weise ein, sie stiehlt sie, schlägt die Kinder, um sich mit Gewalt zu holen, was siewill. Abgetragene, zu klein gewordene Kleider wurden von Rosemaries Eltern an Second­hand-Shops verkauft. Rosemarie stiehlt sie von dort. Es kommt zu Komplikationen. Aber auf diese und jene Weise rafft Rose-Psycho einiges zusammen.
Der Familienpsychologe beobachtet Rose-Psycho dabei, wartet ab. Er findet heraus, daß das Mädchen diese Dinge alle auf der nahen Burg Lichtenstein hortet. Er wartet weiterhin ab.
Eines Nachts bekommt der Psychologe einen Anruf von Rosemaries Mutter: Das Kind ist verschwunden.
Der Psychologe beruhigt, sagt aber nicht, wo er Rosemarie vermutet. Er macht mich auf zu der Burg, wo Rosemarie ihre Hab­seligkeiten gehortet hat. Er findet den Burgwächter mit durch­schnittener Kehle vor, folgt den Geräuschen in die Burg. Er kann nicht glauben, daß Rosemarie den Mord begangen hat. Oder ist sie doch besessen und hat der Dämon in ihr diese Tat befohlen?
Er hört, wie Rosemarie mit einem Unsichtbaren spricht. Aus dem Gespräch geht hervor, das Rosemarie die persönlichen Dinge herbringen mußte, um den Kontakt herstellen zu können. Ihr Meister will daraufhin kommen. Nun erkennt der Psychologe, daß die Gescheh­nisse über seinen Horizont gehen.
Er beobachtet einen Raum, in dem sich Rose-Psycho allein befindet. Plötzlich bricht die Hölle los. Es wimmelt hier nur so von Schauergestalten... 

2. Handlungsebene:
Dorian wollte nur zum Schein auf Lilloms Forderungen eingehen. Doch sein Psycho kennt seine Psyche zu gut und ist mindestens so schlau wie er selbst. Er läßt sich nicht täuschen.
Dorian hat vor, mit der echten Rosemarie zur Erde überzuwechseln und dann Rose-Psycho in Lilloms Hände zu spielen. Welche Lösung sich der Autor vorbehält!
Doch Lillom merkt den Schwindel. Als es zum Tausch kommen soll, arrangiert er ein regelrechtes Monstersmash - und so wird er nicht nur zusammen mit Dorian und Rosemarie zur Erde transportiert, sondern es werden auch noch eine Menge Janus-Kretins mitgerissen.
So kommt es, daß auf Burg Lichtenstein plötzlich die Hölle los ist.
Dorian gelingt es, die echte Rosemarie an sich zu bringen und mit ihr zu fliehen. Die wilde Meute jagt sie durch die Burg.
Da trifft der DK auf den Psychologen Spazzek. Kurze Verständigung, der Psychologe merkt sofort, daß dies hier die richtige Rosemarie ist.
Er kennt sich auf der Burg aus, die praktisch vor seiner Haustür liegt. Und er kennt einen Geheimgang, durch den sie flie­hen können. Als sie das Freie erreicht haben und in Spazzeks Auto fortfahren - sie müssen einen Janus-Kretin überfahren - weigert sich Dorian, mitzukommen.
Er kehrt in die Burg zurück, um dem Spuk ein Ende zu bereiten. Und vor allem muß er verhindern, daß sein Psycho Lillom und Rose­-Psycho sich fusionieren und auf der Erde bleiben.
Dieser Sorge wird Dorian jedoch von selbst enthoben.
Er wird Zeuge, wie es zwischen diesen beiden Psychos zum Bruch kommt. Lillom spielt sich Rose-Psycho gegenüber als Herr und Meister auf. Er malt ihr ihre Zukunft in den schönsten Bildern aus, verlangt, daß sie ihn bei ihren Eltern unterbringt. Von deren Wohnung aus werden die den ganzen Block, dann den ganzen Bezirk, die Stadt, das ganze Bundesland... in ihre Gewalt bringen.
Aber Rose-Psycho steht ihm an Hinterhältigkeit nichts nach. Zum Schein geht sie auf seine Forderungen ein. Zuerst haben die beiden die Janus-Kretins erledigt, haben sie durch eine Tür gelockt, hinter der ein tiefer, tiefer Brunnenschacht liegt, dorthinein fielen sie. Wenn man mal daran denkt, den Brunnen aus­zuheben, wird man Augen machen, wenn man Totenschädel mit zwei Gesichtern findet...
Wie gesagt, Rose-Psycho tut scheinheilig. Aber bei ihren Plänen kann sie Lillom nicht brauchen. Der Psycho, der wie ein Untoter aussieht, würde irgendwann einmal Aufsehen erregen, und schnappt man ihn, würde er auch sie verraten. Deshalb killt sie ihn.
Als Lillom stirbt, stirbt auch etwas in Dorian. Der Schmerz raubt ihm fast das Bewußtsein. Als er wieder klarer sehen kann, steht Rose-Psycho vor ihm, mit einer Puppe im Arm, am ganzen Körper zitternd, in Tränen aufgelöst und verlangt, daß sie zu ihren Eltern zurückgebracht wird.
Dorian verspricht, sie dorthin zu bringen, wohin sie gehört und wechselt mit ihr zur Januswelt über, wo er sie ihrem Schicksal überlassen muß. Sie läuft davon, mitten hinein ins Chaos. Coco und Olivaro haben sich inzwischen vor den Janus-Kretins in Sicherheit gebracht. Nun werden sie zu dritt den Weg zum Berg der Berge fortsetzen. Über die Große Mutter ist von Olivaro nichts zu erfahren.
Dorian setzt sich noch einmal mit seinem Medium Rosemarie in Verbindung und verlangt von ihr, daß sie alles vergißt. Sie wird zu Hause in ihrem Bettchen aufwachen und glauben, nur einen furchtbaren Traum gehabt zu haben. Seelische Nachwirkungen wird ihr Abenteuer, dank der "Gehirnwäsche" des DK, keine für sie haben. Rosemarie ist endgültig "geheilt", das erkennt auch der Psychologe Spazzek.

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