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Theo Thomas - Die Anfänge des Zeichners in den dreißiger Jahren

Theo ThomasTheo Thomas
Die Anfänge des Zeichners

Der Zeichner Theo Thomas ist uns Gruselroman-Leser hauptsächlich von seinen Dr. Morton- und Der Lord-Titelbildern her bekannt. Der Zeichner Theo Thomas wurde am 10.07.1911 in Döbeln/Sachsen geboren. Über seine Jugend und seine Ausbildung liegen mir derzeit keine Infos vor. 

Als er 26 Jahren alt war, erschien seinen ersten mir bekannten Arbeiten.

ITheo Thomasn seiner Anfangszeit hat er nicht nur gezeichnet, sondern hat auch mehrere Novellen und Stories geschrieben. 1937 tauchte sein Name zum ersten Mal in der Zeitschrift »Das kleine Magazin« auf.

Theo Thomas erste - mir bekannte - Arbeit für "Das kleine Magazin" erschien 1937 in Band Nr. 7 unter dem Titel "Das Messer". Dieses Urwald-Drama hatte einen Umfang von 13 Seiten inklusive 2 ganzseitigen Seiten. Für die Story „Ferienbriefe“ von der Autorin M. Nora Gering hat sieben kleine Zeichnung angefertigt, die er mit „Tom“ gezeichnet hat.

Theo ThomasFür die Nummer 8 vom „Das kleine Magazin“, die 1938 erschienen ist, durfte er schon das Titelbild zeichnen und zusätzlich erschienen erschien seine Geschichte " Die Katastrophe - Ein "schwarzer" Tag im Atelier eines Malers", für die er zwei Zeichnungen anfertigte. Zusätzlich durfte er auch noch den Titelkopf und vier Zeichnungen für die Ulrich von Uechtritz-Story „4 mal Janette“ zeichnen.

In der Nummer 10 gab es von Theo Thomas eine ganzseitige Zeichnung zur der Story „Am Sonntag geschah es...“ (Seite 61)

In der Nummer 11 von „Das kleine Magazin“ begann er eine Novelle mit dem Titel „Die Barbarin“, die er in Magazin Nr. 12 fortsetzte und dort abschloß.

Theo ThomasFür die Nummer 12 zeichnete Theo Thomas nicht nur das Aquarell "Sonnenbad", daß das Titelbild genommen wurde, sondern es erschienen neben dem zweiten Teil der Novell "Die Barbarin" auch noch die Humoreske "Küsse im Mai", für die er neben dem Titelkopf auch noch sechs Karikaturen zeichnete. Zusätzlich fertige er für die Erzählung "Der Meisterschuss" noch eine ganzseitige Zeichnung an (Seite 57) im Magazin.

In der Magazin Nr. 17  erschien eiine ganzseitige Zeichnung auf der Seite 7 von Theo Thomas zu der Story „Schönheits-Wettbewerb“.

Erst  1940 im Magazin Nr. 34 gab es auf der Seite 25 eine ganzseitige Zeichnung von Theo Thomas mit dem Titel „Der Vorwand“.

Im Magazin Nr. 35 war Theo Thomas auch wieder mit von der Partie. Das Magazin-Titelbild gehörte zur seiner Geschichte "... und ewig rauscht der Parana", die auf den Seite 3 - 12 zu finden ist. Neben einen schönen Titelkopf hat er seine Novelle noch drei Zeichnungen illustriert.

Ob in weiteren "Das kleine Magazin"-Ausgaben noch Material von Theo Thomas erschienen ist, weiß ich nicht, aber in den Nummer 20, 22 - 24, 26, 29, 31 + 36, die sich auch in meinem Besitz befinden, waren keine weiteren Stories und Zeichnungen von ihm enthalten. Vielleicht waren zwei oder drei Titelköpfe von ihm gestaltet worden, aber ohne seinem Kürzel lasse ich mal die Nennung.

 © by Uwe Schnabel 2018

Zum Ende dieser Artikelserie folgt eine Bildergalerie

Der zweite Artikel

 

Kommentare  

#1 Andreas Decker 2018-07-21 14:10
Interessanter Artikel.

Alles ganz im Stil der Zeit. Auch wenn ich die Nazi-Ästektik unsäglich finde.
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#2 matthias 2018-07-21 18:19
zitiere Andreas Decker:
Interessanter Artikel.

Alles ganz im Stil der Zeit. Auch wenn ich die Nazi-Ästektik unsäglich finde.


immer politisch korrekt - das finde ich unsäglich
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#3 Andreas Decker 2018-07-21 20:52
zitiere matthias:

immer politisch korrekt - das finde ich unsäglich


Ach, weisst du, das fand ich auch schon vor 40 Jahren - da gab es sowas wie PC nicht mal im Ansatz. Du könntest also nicht mehr falsch liegen. ;-)
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#4 Heizer 2018-08-11 03:33
Wo Barthel den Most holt, sieht man auf ermüdende Weise immer wieder ......Sorry Commodore Decker: da kommt also wieder jemand mit der Moralkeule.....in Bezug auf Kunst.......dass dies damals State of the Art war, scheint Dich (Sie) nicht zu jucken......und wenn Adolf Hitler uns in die Achtziger Jahre begleitet hätte, dann wären Karotten Jeans und Föhnfrisuren:.......antisemitisch
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#5 Des Romero 2018-08-11 10:26
Ich verstehe nicht, was Nazi-Ästhetik ist.
Vielleicht das hier(?):
i.ebayimg.com/images/g/nGEAAOxyi-ZTZPVX/s-l1600.jpg
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#6 Heizer 2018-08-11 14:24
Das ist aber ein nettes Mädel, Des.
( An alle Leser, die meine Kommentare anderen oder sich selbst laut vorlesen: BITTE den ersten Satz kehlig bellend und mit rollendem „r“ sprechen! )

Zum Thema Nazi-Ästhetik : Ich bin da gerade auf der Spur eines Skandals. Was der „Bildschriftenverlag“ / bsv ( Bildschriftenverlag....wie deutsch klingt DAS denn !?! ) mit einem Redakteur namens Hartmut (!! klingelt es...? ) und zwei ehemaligen Sachbearbeitern der Abteilung III
( namentlich Horst Adler und Ernst Stahl ) miteinander zu schaffen hatten, werde ich noch aufzeigen...
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