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Marcel's Zamorra-Lesereise: Merlin, der Magier

Marcels Merlin, der Magier
Professor Zamorra 126

Manuela leidet, denn noch immer ist der Dämon in ihr, doch sie kann wieder teilweise klar denken. Bill legt eine gnotische Gemme auf den Körper der Frau was hilft: der Dämon Ulo muss den Körper Manuelas verlassen und zeigt sich in seiner wahren Gestalt als Riesenspinne. Raffael zielt mit einer Pistole auf den Dämon und vernichtet ihn.

Mik Hansen sieht, wie zwei Mädchen die Bar »The Devils Eye« betreten.

Merlin, der MagierEr sondiert einen Gast telepatisch, was niemand bemerkt. Er arbeitet als eine Art "Wache" dort, um seinen Chef zu warnen, falls jemand Absichten hegt, die ihm missfallen. Denn die Bar ist auch ein Treffpunkt für Menschenhändler. Sein Chef erhält indies eine Nachricht, die ihm sehr missfällt: Ulo hat versagt und wurde vernichtet.

Prentiss, der Chef, ist selbst ein Dämon und tötet den Überbringer der Nachricht vor Wut. Er wählt am Telefon eine Nummer und erklärt die Lage, und dass nun der neunte Alternativplan in Gang trete. Prentiss alias Asmodis ist sauer.

Lieutenant Ben Frater glaubt, dass etwas fremdes versucht ihn zu übernehmen, tut es aber dann als Unsinn ab. Dann erfährt er, dass er einen neuen Vorgesetzten hat, da sein alter - Gordon - tot ist. Auch Percy und Tom sind ums Leben gekommen.

Wie das sein kann, weiß jedoch niemand, jedoch redet man von Mord. Der neue Chef heißt Leicester - Ben beschließt sich bei ihm vorzustellen. Er erhält ein neues Flugzeug zugewiesen, welches ihm Mik Hunter zeigt. Ben Frater ahnt nicht, dass sein neuer Boss Böses im Schilde führt, und wundert sich daher auch nicht, über die Anweisung über das Loire-Tal zu fliegen. Denn Derek of Leicester ist eine weitere irdische Existenz von Asmodis! Frater erhält von Hansen hypnotische Befehle ...

Manuela kann sich nicht genau erinnern, was geschah, als Ulo sie übernommen hatte. Sie weiß, dass da etwas war, aber mehr auch nicht. Dann vertrieb etwas den Dämon, aber auch hier weiß sie nicht wer, oder was.

Bill vermutet, dass sie eine leichte Para-Begabung hat.

Zamorra schreit, während er zu versteinern droht, doch mit seinem Willen widersetzt er sich. Ebenso wie Merlin, der ebenfalls fast versteinert war. Doch es waren nur Illusionen, erklärt Merlin. Dies war ein Test für Zamorra.

Ein Test, ob Zamorra wirklich zu den Guten gehört, und er hat bestanden. Der Magier erklärt, dass er einer weitaus höheren Macht diene, was Zamorra veranlasst zu fragen, ob es sich dabei um Gott handele, aber Merlin erklärt, dass er darauf nicht antworten dürfe. Der Professor begreift, dass selbst Merlin nur ein Diener ist. Aber die Frage, wem er dient, lässt Zamorra nicht los. Es wird innerhalb eines Gedankens Nacht. Merlin sagt nun, dass er einen Stern vom Himmel holen werde - eine entartete Sonne. Merlin tut es und wirft den Stern sogar Zamorra zu, der jedoch keinerlei Gewicht hat. Auch die Macht von Zamorras Gedanken, die hier in dieser Nacht Realität werden, ändert sich nicht. Er gibt Merlin den Stern zurück und sieht zu, wie dieser daraus etwas erschafft. Eine silberne Scheibe, mit seltsamen Zeichen - das Medallion der Macht, das Amulett!

Merlin erklärt, dass er ihm aber nicht erklären werde, was die Zeichen bedeuten, aber dass jedes eine eigene Bedeutung hat, jedoch in Kombination mit anderen auch eine ganz andere. Er meint auch, dass Zamorras Lebenszeit nicht ausreiche, um alle Geheimnisse des Amuletts zu ergründen. Doch dann stockt er und meint, dass es unmöglich sei. Doch auf Zamorras Nachfrage, was er meine, erwidert er erneut, dass er dazu nichts sagen dürfe.

Mik schaut Ben zu, wie dieser die Maschine startklar macht. Frater ahnt nicht, was er an Bord hat, denn Asmodis hat ihn dies vergessen lassen. Hansen ist jedoch skeptisch ob der Plan des Höllenfürsten gelingen wird.

Raffael ist nervös, etwas belastet ihn. Er denkt über die Vorfälle der letzten Zeit nach, aber auch darüber wer ihnen gegen Ulo geholfen hat. Dann erstickt er, denn mitten im Zimmer schwebt ohne Vorwarnung etwas ... das Amulett.

In der Mitte des Amuletts erscheint ein Gesicht und er hört eine Stimme - Merlin. Er war es, der ihnen gegen Ulo half. Doch nun muss der "Schatten des Amuletts" zerstört werden, ehe es zu einem Zeitparadoxon kommt. Der Magier sagt, dass sie alle das Schloß verlassen sollen, denn der Tod sei nahe. Merlin und das Amulett verschwinden, und Raffael eilt zu Bill und berichtet ihm und Manuela. Bill ist skeptisch, denn welche Gefahr soll ihnen schon hier drinnen drohen - Manuela wirft ein, dass es da ja Ulo gegeben hätte. Doch Bill bleibt skeptisch, da Ulo immerhin durch einen Wirtskörper in Innere kam und ... Er verstummt, alle drei sehen aus dem Fenster nach draußen - ein Flugzeug naht. Manula ahnt, dass dies die Gfahr ist, vor jener Merlin sie warnte!

Unterdessen fragt sich der Pilot der Maschine nach dem Sinn - was soll er eigentlich hier? Eine Windböhe erfasst das kleine Flugzeug, drängt es zur Seite, aber der hypnotische Befehl veranlasst Frater zur Kurskorekktur. Doch Asmodis scheitert auch mit diesem Plan, denn Raffael kann die Maschine, mit dem Lasergewehr, abschießen. Dieser bedankt sich bei Merlin.

Dieser, sowie Zamorra, gelangen zurück nach Jerusalem. Auch Nicole - oder vielmehr das Flammenschwert, welches Nicole ist, befindet sich noch dort. Nicole wird wieder zu Nicole, und erfährt, was Zamorra erlebt hat.

Merlin nimmt die Hilferufe der Chibb wahr, und zeigt Zamorra den Weg zu ihnen. Kurz darauf trifft er einen von ihnen, Aynaar. Per Telepathie erklärt er und Nicole alles, Merlin sekbst weiß es bereits. So erfahren sie auch, dass sie Meeghs hier sind. Merlin warnt Aynaar, dass die Meeghs inzwischen Dämonen als Verbündete haben. Merlin überreicht Zamorra das Amulett und erklärt, dass jenes und das Flammenschwert die Meeghs besiegen würden. Aynaar geht, und Merlin will wissen, woher Zamorra die Chibb kennt, dieser sagt es ihm und Merlin offenbart, dass irgend etwas das Gefüge der Zeit durcheinander bringt.

Chraz und Ashran, die beiden Zeit-Dämonen sind zufrieden. Sie haben den Meeghs verraten, wo sich ihre Feinde befinden, die auch ihre Feinde sind. Aber ihnen ist die Ankunft von Merlin und Zamorra entgangen.

Aynaar ist im Schlupfwickel der Chibb zurück und bemerkt, dass die Meeghs nahe sind. Er hat ein Schwert, und das Amulett, bei sich. Er will die Meeghs bekämpfen, was die anderen entsetzt. Denn noch nie hat ein Chibb jemanden angegriffen!

Die Armee steht vor einem Rätsel: wieso sollte jemand von ihnen Chateau Montage angreifen? Und dann ist auch der entsprechende Vorgesetzte Leicester unauffindbar. Zudem sind weder er noch Hansen irgendwie registriert.

Man sucht zwar nach beiden, aber wie soll man auch ahnen, dass der eine der Teufel, und der andere dessen Günstling ist und beide daher unauffindbar ...?

Die Chibb greifen an, doch es ist ganz einfach, da die Meeghs wie immer nur als Schattenwesen erscheinen - ihr wahres Aussehen ist unbekannt. Schnell erkennen die Meeghs, dass sie keine Chance haben und fliehen.
Chirra, einer der Chibb, tötet die Fliehenden, obwohl dies ebenfalls gegen die Regeln der Chibb ist. Doch Zeit zum Aufatmen bleibt keine, denn die beiden Dämonen nähern sich und können das Amulett an sich bringen. Die Chibbs selbst lassen sie in Ruhe, denn sie haben was sie wollten. Aynaar beschließt das Schiff der Meeghs, zusammen mit Chirra, an sich zu bringen.

Chraz will das Amulett erforschen, dass ihnen so viel Ärger bereitete, obwohl er sich zerstören müsste.

Die beiden Chibb nähern sich dem Schiff der Feinde. Sie merken es nicht, aber jemand hält seine Hand über sie, wodurch die Meeghs an Bord nichts bemerken. Der Aufbau des Schiffes ist ihnen bekannt, denn einst war dies ein Schiff der Chibb, gestohlen von den Meeghs. Dann gelangen sie in einen Raum, wo sie das Grauen erwartet ...

Merlin ist sauer, dass Zamorra viel hinterfragt. Dieser hingegen will endlich Antworten haben. Doch Merlin warnt, dass Zamorra noch viel zu wenig über die kosmischen Zusammenhänge wüsse. Er sagt, dass das Amulett nun in den Händen der Dämonen sei, was Zamorra missfällt. Einen Moment später erscheint das Amulett vor Zamorra.

Die beiden finden die Mannschaft des Schiffes vor - tot. Aber wie kann das sein? Und wieso haben sich die Meeghs nicht aufgelöst, wie sie - und die Chibb - es normalerweise im Tode machen? Aber wer, oder was, hat die Feinde getötet? Sie ahnen nicht, dass es Merlin war. Sie können diese Welt und Dimension verlassen, ahnen aber noch nicht, dass dies nur das erste Treffen mit Merlin war.

Merlin erklärt, dass das Amulett hier nur ein "Zeitschatten" sei, das echte haben immer noch die Dämonen. Etwas ruft nach Zamorra. Er und Nicole "lösen sich auf", doch dann erkennt Nicole die Wahrheit: es ist eine Teleportation.

Hin zum Amulett ...

Manuela will gehen, denn sie will nicht als Schnorrerin gelten, was Bill als Unsinn abtut. Ebenso wie Raffael. Dennoch geht sie.

Zamorra hofft, dass das Amulett von sich aus angreift, aber ...nichts. Indies sucht Merlin den Palast des Kalifen auf, denn nun weiß er, was zu tun ist. Er bittet bei Achman um Audienz. Er offenbart sich als Zauberer und erklärt dem Kalifen, dass zwei Dämonen in der Stadt sind und er Hilfe brauche, sie zu töten. Achman willigt ein. Kurze Zeit später erscheint die kleine Armee bei den Dämonen, was Zamorra und Nicole das Leben rettet. Der Kalif bannt die beiden Dämonen an dieser Stelle - für immer. Von Zamorra und Nicole ahnt er nichts, denn dank Merlin sind diese Unsichtbar. Einfach weil er sie später kennen lernen würde, und ein früheres Treffen ein Paradoxon wäre. Merlin meint, dass der schwarze Ritter bald kommen würde, und die Dämonen befreien wird. Zamorra bemerkt nun, dass das Amulett Impulse der Angst ausgesendet hatte, als würde es ...leben. Merlin nimmt das Amulett an sich und bringt es in jene Zeit, wo Zamorra "bald auf Ogo Krul treffen würde". (Band 116 - König der Vampire)

Hier würde es Zamorras Gegenstück Camoran finden und benutzen. 880 Jahre später würde Zamorra hier erscheinen und dem Treiben des Tyrannen ein Ende setzen.

Leonardo schäumt vor Wut, denn all seine Pläne sind gescheitert.
Merlin warnt ihn vor dem Bösen und bittet ihn auf den Pfad des Lichts umzukehren. Doch vergebens ...

Zamorra und Nicole sind wieder zu Hause, wo sie und Bill sich alles berichten.

Asmodis ist sauer, sein Plan ist fehlgeschlagen. Mik Hansen schweigt, denn er ahnt, dass jeder Kommentar ein Fehler wäre. Asmodis befiehlt ihm sich einen Plan zur Vernichtung Zamorras auszudenken.

Das war er also, der erste Dreiteiler von Werner Kurt Giesa. An sich ein spanndender Dreiteiler, nur am Ende wurde es mit den Zeitsprüngen etwas konfus.

Erstmals fallen hier die ersten Hinweise, die heutige Leser natürlich deuten können - Zamorra ist unsterblich und das Amulett hat ein Bewusstsein. Wenngleich beides erst viele Jahre später in der Handlung offenbart wird. Was damals wohl noch nicht geplant war ist, dass Leonardo Jahre später erneut in die Serie zurückkehren würde, nur dieses Mal auf lange Zeit.

Es ist wirklich toll zu lesen, wie Giesa die Serie langsam, aber sicher, zu der Serie geformt hat, die ich lieben gelernt habe - eine Serie, die leider nach Band 900 eine vollkommen andere wurde. Bereits jetzt orakelt Merlin munter umher, was Zamorra und Nicole (und dem Leser) auf die Nerven geht. Zudem hat sich Bill in Manuela Ford verliebt. Einige Leser wissen ja, wie die Geschichte der beiden endete.

Doch war dies sicherlich damals noch nicht geplant, da das Finale der Bill und Manuela-Geschichte erst rund 7 Jahre später erzählt wurde.

Das Titelbild ist ziemlich mies, der Titel ... nett. Aber im Endeffekt ... für das Gebotene zu übertrieben.

Merlin, der Magier
Professor Zamorra 126
von Robert Lamont (=
W.K. Giesa)
17. April 1979
Bastei Ver
lag 

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