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Die Vampire und Dirk - Der Vampir-Horror Roman: Opfer der Dämonen

Dirk und die VampireDer Vampir-Horror-Roman
Opfer der Dämonen

Der Vampir-Horror-Roman ist eine Legende des Heftromans. Ich bin leider erst nach Einstellung der Reihe auf die Serie gestoßen und habe in den achtziger Jahren jede Menge davon gelesen.

Dreißig Jahre später wiederhole ich das Experiment Vampir-Horror-Roman lesen nochmals. Ob es immer noch gefällt?

Opfer der DämonenOpfer der Dämonen
(FEAR)
von L. Ron Hubbard

Vampir Horror-Roman Nr. 69
Juni 1974 / DM 1,20

Pabel Verlag
Jim Lowry, Professor für Völkerkunde, hat sich auf einer seiner vielen Reisen irgendwo mit Malaria infiziert. Für Dr. Chalmers, dem Chefarzt der Klinik des Atworthy College, gibt es jedoch keinen Grund zur Besorgnis. Außer ein paar leichten Fieberanfällen, die man locker mit Chinin in den Griff bekommen kann, wird der ansonsten kerngesunde Ethnologe mittleren Alters von der Krankheit wohl nichts spüren. Dafür macht sich der Arzt über einen Artikel von Lowry Gedanken, der in der Newspaper Weekly erschien und den Zorn des College-Direktors heraufbeschwören könnte. In dem Artikel geht es um den jahrhundertealten Geister- und Dämonenglauben der Menschen, den er als Wissenschaftler vehement entgegentritt. Dr. Chalmers sieht die Sache etwas anders und gibt zu, in gewissen Dingen abergläubisch zu sein. Sie ahnen nicht, dass zwei unsichtbare Wesen ihr Gespräch verfolgen und anschließend einen der „Mächtigen“ kontaktieren.

Direktor Jebson bestellt Lowry zu sich ins Büro. Scheinbar hat er den Artikel des Ethnologen falsch verstanden und beschimpft ihn auf derbe Art. Kurz, Lowry soll am Ende des Schuljahres seine Sachen packen und gehen. Kein Problem, denn andere Schulen werden ihn mit Kusshand nehmen. Er ist einer der führenden Köpfe auf seinem Gebiet. Nach dem Gespräch fühlt sich Lowry seltsam benommen, was er auf die Malaria schiebt. Als er seinen Freund Tommy Williams aufsucht, macht dieser ihm wegen des Artikels ein schlechtes Gewissen. Ob er keine Angst hätte Geister und Dämonen gegen sich aufzubringen? Lowry hatte keine Angst. Wieder wurde das Gespräch zwischen den beiden Männern von unsichtbaren Wesen belauscht.

Gegen Abend kommt Lowry benommen zuhause an und hat einen vierstündigen Filmriss. Zudem vermisst er seinen Hut, was für ihn fasst das größere Problem bedeutet. Seine Frau Mary macht sich Gedanken um ihn. In der Nacht wacht Professor Lowry auf und verlässt das Haus. Der Hut und die vier verlorenen Stunden lassen ihm keine Ruhe. Als er die Treppe zur Straße betritt, beginnt eine seltsame Reise.

Die Treppe nimmt kein Ende und als er sich umdreht, sind die Stufen hinter ihm verschwunden. Es bleibt Lowry nichts anderes übrig als hinab zu steigen. Weiter unten sieht er eine Tür. Der Weg dorthin wird von kichernden Stimmen begleitet, die seinen Namen rufen und ihm ständig mit dem Hut aufziehen. Dann trifft er auf einen kleinen Jungen der ebenfalls Jim heißt. Der Knirps fragt nach Lowrys Hut und zeigt ihm eine Hasenpfote – dann verschwindet die Szene und er muss weiter hinunter. Er ist fest davon überzeugt, dass er hier seinen Hut und die vier Stunden wiederfinden wird.
An der Tür angelangt öffnet ihm ein altes Weib, dass er Mutter nennt - auch wenn der Professor keinerlei Erinnerungen an sie hat. Sie erklärt ihm, dass er, wenn er seine verlorenen vier Stunden und den Hut finden würde, sterben müsste. Auf seinem weiteren Weg würde er zwei Männer treffen die ihm vielleicht weiterhelfen können.
Eine Festtafel mit zahlreichen Gästen umgeht er lieber. Irgendetwas ist seltsam an ihnen. Ein paar Stufen weiter trifft er schließlich auf den ersten Mann, der in einer alten Ritterrüstung steckt. Er versucht ihm seine Suche auszureden und erinnerte an die Worte der Mutter. Als Lowry das Visier seines Gegenübers hinunter schiebt, ist die Rüstung leer.
Schließlich hatte er den Grund erreicht. Eine Marmortreppe führte auf ein Holzplattform, wo ihn der zweite Mann empfängt und sich als Jack Ketch, seinem Henker, vorstellt. Lowry kann entkommen und findet sich in Salzwasser treibend wieder, über ihn ein strahlend blauer Himmel. Etwas entfernt sieht er einen wunderschönen Strand, doch die Brandung treibt ihn immer weiter auf gefährliche Felsen zu. Als er ein seltsames von zwei Händen gehaltenes Buch im Wasser entdeckt, rät ihm eine Stimme sich daran festzuhalten.

Völlig durchnässt findet ihn der Polizist „Old“ Billy Watkins in der Nähe seines Hauses.

Nach diesem Alptraum war nichts mehr wie vorher. Ständig hatte Lowry das Gefühl von dunklen Wesen begleitet zu werden, die er nur als Schatten in seinen Augenwinkeln wahrnimmt. Dazu kommt noch dieses ständige Kichern und sein Unwohlsein. Der Besuch der sonntäglichen Messe änderte nichts an seinen Wahrnehmungen. Die Kirche und sein Glaube können ihm hier nicht helfen. Irgendetwas hatte er heraufbeschworen. Auch mit Mary und seinem Freund Tommy stimmt etwas nicht. Hatten sie etwa ein Komplott gegen ihn geschmiedet.

In der darauffolgenden Nacht wird er wieder geweckt. Ein seltsam kleiner Mönch namens Sebastian steht vor seinem Haus und verlangt seinen goldenen Gürtel zurück. Lowry hatte den Mönch irrtümlich in Mexiko ausgegraben und für einen Azteken gehalten -  jetzt stand er vor ihm. Den Gürtel gab Lowry dem College-Museum, aber Direktor Jebson hat ihn wohl verkauft. Er verspricht Sebastian den Gürtel wieder zu beschaffen. Daraufhin schickt ihn der Mönch auf eine weitere Reise, um die verlorenen vier Stunden und seinen Hut wiederzufinden.

Diesmal ging es auf einer holprigen Straße, die sich bis in die Wolken zu winden schien, immer bergauf. Sebastian begleitete ihn ein Stück, war aber bald verschwunden. Ein Mann kam ihm entgegen, der gebückt bergab lief. In der Ferne war eine schöne Stadt zu sehen und ein Fluss schlängelte sich durch ein tiefes Tal. Etwas später gelangte er in eine Höhle. Lowry fühlte sich beobachten und als er nach dem Mönch rief, antwortete ihm eine Stimme, dass er jetzt in dem Einflussbereich der „Anderen“ wäre und er selber schuld an seinem Schicksal sei – er gehört jetzt zu ihnen. Die Stimme befiehlt ihm weiter zu gehen, bis er in einen Raum kommt in dem Sebastian vor etlichen Menschen eine Predigt hält und dessen Boden vor Blut glänzt. Die Freude über das Auftauchen des Mönches währt nur kurz, denn plötzlich sind die Menschen hinter ihm her. Auf seiner Flucht kommt er an seinem eigenen Grabstein vorbei: JIM LOWRY geb. 1938 – gest. 1974 RUHE IN FRIEDEN, verliert auf einem gebirgigen Stück den Halt und stürzt in die Tiefe.

Wieder daheim versucht Professor Lowry etwas Normalität einkehren zu lassen, obwohl er aus den Augenwinkeln immer noch seltsame Dinge sieht. Diesmal haben sein Freund und Mary seltsam lange Raubtierzähne, die bei näherer Betrachtung einfach verschwinden. Er versucht seine Beobachtungen zu ignorieren und geht ins College um seinen Unterricht fortzuführen. Auf einer Tafel steht ein Text, den er nicht wegwischen kann: Du bist es. Warte in deinem Büro auf uns. In seinem Arbeitszimmer steigt plötzlich ein kleines Mädchen aus der Wand. Sie gehört angeblich zu den Geistern und warnt ihn vor Tommy, der es auf seine Lebenskraft und seine Frau abgesehen hat. Getrieben von dem Willen seine Kraft wiederzuerlangen, kämpft er schließlich mit Tommy. Aber sein ehemaliger Freund ist stärker und trägt jetzt offen sein Raubtiergebiss. Seine Frau Mary wendet ihm den Rücken zu und geht mit dem Überlegenen. Danach sieht er in jedem Menschen, den er um Hilfe bittet - Tommy und Mary.

Auf der Straße sieht Lowry die vertraute Gestalt des alten Polizisten Watkins. Er bittet ihn, mit zum Haus von Tommy Williams zu kommen. Auf Tommys Garderobe sieht er seinen Hut liegen. Im Keller zeigt er Watkins eine ausgehobene Grube in der die Leiche seines Freundes und daneben die von Mary liegt. Als er seinen Freund vor einigen Tagen besuchte, bemerkte er auf der Hutablage die Handtasche seiner Frau, die wegen seinem Geburtstag  mit Tommy, ganz unschuldig, eine Überraschung geplant hatte und sich im Haus versteckte. In einem Anfall von Eifersucht hat Jim Lowry seine beiden liebsten Menschen ermordet. Danach packte ihn der Wahnsinn. Irgendwo meinte er wieder ein paar kichernde Stimmen zu hören – oder war es nur der Wind...
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Dirk und sein SenfMein Senf
Im Juli 1940 veröffentlichte das amerikanische Pulp-Fantasy-Fiction Magazin UNKNOWN diese seltsame, irgendwo zwischen Psychothriller und Horror angesiedelte Story des Jim Lowry. Sie ist, bis jetzt, die älteste Geschichte bei den Vampiren von Pabel und hat einiges an phantastischen Ideen zu bieten. Es gab schon den ein oder anderen Roman innerhalb der Serie, der mit einer überraschenden Schlusspointe punkten konnte, aber FEAR setzte noch mal einen drauf.

In den 30/40er Jahren des letzten Jahrhunderts kam L.Ron Hubbard so richtig in Fahrt, was das Schreiben von Geschichten für Pulpmagazine anbelangte. Im gleichen Jahr wie FEAR erschien auch  DEATH´S DEPUTY – der als Nummer 26 (1973) bei  Pabels VHR veröffentlicht wurde. Damals hatte Hubbard mit Scientology noch nichts am Hut, sondern war ein talentierter, aufstrebender Autor von Science-Fiction und Horror-Storys, die er in diversen Magazinen veröffentlichte. Etwas über zehn Jahre später gründete er dann „seine Kirche“, um anfänglich Steuern zu sparen. Kirchen zahlten zu dieser Zeit in Amerika keine Abgaben an den Fiskus. Mit Religion hatte das Ganze, so viel ich weiß, aber nicht viel zu tun. Wohl nichts für die Masse und fürs alltägliche Seelenheil. Gelegentlich sieht man Hubbards Jünger noch mit Tapeziertischen voller Bücher an belebten Ecken größerer Städte stehen. Im Pabel Impressum ist das Erscheinungsjahr von FEAR übrigens mit 1951 angegeben, was vielleicht an einer Zweitverwertung (Galaxy Science Fiction Novel Nr.29) liegt und es von dort angekauft wurde.

Konzentrieren wir uns lieber auf den heutigen Roman, der es diesmal wirklich in sich hatte.
Jim Lowry`s Artikel im Newspaper Weekly brachte die Gemüter einiger studierter Herren in Wallung. Wissenschaftlich ging er gegen den tief verwurzelten Aberglauben der Menschen vor und zog sie mit ihren Ängsten auf. Er vertrat die These, dass windige Schamanen, Druiden oder Medizinmänner früh die Leichtgläubigkeit ihrer Mitmenschen erkannt hatten und schon weit vor der Antike daraus ein Geschäftsmodell machten. Mit viel Trara und Hokuspokus führten sie die Gläubigen an Götter und Dämonen heran, um anschließen aus ihrer Furcht nutzen zu ziehen. Die Wissenschaft widerlegt Stück für Stück diesen Irrglauben und erklärt dem modernen Menschen die Zusammenhänge. Eigentlich recht plausibel, denn schließlich kann man alles irgendwie wissenschaftlich erklären. Oder doch nicht? Warum hat der Mensch auch heute noch Angst vor gewissen Dingen. Unter Leitern durchgehen, sich beim Trinkspruch in die Augen schauen oder die Vorsicht am Freitag dem dreizehnten sind wahrscheinlich eine schwache Form des Aberglaubens, dennoch richten wir uns gelegentlich danach. Man will ja nichts heraufbeschwören. Steckt diese manchmal seltsame Vorsicht in unseren Genen und stammt noch aus der Zeit richtiger Bedrohungen? Lowry zumindest glaubte nicht an Geister und Dämonen. Vielleicht ein Fehler, denn wo früher das Böse mit Festen und Ritualen besänftigt wurde, kann es in scheinbar aufgeklärten Zeiten im Verborgenen wuchern und unentdeckt zuschlagen.

Nachdem ihm Direktor Jebson verbal den Anus aufgerissen hatte, nimmt Lowry noch einen Drink bei seinem Freund Tommy. Als er die Handtasche seiner Frau auf der Ablage sieht, dichtet er den beiden (unbegründet) ein Verhältnis an und bringt sie noch an Ort und Stelle um. Das Ganze muss die vergeblich gesuchten 4 Stunden gedauert haben und seinen Hut hat er auf der Ablage vergessen. Zwischendurch wurde der Leser von Hubbard so richtig in die Irre geführt. Immer wieder tauchten unheimliche Wesen auf, die an Dämonen und Geister glauben ließen. Auf welcher Seite sie dabei standen, war ungewiss. Seine Frau bewegte sich seltsam schwebend und sein Freund Tommy kam ihm merkwürdig zynisch vor. Kein Wunder - sie waren ja tot und nur in seiner Traumwelt real. Diesen Umstand erfuhr der Leser wirklich erst kurz vor Schluss.

Die Kirche fand im Roman auch statt, spendete aber keinen Trost, sondern wirkte seltsam schwach und angestaubt. Man ging nur zur Messe um seinen neuen Hut zu zeigen und um nicht ins Gerede zu kommen. Die (Traum-)Reisen hatten schon sehr phantastische Züge und erinnerten ein wenig an Eco`s Baudolino in Kurzform, als man unter Einfluss von grünem Honig (eine Art Opium) glaubte, auf der Suche nach dem Priesterkönig Johannes zu sein. Lowry traf auf dem Weg nach „Unten“ jede Menge seltsamer Gestalten, die ihm nicht alle wohlgesonnen waren. Der Henker Jack Ketch hatte ihm schon mal die Schlinge geknüpft und verlangte Geld, damit es schnell geht. Der kleine Mönch Sebastian gehörte zur katholischen Kirche und wollte seinen goldenen Gürtel zurück. Eine Anspielung auf den gehorteten Reichtum des Vatikans? Ich glaube, dass zwischen den Zeilen des Romans noch viel mehr Andeutungen und Metaphern stecken, aber vielleicht interpretiere ich auch nur etwas in den Namen L. Ron Hubbard hinein.

Ganz zu Anfang des Romans ließ Hubbard zwei Geistwesen das Gespräch zwischen Lowry und seinem Arzt mithören. Ab hier dachte ich an eine Art  - „Einer der auszog das Fürchten zu lernen“- Geschichte, wo der Ungläubige eines besseren belehrt wird. Im Laufe der Handlung driftete der Protagonist dann immer tiefer in die Welt des Unglaublichen und Unheimlichen. Zudem gab es noch ein höheres Wesen, das nicht unbedingt an Gott denken ließ, aber zu den „Mächtigen“ gehörte. Kennt man die Auflösung vom OPFER DER DÄMONEN, wird einem natürlich sofort alles klar: Lowry glitt immer tiefer in seinen Wahnsinn und hat seine schreckliche Tat einfach geistig bei Seite geschoben. Allmählich sickerte das Verbrechen wieder in sein Bewusstsein und spielte ihm Streiche. Der Weg dazwischen war - für Heftromanverhältnisse – eigentlich schon großes Kino.

Insgesamt gesehen ein spannender, für den VHR untypischer Roman mit viel Charakter. Sein Alter merkte man ihm an (immerhin fast 70 Jahre), auch wenn die Übersetzerin Biggy Winter das Todesdatum von Lowry auf einem Grabstein ins Jahr 1974 datierte. Der etwas antiquiert wirkende Schreibstil der 40/50er Jahre passte hervorragend zum biederen Alltag der etwas schwermütigen Story. Hüte waren noch ein unabdingbares Kleidungsstück und wer seine Kopfbedeckung verloren hatte, war nur ein halber Mensch. Das Frühstück, bestehend aus Eiern und Speck (+Kaffee), kostete, in einem Selbstbedienungsrestaurant (mit Bedienung), 40 Cent. Der Kirchgang am Sonntag war selbst in aufgeklärten Akademikerkreisen ein gesellschaftliches Muss und die Frau häuslich und fürsorglich. Mary war das Paradebeispiel einer 40er Jahre Hausfrau, wie man sie aus Filmen dieser Zeit kennt. Die Kirche fand im Roman zwar statt, spendete aber keinen Trost, sondern wirkte seltsam schwach und angestaubt. Man ging nur zur Messe um seinen neuen Hut zu zeigen und um nicht ins Gerede zu kommen. Etwas seltsam kamen die Kinder in Lowrys Tagträumen (ein kleiner Junge mit Strohhut und frechen Fragen und später ein kleines Mädchen das seltsam altklug und anzüglich wirkte) daher. Vielleicht ein wenig Alice im Wunderland? Ansonsten war der Roman mal was ganz anderes als das, was Pabel sonst auf die Leser losließ. Natürlich positiv gemeint. Die  an manchen Stellen etwas kompliziert wirkende Geschichte, mit ihren vielen Traumsequenzen und Fieberträumen (man darf die Malaria nicht vergessen) dürfte dem ein oder anderen ottonormal- Feierabendleser vielleicht über den Horizont gegangen sein, aber zwischendurch darf es auch mal eine Spur abgehobener sein sonst wird es im Serienalltag zu langweilig.

Was gab es sonst noch?
Wieder mal ein Portrait-Bild von Thole. Wo er diese Gestalt hergenommen hat, wird wohl ein Rätsel bleiben. Mit dem Roman hatte das Cover diesmal nichts zu tun, auch wenn das „Etwas“ mit dem abgerissenen Kopf zwischen den Zähnen bei näherer Betrachtung fies auf den Magen schlägt. Es gab schon schönere Thole´s.

Hatte in der letzten Nummer ein Geisterjäger bei VAMPIR INFORMIERT seinen Arbeitsalltag vorgestellt, kam jetzt ein professionelles Medium zu Wort. Geisterexpertin Susy Smith kennt aus Erfahrung 4 Arten von Geistern. Als erstes wären da die normalen Toten, deren Ableben ungeklärt blieb oder die noch irgendwo ein Testament hinterlegt hatten, das unbedingt noch gefunden werden muss. Die zweite Art von Geistern entspringt unserem eigenen Geist. Wer genug Angst (zB. im Dunkeln auf Friedhöfen) hat, kann überall Geister sehen, die sich bei großer Anhäufung von Furcht tatsächlich gelegentlich manifestieren können.

Dann gibt’s noch Menschen, die sich im Schlaf von ihren Körpern lösen und schließlich an weit entfernten Orten gesehen werden. Hier spricht man vom Geist der Lebenden. Zum Schluss erwähnt Susy noch die geplagten Ruhelosen, die nach einem dramatischen Ereignis einen Abdruck in der realen Welt hinterlassen haben und an bestimmten Orten immer wieder auftauchen. Diese Unterart trifft man oft in Spukhäusern oder auf ehemaligen Schlachtfeldern. Sehen vier anwesende Personen eine Erscheinung und ein fünfter steht gelangweilt daneben, kann es an der fehlenden Sensibilität der Person liegen. Eigentlich passt das Thema klasse zum vorliegenden Roman.

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