Leit(d)artikel KolumnenPhantastischesKrimi/ThrillerHistorischesWesternAbenteuer/ActionOff TopicInterviewsHintergründeMythen und WirklichkeitenFictionArchivRedaktionelles

Die Vampire und Dirk - Der Vampir-Horror Roman: Die Rache des Magiers

Dirk und die VampireDer Vampir-Horror-Roman
Die Rache des Magiers

Der Vampir-Horror-Roman ist eine Legende des Heftromans. Ich bin leider erst nach Einstellung der Reihe auf die Serie gestoßen und habe in den achtziger Jahren jede Menge davon gelesen.

Dreißig Jahre später wiederhole ich das Experiment Vampir-Horror-Roman lesen nochmals. Ob es immer noch gefällt?

Die Rache des MagiersDie Rache des Magiers
von Earl Warren

Vampir Horror-Roman Nr. 72
Juni 1974 / DM 1,20

Pabel Verlag
Geld allein macht nicht glücklich. Diese Lebensweisheit erfährt der reiche Bankier Edgar Kronberger nun am eigenen Leib. Erst kürzlich musste er sich von seiner jungen Frau Irene verabschieden, die viel zu früh nach einem Unfall aus dem Leben schied und nun aufgebahrt in einem Zimmer seines großen Hauses liegt. Eigentlich hätte sie schon längst beerdigt sein müssen, doch er bringt es nicht fertig sie der feuchten und kalten Erde zu übergeben. Vielleicht gibt es ja noch eine Möglichkeit, Irene zu den Lebenden zurück zu holen. Ein  zwielichtiger Magier namens Karl-Josef Amann ist seine letzte Hoffnung.

Amann wohnt in einer tristen Gegend und steht in dem Ruf, Kontakt mit den Toten aufnehmen zu können. Seine Erfolge als Deutschlands größter Magier sind zwar längst Vergangenheit, aber er hat Verbindungen. Er verlangt 100.000 Mark von Kronberger, falls die Sache klappt, und warnt ihn vor den Folgen. Der Bankier solle einfach nach Hause fahren und abwarten.

Nach zwei Tagen, Kronberger wird langsam ungeduldig, teilen sich in Irenes Zimmer gegen Mitternacht die Vorhänge und ein seltsamer kleiner Mann betritt den Raum. Einer seiner Diener habe ihm von dem tragischen Fall erzählt. Er legt dem Bankier zwei Verträge vor, in dem er die Seelen der Kronbergers als Bezahlung verlangt. Der Bankier willigt ein und unterschreibt in seiner Not mit Blut, Irenes Unterschrift kann er später besorgen. Allerdings hat die Sache noch einen Haken: Irene kann immer nur für eine Stunde nach Mitternacht ins Leben zurückkehren.

Wenig später öffnet Irene Kronberger tatsächlich die Augen und macht einen schockierten Eindruck. Hinter dem Vorhang vernehmen sie noch ein höhnisches Kichern, doch dann sind sie allein mit ihrem Grauen. Irene ist verzweifelt über ihre unfreiwilligen Zukunftsaussichten und lehnt eine Unterschrift unter dem Vertrag ab.

Das Zusammenleben mit der Toten stellt sich als schwierig heraus, zumal Kronberger nicht allein im Haus wohnt. Seine langjährige Hausdame Marie Walter, mit der er sogar mal ein kurzes Verhältnis hatte, ist auf sein Wohl bedacht und beobachtet ihn sorgenvoll. Nach dem Tod seiner Frau ist der sonst so  korrekte Bankier etwas aus der Spur geraten. Allein die Tatsache, dass er Irene heimlich in seinem Haus aufbewahrt ist schon seltsam. Noch seltsamer ist aber, dass sie aus dem Totenzimmer seine und die Stimme von Irene vernimmt.
Als sie Kronberg darauf anspricht, gibt er ihr ein anderes Zimmer im Untergeschoss und verbittet sich weitere Einmischungen. Das Hausmädchen Yvonne und ihr Mann, der Chauffeur von Kronberger, gehören ebenfalls noch zu seinem Haushalt. Yvonne hat bemerkt, dass noch eine Frau im Haus sein muss und vermutet, dass sich Kronberger eine Geliebte zugelegt hat.

Marie Walter lässt nicht locker und schaltet den Hausarzt Dr. Claus Sorell ein, der auch noch zufällig mit ihrer Nichte Helga in wilder Ehe lebt. Sorell untersucht den Bankier  gründlich und rät ihm die Arbeit ruhen zu lassen bis sich seine Nerven wieder beruhigen. Auch sein Herz braucht dringend Schonung. Kronberger ist zwar leicht genervt von Maries und Sorrels Fürsorge, doch er versucht etwas ruhiger zu treten und zieht sich aus seinem Berufsleben zurück. Die Sache mit Irene scheint ihm eh aus den Händen zu gleiten. Der seltsame Mann mit seinem höhnischen Grinsen lauert jetzt überall und erinnert ihn an die Einhaltung der Verträge. Scheinbar gibt es kein Entkommen.

Dr.Sorell holt sich Rat bei seinem Freund und angehenden Theologen Bernhard Eberlein. Zu zweit rücken sie Kronberger auf die Pelle und versuchen ihn zu einer Behandlung zu überreden, doch dieser lehnt abermals ab. Wie soll er auch die Sache mit der Wiedererweckten Irene erklären? Stattdessen erklärt er Marie die Lage und nimmt sie mit ins Boot. Er bittet sie, bei der nächtlichen Verabredung mit seiner Frau zugegen zu sein. Bei einem Glas Wein gibt er Marie zu verstehen, dass er sein nahes Ende kommen sieht und erzählt ihr von dem Vertrag. Da er keine Lust auf ewige Verdammnis hat, bittet er sie, seine Rolle bei dem Pakt einzunehmen und bietet ihr dafür sein gesamtes Vermögen an. Sie soll sich auch bitte weiter um Irene kümmern. Marie kann ihrem geliebten Chef nichts abschlagen und 40 bis 50 Millionen sind auch nicht zu verachten. Sie willigt ein und Yvonne und ihr Mann müssen das neue Testament als Zeugen unterschreiben. Kurze Zeit später tritt Kronberger seine letzte Reise an und stirbt an Herzversagen.

Marie Walter ist nun sehr reich, doch wie wird sie Irene los. Sie geht zum Friedhof wo Irenes mit Steinen gefüllter Sarg beerdigt wurde, und spricht dort mit dem Gärtner. Für ein hübsches Sümmchen erkauft sie sich seine Verschwiegenheit und überredet ihn zu einer nächtlichen Bestattung. Sein Schwager bekommt den gleichen Betrag und ein Pfarrer, der die Zeremonie abhalten soll, eine hohe Spende für die Bedürftigen. Zur Beerdigung kommt es aber leider nicht, da man beim Abtransport des Sarges vor unsichtbare Mauern läuft und unheimliches Kichern vernimmt. Zudem taucht der Pfarrer nicht auf, weil er just an diesem Abend einen Schlaganfall hatte und nun im Bett liegt. Marie ist verzweifelt. Sie beschließt die Tür zu Irenes Zimmer einfach abzuschließen und der Sache ihren Lauf zu lassen. Den Schlüssel entsorgt sie im Fluss und läuft anschließend dem kleinen, unheimlichen Mann über den Weg. Er schüttelt verächtlich mit dem Kopf und gibt ihr zu verstehen, dass er sie nicht aus den Augen lässt.

Am Abend legt sich Marie das Geschmeide von Irene an, als plötzlich Edgar Kronberger in der Tür steht. Er kann nicht sterben und leidet Höllenqualen. Da der Vertrag mit seinem Blut unterzeichnet ist, kommt er aus der Nummer nicht raus. Marie ist ebenfalls verflucht, da sie sich auf den Pakt eingelassen hat. Der Dämon taucht auf und erklärt ihnen, dass sie noch drei Tage Zeit hätten die Unterschrift von Irene zu erzwingen. Marie will er dafür noch 20-30Jahre leben lassen. Zusammen mit Kronberger geht sie um Mitternacht ins Totenzimmer um Irene zu überreden. Diese bleibt standhaft bis zur Leichenstarre.

Sorell und sein Freund Bernie Eberlein sind durch Maries Nichte Helga alarmiert. Nach einem Streit mit ihrem Freund verbringt sie eine Nacht in der Villa von Kronberger und bekommt mit wie Irene erwacht. Durch die geschlossene Türe spricht sie mit der Verzweifelten. Dr. Sorell versucht erneut mit Tante Marie zu sprechen, aber sie bleibt stur und wiegelt ab, gibt jedoch zu, dass die Tote noch in ihrem Zimmer liegt. Sorrel glaubt inzwischen, dass hier das Übernatürliche seine Finger im Spiel hat.

Am Abend lässt Helga die jungen Männer, ausgerüstet mit Kreuz und Weihwasser, ins Haus. Sie verstecken sich gegenüber dem Raum von Irene und warten ab. Gegen Mitternacht hören sie drei Stimmen aus dem Zimmer. Sie stellen mit Entsetzen fest, dass auch Edgar Kronenberger  dabei ist und stürmen in das schreckliche Szenario. Der unheimliche Bankier wird vom Weihwasser getroffen und vergeht zu einem Häufchen Asche. Plötzlich taucht der Dämon auf und attackiert Marie. Sorell und Eberlein handeln schnell und gießen den kompletten Vorrat an geweihten Wasser über den Kleinen aus. Es zischt und dampft bis der Spuk  vorbei ist. Am Ende ist Marie tot und Irene in ihrem Sarg gibt den jungen Leuten noch die Warnung mit auf den Weg, sich nicht mit dunklen Mächten einzulassen. Dann schließt sie für immer ihre Augen.

Helga lehnt das Erbe ihrer Tante ab und verteilt das Kronberger Vermögen an zahlreiche Wohltätigkeitsvereine. Dieses Geld würde ihr nur Unglück bringen. Sie und Dr. Claus Sorell heiraten und Bernie hält die Trauung ab. Zum Schluss hat er noch einen weisen Spruch parat: „Wer mit dem Teufel essen will, muss einen langen Löffel haben.“

Dirk und sein SenfMein Senf
Wie wahr, wie wahr. Schnell kommt man unter die Räder, wenn man sich mit irgendwelchem zwielichtigen Höllengezücht einlässt oder ganz allgemein seine Unterschrift unter Verträge setzt, die einen zehnseitigen Anhang „Kleingedrucktes“ mit sich herumschleppen. Handyvertrag, Fitnessstudio oder Riesterrente – jeder steckte bestimmt schon mal irgendwo zwischen den Paragraphen fest und hat sich geärgert. Mit Blut unterzeichnen, wie in diesem Fall, geht gar nicht, denn der Lebenssaft ist die ultimative Abtretungserklärung an den Teufel. Klar, wenn man mit seiner Seele nicht unbedingt viel anfangen kann und die Aussicht auf ewige Verdammnis einen kalt lässt, kann man vielleicht einen Pakt mit dem Gehörnten eingehen. Reichtum, langes Leben, ewige Potenz, Macht und Ansehen klingen schon verlockend, und wer weiß schon, wie es in der Hölle wirklich aussieht. Vielleicht ist ja alles gar nicht so schlimm. Soll der Teufel doch die 21 Gramm (geschätztes Gewicht einer Seele) haben, wenn er daran Spaß hat. Earl Warren zeigt uns in diesem Heftroman, dass man selbst nach dem Ableben noch voll in die Kacke greifen kann und Verträge selbst dann  bindend sind, wenn man den langen Löffel bereits abgegeben hat. Selbst Trauer und unüberwindbare Liebe lassen den Höllenfürsten kalt – wer unterschrieben hat ist dran...

… außer man hat zufällig einen Putzeimer voller Weihwasser in der Ecke stehen und ein  einfaches Kreuz von der letzten Kommunion in der Schublade. Wie endlich doch manche Dinge sind -  vor allem so ein Heftroman mit seiner begrenzten Seitenzahl. Da muss ein schnelles Ende (mit Schrecken) schon mal reichen. Auf ca. 40 Seiten erzählte uns Walter Appel eine recht spannende Geschichte über einen trauernden Bankier, der sein Leben hart geschuftet hat und sich nie etwas zu schulden hat kommen lassen. Für Ehrlichkeit und Fairness im Berufsleben hat er sich dann ein bescheidenes Sümmchen (40-50 Millionen) zu Seite geschafft, was ihn vor dem Joghurtbecher-Suchen in abgelegenen Supermarktmülltonnen gerade noch mal bewahrte. Hier sieht man schon deutlich, dass Walters Geschichte in Richtung modernes Märchen geht, denn ehrliche Banker dürften schon in den 70ern eher selten gewesen sein. Mindestens fünf (an jeder Hand) mahnend erhobene Zeigefinger begleiteten den Leser durch das Heft, bzw. bis zur besagten Seite  40+. Hier wurde dann sämtliche Moral über Bord gekippt, denn man wollte nur noch raus aus dem Vertrag. Aus „immer schön redlich und fleißig sein“ und „Liebe und Treue bis in den Tod hinein“ wurde schließlich eine Hetzjagd um die Unterschrift Irenes. Das war nicht schön und gab der Story im hinteren Drittel etwas Bitterböses. Irene hatte jedenfalls keine Lust auf ewige Verdammnis und bockte mehrere Tage in ihrem Kristallsarg, wobei sie von ihrem Mann und der Hausdame zusammengebrüllt wurde. Man drohte damit, sie einfach zu begraben. Aus dem biederen Bankier wurde ein panisch gehetzter Zombie der nur noch seine Ruhe wollte und Marie Walter bekam so langsam die Flatter, dass sie nicht mehr genug Zeit hatte, die geerbte Kohle auszugeben. Doch wie überredet man eine Tote, die ja eigentlich schon das Schlimmste hinter sich hat? Dieses fahren lassen aller Moral und Menschlichkeit, war für mich der eigentliche Horror dieser Geschichte.

Verwandte, die nach dem Tod wieder auf der Matte stehen, sind beim VHR nicht gerade Neuland. „Bestes“ (mit Betonung) Beispiel liefert hier ein Roman aus der Anfangsphase der  Reihe. Schon Alphonse Brutsche alias Jean-Pierre Andrevon erzählte eine Geschichte von Liebe bis in den Tod hinein und die Wiederkehr von mehr oder weniger erwünschten Verwandten. Auch sein Protagonist hatte sich mit einem Magier eingelassen.  Appel. wenn er  Andrevon überhaupt kannte, machte aber etwas Neues aus dem Thema. Nicht so sarkastisch, weniger düster und auch nicht so in Erinnerung bleibend. Wie auch, denn Andrevon`s TOTENTANZ (LE REFLUX DE LA NUIT/ VHR Nr.3) war/ist ein Meilenstein – nicht nur innerhalb der Serie.

Zusammengefasst wich DIE RACHE DES MAGIERS ein wenig von den bisher erschienenen Earl Warren Romanen ab, welche  ja irgendwie immer einen geschichtlichen Hintergrund hatten oder an geschichtsträchtigen Orten spielten. Die mahnenden Zeigefinger zogen das ganze Geschehen zwar etwas ins Altkluge, dafür gab es aber ein wenig grimmsches Märchenfeeling gratis. Man denke nur an den Kristallsarg von Schneewittchen. Action gab es irgendwo zwischen Seite 62 und 63, als der oben erwähnte Putzeimer zum Einsatz kam, und in der Werbung auf dem Backcover (Pabels Krimiserien). Hier kam dem Autor vielleicht ein wenig die begrenzte Seitenzahl in die Quere, obwohl die Geschichte eigentlich auch schon auserzählt war. Ob hier wirklich ein böser Magier seine miesen Spielchen mit den Menschen trieb, oder sich der Teufel selber die Ehre gab, blieb ein wenig im Unklaren. Warren setzte mit seinen Romanen bisher noch keine wirklichen Glanzpunkte, aber er hielt gut mit.

Was gab es sonst noch?
Ein schön schauriges Titelbild von Thole, der diesmal keine Experimente machte. Exakt passend zum Inhalt des Romans kam das optische Kaufargument daher... und die Farbe der Vorhänge wird auch alle Jahre wieder modern.

Hurra, Manfred Knorr ist wieder da! Hatte ich ihn schon abgeschrieben, kam er jetzt bei VAMPIR-INFORMIERT mit dem Neuesten, was der Filmmarkt 1974 zu bieten hatte, zurück. Seine knorrigen Neuvorstellungen haben mir irgendwie gefehlt und waren durch das Expertengeschwafel der Parapsychologen nicht zu ersetzen. Godzilla und Dracula waren auch `74 noch präsent, aber das Highlight kam diesmal aus Amerika. Was meint Knorr dazu:

WEST WORLD ist ein recht interessanter Streifen, der die technisch perfekte Vergnügungsindustrie kommender Zeiten schildert. So können schwerreiche Touristen in einer dem Wilden Westen nachgebildeten Abteilung ihre Kindheitsträume wahr werden lassen und sich mit Robotern duellieren – leider passiert dabei ein kleiner technischer Irrtum... In dem Film von Micheal Chrichton („Andromeda“) spielen Yul Brynner, Richard Benjamin und Victoria Shaw.

Schwer reich zu sein ist also nicht immer von Vorteil, wie man schon bei Walter Appels Roman sehen konnte. Westworld ist mir lange in Erinnerung geblieben. Das gegerbte Gesicht von Brynner und sein Blick waren schon verdammt gruselig. Ein klasse Film mit Blick in die Zukunft.

Der nächste VHR kommt mal wieder von einem Franzosen. Nach der Leseprobe hatte ich das Gefühl, einen Dr. Morton Autoren entlarvt zu haben. Es wird wohl derbe geschnetzelt und transplantiert. Bin gespannt auf Agapit, der mit DIE TOTEN AUGEN (VHR 34) nicht unbedingt die Hitliste anführt.

Zur EinleitungZur Übersicht

Kommentare  

#1 Thomas Mühlbauer 2018-07-12 18:25
Ungewöhnlich an diesem frühen Appel-Roman ist, dass der kommende Grusel-Action-Fachmann sich hier recht einfühlsam zeigt, was die Innenwelt der Akteure betrifft, Action im klassischen Sinne gibt es eigentlich nicht, sondern "nur Handlung", und auch die Dialoge, auf denen der Roman zu einem großen Teil aufgebaut ist, funktionieren sehr gut. Lediglich die böse Seite ist ein bisschen klischeehaft geraten. Irgendwie habe ich bei diesem Roman auch ein klein wenig den "Totentanz" von Alphonse Brutsche (VHR 3) im Hinterkopf. Aber die frühen Appels sind schon in Ordnung, das ist gutes Lesefutter.

Der nächste Roman? Sagen wir mal so: Ein Schlachtfest wird das nur für den Kritiker.
Zitieren
#2 Andreas Decker 2018-07-14 14:16
zitiere Thomas Mühlbauer:

Der nächste Roman? Sagen wir mal so: Ein Schlachtfest wird das nur für den Kritiker.


:lol: Das liegt wohl im Auge des Betrachters. Obwohl ich da zugebenermaßen voreingenommen bin :-)

Bei den frühen Appels gebe ich dir aber uneingeschränkt recht. Verglichen mit den superschlichten Geisterbahnromanen der Spätzeit sind die wirklich gutes Lesefutter.
Zitieren
#3 Heiko Langhans 2018-07-14 14:39
Von Appel kenne ich tatsächlich nur seine Dämonenkiller-Romane, und da hat mir sein bevorzugtes Herumsuhlen im Bodensatz der Gesellschaft nie gefallen. Seine Antagonisten waren immerhin Drecksäcke von Rang - nur schilderte er seine "Helden" auch nicht viel besser.
Zitieren
#4 Toni 2018-07-15 10:22
Appels frühe Romane kommen mir immer wie eine Mischung aus französischen Übersetzungen und das, was so in den 80ern angesagt war vor. Bei ihm bekam man noch eine komplette Geschichte geboten.
Den Agapit habe ich jetzt zur Hälfte gelesen und bin ebenfalls zwiegespalten. Vernunft im weißen Kittel trifft auf abgedrehten Menschenhasser. Mal sehen wer gewinnt. :roll:
Zitieren

Kommentar schreiben

Probehalber öffnen wir wieder den Gästezugang für Kommentare. Wir werden sehen, wie lang es dauert. Da diese nicht automatisch publiziert werden, kann es eine Weile dauern, bis diese freigeschaltet werden

Please notice: If you are not a registered user, your comments have to de moderated. It may be last some time till it appears ...

- Bitte nehmt Rücksicht auf andere und kommentiert zum Thema und bleibt sachlich...
- Rassistische und diskriminierende Kommentare werden nicht zugelassen
- Kommentare werden begutachtet und dann - unverändert - frei geschaltet.


- Nur noch Administratoren [SuperUsern] ist es gestattet Kommentare zu editieren - bitte den Zusatz mit einem geeigneten Wort wie "Edit" kennzeichnen - oder zu löschen

- Wer Kommentare entfernt haben möchte, wende sich bitte via Kontaktformular oder Mail an den Administrator. Dann wird darüber entschieden.

Sicherheitscode
Aktualisieren

Leit(d)artikelKolumnenPhantastischesKrimi/ThrillerHistorischesWesternAbenteuer/ActionOff TopicInterviewsHintergründeMythen und WirklichkeitenFictionArchivRedaktionelles

Wir verwenden Cookies, um Inhalte zu personalisieren und die Zugriffe auf unsere Webseite zu analysieren. Indem Sie "Akzeptieren" anklicken ohne Ihre Einstellungen zu verändern, geben Sie uns Ihre Einwilligung, Cookies zu verwenden.
Mehr Infos Ok