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Marcel's Zamorra-Lesereise: Vanessas Schreckensnacht

Marcels Vanessas Schreckensnacht

Zamorra ist in London, zusammen mit Nicole und Bill - sie jagen Meeloch, der sich dort in einer Abtei verschanzt hat. Es ist kurz vor Mitternacht. Und es heißt, dass von 0 bis 1 die Mächte des Bösen besonders stark sind, es ist also Eile geboten geboten.

Sie betreten die Abtei, im Keller finden sie ihn. Doch er behauptet harmlos zu sein, was sie ihm nicht glauben. Zu Recht.

Vanessas SchreckensnachtEr ahnt, dass das Amulett ihn vernichten wird, und so will er fliehen - Zamorra greift ihn an und scheint ihn vernichten zu können. Aber: ist dem so ...?

Meeloch konnte entkommen und bereitet seine Rache vor. Drei junge Menschen, Wendy Cool, Lauritz Whorf und Barton Morffatt werden zu seinen Opfern. Wendy ist verliebt - in beide Männer. Ihrem Vater, einem Säufer, ist es egal, ihre Stiefmutter Vanessa hingegen findet es schlimm. Doch Vanessa hat Abel nicht aus Liebe geheiratet. Sie ahnt noch nicht, dass sie Hilfe bekommen wird. Von Meeloch.

Denn die beiden Männer sind wohlhabend - geht es nach Meeloch würde Wendy das Geld beider bekommen. Der Dämon sorgt dafür, dass Wendy bei beiden zur Alleinerbin erklärt wird. Meeloch beeinflusst nun Vanessa - sie schlägt den beiden ein Duell um Wendy vor. Abel ist dagegen, aber seine Frau setzt sich durch. Später treffen sie sich. Die beiden Männer fühlen sich unwohl, wollen niemanden umbringen. Aber andererseits braucht es eine Entscheidung.
Zuvor reicht Vanessa beiden noch jeweils eine Tasse Tee. Manipulierten Tee, denn Vanessa will das Barton überlebt. Der Plan geht auf, und Vanessa offenbart nach seinem Sieg was sie getan hat. Er flieht geschockt.

Lauritz ist tot und doch nicht tot, denn seine Seele ist auf dem Weg in die Hölle, wo er von Meeloch eine Chance auf Rache erhält! Denn Rache ist es, was er nun will. Der Dämon würde ihn zurückschicken, im Austausch für seine Seele.
Meeloch belebt den Körper des Toten wieder, doch niemand bemerkt dies.

Vanessa und Abel bringen sie Leiche in eine versteckte Höhle, um sie dort zu verbrennen. Abel hat Gewissensbisse, Vanessa nicht. Sie will Barton nun erpressen, damit sie im Luxus leben kann.

Zamorra ist skeptisch, ob der Dämon wirklich vernichtet wurde, Bill hingegen ist sich sicher, dass Meeloch Geschichte ist. Sie sind in einem Pub. Nicole bekommt, dank dem Dämon, Kopfschmerzen und Schüttelfrost. Sie fahren zum Hotel, wo ein Arzt Nicole untersucht: Sommergrippe.
Als Zamorra wieder zu Bill kommt, sagt dieser, dass es für den Professor einen Anruf gegeben hatte - ein alter Bekannter Zamorras. In einem Ort namens Lynton soll es spuken. Sie fahren hin. Auf dem Weg jedoch scheint etwas das Radio zu stören, dann steht jemand auf der Straße. Ein Dämon ...? So muss es sein, denn die Gestalt sah aus wie ein verbrannter Mensch.

Doch als Zamorra aussteigt ist dort nichts und niemand mehr. Er fährt weiter. Carl Hexman, so der Name des Bekannten, begrüßt ihn bei der Ankunft. Er hat zwei Bekannte, Wendy und Barton. Nach deren Heirat fing es m Ort an zu spuken, zudem gilt Lauritz, ein Freund beider, als vermisst. Und das Haus in dem er, Carl, nun lebt war das des Vermissten. Auch hier spukt es jede Nacht.

Der Professor berichtet von seinem Erlebnis auf der Fahrt - als plötzlich jemand hinter ihm steht. Der Dämon von zuvor!

Abel macht sich Vorwürfe - im Gegensatz zu Vanessa. Sie meint, dass Wendys Ehe unglücklich sei, denn Barton trinkt jeden Tag, da er sich Vorwürfe macht. Doch sie macht sich auch Sorgen, denn sie hat vom Spuk gehört, der in der Gegend geschieht, der erst seit Wendys Hochzeit umgeht. Und der Friedhofswärter will einen Untoten gesehen haben. Vanessa ist sich sicher, dass es Lauritz war! Er will Rache!

Abel hingegen denkt anders: tot ist tot!

Das Gesicht des Dämons ist vollkommen verkohlt - als sich Zamorra gegen ihn wenden will, verschwindet der Untote. Der Professor eilt ihm hinterher. Aber vergebens. In der Zwischenzeit ist Hexman aber alleine, und dies nutzt der Unhold aus und greift ihn an. Zum Glück hört Zamorra dessen Hilfeschrei und ist rechtzeitig da. Mittels des Amuletts kann er Lauritz vertreiben. Nun will er Carls Haus absichern, damit Lauritz nicht mehr dort eindringen kann.

Abel und Vanessa wollen nachsehen, ob die Leiche noch dort liegt, wo sie sein sollte. Doch die Stelle ist leer. Vanessa ist endgültig überzeugt, dass Lauritz Whorf zum Untoten geworden ist. Auch Abel ahnt es nun und gibt Vanessa die Schuld, da sie es war, die den mörderischen Plan hatte. Vanessa sieht es in ihrem beginnenden Wahn anders. Sie will Abel verlassen, nur so fühlt sie sich sicher.

Am Abend beschließt Zamorra aktiv zu werden und Lauritz zu jagen. Er überlegt, dass es damals zu Lebzeiten drei besondere Orte für ihn gab. Sein Haus, das Haus seines Freundes Barton und das Haus von Wendy und ihren Eltern. Er nimmt zwei Dämonenfackeln mit, kann zudem Carl nicht davon abhalten, mitzukommen.

Abel Cool hat endlich erkannt wie Vanessa tickt. Er will von ihr nichts mehr wissen und sich bis zur Besinnungslosigkeit betrinken. Zudem wägt er sich in Sicherheit, da der Spuk ja sicherlich nur Nachts agieren kann. Zeit genug sich zu schützen. Indies hat Vanessa Gewissensbisse. Wegen dem Mord, weil sie Abel die alleinige Schuld gab - doch ist es zu spät. Als sie sich umsieht, erkennt sie dass jemand neben ihr im Bett liegt - Lauritz Whorf!

Sie schreit. Abel hört es, vermutet aber nur einen hysterischen Anfall und will sie mit Gewalt zum schweigen bringen. Auch Zamorra und Carl, die an Haus sind, hören Vanessa. Sie stürmen in das Haus und in Vanessas Schlafgemach. Sie hat den Verstand verloren. Zamorra ahnt, dass der Dämon seine Hände im Spiel hat. Ein Krankenwagen holt Vanessa ab.

Am nächsten Tag sprechen Zamorra und Carl miteinander - Zamorra offenbart Carl nun alles, was er weiß. Dann will er Wendy aufsuchen. Zamorra und Carl fahren hin. Der Professor erklärt ihr, was er beruflich mache. Barton spricht inzwischen sehr dem Alkohol zu - und wirkt sehr angespannt. Zamorra erklärt was er denkt: Lauritz wurde ermordet und will nun Rache. Vor an seinen Mördern. Barton wird sehr nervös. Als Zamorra ihn fragt, wer der Mörder sein könnte, rastet Barton aus!

Zamorra ahnt nun, dass dieser der Mörder sein muss. Zamorra geht, denn vorerst wird er hier nichts mehr erfahren.

Beim Mittagessen konfrontiert der Professor Carl mit seinem Verdacht - dieser lacht nur. Barton könne keiner Fliege etwas zu Leide tun, da ist sich jeder im Ort sicher. Aber Zamorra ist sich vollkommen sicher, dass er sich nicht irrt. Er fragt auch nach einem Mann im Ort - Gareth Lumley. Mit ihm will Barton am Abend in Kontakt treten. Carl sagt, dass Gareth als Magier gilt. Dazu kann es also nur einen Grund geben: wenn Gareth ein Magier sein soll, so soll dieser als Medium fungieren, um einen Kontakt zu Toten herzustellen!

Sie gehen zum Friedhof und sprechen mit dem Totengräber. Sie erfahren, dass der Untote ein Grab besucht das. Das von Ida und Eli Whorf. Kann es einen besseren Beweis geben, dass der Untote Lauritz Whorf ist?

Abel und Barton treffen sich. Bartons Mitleid mit Vanessa ist gering, immerhin war alles ihr Plan. Beide machen sich Vorwürfe. Doch Barton will sich nit unterkriegen lassen und zeigt seinem Schwiegervater einen silbernen Dolch, mit dem er Lauritz töten will. Dazu will er zu Gareth, damit dieser Lauritz beschwört um ihn endgültig zu töten.

Es wird Nacht. Zamorra und Carl sind vor dem Haus Lumleys. Sie wollen abwarten, das passiert. Die Beschwörung wird vollzogen. Als Lauritz erscheint, stürzt sich Barton auf ihn - Gareth ist entsetzt. Das kann nur schiefgehen! Barton betritt den magischen Kreis, in dem Lauritz ist. Gareth schreit entsetzt auf. Diesen Schrei hören Zamorra und Carl, sie eilen ins Haus. Sie sehen was geschehen ist. In Bartons Brust steckt ein silberner Dolch. Er stirbt.

Die Polizei kommt und verhaftet Lumley wegen Mordes - denn Geister gibt es ja nicht. Zamorra und Carl fahren zu Abel Cool und informieren ihn. Dieser erleidet einen Herzanfall - sie rufen den Arzt. Dieser kann helfen, aber warnt, dass jede weitere Aufregung für Abel seine letzte sein könnte. Am Abend kommt Abel wieder zu sich. Er hat Angst. Doch er will Wendy alles gestehen - er geht zu ihr, erzählt alles. Wendy wirft ihn aus dem Haus. Doch zuvor verlangt sie, dass er sich der Polizei stellt - sonst macht sie es.

Orson Shriner fällt aus allen Wolken, als er Abels Geständnis hört. Und nun endlich glaubt er, dass Whorf als Untoter umgeht.

Wendy sucht Zamorra und Carl auf und erzählt, was sie weiß. Zamorra fährt zum Gefängnis. Nur dort kann Whorf als nächstes zuschlagen. Und es stimmt. Kurz darauf greift er an! Doch Zamorra kann ihn vernichten. Doch es ist nicht vorbei, denn ein anderer Dämon erscheint: Meeloch! Er ist der Drahtzieher hinter Lauritz Whorf. Doch auch ihn vernichtet Zamorra.
Duell mit dem Satan
Abel Cool stirbt an einer Herzattacke. Zurück in Frankreich erfährt Zamorra, dass Nicole, die krank war wieder gesund ist. Sie wurde es in dem Moment, als Meeloch vernichtet wurde.

Ein sehr guter Roman, aber - auch sehr gut kopiert. Von sich selbst. Denn der Roman ist nahezu 1:1, Texte und Inhalt, mit dem Tony Ballard Roman "Duell mit dem Satan" (12. TB im Gespenster-Krimi) identisch.

Dies muss doch wirklich nicht sein, und gerade Morland hat solchen Schmuh gar nicht nötig! Natürlich wurde alles von Ballard auf Zamorra umgemünzt, aber schon nach wenigen Seiten dachte ich mir: "Das kennst du doch von Tony Ballard!"

Das Cover ist richtig gut. Eine Ausnahme zu dieser Zamorra-Zeit.

Vanessas Schreckensnacht
Professor Zamorra 146
von Robert Lamont (= Friedrich Tenkrat
)
01. Januar 1980
Bastei Ver
lag 

Kommentare  

#1 Jasper 2018-11-08 08:39
Echt, ein umgeschriebener Ballard. Ja sind wir denn hier beim Western?
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#2 Frank 2018-11-08 16:45
Erzähl mal und gib mal Textbeispiele. Da brauche ich mehr Fakten.
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