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40 Jahre Tatort - Neue Kommissare braucht das Land: HERBERT KNAUP

40 Jahre Tatort (und mehr)Neue Kommissare braucht das Land
HERBERT KNAUP

Nach dem großen Erfolg des skurrilen Kriminalfilms „ERNTEDANK - EIN ALLGÄUKRMI“ für den der Schauspieler  Herbert Knaup in der Rolle des Kommissars KLUFTINGER 2010 den Bayerischen Fernsehpreis erhielt, überlegte der Bayerische Rundfunk, ob man die weiteren geplanten Fälle des Kommissars nicht in die TATORT-Reihe der ARD integrieren könne.
„Der international vergebene Prix Circom in der Kategorie Drama/Fiktion für ‚Erntedank. Ein Allgäukrimi' ist nach der Nominierung für den Grimme-Preis in diesem Jahr eine weitere schöne Bestätigung dafür, dass die Heimatkrimireihe des Bayerischen Fernsehens nicht nur bayernweit Lob und Anerkennung findet."  (1)

Herbert KnaupNach einigem hin und her steht nun definitiv fest, dass HERBERT KNAUP zum neuen Tatort-Kommissar avancieren und KOMMISSAR KLUFTINGER sein neues Heim in der ARD finden wird.

„Wir entwickeln gerade die Drehbücher zu Milchgeld und Seegrund” (2)

Damit bekommt das Münchner Ermittler-Duo Ivo Batic und Franz Leitmayr (gespielt von Miroslav Nemec und Udo Wachtveitl), das seit 1991 auf Verbrecherjagd geht, Konkurrenz aus dem eigenen Haus.

Es ist zudem anzunehmen, dass die geplanten KLUFTINGER-Filme „MILCHGELD“ und „SEEGRUND“, die voraussichtlich 2012 und 2013 ihre Premiere in der TATORT-Reihe erleben werden, nicht nur das Niveau der Krimi-Reihe etwas anheben, sondern vielleicht auch etwas frischen Wind in den „TATORT“ bringen werden. Natürlich nur dann, wenn die weiteren Kluftinger-Filme die Qualität von „ERNTEDANK“ beibehalten.

Knaup als KluftingerDie Kluftinger-Filme basieren  auf den Romanen des Autoren-Teams Volker Klüpfel und Michael Kobr von denen bisher fünf Krimis (Rauhnacht, Laienspiel, Seegrund, Erntedank und Milchgeld) erschienen sind.

Das der Bayerische Rundfunk seine geplanten Kluftinger-Filme in die TATORT-Reihe integrieren will hat aber auch noch einen anderen Grund. Schon seit Jahren moniert die Programmdirektion der ARD, dass der Bayerische Rundfunk zu wenige Beiträge für das Gemeinschaftsprogramm liefert.

Mehr Beiträge von Seiten des Bayerischen Rundfunks könnten der ARD vermutlich wirklich nicht schaden. Denn der BR ist wohl einer der wenigen Fernsehsender, die wirklich noch auf Qualität setzen. Der Großteil der anderen Sendeanstalten der ARD sind mittlerweile eher zu Wiederholungssendern der ARD verkommen.

(1) Dr. Gerhard Fuchs, Fernsehdirektor des Bayerischen Rundfunks
(2) Stephanie Heckner, Redakteurin des Bayerischen Rundfunks

© by Ingo Löchel

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