Tanz im Cyberspace Catherine Jinks und die Cadel Trilogie

Catherine Jinks und die Cadel Trilogie

Doch ihr Schaffen beschränkt sich nicht auf dieses Genre alleine. Sie tummelt sich munter auch im Bereich der Erwachsenen Belletristik und verarbeitet Themen aus dem Bereich der Science-Fiction, Horror, der historischen Fiktion und dem weitreichenden Kriminal Genre.

Ihre Arbeit wurde dabei bis heute mit mehreren Auszeichnungen honoriert, diese umfassen den Children's Book Council Of Australia Book of the Year Award (CBCA) in den Jahren 1996 (Pagan und die schwarzen Mönche/Pagan's Vows, 1995), 1998 (Eye to Eye, 1997) und 2001 (You'll wake the Baby!, 2000), weiterhin den Aurealis Award for best young-adult novel 1997 (Eye to Eye), sowie den Ena Noël Award for Encouragement des International Board on Books for Young People Australia (IBBY) im Jahr 2000 (Piggy in the Middle, 1998). E
benso zweimalig den Davitt Award der Sisters in Crime Australia Association in den Jahren 2006 (Teuflisches Genie/Evil Genius, 2005) und 2009 (Teuflisches Team/Genius Squad, 2008) in der Kategorie Best Young Adult Novel.
Die Idee für Cadel kam ihr jedoch als sie Elijah Wood als Frodo in Herr der Ringe gesehen hatte.
(Catherine Jinks, April 2010, bsckids.com)

Doch auf dem Weg dahin entwickelt Cadel doch so etwas wie ein Gewissen und er tritt den Kampf gegen den gefährlichsten Verbrecher von allen an.

Auch die Ereignisse im dritten Buch sind nicht anderer Natur. Cadel, der immer noch dabei ist sich von den Ereignissen der ersten beiden Büchern zu erholen, muss bald fest stellen, das er noch immer in Gefahr und mit ihm auch alle die ihm nahe stehen.
Er tritt zum finalen Kampf an.

Die in die Tiefe gehende Recherche ist den Büchern an zu sehen. Auch wenn eine gewisse fachliche Bewertung der technisch angeführten Möglichkeiten ausbleiben muss, so ist doch nicht zu übersehen, das viele Überlegungen in diesen Part der Geschichte eingeflossen sind.
Die Reihe bleibt faszinierend und ist in ihrem Umfang wohl die bisher einzige umfassende Auseinandersetzung mit dem Phänomen Jugend und Internet.
Dabei ist wichtig anzumerken, das Jinks nicht den moralischen Finger erhebt, sondern Cadel tun lässt was er will. Die Autorin lässt ihre Figur selber lernen was moralisch richtig und was falsch ist. Sie lässt ihn rebellieren, auflehnen und sich verirren im eigenen Gestrüpp seines genialen Verstandes. Und sie lässt ihn dabei reifen.
Auch wenn das dritte Buch in der storytechnischen Entwicklung für mich nicht ganz zufriedenstellend ist, da es mit einigen Längen zu kämpfen hat, sei die gesamte Reihe jedem ans Herz gelegt, der auch nur den Funken des Interesses für den Cyberspace hat.

Daten zum Buch