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John Sinclair Tonstudio Braun - Sex im Märchenschloss, Vampire und Werwölfe inklusive: Folge 1 – Das Horror-Schloss im Spessart

Die John Sinclair-Hörspiele des Tonstudio BraunSex im Märchenschloss, Vampire und Werwölfe inklusive
Folge 1 – Das Horror-Schloss im Spessart

Es war einmal ein Märchenschloss im Wald. Hübsche Mädchen verwöhnten die Gäste, lasen ihnen jeden Wunsch von den Augen ab. Der Gast fühlte sich wohl, so wohl, daß er die Gefahr nicht sah, in die er sich begeben hatte.

Aber nicht nur Mädchen warteten auf ihre Kunden, sondern auch die Dämonen der Hölle ... (1)


Das Horror-Schloss im SpessartHola, die Waldfee!

Im ersten vom Tonstudio Braun vertonten Sinclair-Hörspiel, nahm man sich die Heftvorlage von Band 7 vor. Jason Dark lehnte mit dem Titel wohl nicht zufällig an Filmklassiker wie das „Wirtshaus im Spessart“, bzw. „Das Spukhaus im Spessart“ an.

Das weckt natürlich das Interesse der Leser- und Hörerschaft. Deswegen war es vielleicht ein genialer Kniff, ausgerechnet mit diesem Titel zu beginnen – wenn eventuell auch nicht gewollt.

Es gibt hier gleich alles – Werwölfe, Vampire und Irre. John Sinclair trifft hier auch gleich auf einen Erzfeind – den schwarzen Tod. Und das zum ersten Mal in dieser Hörspielserie.

Es sind einige Grundelemente des 70er-Jahre-Horrors vorhanden, der besonders in Heftromanen gern zelebriert wurde. Männer vergnügen sich in einem Sex-Schloss. Der Swingerclub mal anders – sozusagen. Und dann werden die heißen Bräute natürlich zu Ungeheuern.

John Sinclair darf etwas mit Jane Collins frotzeln und als Schützenhilfe wird ihm Will Mallmann zur Seite gestellt.

Die Sprecher machen eine gute Arbeit. Obwohl sie sicher zum ersten Mal in dieser Materie unterwegs sind, agieren sie erstaunlich routiniert. Peter Bongartz spricht Sinclair.

Die musikalische Untermalung ist unterirdisch und die Effekte wirken in der Tat laienhaft inszeniert. Atmosphäre kommt auf diese Weise nur unfreiwillig auf. So wirken manche Szenen wie ein Hollywood-Film der 30er Jahre oder wenigstens wie ein Hammer-Film mit viel Nebel. Nur eben ohne Bild.

Die Neuauflage aus dem Jahre 1999 wirkt spannender und besser. Nur die Stimme des schwarzen Todes ist den Wiesbadener Tonstudio Braun besser gelungen.

(1)= Klappentext

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