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Europas Gruselserie: Schauplätze des Schreckens (18) Auch im Weltall gehts mitunter gruselig zu

Europas Gruselserie: Schauplätze des SchreckensSchauplätze des Schreckens (18)
Auch im  Weltall gehts mitunter gruselig zu

Die 18teilige Gruselserie von H.G. Francis lieferte so manchen Schauplatz. Sei es Schloss Düsternbrunn oder die Insel der Vampire, die Transsilvanien vorgelagert ist. Alles fiktiv? Mitnichten! Es gab auch Orte, die es wirklich gibt. Doch der Reihe nach. Ich wage eine Reise an die Originalschauplätze der Hörspielserie. Jedenfalls soweit es sie gibt. Und ich wage eine Einordnung in die fiktiven Orte. Folgt mir in die Länder der Schrecken.

Die Serie wurde 1981 veröffentlicht und brachte es bis 1982 auf 18 Folgen, wobei einige wenige Folgen Neuauflagen älterer Einzelprodukte waren. Die 15. Folge lieferte nur die Musik, also den Soundtrack der Serie. 1999 gab es eine Neuauflage auch auf CD, wobei die Folge 15 durch ein weiteres älteres Einzelhörspiel aus den 70er-Jahren ersetzt wurde. 1987/88 gab es zwischenzeitlich eine 10teilige Neuauflage bestimmter Folgen.

Die 18teilige Gruselserie von H.G. Francis lieferte so manchen Schauplatz. Sei es Schloss Düsternbrunn oder die Insel der Vampire, die Transsilvanien vorgelagert ist. Alles fiktiv? Mitnichten! Es gab auch Orte, die es wirklich gibt. Doch der Reihe nach. Ich wage eine Reise an die Originalschauplätze der Hörspielserie. Jedenfalls soweit es sie gibt. Und ich wage eine Einordnung in die fiktiven Orte. Folgt mir in die Länder der Schrecken.

Das Weltraum-MonsterDass es auch im Weltall gruselig zugehen kann, wissen wir spätestens seit dem Film „Alien“. Und einige Ähnlichkeiten zum Film gibt es auch in diesem Hörspiel, welches den Abschluss der Gruselserie darstellt. Damit endet die Serie auf ihrem Höhepunkt und man weiß nicht wirklich, welche Themen noch hätten kommen können. HGF hatte doch schon fast alles angepackt. Und dabei orientierte er sich absichtlich an Kinofilmklassiker des Genres. Zuerst noch ganz klassisch, lieh er sich die Figuren Dracula und Frankenstein. Im Gegensatz zu den Vorlagen und den Filmen verlieh er ihnen aber einen ganz eigenen Anstrich ohne dabei allzu sehr in die Tiefe zu gehen. Dann grub er moderne Klassiker aus (Tarantula, Horrorameisen), um den Monster-Fans etwas zu bieten. In der letzten Staffel folgte nun der moderne Horrorfilm als Vorlage (Zombies, Müllmutanten und das Weltraum-Monster.

Heikedine Körting tischt bei der Besetzung nochmal richtig auf und auch die Musik ist klasse. Die Spannung zieht sich aus der beklemmenden Enge des Raumschiffs (Alien-Ähnlichkeit) und der Einsamkeit, die sich immer breiter macht als ein Besatzungsmitglied nach dem Anderen stirbt. Aber auch die Tatsache, dass die Besatzung das Monster nie sieht, sondern nur hört, sorgt für angenehmes Gruseln.

Klappentext
Die DRAKON startet von Paradise, dem paradiesischen Planeten in der Tiefe des Universums. Alle an Bord glauben an eine glückliche Rückkehr zur Erde. Doch das Grauen hat sich an Bord geschlichen: Das Weltraum-Monster scheint unüberwindlich zu sein... (1)

Das Weltraum-WesenBesetzung
Noch einmal kommt Brigitte Kollecker in diesem Gruselhörspiel zum Einsatz. Allerdings diesmal nicht als Eireen Fox und auch ohne ihren Mann Horst Frank. Stattdessen übernahm der Ohnsorg-Theater-Star Hans Timmermann den männlichen Hauptpart. Übrigens in seiner einzigen Hörspiel-Darbietung auf Kassette. Weitere Akteure sind Horst Naumann, der hier seinen EUROPA-Einstand feiert und als Weltraum-Psychiater punktet. Er übernimmt damit auch den Part des Schiffsarztes, welcher ihm aus dem ZDF-Traumschiff bestens bekannt ist.

Judy Winter gehört ebenso zur Besatzung. Sie hat eine kleinere Rolle und darf sich nach ihrer Glanzrolle in der „Insel der Zombies“ schonmal für Perry Rhodan warm sprechen und Weltraumfeeling schnuppern. Weiter dabei sind Rebecca Völz und ihr Vater Wolfgang. Herr Völz leider in einer viel zu kurzen Rolle, abe rmit SF-Erfahrung aus dem TV-Kassiker "Raumpatroullie ORION". Auch Horst Stark als Bord-Ingenieur kommt kaum zum Zuge. Etwas größer fällt dafür Michael Harcks Part aus. Das Monster wird von einem Frank Doermer gesprochen. Unbekannt und wahrscheinlich sogar ein Pseudonym. Gleichzeitig ist er als Sprecher für den Roboter Sulky angegeben. Erzähler ist wieder Günther Ungeheuer.

Neuauflage
Es findet sich auch in der Neuauflage von 2000, sowie in der von 1988 keine neue Musik. Abgesehen vom Titeltrack. Das kommt diesem Hörspiel natürlich zu Gute. Der Sound war schon damals recht gut. Interessant ist, dass das Cover der Neuauflage 1988 ausnahmsweise nicht dem von 1982 entspricht. In beiden Fällen mag das Cover aber wohl en Roboter Sulky zeigen, denn das Weltraum-Monster bekommt ja Niemand zu Gesicht.

Horst Naumann, Schiffsarzt auf dem TraumschiffSprecher
Commander Hamilton Meredith – Hans Timmermann

Pablo Duval – Horst Naumann
Gianne Gironde – Brigitte Kollecker
Bobby Fitzgerald – Horst Stark
Clarck Melon – Wolfgang Völz
Helen Traker – Rebecca Völz
Elenor Maine – Judy Winter
Karl Meisinger – Michael Harck
Crow, das Monster/Sulky – Frank Doermer
Erzähler – Günther Ungeheuer

Auflagen:
1982 Das Weltraum-Monster (Die Gruselserie, Folge 18)

1988 Das Weltraum-Wesen (Grusel, Folge 8)
2000 Das Weltraum-Monster (Die Gruselserie – RDK-Version, Folge 18)

(1) = EUROPA

 

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